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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium - aus Leidenschaft oder Prestige??



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abi2005
14.03.2006, 23:10
ich denke auch dass das mit dem prestige nicht mehr das ist was es mal wa und in absolut keinem verhältnis mit arbeitszeit etc.steht.
will jetzt nicht alles wiederholen,sondern nur ergänzend sagen,dass es mitlerweile leider sehr häufig so ist,dass es sch..ßegal ist wo das geld her kommt.wenns da ist hast du anerkennung.
ausserdem als zusätzlichen stress kann man ergänzend hinzufügen,dass durch die starke gesundheitsaufklärung heutzutage(WAS ICH ABSOLUT GUT FINDE!!!!!!)der arzt viel mehr unter die lupe gerät,neben der behandlung auch gleichzeitig vieles erklären muss(WAS AUCH ABSOLUT IN ORDNUNG IST)aber sich dann teils vom patienten misstrauisch betrachten lassen muss,der denkt aufgrund einiger halbinformationen auc zeitschriften die fähigkeit des arztes bezweifeln und beurteilen zu können.und das nenn ich auch nicht unbedingt anerkennung...
also ich kann mir echt nicht vostellen,dass nur wegen des prestiges jemand soviel durchsteht.anerkennung hat man im übrigen in allem,wenn man darin erfolgreich ist und das ist man am besten mit wirklichem interesse

lilxbee
15.03.2006, 01:51
Ich studiere wegen Prestige, als Mediziner wäre ich in der Verwandtschaft und im Freundeskreis sehr gut angesehen.
Außerdem ist Medizin der Zeitwendigste Studium, und hat mit Abstand die miesesten Voraussetzungen, um einen Platz zu bekommen. Und ich will es jedem beweisen, dass ich der Beste bin.

Ja Vorallem möchte ich später in Dubai Karriere machen, als Arzt hat man sehr gute Karten dort.

Und ich habe gehört, Mediziner dürfen sich ihre Lebenspartner frei aussuchen, in manchen Länder sogar 3 Partner/ehefrauen.

Achso.. mein Vater hat Tiermedizin studieren, wenn ich jetzt nicht Humanmedizin studiere, heisst es dass er klüger ist als ich, und damit will ich auf keinen fall leben


Falls Du nun solche Kommentare lesen möchtest, dann hast du es :)
Nun, das alles wäre für mich auch wichtig.. aber am wichtigsten ist Spass an der Arbeit, ich kann Medizin leiden, auch wenn ich kaum Praxiserfahrung habe, also warum soll ich es nicht studieren?

NEUE MEDIZINSTUDENTEN BRAUCHT DAS LAND, und NEUES SCHULSYSTEM

DrSkywalker
15.03.2006, 08:38
....dass es mitlerweile leider sehr häufig so ist,dass es sch..ßegal ist wo das geld her kommt.wenns da ist hast du anerkennung....


So weit ist`s schon gekommen.

Wobei der Versicherungstyp von der Deutschen Vermögensberatung, der sich neulich erst wieder ne neue S-Klasse vom Geld seiner armen, unwissenden, über den Tisch gezogenen Kunden gegönnt hat, doch äußerst durchschaubar ist. Den Menschen, von denen er dafür Anerkennung bekommt, ist nicht mehr zu helfen!

Die Anerkennung Dritter ist zwar nicht unwichtig, viel wichtiger ist es aber, einen guten Job zu machen und mit seiner eigenen Arbeit zufrieden zu sein. Lieber golffahrender Arzt als benzfahrender Bauernfänger!

