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lichtbild beim fotografen gemacht? mit füller unterschrieben? :-D :-D
Natürlich! Anschreiben und Lebenslauf ebenso optimiert, Arbeitszeugnisse und Empfehlungsschreiben auch überprüft, bevor man sie zu den restlichen Unterlagen gepackt hat.
Sag' mal, was sollen die Fragen, hältst mich wohl für blöd?
Pünktchen
16.03.2006, 19:17
Lieber Tom,
mässige bitte deinen Tonfall. Ich und auch einige andere im Forum und Chat kennen dich, kennen deinen Lebenslauf und deine Bewerbungsmappe. Du selbst weisst, das wir auch nicht wissen, warum es nicht klappt bei dir. Ruhig Blut! Ich denke mit der Zeit findet sich auch ein Krankenhaus, das deine sehr guten Leistungen würdigt.
Nur Mut! Halte durch!
LG
Pünktchen
@MA
Schön für dich :-top
das aip hatte auch noch den entscheidenden nachteil, dass man nur eine "vorläufige approbation" hatte, d.h. bewerbungen im ausland gingen auch nicht, da ja keine vollapprobation.
alle leute aus dem studium, die ich kenne (vielleicht so um die 50), haben mittlerweile eine stelle (also, egal welcher fachbereich). es sind mir einfach keine langzeit-arbeitslosen ärzte bekannt.
gut, manche haben wirklich lange gesucht (ca. 1 jahr), aber im endeffekt sind alle untergekommen. insofern kann man bei ärzten wirklich z.Z. von "vollbeschäftigung" reden.
bei mir: 8 bewerbungen (regional, auch blind), davon 6 vorstellungsgespräche und 3 zusagen. hatte dann keinen bock mehr, weiter zu machen und hab eine der stellen genommen. und ich habe wirklich keine guten noten u bin auch schon älter.
also: immer weiter bewerben. hätte ich auch so gemacht, wenn es nicht so gut gelaufen wäre.
und alles, was unter 50 bewerbungen ist, ist mMn völlig normal und gehört in dem normalen "bewerbungsprozeß" dazu.
fraggle
das aip hatte auch noch den entscheidenden nachteil, dass man nur eine "vorläufige approbation" hatte, d.h. bewerbungen im ausland gingen auch nicht, da ja keine vollapprobation.
Falsch. Nach dieser Logik dürften ja nicht-EU-Ausländer NIRGENDWO außerhalb Deutschlands arbeiten, da sie keine Vollapprobation beantragen dürfen, sondern lediglich eine Arbeitgeber- und fachgebundene Berufserlaubnis. Nach wie vor.
Falsch. Nach dieser Logik dürften ja nicht-EU-Ausländer NIRGENDWO außerhalb Deutschlands arbeiten, da sie keine Vollapprobation beantragen dürfen, sondern lediglich eine Arbeitgeber- und fachgebundene Berufserlaubnis. Nach wie vor.
Falsch. Als AiP hatte man eine vorläufige approbation und konnte sich erst nach 18 monaten aip mit voller approbation im ausland bewerben. (vereinzelt gab es stellen, extra für deutsche aip´ler, im ausland.)
wie das bei nicht-eu-ausländern geregelt ist, ist etwas völlig anderes. auch wenn du es nicht glaubst, wird es dadurch nicht richtiger (bzw falscher). Nach wie vor.
Lifendhil
17.03.2006, 15:02
und alles, was unter 50 bewerbungen ist, ist mMn völlig normal und gehört in dem normalen "bewerbungsprozeß" dazu.
fraggle
Danke für diesen Satz. Hatte schon Angst, dass ein zufällig anwesender Geisteswissenschaftler dieses Gejammer mit den 20-40 Bewerbungen liest und Amok läuft... ;-)
skeletta
20.03.2006, 15:16
hallo leute,
ich hab mich entschieden: ich geh in das etw. größere Krankenh. Wie einige meinten, macht es sich bei späteren Bewerbungen einfach besser, wenn man seine Erfahrungen in einem Lehrkrankenhaus gesammelt hat,hoff ich zumindest. :-dafür
Ja, das mit der Wohnung steht jetzt als nächstes an.
Ach evil, danke für s zusammenfügen.
Zum AIP: Ich finde es toll daß ich jetzt ohne Erfahrung und so volles Gehalt kriege. Tombow, wenn Du ne Stelle hast, wirst Du auch so denken glaub ich.
Und versuchst Du s auch in kleinen oder kirchlichen und sonstwas Häusern?
Und wirklich überall? Also, ich will dir ja nur Mut machen, weil ich einfach nicht glauben kann, daß ich was finde und Du nicht.. :-nix
Und versuchst Du s auch in kleinen oder kirchlichen und sonstwas Häusern?
Und wirklich überall?
Mittlerweile fast nur in solchen Häusern, und schon vom Anfang an waren sie in der Überzahl bei meinen Bewerbungen. Und wie gesagt, bundesweit. Mit der Erfahrung, Krankenhäuser, die weiter als 200km von meinem Wohnort entfernt liegen, laden nicht einmal zum Gespräch ein.
