Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieso hab ich es mir angetan?
öhm, da wird's aber auch zunehmend siffiger ;-). Viele Eltern leben es ihren Kindern leider vor :-nix. Wenn ich da teilweise an die Klassenkameraden meiner Tochter denke.... auweia
klar, und zickig sind die meisten auch.aber wie bei kacke: die vom Erwachsenen ist ekelig und die vom Baby stinkt nich. (sorry, forum-polizei,...)
Und man sieht einfach tolle erfolge.viel schöner als Karies zu exen oder zahnstein zu kratzen.
Pünktchen
24.01.2006, 20:14
ich werde mich wohl auf kfo spezialisieren, kinder sind ja meist etwas sauberer und nicht so VERSIFFT.......
*fg* naja...ich glaube in dem selektierten Patientengut, wirst du auch nette versiffte Kinder haben....
Pünktchen, das sich an den 4jährigen aus dem PJ erinnert, der keinen einzigen gesunden Milchzahn hatte nur verfaulte Zahnstümmel im Mund hatte :-oopss
Hoppla-Daisy
24.01.2006, 20:19
Oh, da war der aber alt mit 4 Jahren!!! Bei uns kommen die Eltern mit knapp Einjährigen an und meinen, uns sagen zu können: Nein, der bekommt NIIIIIEEEE die Teeflasche mit ins Bett. Und dann lächelt das kleine Kerlchen mich an..... da war NIX mehr, alles schwarz und verfault, nur noch kleine dunkle Löcher, wo mal Zähne waren. Traurig sowas.
PS: *grins* Man merkt, dass ihr keine Kinder habt ;-). Kacke riecht IMMER nach Kacke!!! IMMER!!!!! Und die riecht auch vom eigenen Kind nicht wirklich besser. Da läuft einem auch das Ekelwasser im Mund zusammen....
supergirl17
24.01.2006, 20:30
PS: *grins* Man merkt, dass ihr keine Kinder habt ;-). Kacke riecht IMMER nach Kacke!!! IMMER!!!!! Und die riecht auch vom eigenen Kind nicht wirklich besser. Da läuft einem auch das Ekelwasser im Mund zusammen....
*auch grins*
Hab ich mir immer schon gedacht :-D
[QUOTE=ehec]hmmm, mal schauen:
- c&a-tussen
- oberflaechlich
- spiessig
- zu geil fuer diese welt
- zm wird fuer das tollste und haerteste studium gehalten
- studiengangsimmanentes elite-denken :-D
- ...
So ein schwachsinn,......
- c&a,...???? Berufsbekleidungsgeschäft (laufe nur noch in weiß rum)
- bin alles andere als oberflächlich, kannst auch nicht sein, weil du bei dem studium viele gute freunde brauchst auf die du dich verlassen und bei denen du dich ausheulen kannst
- teils spießig teils echt hart arbeitende und coole leute (wie überall, denke ich)
- geil????....keine Zeit für Sport, Ausgehen, kein Geld für Klamotten,...also geil waren wir mal, aber mittlerweile....
- wie du vielleicht gemerkt hast, keiner hier hält das studium für das tollste, härter kann ich mir kein studium ehrlich nicht vorstellen, aber dein studium muss auch die hölle sein,,,
- elite? nö, eher verkrüppelte, angesuckte und überforderte arme Säue
So, und jetzt kommst du:
wenn dich wieder mal eine hübsche in ralph lauren gekleidete stylo-zahnmedizinerin in der mensa nicht mal mit dem a.sch anguckt, dann liegt es sicher nicht an deiner hornbrille oder am öko-pulli: sie hat gerade eine Endo beim Patienten versaut und ihre prothese durchpoliert.
habe bitte etwas nachsehen....
...stylo-zahnmedizinerin...
ich darf korrigieren: der terminus technicus lautet hier "zahni-tusse".
:-dance (<-- uebrigens ich mit hornbrille, als smiley verkleidet)
ehec.
... interessant...
... habe mich schon immer gefragt, was zahnmediziner eigentlich so interessant an zähnen finden...
... ist für mich ein fach wie jedes andere (hno, ortho, etc.) und nie verstanden, wie man von vornherein sich ein ganzes studium so beschränken kann...
... interessant, weil die zahnis wissens anscheinend selber nicht (oder habens verloren?...) ...
