Tombow
06.03.2006, 20:49
wir planen die substitution von L-thyroxin am 1.postoperativen tag zu beginnen.
wie machen wir das denn?
TSH-Kontrolle würde in dem Fall wenig bringen, daher eher Dosis unter Spiegelkontrolle einschleichen
bereits intraoperativ keine anzeichen eines meningeoms! eher eine ältere einblutung oder ein nekrotisch zerfallener tumor. wir warten die endgültige histologie ab.
Darauf bin ich auch gespannt
am 1.postoperativen tag zur frühvisite ist der verband durchgeblutet, beim entfernen der redondrainage muss die stelle übernäht werden.
was ist jetzt am ehesten notwendig?
BB-Kontrolle, Thrombozytenkonzentrat infundieren, falls Thrombos wieder zu niedrig.
wie könnte der "tumor" mit der CMML zusammenhängen?
Bei diversen Leukämieformen/Lymphomen, MDS und primärer Osteomyelofibrose verlagert sich die normale Hämatopoese extramedullär, befallen werden dabei Leber, Milz und nicht selten auch das Gehirn, dabei verhalten sich die extramedullären Hämatopoese-Inseln wie ein Tumor. Die Raumforderung könnte daher ruhen. Die Einblutung und der nekrotische Zerfall ließen sich mit den so ziemlich supprimierten Thrombos erklären.
was gibt es für mögliche ursachen der sekundären hypothyreose?
Hypothalamus- und Hypophysenvorderlappeninsuffizienz aufgrund von Adenomen der Hypophyse selbst, Kraniopharingeome, knöcherne Tumoren in dem Bereich, etc. Nicht selten auch autoimmune Zerstörung der Hypophyse oder idiopathische Verläufe, ischämische Hypophyseninfarkte (z.B. bei Sheehan-Syndrom). Da es im Verlauf eines MDS sehr oft initial zu einer Thrombozytämie kommt, wären in unserem Falle auch länger zurückliegende Mikroinfarkte in der Hypophyse oder Hypothalamus denkbar.
wie machen wir das denn?
TSH-Kontrolle würde in dem Fall wenig bringen, daher eher Dosis unter Spiegelkontrolle einschleichen
bereits intraoperativ keine anzeichen eines meningeoms! eher eine ältere einblutung oder ein nekrotisch zerfallener tumor. wir warten die endgültige histologie ab.
Darauf bin ich auch gespannt
am 1.postoperativen tag zur frühvisite ist der verband durchgeblutet, beim entfernen der redondrainage muss die stelle übernäht werden.
was ist jetzt am ehesten notwendig?
BB-Kontrolle, Thrombozytenkonzentrat infundieren, falls Thrombos wieder zu niedrig.
wie könnte der "tumor" mit der CMML zusammenhängen?
Bei diversen Leukämieformen/Lymphomen, MDS und primärer Osteomyelofibrose verlagert sich die normale Hämatopoese extramedullär, befallen werden dabei Leber, Milz und nicht selten auch das Gehirn, dabei verhalten sich die extramedullären Hämatopoese-Inseln wie ein Tumor. Die Raumforderung könnte daher ruhen. Die Einblutung und der nekrotische Zerfall ließen sich mit den so ziemlich supprimierten Thrombos erklären.
was gibt es für mögliche ursachen der sekundären hypothyreose?
Hypothalamus- und Hypophysenvorderlappeninsuffizienz aufgrund von Adenomen der Hypophyse selbst, Kraniopharingeome, knöcherne Tumoren in dem Bereich, etc. Nicht selten auch autoimmune Zerstörung der Hypophyse oder idiopathische Verläufe, ischämische Hypophyseninfarkte (z.B. bei Sheehan-Syndrom). Da es im Verlauf eines MDS sehr oft initial zu einer Thrombozytämie kommt, wären in unserem Falle auch länger zurückliegende Mikroinfarkte in der Hypophyse oder Hypothalamus denkbar.