Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Arztberuf in der Presse
SchildiDerZweite
05.02.2006, 14:30
"Machtbewusst und maßlos – Der fragwürdige Aufstand der Klinikärzte" so lautete ein Beitrag der Panoramaredaktion vom letzten Donnerstag(02.02.2006).
Einfach mal das Video anschauen und staunen. Wenn man das gesehen hat meint man ja das es der Ärzteschaft blendend geht.
(Bevor ich hier gelyncht werde will ich noch sagen das der Beitrag keinesfalls meine persönliche Meinung wiedergibt.)
http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2006/0202/aerzteprotest.html
supergirl17
05.02.2006, 15:03
Finde es immer wieder interessant, wie in solchen Diskussionen es beide Parteien immer wieder schaffen sich auf total gegensätzlich, aber hieb- und stichfestes Datenmaterial zu berufen.
Da meint man (der Laie) doch, es sollte möglich, so etwas objektiv zu bestimmen,
PS. das ist keine Meinung speziell zu diesem Beitrag, sondern zu (politischen) Diskussionen i.A.
...mit so nem Schwachsinnsbeitrag verlieren die nur immer mehr an Glaubwürdigkeit...
Ich hoffe, diese Labersäcke finden von selbst heraus, was für einen Müll die da verzapft haben. Ich habs am Donnerstag Abend im Fernsehen gesehen und hätte die Wände hochgehen können :-(:-(:-(
Die Reaktionen im "Panorama"-Forum sprechen aber auch ne deutliche Sprache
http://www.ndrtv.de/panorama/forum/index.phtml?forum=&thread=8840&id=8840
Pünktchen
05.02.2006, 17:58
sorry, aber das muss eben mal sein... :-blush
http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_artikel.php?article=13&pos=3
Nee, is klar... 4199€... das sind genau 1139€ mehr als mein Bruttolohn und 2567.83 € mehr als mein Nettolohn (also wenn ich ihn denn bekäme, ich habe nämlich noch immer nicht mein Januar-Gehalt auf dem Konto, so dass ich meine Eltern für die Miete anpumpen musste, aber macht ja nichts...)
Hellequin
05.02.2006, 18:44
"Alle Zahlen sind statistisch erreichnete DURCHSCHNITTSWERTE für die einzelnen Berufsgruppen!"
Die haben vermutlich einfach mal die Chefarztgehälter mit eingerechnet, und schwupps kommt man auf solche Beträge. :-sleppy
Pünktchen
05.02.2006, 18:57
Die haben vermutlich einfach mal die Chefarztgehälter mit eingerechnet, und schwupps kommt man auf solche Beträge. :-sleppy
Erstens sieht der kleien mann das nicht und zweitens müssten dazu die statistisch sehr sehr viel kleiner Population an Chefärzten ein riesige Menge Geld verdienen damit diese Zahl die Assistenzarztgehälter aufwiegt.
Smartinchen
06.02.2006, 13:39
Da steht was von "öffentl. Dienst", wahrscheinlich wurden nur die Ärzte bei Gesundheitsämtern etc. berücksichtigt !?
Doktor_No
06.02.2006, 14:27
ich habe auch über den dämlichen bericht gestaunt... immer wieder faszinierend wie man fakten verdrehen kann wenn man polemisieren möchte
Das kommt durchaus hin. Ein Chef einer grossen Uni kriegt mit Privat-Liquidation 6-8 Mio € im Jahr. Das ist so viel wie alle seine Assistenen zusammen...
Giant0777
06.02.2006, 16:43
Das kommt durchaus hin. Ein Chef einer grossen Uni kriegt mit Privat-Liquidation 6-8 Mio € im Jahr. Das ist so viel wie alle seine Assistenen zusammen...
Ich nehme mal an, Deine Quelle ist so seriös, wie die von RTL.... :-sleppy
Das kommt durchaus hin. Ein Chef einer grossen Uni kriegt mit Privat-Liquidation 6-8 Mio € im Jahr. Das ist so viel wie alle seine Assistenen zusammen...
Vielleicht wenn er vor 20 Jahren nen Vertrag bekommen hat. Ich weiß von Uni Chefs, die gar keine Privatliquidation bekommen.
ja, genau vor 20 Jahren...
FataMorgana
06.02.2006, 18:33
Das kommt durchaus hin. Ein Chef einer grossen Uni kriegt mit Privat-Liquidation 6-8 Mio € im Jahr. Das ist so viel wie alle seine Assistenen zusammen...