DeKl
15.03.2006, 08:58
eben. wichtig ist, daß ich spaß an der arbeit habeund damit zufrieden bin. wenn es mir spaß macht, dann ist es mein ding, mein job (meine berufung?). menschen helfen? heilen? idealistischer quatsch. wenn ich es von meiner warte aus versuche realistisch zu betrachten, ist das ganze, was die heilerei und die menschenhelferei angeht, auch eine ziemlich frustrane sache... naja, spaß muss es mir machen, ich muss es gerne machen und damit fertig

Imperium
15.03.2006, 09:33
Wenn man es nur aus Prestige machen sollte, dann wird man später ziemlich hart in die Realität gerissen.
Es könnte höchstens heißen aus Leidenschaft und Prestige.

mezzomixi
15.03.2006, 11:39
ich glaub nicht, dass einer zugeben würde, dass er es nur wegen des Prestiges studiert.
Dollte es hier einer zugeben, beantrage ich dass deren Studienplätze sofort an arme Wartesemestler gegeben werden, denen es wirklich Freude macht mit Menschen zu arbeiten.
Und dem das Wohl des Patienten am herzen liegt und viel nächstenliebe mitbringt.... (so wie ich :-music )

Also tut mir Leid, aber ich muss das ja jetzt doch mal sagen:

Es nervt mich langsam wirklich, dass die Wartezeitler (nicht alle, aber viele) der Meinung sind sie wären viel bessere Ärzte und Studenten als die, die wegen eines guten Abis sofort reinkommen.
Ich kenne einige Leute, die Medizin eher aus Prestigegründen studieren (nicht ausschließlich, aber zum Teil) und sie machen ihre Sache trotzdem gut. Im Gegensatz dazu stehen Leute, die meinen Sie wären der geborene Arzt, weil sie ihr eigenes Leben aufgeben und sich nur noch auf das Studium konzentrieren. Solche Leute gehen mir viel mehr auf den Geist als alle anderen.
Man darf Arzt werden wollen und TROTZDEM Wert darauf legen, dass man noch ein Privatleben und Hobbies neben dem Beruf hat, ob ihr es glaubt oder nicht.

ligand
15.03.2006, 12:28
ich glaube schon, dass viele medizin aus prestige gründen studieren. nehmen wir an die berufe physiotherapeut, oder krankenschwester wären genauso anerkannt und angesehen wie der arztberuf, dann würden sich die meisten bestimmt überlegen medizin zu studieren. es würde doch nie jemand zugeben es aus prestige gründen zu tun. mich nervt jedenfalls diese gespielte bescheidenheit vieler ärzte oder angehenden ärzte, die auch noch behaupten die medizin aus reiner nächstenliebe gewählt zu haben, ich glaube davon kein wort. es gibt meiner meinung nach viel zu wenig ärzte, die ihren beruf mit leib und seele ausüben. mir sind diese studenten am liebsten, die sich ab dem 1. semester als " stud. med" und später "cand.med." bezeichnen und zum schlafen gehen, den weißen götterkittel anbehalten, wahnsinn!!
ich behaupte von mir nicht zu dieser sorte menschen zu gehören, aber wer weiß, wenn ich im oktober das studium beginne, wie ich mich entwickel, man wird ein wenig automatisch so, denn wenn man das studium schafft, kann man stolz sein. es ist eines der härtesten studiengänge....!

Leisure Suit Alex
15.03.2006, 13:52
Naja, ob es einer der härtesten Studiengänge ist, ist natürlich auch sehr subjektiv... Man muss halt büffeln wie ein Ochse, da es weniger zu verstehen als auswendig zu lernen gibt.
Für einen mittelmäßig oder geringer begabten Studenten ist denke ich z.B. ein Informatik- oder Physikstudium weitaus schwerer, da man dort richtig in die Materie einsteigt - kenne schon eine Reihe von Leuten denen richtig spezialisierte naturwissenschaftliche Studiengänge zu schwer waren und die dann zu Medizin gestoßen sind.

netfinder
15.03.2006, 14:18
leidenschaft oder prestige? Ich glaub, da falle ich in keine dieser beiden Kategorien. Ich machs aus Interesse an der Materie. Mal sehn, was sich daraus noch entwickelt.

