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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankheitsphobie



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Gichin_Funakoshi
22.12.2005, 12:49
Dann scheinst du auch außerhalb deines Studiums schon hypochondrisch veranlagt zu sein. Wahrscheinlich wäre der Gang zum Arzt/Psychologen mal ne gute Sache.

Xela
22.12.2005, 12:53
irgendwie achte ich durch das studium ganz anders auf meinen körper, ich horche aber nicht die ganze zeit in mich hinein, was ich denn haben könnte. ich hab aber auch schon gedacht, ich hätte leukämie oder ne hepatitis. mir ist dann klargeworden, dass ich mir das einbilde und seitdem hab ich das nicht mehr.

eigentlich: denn gestern lag ich im bett und hatte die ganze zeit das gefühl, ich müsse mein essen wieder hochwürgen ("regurgitation"), mir kam die ganze zeit wieder der geschmack in den mund - hab also mindestens ne halbe stunde ernsthaft drüber nachgedacht, ob ich vielleicht ein zenker-divertikel vom ösophagus haben könnte..

Gichin_Funakoshi
22.12.2005, 12:59
Wenn das Halbwissen verschwindet, verschwindet vermutlich auch die Angst selbst erkrankt zu sein, denn die Hypochonder eignen sich soviel Halbwissen an und verstehen es gar nicht richtig. Da kann man sich extrem viel Angst machen.Außerdem habe ich noch nie von einem Arzt gehört, dass er sich Krankheiten einbildet. Aber vielleicht gibt es selbst das.

Peter_1
24.12.2005, 15:52
Hallo,

der Radiologe hat völlig recht. Das Problem auch als Student ist das Halbwissen über Krankheiten und v.A. das man oft nicht richtig weiss wie wahrscheinlich manche Krankheiten sind oder was dazu führt. Gutes Beispiel sind die Ösophagusvarizen, sich diese einzubilden kann nur mit mangelndem Wissen über diese Erkrankung zusammenhängen, es sei denn man hat sich vorher eingebildet eine Leberzirrhose zu haben. Man hat auch als Student eben keine Ahnung wie häufig die Krankheiten sind von denen man hört und v.A. kann man das eigene Risiko nicht abschätzen weil einem die Erfahrung oder die Zusammenhänge fehlen um eine Risikoabschätzung machen zu können. Das geht aber wieder vorbei und irgendwann muss man über seine früheren "Einfälle" selber lachen.

Schönen Gruß,
Peter

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24.12.2005, 21:10
Hat sich ja schon geklärt...

Möchte es trotzdem nochmal loswerden (man möge mich dafür geißeln;-)):

Wer Radiologe einen Theoretiker nennt, fasst sich bitte zuerst an die eigene Nase und fragt sich ob nicht jeder Arzt ein prinzipieller Theoretiker ist.
Oder hatten "wir" schon alle Krankheiten die bei den Patienten diagnostiziert werden?
Zum Glück nicht.

In diesem Sinne
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(Sind) Wir sind Papst, Weltmeister, Bundestrainer und Deutschland...? ;-)
Ja und Nein.

Ine
26.12.2005, 17:55
also während dem Studium ging's bei mir eigentlich mit dem Krankheiten einbilden, hab da eher immer meine Mitbewohnerin beruhigt, dass sie bestimmt keine Leukämie, Colon-CA oder ähnliches hat --> hatte sie auch nicht.
Dafür ist's jetzt umso schlimmer, wenn ich irgendwo Blut abnehme, ne Viggo lege oder so, eigentlich ja schon immer mit Handschuhen, aber selten kommt es doch mal vor dass mir da Blut über die Finger läuft....und dann hab ich echt PANIK dass der Patient ne unerkannte Hepatitis C oder HIV-Infektion haben könnte, und ob ich mich jetzt angesteckt haben könnte...Also das ist bei mir echt schlimm. (by the way, wisst ihr da was wie das Infektionsrisiko ist wenn Blut über unverletzte/oder z.B. so oberflächlich aufgekratzte Hautwunden läuft..?)
Neulich hatten wir echt so nen Patient, jung, ordentlich, würd ich ja nie dran denken...und dann kam raus dass er ne Hepatitis C hat. Uuah.

Niki
25.01.2006, 09:36
:-blush Es ist schlimm, aber ich spüre abends manchmal einen Schmerz in der linken BRust, der in den Arm ausstrahlt... dann überlege ich immer, wo der Schmerz jetz genau sitzt und dann schlag ich immer in so einem NA Buch nach, das mein Vater während des STudiums wohl mal gebraucht hat :-oopss