Der nachdenkliche Fraggle
... habe mich schon immer gefragt, was zahnmediziner eigentlich so interessant an zähnen finden...
... ist für mich ein fach wie jedes andere (hno, ortho, etc.)
Hier stimme ich dir zu - es ist ein Fach wie jedes andere. Und die meisten Zahnis reizt bei ihrer Berufswahl eben das Wort "Medizin" darin, nicht das Wort "Zahn". Es gibt natürlich auch diejenigen, die sich primär für Zähne interessieren, die machen aber die Minderheit aus.
nie verstanden, wie man von vornherein sich ein ganzes studium so beschränken kann...
Beschränken tun es nicht die Zahnis selbst, beschränken tun es ihre Profs. Und zwar ganz rabiat. Alle Gedanken an "richtige" Medizin werden einem im Laufe eines ZM-Studiums hier in Deutschland gnadenlos rausgeprügelt, fundierte medizinische Ausbildung durch unsinnige Zahni-spezifische Drills ersetzt. Wo es im Medizinstudium eher die Ausnahme ist, daß ein Prof die Studenten so drillt und am liebsten die eigene (veraltete? abwegige?) Lehrmeinung von denen hören will, ist im Zahni-Studium das die Regel. Problem ist, das wird keinem gesagt und diese Botschaft hinter freundlichen (Haifisch)Lächeln und falschen Flaggen versteckt. Daß man davon gefrustet ist, dafür hättest du sicherlich Verständnis. Es sind eben die Profs, die hier leider am längeren Hebel sitzen und viel lieber in ihren Studenten gehorsame, verdummte, halbintelligente Handwerker sehen wollen als denkende Mediziner.
... interessant, weil die zahnis wissens anscheinend selber nicht (oder habens verloren?...)
Wird einem rausgeprüft und rausgeprügelt, Fraggle. Aus eigener Erfahrung - wer sich weigert, seine der "normalen" Medizin engagierte und interessierte Einstellung aufzugeben, der bleibt nicht lange Zahni oder macht nachher das Humanmedizin-Studium nach. Leider, leider ist es vor dem Studium kaum möglich, sich genau über die Punkte zu informieren. Offiziell wird einem das blaue vom Himmel erzählt, inoffiziell tut es nicht jede(r) befreundete/anverwandte Zahnarzt/Zahnärztin. Manche haben's einfach verdrängt, andere wiederum haben dem Drill nachgegeben und sich zu derselben Art Berufskrüppel mit Tunnelblick entwickelt wie ihre Profs.
EDIT: Und zu oft ist es so, daß man sich zu lange im Zahni-Studium selbst mit den späteren Anreizen (vermeintliche Selbstständigkeit, etc.) belügt, um nicht total die Motivation zu verlieren und zusammenzubrechen. Bleibt man noch einigermaßen hell im Kopf und erkennt, wie und in welchem Umfang man betrogen wurde, ist es oft zu spät zum aufhören. Oder man erkennt das nie und entwickelt sich zum gehorsamen, beamtoiden, begrenzt zum selbständigen Denken befähigtes Wesen (eben die Art Zanhi, die die Profs am liebsten sehen wollen). Wer von den Zahnis hier in diesem Thread seinem Frust Luft macht, gehört eindeutig NICHT der letzteren Gattung an.
flopipop
25.01.2006, 11:52
... ist für mich ein fach wie jedes andere (hno, ortho, etc.) und nie verstanden, wie man von vornherein sich ein ganzes studium so beschränken kann...
Nur weil das Arbeitsfeld (Mund) von der fläche her kleineres arbeitsfeld darstellt, als bei humanmedizinern(ganzer körper), ist das studium alles andere, als beschränkt!!!
wenn du dich einmal richtig damit auseinandersetzt, wieviele fachgebiete es in der zahnmedizin gibt, wieviel verschiedene methoden da gibt und was noch alles unerforscht ist, wirst du merken, dass zahnmedizin ein sehr weites spektrum an wissenschaftlichem potential darstellt.
@flopipop:
Vergleich hinkt. Zahnmedizin ist von dem Umfang und Betätigungsfeld her in etwa vergleichbar mit HNO oder Urologie. Mit dem gleichen Umfang an zig verschiedenen Behandlungsmethoden, wissenschaftlicher Problematik, etc.
