Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Türkisch/ Arabisch für Mediziner
Nu hack mal nicht so auf Werwolf herum, schließlich will sie nicht die Ausländer vertreiben, sondern sie ärgert sich, weil einige etwas von ihr wollen und sich dann noch nicht einmal verständigen können.
Und ja, wenn ich jemandem helfen soll, dann muß er/sie mir dafür auch entgegenkommen, da stimme ich ihr zu.
:-meinung
Also polemisier mal bitte nicht so.
Was die Notwendigkeit anbelangt: es soll schließlich ein Anreiz da sein, den man nicht nehmen sollte.
Außerdem war ich auch schon mehrere Monate in Irland Gast, und als Gast hat man auch gewisse Pflichten. Soll heißen: ich hab mir sogar ein paar Brocken gälisch angeeignet, um die Menschen grüßen zu können.
tadeus_t
11.02.2006, 12:46
@Evil: Ich habe ja gar nicht gesagt, dass jeder Türkisch lernen soll. Ich habe etwas von Annäherung gesagt. Denn ich glaube, dass ein großer Grund dafür, dass viele nicht Deutsch lernen, der ist, dass sie sich hier nicht willkommen fühlen (oder willkommen sind, wenn man sich manche Beiträge hier im Forum durchliest). Zudem zieht dein Argument nicht: "Wenn ich jetzt auf nicht-deutsch-sprechende Mitbürger zugehe, indem ich ihre Sprache lerne, dann nehme ich Ihnen damit die Notwendigkeit, Deutsch zu lernen."
Du verdrehst komplett den kausalen Zusammenhang, lieber surfsmurf. Ohne Sprache kann es keine Annäherung geben und das ist sowohl meine persönliche Erfahrung als Ausländer in Deutschland sowie die Aufnahme der Erfahrungen vieler Mitimmigranten.
Und ja, es stimmt, damit nimmt man ihnen die Notwenidigkeit Deutsch zu lernen und das ist schädlich und mindert ihre Chancen angefangen in der Schule, im Arbeitsmarkt und selbst ihre Heilungschancen bei einem Arztbesuch.
An dieser Stelle würde ich gerne auch nochmals Tombows Aussage aufgreifen: es ist schlichtweg unhöflich nicht die Sprache seines neuen Heimatlandes zu beherrschen, vor allem wenn man betrachtet, wieviele KOSTENLOSE Sprachkurse und sonstige Förderungsangebote der deutsche Staat anbietet. Das Türken da ein besonderes Problem mit haben kann ich mir so direkt nicht erklären, dass es aber ein Fakt ist brauchen wir glaube ich nicht mehr zu diskutieren. Ich bin im Hildener Norden bzw. später in Düsseldorf-Oberbilk groß geworden. Wem das was sagt, der wird wissen, dass es sich dabei um sehr stark von türkischen bzw. arabischen Einwanderern geprägte Stadteile handelt, von daher hab ich die SItuation selbst beobachtet und zwar von der Grundschule bis zum Studium. Während in der Grundschule Türken und co noch omnipräsent waren, hatten wir in den letzten zwei Jahren Oberstufe sage und schreibe eine türkische Mitschülerin...WARUM???? Das sind wir wieder ganz klar bei der Sprache bzw. auch bei gewissen Einstellungen, die die Eltern dieser Heranwachsenden an den Tag legen. Ich möchte jetzt sicher kein "Deutschland sucht den bestintegrierten Ausländer" starten, aber in meiner Volksgruppe (Russen) ist zumindest die junge Genration praktisch vollends integriert und beherrscht die Deutsche Sprache, auch wenn sie noch nicht so lange in Deutschland präsent ist wie die Türken. Das hat auch etwas mit einer insgesamt größeren Motivation bei den Russen zu tun bzw. einer besseren Vorbildung der Eltern, die ihre Kinder vermehr zu guten Leistungen drängen und ihnen so den Weg eine gute Zukunft ebnen.
Ein Arzt soll türkisch lernen??? SO EIN SCHMARN!!!!! Meine Großeltern sind auch nicht die großen Deutschchecker, aber wenn es um einen Arztbesuch geht, dann sind sie selber daran interessiert zu verstehen, worum es da überhaupt geht. Das Gespräch mit dem Arzt erfüllt doch keinen Selbstzweck, meine Fresse...