Und zum Gehalt kann ich nur sagen, daß es mir egal ist, Hauptsache man hat eine Stelle. Und selbst wenn ich eine kriegen würde, würde sich daran nichts ändern. Für die Butter aufs Brot hat auch ein AiP-Gehalt gereicht.
Hi Tombow,
Wie viele Bewerbungen hast Du denn inzwischen geschrieben? Und waren das nur Initiativbewerbungen oder auch auf ausgeschriebene Stellen (so viel Vernünftiges gibt es ja nicht für Neuro, oder?)? Hattest Du denn schon irgendein Bewerbungsgespräch?
Nach dem was Du so geschrieben hast, hast Du ja auch echt was zu bieten (außer Berufserfahrung :() und Deine Bewerbungsmappe hast Du mit Sicherheit auch ein paar Leuten gezeigt...Kann also auch nicht an einer schlechten Mappe liegen. Hmm, ziemlich *******, was?
Ich kann Dir nur sagen, laß den Kopf nicht hängen, Du wirst sicher was finden! Aber es ist halt unglaublich frustrierend. Ich habe ja auch ewig gesucht und habe unglaublich an mir gezweifelt...
Also, ich drück Dir die Daumen!!
Gruß
:-)
Mittlerweile fast nur in solchen Häusern, und schon vom Anfang an waren sie in der Überzahl bei meinen Bewerbungen. Und wie gesagt, bundesweit. Mit der Erfahrung, Krankenhäuser, die weiter als 200km von meinem Wohnort entfernt liegen, laden nicht einmal zum Gespräch ein.
Und zum Gehalt kann ich nur sagen, daß es mir egal ist, Hauptsache man hat eine Stelle. Und selbst wenn ich eine kriegen würde, würde sich daran nichts ändern. Für die Butter aufs Brot hat auch ein AiP-Gehalt gereicht.
Neue Bundesländer, wenn man nicht ins Ausland möchte. Da geht immer etwas - besser als garnichts. Zunächst.....
Hi Tombow,
Wie viele Bewerbungen hast Du denn inzwischen geschrieben? Und waren das nur Initiativbewerbungen oder auch auf ausgeschriebene Stellen (so viel Vernünftiges gibt es ja nicht für Neuro, oder?)? Hattest Du denn schon irgendein Bewerbungsgespräch?
Über 20 mittlerweile. Alles Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen. Fazit - 2 Bewerbungsgespräche, eine Hospitation, 2 Absagen gleich, vom Rest absolut nichts gehört. Mappe nach allen Regeln optimiert und von mehreren Leuten sichten lassen, nach Anmerkungen auch korrigiert. Professionelles Bewerbungsfoto, Unterschriften mit Füller, alles wie es sich gehört. Und dennoch nichts.
Neue Bundesländer, wenn man nicht ins Ausland möchte. Da geht immer etwas - besser als garnichts. Zunächst.....
Eher auf Lebenszeit. Als nicht-EU-Ausländer bekomme ich nur eine Arbeitgeber- und fachgebundene Arbeitserlaubnis, heißt im Klartext, nehme ich eine Stelle an, bin ich von vorneweg ans entsprechende Klinikum geknechtet, da Arbeitgeber- und Fachwechsel schwer bis unmöglich durchzusetzen sind (mit Ausnahme des psychiatrischen Jahres). Daher scheiden alle Kliniken, wo der Chef nicht die volle Weiterbildungsermächtigung hat, von vornherein aus. Ist aber auch einziger limitierender Faktor.
skeletta
21.03.2006, 12:45
Hey Tombow,
also ich bin auch nicht-eu-ausländer, aber ich habe meine Staatsang. bei d Bewerbungen nicht angegeben. Das schreckt die Verwaltungssleute ja nur ab, weil die dann halt bissel mehr zu tun hätten. :-((
Beim Bewerbungsgespräch klärt sich dann ja eh alles, das wird dann zur Nebensache. Aber wenn die da ihre 20 Bewerbungen von Deutschen haben, überlegen Sie sich natürlich 2mal ob Sie Dich einladen.
Bist du denn in D aufgewachsen? Kannst Du Dich einbürgern lassen? Wenn Du eine Einbürgerunszusicherung hast geht alles einfacher. An Deinen Fähigkeiten usw. kann es ja nicht liegen, meiner Meinung nach ist das der Grund. :-meinung
Aber ich würde mich auch bewerben, wenn der CA nicht die volle WE hat, denn Du darfst ja wohl auch als nicht-eu-ausländer nach n paar Jahren wechseln. Brauchst Du halt ne neue Berufserlaubnis.Also schließ solche Krankenhäuser nicht aus. Dann erhöhst Du wieder Deine Chance.
Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen die Daumen. :-winky
Hey Tombow,
also ich bin auch nicht-eu-ausländer, aber ich habe meine Staatsang. bei d Bewerbungen nicht angegeben. Das schreckt die Verwaltungssleute ja nur ab, weil die dann halt bissel mehr zu tun hätten. :-((
Okay, ich hab' sie angegeben. Auch mit dem Hinweis auf §10BÄO im Anschreiben. Kam mir deswegen schon bei 2 Bewerbungsgesprächen etwas fehl am Platz vor, gestandenen Chefärzten die Prozedur zu erklären (erst Vertrag, dann Berufserlaubnis beantragen, etc.). Und fand es eher dumm, dies im Anschreiben und Lebenslauf nicht zu erwähnen - wenn es sowieso herauskommt, dann lieber auch gleich sagen.
Aber ich würde mich auch bewerben, wenn der CA nicht die volle WE hat, denn Du darfst ja wohl auch als nicht-eu-ausländer nach n paar Jahren wechseln. Brauchst Du halt ne neue Berufserlaubnis.
Werde ich wohl machen müssen. Wobei, bei Arbeitsort- und Fachwechsel kommt es auf die zuständige Behörde an, ob man eine neue Berufserlaubnis erhält. Ist halt so, daß im Unterschied zur Approbation kein Anspruch auf die Erteilung der Berufserlaubnis besteht.
Picknicker
21.03.2006, 16:13
@ Tom: Na, das ist ja mal richtig übel!! Und ich hab gedacht, meine Bewerbung wär schwierig...Ich würd´s aber auch erst im Bewerbungsgespräch sagen. Deine Qualifikationen sind ja erstklassig und ein Gespräch ist ja schon mal die halbe Miete (mindestens!).
Obwohl, ich hatte bis jetzt auch zwei, und trotz deutlichen Hinweises im Anschreiben, daß ich erst noch Examen schreiben muß, waren beide Chefs völlig perplex, als sie das erfuhren. Sie hätten nämlich SOFORT einen Assi gebraucht. Tja, damit war´s das mit den Stellen...Lesen die die Anschreiben überhaupt durch??? Pappnasen! Ich ändere jetzt die Taktik und bewerbe mich mal auf Anästhesie, soll ja auch ganz nett sein, vielleicht gibt´s da ja was....
skeletta
21.03.2006, 17:59
nein nein Tombow. Nicht, "wenn es sowieso rauskommt, dann gleich sagen",
besonders beim Anschreiben und so muß man sich ganz geschickt anstellen.
Damit die einen erstmal einladen.
Soo, wenn Sie Dich dann einladen und Dich toll finden dann steht das Bürokratische an zweiter Stelle.
Picknicker sagt ja auch, Gespräch ist die halbe Miete.
Also, bei mir hat s wunderbar funktioniert.
Versuch s doch auch mal ohne sie schon im Anschreiben zu erschrecken :-((
Wenn Sie Dich dann fragen wann Du anfangen könntest, schiebst Du einfach ein, daß du ja wegen Deiner Berufserlaubnis so mind. 3 Wochen bräuchtest,
bla bla. Du darfst denen die Sache halt nicht komplizierter zeigen, als sie sowieso schon ist :-D
Polytrauma
21.03.2006, 20:14
sind oft nicht wirklich das Wahre. Habe meinen neuen Job unter www.opusforum.org gefunden. Viel Glück :-)
Pünktchen
23.03.2006, 16:58
....oh nein oh nein...ich hab eine email in meinem Postfach udn das 23 Tage nach dem ich meine Stelle begonnnen habe hier...da hat jemand interesse an mir :-((
oh man, das hatte ich doch schon alles abgehakt und unter unmöglich abgelegt *schnief* wenn ich ein Jahr weiter wäre, dann wäre das was feines...super interessante Stelle leider genauso wenig Geld wie hier....*indie Ecke heulen geh*
Dr-Pizza
24.03.2006, 08:55
Hinterhergeworfen würde ich jetzt nicht sagen... Man muss eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Außerdem sollte man genügend Zeit für die Bewerbungsphase einplanen. Bei mir waren es jetzt etwas mehr als 2 Monate. Weil ich dachte, es ginge zügiger, habe ich zu spät angefangen.
Dann muss man sich überlegen, ob man sich arbeitslos meldet, dann spart man sich bei langer Suche evtl. den finanziellen Druck etwas. Und außerdem gibt es einen Bewerbungskostenzuschuss.
Wenn dann die Bewerbungsmappe stimmt und man sich auf das Vorbereitungsgespräch vorbereitet, kann nicht mehr soviel schiefgehen. Man kann darüber streiten, ob man bei jedem Stellenangebot auch direkt zusagen sollte und sich dann, auch nach Vertragsunterzeichnung noch spontan für bessere Angebote entscheidet. Im Nachhinein würde ich das so machen. Das ist zwar nicht die feine Art, aber eine fest zugesagte Stelle wegen der Bedenkzeit anderweitig zu vergeben, ist auch nicht die feine Art...
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