Da muss er aber seeeeeeehr viele Assistenten haben, um auf ein Gehalt von
6-8 Mio € pro Jahr für alle zusammen zu kommen.
hier mal wieder ein Flucht-Artikel. Diesmal: Orthopädie in GB.
fraggle
-----------------------------------------------------
ÄRZTE
Flucht aus Deutschland
Von Udo Ludwig
Das Ärzteangebot wird immer knapper, seit sich Weißkittel ins Ausland locken lassen. Das Beispiel eines Orthopäden, der nach England ging, ist schlagend: Er verdient dreimal so viel wie früher.
Ein kleines Türmchen auf dem Schindeldach, ein efeuumwachsener Eingang, die weit geschwungene Rasenfläche vor dem Portal - von außen deutet nichts darauf hin, dass der ehrwürdige Landsitz im nordenglischen Chorley heute kein Platz mehr ist für Muse, Tee und Bridge, sondern ein Krankenhaus. Wenn da nicht der alte Mann auf den Krücken wäre, der sich mit Unterstützung einer Pflegerin mühsam in das Taxi quält.
Markus Fröhling, 49, der Orthopäde des Hauses, beobachtet die Szene eine Zeit lang. Dann sagt er: "Patienten in England sind härter im Nehmen als in Deutschland."
(...)
zum weiterlesen hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,399049,00.html
--------------------------------------------
ps. interessant auch diese grafik im text:
http://www.spiegel.de/img/0,1020,574726,00.jpg
hier wird u.a. beschrieben, dass vom neuen rhön-tarifvertrag u.a. ärzte und pfleger profitieren werden, während andere berufsgruppen / hilfsarbeiten evtl. finanziell schlechter dastehen werden.
fraggle
-------------------------------------
Gesundheit
Uni-Klinik will sparen: Aufregung um „unbezahlten Sonderurlaub”
Von Thorsten Winter
03. Februar 2006 Seit Montag muß Klaus Hanschur ungewöhnlich oft telefonieren. Viele Dutzend Anfragen sind seitdem bei dem Chef des Personalrats am Standort Gießen des Universitätsklinikums Gießen und Marburg eingelaufen. „Es kommt ein Anruf nach dem anderem”, sagt er. Und alle aus demselben Grund: Die zu Monatsbeginn in die Hände der börsennotierten Rhön-Klinikum AG übergegangene Klinik möchte Mitarbeiter in „befristeten Sonderurlaub ohne Vergütung” schicken, wie es in einem Schreiben des Vorstands an die Beschäftigten heißt. Außerdem ist von einer „befristeten Reduzierung der Arbeitszeit” die Rede. Auf diese Weise sollen der ohnehin in den roten Zahlen wirtschaftenden Einrichtung Kosten erspart werden, wie der kaufmännische Geschäftsführer Hans-Jürgen Hackenberg bestätigt.
Grundsätzlich richtet sich der Brief an etwas mehr als 1000 Beschäftigte des nichtwissenschaftlichen medizinisch-technischen Dienstes in dem etwa 5000 Mitarbeiter zählenden Klinikum; zu diesem Dienst gehören unter anderem Röntgen-Assistenten, Physiotherapeuten, Kräfte in der Patientenaufnahme, Auszubildende zur Arzthelferin oder Sekretärinnen der klinischen Abteilungen. Im Vergleich mit Marburg weist der Standort Gießen einen Personalüberhang von mehr als zehn Prozent auf, wie Hackenberg sagt.
(...)
zum weiterlesen:
http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EEA70F7DA911041DCBCD1B4C0D21C4B01~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
hier findet man die NERA-Studie, in dem u.a. die tabelle aus posting # 35 (s.o.) mit dem vergleich der gehälter stammt.
die studie ist im pdf-format und die tabelle ist auf seite 5.
fraggle
Link:
http://www.cysix.com/gkmc/StudieMed.pdf
Auch die Geo berichtet in ihrer neuen Ausgabe über den Alltag deutscher Mediziner: Link (http://www.geo.de/GEO/service/hefte/GEO_aktuell.html?linkref=geode_rechtespalte_heftbo x) (Artikel leider anscheinend nicht online verfügbar).
R.
Habe den Geoartikel gelesen. Der schildert die Situation zwar aus der Ärztesicht, ist aber sehr pathetisch und z.t. sogar reisserisch geschrieben.
Aber ab 6.3.06 gibts auf wdr "anfänger in weis":Dokusoap über assis, soll gut sein.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.