altalena
15.03.2006, 14:44
Ich frage mich, wie oft und ausdauernd man dieses Thema noch diskutieren will *es langsam nicht mehr hören kann* :-oopss :-(( :-dagegen

milz
15.03.2006, 16:49
Im Gegensatz dazu stehen Leute, die meinen Sie wären der geborene Arzt, weil sie ihr eigenes Leben aufgeben und sich nur noch auf das Studium konzentrieren. Solche Leute gehen mir viel mehr auf den Geist als alle anderen.
Man darf Arzt werden wollen und TROTZDEM Wert darauf legen, dass man noch ein Privatleben und Hobbies neben dem Beruf hat, ob ihr es glaubt oder nicht.
Ich habe mit der Medizin auch Hobby und Beruf in einem. Alles andere kommt unter ferner liefen.. Biologie war schon als Kind meine Leidenschaft und dass ich Medizin aus Interesse an der Wundermaschine Mensch (Wie funktioniert mein morphologisches Korrelat? ;-) ) studiere brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Dazu kommt die ebenfalls spannende Konfrontation mit existentiellen Fragen nach Krankheit, Alter und Tod und die Sinngebung der beruflichen Tätigkeit (etwas nützliches tun, zumindest wenn man seinen Job gut macht). So gesehen, Mediziner aus Leidenschaft :-love (ob aus mir auch ein Arzt aus Leidenschaft wird, wird sich noch zeigen ;-), Pathologie ist ja auch recht spannend). Prestige ist natürlich ein toller Nebeneffekt, aber wer deswegen Med. studiert ist ein Depp. Glaube auch kaum, dass es so etwas häufiger gibt.

Aber für ein richtiges Hobby habe ich wirklich keine Zeit mehr, neben Medizin (+Famulaturen, Dr.arbeit, Lernen), Freundin, Katzen, Internet, Faulenzen, Essen, Freunde und Verwandte usw.

BL4
15.03.2006, 16:53
Nur drei Gründe:

Cash, Bitches, Cars


:-))

netfinder
15.03.2006, 16:54
nur ein Wort: Zahni?

milz
15.03.2006, 16:54
Nur drei Gründe:

Cash, Bitches, Cars


:-))
Dann bist du hier aber falsch! :-top

Gersig
15.03.2006, 16:56
Dann bist du hier aber falsch! :-top
Oder Arsch- und Tittenchirurgie ;-)

DeKl
15.03.2006, 17:36
Also tut mir Leid, aber ich muss das ja jetzt doch mal sagen:

Es nervt mich langsam wirklich, dass die Wartezeitler (nicht alle, aber viele) der Meinung sind sie wären viel bessere Ärzte und Studenten als die, die wegen eines guten Abis sofort reinkommen.
Ich kenne einige Leute, die Medizin eher aus Prestigegründen studieren (nicht ausschließlich, aber zum Teil) und sie machen ihre Sache trotzdem gut. Im Gegensatz dazu stehen Leute, die meinen Sie wären der geborene Arzt, weil sie ihr eigenes Leben aufgeben und sich nur noch auf das Studium konzentrieren. Solche Leute gehen mir viel mehr auf den Geist als alle anderen.
Man darf Arzt werden wollen und TROTZDEM Wert darauf legen, dass man noch ein Privatleben und Hobbies neben dem Beruf hat, ob ihr es glaubt oder nicht.


*lacht* :-meinung

Adrenalino
15.03.2006, 18:52
Ich habe mit der Medizin auch Hobby und Beruf in einem. Alles andere kommt unter ferner liefen.. Biologie war schon als Kind meine Leidenschaft und dass ich Medizin aus Interesse an der Wundermaschine Mensch (Wie funktioniert mein morphologisches Korrelat? ;-) ) studiere brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Dazu kommt die ebenfalls spannende Konfrontation mit existentiellen Fragen nach Krankheit, Alter und Tod und die Sinngebung der beruflichen Tätigkeit (etwas nützliches tun, zumindest wenn man seinen Job gut macht). So gesehen, Mediziner aus Leidenschaft :-love (ob aus mir auch ein Arzt aus Leidenschaft wird, wird sich noch zeigen ;-), Pathologie ist ja auch recht spannend). Prestige ist natürlich ein toller Nebeneffekt, aber wer deswegen Med. studiert ist ein Depp. Glaube auch kaum, dass es so etwas häufiger gibt.