Aber weder HNO-Ärzte noch Urologen genießen so eine abgespeckte (um nicht zu sagen verkrüppelte) Version ihrer allgemeinmedizinischen Ausbildung wie Zahnärzte. Auch gibt es keine eigenen Studiengänge wie "HNO-Heilkunde" oder "Urologie". In diesem Sinne ist das Zahnmedizinstudium ganz ohne Begründung wirklich beschränkt. Einige meiner Vorredner hier im Thread haben es auch ganz klar gesagt - vielerorts werden selbst medizinische Grundlagenfächer wie Innere als "Nebenfächer" angesehen (nicht von den Studenten, sondern von den Profs und den entsprechenden zahnmedizinischen Fakultäten). Und hier hat Fraggle recht - in dieser Form ist es unerklärlich, wieso Zahnmedizin einen eigenen Stand hat. Und es ist beschränkt.
@ tombow
wieso belügt man sich mit dem Anreiz der späteren Ausübung des Berufes (als selbstständiger o,ä.)? Ist doch ein relativ logische Motivation. Deswegen studiert man´s ja auch.
@funny:
Liest du hier:
...Und ich dachte mir: (...) du bist dein eigener Chef (in realo ist das die LZÄK, die DGZMK, die Kassen, die zahnärtzlichen Gremien, die Dentalindustrie, der Fiskus und andere "Reinquatscher")...
Vollständiger Text zu finden hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=26382&page=1)
schwarzwaldklinik und wahres klinikalltagleben sind eben doch unterschiede wie tag und nacht... wandert nach hollywood aus, da habt ihr nur die schönen und reichen zu versorgen
@ bobby : du hast wie immer recht... :-top
Gichin_Funakoshi
25.01.2006, 15:46
Hier stimme ich dir zu - es ist ein Fach wie jedes andere. Und die meisten Zahnis reizt bei ihrer Berufswahl eben das Wort "Medizin" darin, nicht das Wort "Zahn". Es gibt natürlich auch diejenigen, die sich primär für Zähne interessieren, die machen aber die Minderheit aus.
Das sehe ich auch so! Ich habe mir auch überlegt später vielleicht mal Zahnmedizin zu studieren. Aber Gott sei Dank habe ich den Gedanken ziemlich schnell verworfen und gedacht: Verdammt, das bist du nicht! Das ist nicht die Medizin, die dich interessiert!
Entweder die Humanmedizin oder keine.
Ich könnte mir vorstellen, dass bei ein paar Studenten dieser Gedanke bis zum Studium bestehen bleibt und dann später realisisert wird, dass man sich wirklich nicht für die Zähne interessiert...
sir kent
25.01.2006, 16:33
Zähne haben mich schon immer fasziniert...
Zähne haben mich schon immer fasziniert...
manche sind von einer kultur, einem land oder kunst oder musik oder einer sportart fasziniert,....
die anderen von zähnen,...nun, für mich ist es einfach ein job. nichts anderes.
sir kent ist von zähnen fasziniert,....hmmmm.....
P.S. ich kenne sogar leute die freiwillig in den ferien ins labor gegangen sind, während wir im freibad abhingen.
irgendwie taten die mir immer leid,....
Für Innere lerne ich im Examen grad mal eine Woche. Weder Vorlesung besucht noch irgendwelche Mitschriften habe ich dafür. (Grund: Patientenbehandlung und Laborarbeit) Und dass so ein wichtiges Fach einfach mal als Nebenfach abgestempelt wird und man der ganzen Zahntechnik Vorrang gewährt ist schon ziemlich eigenartig.
Logischer wäre es das Zahnmedizinstudium ganz abzuschaffen und es als Facharztausbildung zu setzen. Und der ganze Technik Kram gehört einfach in den Müll.
Was nützt es mir, wenn ich weiss wie man eine Krone herstellt, wenn ich nicht mal praktisch weiss, wie ich eine stärkere Blutung stillen soll? Oder diese paar Leitungsanästhesien die ich im Laufe der Klinik gesetzt hab ( 7-8 ?), ich glaub kaum, dass ich das jetzt gut kann....aber Kronen aufwachsen und Prothesen herstellen, ja, das kann ich schon ziemlich gut :-???
Beschränkt ist der, der denkt, Zahnmedizin hätte nur was mit Zähnen zu tun. Lustigerweise gibts auch zahnlose Patienten, die zum Zahnarzt gehen ...
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