Kurzum: Wer die SPrache nicht lernt wird sich NIE integrieren können, wird NIE irgendwelche großartigen Chancen haben und wird auch NIE mein OK für sein Verhalten erhalten!!!
@Werwolf: Wähl die DVU, dann haste vielleicht mal ne ordentliche Interessensvertretung: Zitat Parteiprogramm: "1. Bewahrung der deutschen Identität. Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben".
Holst du dir den Zonk selbst ab oder soll ich ihn vorbeibringen. Pack doch mal die DVU-Adolf-Hitler-Xenophobie-Keule weg, die hat in dieser Diskussion nichts zu suchen.
aber in meiner Volksgruppe (Russen) ist zumindest die junge Genration praktisch vollends integriert und beherrscht die Deutsche Sprache, auch wenn sie noch nicht so lange in Deutschland präsent ist wie die Türken. Das hat auch etwas mit einer insgesamt größeren Motivation bei den Russen zu tun bzw. einer besseren Vorbildung der Eltern, die ihre Kinder vermehr zu guten Leistungen drängen und ihnen so den Weg eine gute Zukunft ebnen.
HAHAHAHAHA selten so gut gelacht...Komm mal nach köln-chorweiler alter, im übrigen hatte ich in der oberstufe auch nur einen russischen mitschüler (der gleichzeitig mein bester freund ist). Also das die russischen mitbrüger VOLLENDS integriert sind, ist auch leider utopie.....
tadeus_t
11.02.2006, 13:26
gähn...statistisch ist deine aussage ja ganz schön gestützt. jaja, ich bereue jetzt schon den satz geschrieben zu haben, jetzt kann amn sich jahrelang mit dem thema aufhalten, statt zum sinn der sache zurückzukehren... :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng :-peng
muschelschubbser
11.02.2006, 13:29
....Während in der Grundschule Türken und co noch omnipräsent waren, hatten wir in den letzten zwei Jahren Oberstufe sage und schreibe eine türkische Mitschülerin...WARUM???? Das sind wir wieder ganz klar bei der Sprache bzw. auch bei gewissen Einstellungen, die die Eltern dieser Heranwachsenden an den Tag legen. Ich möchte jetzt sicher kein "Deutschland sucht den bestintegrierten Ausländer" starten, aber in meiner Volksgruppe (Russen) ist zumindest die junge Genration praktisch vollends integriert und beherrscht die Deutsche Sprache, auch wenn sie noch nicht so lange in Deutschland präsent ist wie die Türken. Das hat auch etwas mit einer insgesamt größeren Motivation bei den Russen zu tun bzw. einer besseren Vorbildung der Eltern, die ihre Kinder vermehr zu guten Leistungen drängen und ihnen so den Weg eine gute Zukunft ebnen.
EDIT: ok hat sich schon erledigt was ich geschriebn hatte... mein rusischer freund hat es ja schon eingesehen, dass seine Aussage totaler Quatsch war ;-)
tadeus_t
11.02.2006, 13:36
Eines dürfen wir in diesem ganzen Wust nicht vergessen: WIR SIND DEUTSCHLAND!
EDIT: hab den :-)) vergessen...
@ tadeus:
du hast es erfasst ma män. wer sowas schreibt, muss auch mit solchen antworten rechnen.....
ok wieder back to topic......
nachtrag: DAS ist lustig, einfach lustig sein.
surfsmurf
11.02.2006, 13:45
Von unserem (zwar ins Straucheln geratenen, aber immer noch ganz guten) Gesundheitssystem profitieren wollen mit einem schicken Elektiveingriff, aber in 20 Jahren kein Wort deutsch gelernt haben- super!!!!Ein bißchen mehr Differenziertheit und ich hätte mir den DVU-Link geschenkt. Es geht mir nicht um eine Xenophobie-Keule, sondern um eine sachliche Diskussion. Und zu letzterer hat Werwolf in meinen Augen damit nicht beigetragen. (Selbstkritisch angemerkt: Ich durch meinen DVU-Link vielleicht auch nicht.) Aber das Zitat oben ist keine Polemik. Das ist Stammtischgerede, dass auch durch eckige Klammern oder Smileys nicht besser wird.
