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Richtig, meine Rede. Wie ginge das? Ueber mehr Geld, aber woher? Und da unterscheiden wir uns, ich wuerde es nicht von den Leistungstraegern abzweigen, die schon jetzt die Last der oeffentlichen Hand zum Grossteil tragen.
Dann muessen eben, wie in England/Schweden/Kanada mit einem Schlag die soziale Haengematte zerschnitten werden (Dass sind 30% des Haushaltes, ich sage ja nicht, man koenne bei Buerokratie sparen oder Korruption bekaempfen, aber ich fange bei den strukturellen Fragen an). Maggi Thatcher und Ronald Reagan waren nicht sehr beliebte Politiker, aber der folgende Wirtschaftsaufschwung der beiden angelsachsen ist direkt auf deren Einwirken zutrueckzufuehren.
Während des bisherigen Diskurses wurde der Begriff "Leistungsträger" nicht definiert. Fakt ist, dass in Deutschland die Gesamtheit der mittelständischen Unternehmen eine höhere Steuerbelastung aufweisen als die ansässigen Großunternehmen. Die rechtlichen Rahmbedingungen sind für Mittelständler weitaus brikärer als für Großkonzerne. Denn es sind diese, die außerordentlich von einem internationalen Steuergefälle profitieren.
Das Schwedische Modell hat natürlich ein paar Lenze auf dem Buckel und ist grundlegend verändert worden, in dem es nicht unerhebliche soziale Kürzungen gab,richtig.
Aber dies war eine Maßnahme, die an strikte Reformen gekoppelt wurde, wie wir sie in Deutschland nicht erleben. Hauptpunkt war beispielsweise ein soziale und solidarische Lohnpolitik mit nur geringen Einkommensunterschieden in den jeweiligen Branchen. Es war und ist immer einer der Kredos gewesen Grundzüge der Sozialen Absicherung und Gleichheit zu wahren, von Elitenbildung keine Rede. Es war nie die Absicht davon Schwedens Probleme durch rigorosen Sozialabbau zu realisieren.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass jeder Student grundsätzlich unabhängig von Einkommen und Eltern, ein Studiengeld erhält. Dies besteht zwar auch zum Teil aus einem Darlehen, wird aber als einen Rentenanspruch begründendes Einkommen anerkannt.
Ich teile auch nicht in jedem Punkt die Politik Reagan's.
Es mag zwar richtig sein, dass er durch seine Politk die Witrschaft angekurbelt hat, gleichzeitig hat der die Grundrechte der amerikan.Verfassung mit Füßen getreten, soziale Systeme demontiert und sinnlose Kriege geführt gekoppelt an eine Steigerung der Ausgaben fürs Militär.Der Geroge W. Bush der 80er Jahre halt.
Ich wuenschte, dass waere so. Die Konsequenzen sind so lebhaft wie in der ersten Stunde, schlimmer in manchen Punkten. Die oeffentliche Verschuldung entspricht 1:1 dem Transfer an Geld in dem Osten, das hat nichts mit politik zu tun, sondern schlichtweg mit Finanzen. . Und die Kaufkraft, auf die Du anspieltest: Wenn Du auf einen Schlag 20% Habenichtse dazu bekommst, ist das, was man im "Manchesterkapitalismus" einen Waehrungsschnitt bezeichnen wuerde. Hier findet die 1:1 Ratio uebrigens wieder Anwendung.
Nein. Wenn, dann muss es als Politikversagen deklariert werden.
Das Management der Wiedervereinigung war zweierlei:korrupt und unfähig.
Wenn man sich mal informieren würde, würde man erkennen,dass viele Gelder in sinnlose Projekte gepumpt wurden.
Leider ist vielen nicht klar, dass die damals angepriesenen Treuhandanstalten die DDR-Wirtschaft für 1 Mark an West-Unternehmen verjubelt und verteilt hatte. Jegliche Wirtschaftsgrundlagen im Osten wurde gründlichst zerschlagen und ersetzt mit Supermärkten auf der grünen Wiese.
Desweiteren gab es zahlreiche Industrien in der DDR,die vom Westen aufgekauft und sofort geschlossen wurden, wegen Konkurrenzdruck.
Die andere Seite ist natürlich,dass in der DDR ein enormer Investitionsstau entstanden war. Das ist richtig.Letztendlich ist es aber auch so,dass die SED doch unter Druck des großen Bruders stand. Die DDR wurde bewusst und gezielt klein gehalten. Ich möchte dies hier nicht ausweitern,
aber es ist eben nicht selbstevrständlich zu sagen:
Der Osten ist der ursprung allen Übels in Deutschland.So einfach ist es leider nicht.
Weiteres wurde durch meine Person schon erläutert (siehe ein paar Seiten weiter vorne).
Es gab 1989/1990 gerade im "Westen" eine große Erleichterung einen neuen ungesättigten Absatzmarkt zu haben. Schon zu diesem Zeiptunkt gab es eine hohe Staatsverschuldung im "Westen" in Höhe von über 900 Mrd.Dm.
Die Finanzierung der sozialen Absicherungssysteme ist nicht zuletzt durch die demographischer Schieflage und Massenarbeitslosigkeit verursacht.
In 15 Jahren Wiedervereinigung konnte die Politik nichts Konstruktives zur Probemlösung der Arbeitslosigkeit beisteuern. trotz vielerlei Taschenspielertricks wie einer Frühverrentung Hundertausender.