Aber für ein richtiges Hobby habe ich wirklich keine Zeit mehr, neben Medizin (+Famulaturen, Dr.arbeit, Lernen), Freundin, Katzen, Internet, Faulenzen, Essen, Freunde und Verwandte usw.

YEAH! Sehr schön gesagt/geschrieben! Ganz meine Meinung! Es gibt viele Gründe Medizin zu studieren; man muss aber nicht seinen Lebenssinn darin finden. Aber der Beruf gibt auf jedenfall ne Menge her.
Ich möchte nicht meine Persönlichkeit zum Arzt machen, sondern einen schönen Job haben, der mir Spass macht. Wenn mich der Arztberuf erfüllt, umso besser. Aber die Arbeit ist nicht alles.
(Sonst könnte ich mich jetzt als Wartezeitler aufhängen... diese Zeit jetzt ist ja auch nicht "umsonst"! :-) )

BL4
15.03.2006, 19:16
spass johnny spass ;-) .....

.....obwohl... :-))

PonDemSteppa
15.03.2006, 19:34
Hallo...

mich würde mal interessieren, wer hier Medizin studiert oder studieren möchte, um in der Gesellschaft anerkannt zu werden (das soll nicht heißen, dass man sonst nich anerkannt wird, aber wenn man sagt, dass man Arzt ist, wird man schon eher bewundert) oder wer es macht, weil es ihm wirklich am Herzen liegt mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen und wer Krankenhausatmosphäre einfach liebt?!

Ich finde es nämlich echt sch****, dass viele Leute Medizin nur wegen Prestige studieren und anderen den Studienplatz "wegschnappen".

Also meine Meinung dazu: Was ist daran so schlimm sich einen Beruf zu suchen in dem man von anderen Leuten wegen seiner Arbeit bewundert wird. (Was gar nicht zwangsweise der Fall sein muss...)
Jeder wird mehrere Gründe besitzen für seine Entscheidung Medizin zu studieren.
Bei meinen gehört definitiv auch das angesprochene Prestige dazu ... so what? Und ich mach das bestimmt auch nicht nur um "Menschen helfen zu können" und weil ich "gerne mit Menschen zu tun hab" ... die Krankenhausatmosphäre, speziell in der Assistenzarztzeit, stell ich mir auch nicht so bilderbuchmäßig vor wie in "Scrubs" oder "Emergency Room".
Zuletzt ertrage ich es nicht, wenn Leute sich moralisch über eine nicht greifbare Gruppe von "Leuten" stellen und diesen unterstellen, sie würden einem selbst (der Moral in Person - man will ja wirklich wirklich richtiger, ehrlich Arzt werden - Vorrausetzung: gerne mit Menschen arbeiten (?) ) den Studienplatz wegschnappen, obwohl sie ja "moralisch" gesehen überhaupt kein Recht dazu haben. JEDER der das nötige Abitur besitzt, hat das Recht Medizin zu studieren. So sind die Regeln. Man kann sich sein Leben lang über Regeln aufregen oder versuchen sich mit ihnen zu arrangieren. Meine Meinung...bis densn

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15.03.2006, 20:16
Hallo...

mich würde mal interessieren, wer hier Medizin studiert oder studieren möchte, um in der Gesellschaft anerkannt zu werden (das soll nicht heißen, dass man sonst nich anerkannt wird, aber wenn man sagt, dass man Arzt ist, wird man schon eher bewundert) oder wer es macht, weil es ihm wirklich am Herzen liegt mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen und wer Krankenhausatmosphäre einfach liebt?!

Ich finde es nämlich echt sch****, dass viele Leute Medizin nur wegen Prestige studieren und anderen den Studienplatz "wegschnappen".

Das "Prestige" wie du es nennst, spielt nüchtern betrachtet durchaus eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich gestehe mir das ein und schäme mich sicher nicht dafür.
Ist aber auch nicht der einzige Grund warum ich Medizin studiere ;-)

Gruß
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