Ich glaube, ihr wollt mich nicht verstehen: Ich war auch schon Gast in anderen Ländern und habe versucht, mich dort zu integrieren, auch sprachlich. Worum es mir aber geht, ist folgendes:
1. Niemand verlangt von Euch, Türkisch zu lernen.
2. Es ist sch%§$&, wenn hier lebende Ausländer kein Deutsch können und deswegen eine Verständigung unmöglich ist.
So, und jetzt? Ihr sitzt rum, beschwert euch, jammert über die ganzen faulen Ausländer, vergleicht, polemisiert, verallgemeinert. Und ich frage vorsichtig, ob uns ein "Miteinander reden" statt ein "Übereinander reden" nicht weiterbringt. Mehr nicht. Denn im Endeffekt sitzen wir nun mal alle im gleichen Boot "MS Deutschland". In diesem Sinne
Gruß, surfsmurf
P.S. Wenn ich mit meiner Provokation (DVU) Gefühle verletzt haben sollte, so möchte ich mich dafür entschuldigen.
tadeus_t
11.02.2006, 14:00
Meine DVU-Gefühle werden das vertragen...Gut das du deine Meinung mal klar verpackt hast, aber meinst du nicht, dass viele Ausländer gar nicht den Dialog suchen. das die Deutschen in dem Zusammenhang nicht ganz unschuldig sind, möchte ich gar nicht in Frage stellen. Ist wohl mehr eine Art "Teufeskreis": "Ich meine, dass die mich nicht mögen, also zeig ich ihnen, dass ich sie auch nicht mag, dann mögenn sie mich noch weniger und das bis in alle ewigkeit...". Was ich damit einfach sagen willist, dass das alles nicht so einfach ist: einfach mal "Dialog" und dann is jut, das ist pseudoliberales Stammtischgelaber...
surfsmurf
11.02.2006, 14:14
Dass das alles so einfach ist, hab ich auch nie behauptet, oder? Ich finde, du hast es mit "Teufelskreis" ganz gut beschrieben; klar gibt es Ausländer, die den Dialog nicht wollen. Schade drum, klar. Aber siehst Du denn andere Möglichkeiten neben Dialog? Ich habe in diesem Forum jedenfalls noch keine Alternativen gelesen. Der von euch so gespriesene "Anreiz" Deutsch zu lernen hat sich wohl zu manchen noch nicht rumgesprochen. Und dann muss der Berg halt zum Propheten kommen (was ein Wortspiel....... :-oopss)
Für ne kurze Verschnaufspause zwischendurch:
Eine Freundin ist Kindergärtnerin. Es war ein Ausflug geplant. Am nächsten Tag kam der Vater eines Kindes und fragte ganz verblüfft: "Mit Flugzeug?! Wo fliegen hin??!".
Sprache ist wohl manchmal wirklich auch nicht einfach und dann noch medizinische Zusammenhänge :-nix
Ich finde, du hast es mit "Teufelskreis" ganz gut beschrieben;
Quatsch mit Soße. Dieses angebliche "Teufelskreis" existiert nur in den Betonköpfen der nicht-integrationswilligen, es ist nunmal so. Bisher wurde mir von etlichen Personen und Ämtern hier klargemacht, ich wäre nicht erwünscht. Es war aber KEIN GRUND für mich, so zu tun, als verstünde ich die Sprache nicht oder mich so zu verhalten, als wären sie mir was schuldig (indem ich einfach meine Deutschkenntnisse "abschalten" würde, wie es die Türken machen).
Der von euch so gespriesene "Anreiz" Deutsch zu lernen hat sich wohl zu manchen noch nicht rumgesprochen.
Schlimmer. Der Anreiz ist da, wird aber bewußt und überheblich ignoriert.
schalt mal einen gang zurück, du hast zwar teilweise recht
Ich habe Recht, soll aber ein Gang zurückschalten? Irgendwie ein Widerspruch in sich. Köstlich.
du hast doch selber in köln gelebt (oder lebst immer noch dort): Machen es deine landsleute in köln-chorweiler denn anders? Diese können nämlich auch eher schlecht als recht deutsch (und das auch in der 2. und 3. Generation).
