actin
14.02.2007, 21:24
WoW ist das Suchtgame schlechthin 'World of Warcraft'-Spieler machten auch die größte Gruppe in dieser Studie (http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26498) aus:
(....)Te Wildt untersuchte mit seiner Arbeitsgruppe 23 internetabhängige Studienteilnehmer und verglich sie mit einer in Bezug auf Alter, Geschlecht und Schulbildung gleichsinnigen Kontrollgruppe.
Dabei zeigte sich, dass sich die zu 75 Prozent männlichen Internetabhängigen pro Tag durchschnittlich sechseinhalb Stunden im Internet aufhielten, insbesondere in Internet-Rollenspielen wie „World of Warcraft“. Bei jedem Probanden konnten die Ärzte im Rahmen eines ausführlichen Arztgesprächs und mithilfe verschiedener psychologischer Tests eine psychiatrische Diagnose stellen, die unabhängig von der Medienproblematik war.
So wiesen 80 Prozent der Probanden ein depressives Syndrom auf, welches auch schon vor der Entwicklung der Internetabhängigkeit bestand. Andere häufige Erkrankungen in diesem Zusammenhang waren Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung wies keiner der Studienteilnehmer weitere Suchterkrankungen auf, was laut Te Wildt die Annahme untermauert, dass die diagnostische Einordnung als Suchterkrankung nicht stimmig ist. (.....)
(....)Te Wildt untersuchte mit seiner Arbeitsgruppe 23 internetabhängige Studienteilnehmer und verglich sie mit einer in Bezug auf Alter, Geschlecht und Schulbildung gleichsinnigen Kontrollgruppe.
Dabei zeigte sich, dass sich die zu 75 Prozent männlichen Internetabhängigen pro Tag durchschnittlich sechseinhalb Stunden im Internet aufhielten, insbesondere in Internet-Rollenspielen wie „World of Warcraft“. Bei jedem Probanden konnten die Ärzte im Rahmen eines ausführlichen Arztgesprächs und mithilfe verschiedener psychologischer Tests eine psychiatrische Diagnose stellen, die unabhängig von der Medienproblematik war.
So wiesen 80 Prozent der Probanden ein depressives Syndrom auf, welches auch schon vor der Entwicklung der Internetabhängigkeit bestand. Andere häufige Erkrankungen in diesem Zusammenhang waren Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung wies keiner der Studienteilnehmer weitere Suchterkrankungen auf, was laut Te Wildt die Annahme untermauert, dass die diagnostische Einordnung als Suchterkrankung nicht stimmig ist. (.....)