BL4, Persönliche Angriffe sind A)allerunterste Schublade und B)wie kommst du denn auf "meine Landsleute" in Chorweiler? Habe in Köln gelebt, aber leider keine Landsleute in Chorweiler gekannt (eins vorweg, wenn du denkst, ich bin ein Russe, weit gefehlt). Und meine Landsleute, die ich deutschlandweit kenne, sprechen alle fließend Deutsch. Und bei den Kindern in 2ter oder 3ter Generation ist es so, daß sie alle zweisprachig (oder gar dreisprachig, wenn denn der Partner/die Partnerin keine Deutsche ist, kenne einige Fälle) aufwachsen und eher die Muttersprache mit deutschem Akzent sprechen als umgekehrt.
Wer Zeit hat, kann ja mal folgenden Artikel lesen. Ist ganz interessant, es ging um die Weigerung eine türkische Patientin auf die Warteliste für eine Herztransplantation zu setzen aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/08/25/149a0204.asp
köstlich. dann zeig mir mal bitte, wo ich dich beleidigt habe und vor allem wo der widerspruch ist...
@Werwolf: Wähl die DVU, dann haste vielleicht mal ne ordentliche Interessensvertretung: Zitat Parteiprogramm: "1. Bewahrung der deutschen Identität. Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben". Nachzulesen hier (http://www.dvu.de/DVU-Programm/dvu-programm.html)
Yep. Genau so´ne Gutmenschen-Reaktion hab ich erwartet. Provokante Formulierung, und ich werde in die Nazi-Ecke gestellt... Herrlich!
Surfsmurf, meine politische Couleur geht Dich zwar nichts an, aber ich seh mich (davon abgesehen, daß mir die Soz´n zur Zeit verdammt auf den Wecker gehen) eher in der Sozi-Ecke.
Aber auf dieses "Pseudogutmenschen-Multikulti-Wirmüssenmiteinanderreden"- Gelaber habe ich einfach keine Lust mehr. Ich habe sehr polemisch formuliert und das auch so gekennzeichnet. (Selbstverständlich habe ich eine etwas differenziertere Betrachtung dazu, aber diese hier auszuführen- uferlos...)
Ich habe beschrieben, mit welchen Problemen ich mich in meinem Arbeitsalltag konfrontiert sehe und wie ich damit umgehe.
Daß es sich dabei um ein großes gesellschaftspolitisches Problem handelt, ist mir durchaus bewußt. Aber mein Beitrag zur Lösung dieses Problems wird sicherlich nicht darin bestehen, türkisch (oder irgendeine andere Sprache) zu erlernen. Das mag zwar nett gemeint sein, ist aber langfristig genauso sinnvoll wie das Verschiffen von Lebensmitteln in Hungergebiete, wenn nicht gleichzeitig richtige Entwicklungshilfe geleistet wird. Man erzeugt eine Abhängigkeit, keine Selbständigkeit. Klarer Fall von "Fatter Theresa- ich wollte helfen..." :-D
DocExitus
11.02.2006, 16:17
@surfsmurf
Du hast selbst festgestellt, daß eine ganze Reihe der schon seit Jahrzehnten hier lebenden Ausländer erhebliche Probleme mit unserer Sprache hat. Und als Lösung fällt Dir nur der immer wieder geforderte "Dialog" ein?! Genau das ist doch der blauäugige Mist, den die Grünen und Co. schon seit 20 Jahren verkaufen und der bis heute rein gar nichts gebracht hat!
Und warum siehst Du auch die Deutschen in der Pflicht, sich zu bemühen? Wer will denn, daß die schlecht integrierten Gäste hierbleiben? Die Deutschen, oder sind es die Gäste selber?
Was spricht eigentlich dagegen, jeden, der nach einer gewissen Zeit keinen vernünftigen Integrationserfolg vorzuweisen hat, einfach wieder dorthin zu schicken, wo er hergekommen ist? Das könnte uns nämlich eine ganze Menge Mühe, Ärger und Kosten sparen!
surfsmurf
11.02.2006, 16:41
Grünen und Co, DocExitus, heißt: Grüne, SPD, aber auch CDU, CSU, FDP.
"Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen sagte am Dienstag in Berlin, die Gewalttaten im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen mache die Notwendigkeit eines Dialogs der Kulturen deutlich. " Link hier (http://www.cdu.de/archiv/2370_11775.htm)
"Günther Beckstein setzt sich für eine Nachbesserung des Zuwanderungsgesetzes und zusätzliche Integrationsangebote ein. Die bisherigen Maßnahmen sind nicht ausreichend, so die Einschätzung des Innenministers. Link hier (http://www.csu.de/home/Display/Artikel/060202_beckstein)
Merkste langsam, DocExitus, dass noch nicht mal die Parteien des sog. bügerlichen Lagers ernsthaft erwägen, integrationsunwillige nach Hause zu schicken? Mit Deiner Meinung stehst du allerdings Schulter an Schulter mit der Partei, deren Parteiprogramm ich hier mal für Dich auszugsweise kopiere:
"Dem deutschen Volk müssen die gleichen Rechte zustehen wie alle anderen Völker auch....Dies schließt das Recht auf das angestammte Land, die nationale Identität und volle Selbstbestimmung ein....Daraus folgt: Begrenzung des Ausländeranteils, Stopp dem zunehmenden Ausländerstrom, Beschleunigung der Asylverfahren, Ausweisung von kriminellen Ausländern." Viel Spaß bei der Wahl wünscht
surfsmurf
DocExitus
11.02.2006, 17:09
@surfsmurf
...und wenn alle wie die Lemminge über die Klippe springen, muß ich mich dann auch deren Meinung anschließen?
Du willst doch wohl nicht ernsthaft leugnen, daß die Unionsparteien in den letzten 20 Jahren einen gewaltigen Satz nach links gemacht haben, oder? Noch 1982 formulierte der Landesvorsitzende der CDU Hessen, Alfred Dregger: "Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt." Mittlerweile wird die CDU von einer ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda geführt...
Ich habe übrigens regelmäßig viel Spaß bei der Wahl, denn ich schätze das demokratische Recht, diejenige Partei zu wählen, die meine Meinung am besten vertritt, sehr. Zu Deinem Zitat aus einem Parteiprogramm ist zu sagen: Es gibt Parteien, die in ihrer Gesamtheit nicht ernstzunehmen sind, punktuell aber durchaus richtige Dinge vertreten.
DocExitus
11.02.2006, 17:14
@surfsmurf
...auf meine Fragen hast Du leider nicht geantwortet, daher nochmals:
Warum siehst Du auch die Deutschen in der Pflicht, sich zu bemühen? Wer will denn, daß die schlecht integrierten Gäste hierbleiben? Die Deutschen, oder sind es die Gäste selber? In meinen Augen hat derjenige die Bringschuld, der etwas haben möchte.
Was spricht dagegen, jeden, der nach einer gewissen Zeit keinen vernünftigen Integrationserfolg vorzuweisen hat, einfach wieder dorthin zu schicken, wo er hergekommen ist? Das könnte uns nämlich eine ganze Menge Mühe, Ärger und Kosten sparen!
surfsmurf
11.02.2006, 19:40
Dregger setzte sich stark für die Freilassung deutscher Soldaten ein. Ende der 80er Jahre machte er sich für die Freilassung des ehemaligen SS-Hauptsturmführers Ferdinand Hugo stark. Dregger wurden auch Kontakte zur rechtsextremen Vereinigung "Stille Hilfe" nachgesagt, allerdings nie bewiesen. Die Wanderausstellung "Die Verbrechen der Wehrmacht 1941 - 1944" nannte er einen Angriff auf Deutschland. Quelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Dregger)
Zur CDU: Ja, die CDU hat einen gewaltigen Linkssprung gemacht in den letzten 20 Jahren. Und ist endlich in der Mitte gelandet, wo eine Volkspartei hingehört.
Ich habe mit allen meinen Postings auf deine Fragen geantwortet, muss aber erkennen, dass deine Rezeptionsfähigkeit diesbezüglich wohl eingeschränkt ist. Deine Meinungen basieren auf einer ideologischen Basis, mit der ich mich in der Vergangenheit zu genüge auseinandergesetzt habe und mit der ich in Zukunft nicht meine Freizeit verschwenden werde.
Allen anderen wünsche ich, dass ihnen die Augen geöffnet wurden: Durch deine Postings, durch ein Googeln nach Alfred Dregger und durch die Tatsache, dass ein gewisser Martin Hohmann (http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Hohmann) den Wahlkreis Deggers (Fulda) übernommen hatte.
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