Aber mal eine Frage an Dich:liest du meine Texte auch mal durch? ;)
Ich bemerke,dass du stets den gleichen Unterton anschlägst und Themen ansprichst, zu denen ich mich schon mehrmals nahezu identisch geäußert habe,
Es tut mir leid, auf die erweiternde Erfahrung eines Juenglings in einer maroden Diktatur gelebt zu haben nicht teilhaben durfte. In der Tat haette mir Fleisch, Fisch und die Freiheit meiner Person sehr gefehlt.
Entsprechend deines Profils bist du unwesentlich älter als ich. Dennoch freue ich mich über zuvorkommende Nettigkeiten.
Leider ist es mir nicht möglich meiner subjektiven Erfahrungen rückgängig zu machen. Ohne irgendetwas schön reden zu wollen:
Ich bin gerade aufgewachsen, mit eigener Meinung und ohne Mangelerscheinungen.
Was ich sagen möchte: Aussagen erhalten durch Alt-Propganda keine Souveränität bzw.
Die Verfuegbarkeit gewisser Güter ist noch das Geringste gewesen und im Übrigen: an Fleisch & Fisch hat es nicht gemangelt.
Das Schlimme ist,dass diese Diktatur auch durch eine Ost-CDU (liste nationale Front) beteiligt war, natürlich möchte man davon heute in der souveränen CDU nichts mehr hören, ganz zu schweigen davon,dass man noch heute fleißig Alt-SEDler in gewisse Parteien (bedenkenlos) aufnimmt.
Es sind aber die besten 10%, die den Karren ziehen. Wir brauchen diese genauso dringend wie jedes andere Land auch.
Das sehe ich als keinen Vorteil an.
Deutschland mangelt es im Kern nicht zwangsläufig an Innovationen, sondern es hapert an der Umsetzung, die durch Bürokratie, mangelndes Fachpersonal verschärft wird.
Dem Standort Deutschlan wird es zukünftig einmal mehr an hoch qualifizierten Fachleuten mangeln,Studiengebühren werden diesen Prozess beschleunigen.
In der Zeitschrift "The Economist" stand neuerlich ,dass es fatal für Deutschland sein wird, dass der Staat sein Humanvermögen zu wenig fördert. Super sei Deutschland lediglich in der Selektion im Bildungsweg. Deutschland sei ein Land,dessen Wohlstand auch weiterhin nur aus seinem Humanvermögen erwachsen kann.
Die kurzisichtige Sparsamkeit unseres Staates in Bildung ermöglicht erst Probleme ,die später nie und nimmer finanzierbar sind. Es darf nicht Sinngebung des Bildungssystems sein zw. Schülern zu separieren,individuelle Schwächen müssen ausgeglichen werden.
Unsere Bildungssystem basiert wie die Gesellschaft auf einer breitangelegten Basis,die neu definiert werden muss. Elitäres Geplänkel bringt uns de fakto nicht weiter.
Ach ja: soviel zum Diskussonsende :-)
Und ein Schmankerln:
Es gibt viele Möglichkeiten, Karriere zu machen, aber die sicherste ist noch immer, in der richtigen Familie geboren zu werden.
(Donald Trump, *14.06.1946, US-amerikanischer Geschäftsmann)
FrederikMD
26.05.2006, 02:01
Während des bisherigen Diskurses wurde der Begriff "Leistungsträger" nicht definiert. Ich sagte bereits, in diesem Kontext ist der Leistungsträger, der viel beiträgt zum Gemeinwesen in finanzieller Hinsicht. Damit schmälere ich andere Beiträge nicht, in diesem Thema geht es aber in erster Linie um Geld.
Das Schwedische Modell hat natürlich ein paar Lenze auf dem Buckel und ist grundlegend verändert worden, in dem es nicht unerhebliche soziale Kürzungen gab,richtig.
Aber dies war eine Maßnahme, die an strikte Reformen gekoppelt wurde, wie wir sie in Deutschland nicht erleben. Hauptpunkt war beispielsweise ein soziale und solidarische Lohnpolitik mit nur geringen Einkommensunterschieden in den
jeweiligen Branchen.. Ich denke, der Markt sollte das regeln, nicht Deine Regierung. Gleichheit in einem rechtlichen Sinne ja, aber wirtschaftlich/materiell und sozial? Das hatten wir (Du) schon, hat nicht funktioniert, übrigens auf der ganzen Welt.
Es war und ist immer einer der Kredos gewesen Grundzüge der Sozialen Absicherung und Gleichheit zu wahren, von Elitenbildung keine Rede. Es war nie die Absicht davon Schwedens Probleme durch rigorosen Sozialabbau zu realisieren. Gleichheit in einem rechtlichen Sinne ja, aber wirtschaftlich/materiell und sozial? Das hatten wir (Du) schon, hat nicht funktioniert, übrigens auf der ganzen Welt. Soziale Absicherung ist ja im Grundmass gut, aber es arbeiten effektiv nur 30 Million Menschen in Deutschland, 50 Million nicht. Da ist es schon viel verlangt zu sagen, man muesse einen "gewissen" nicht unbescheidenen Lebensstandard finanzieren.
nteressant ist in diesem Zusammenhang, dass jeder Student grundsätzlich unabhängig von Einkommen und Eltern, ein Studiengeld erhält. Dies besteht zwar auch zum Teil aus einem Darlehen, wird aber als einen Rentenanspruch begründendes Einkommen anerkannt.Ein Land, das wohlhabender ist als das unsere, ist zu diesen Geschenken in der Lage. Wir sind es nicht. Unsere wirtschaftliche Supermacht ist im Sinken, weil wir einfach eine Gesellschaft voller Menschen sind, die nur 35 Stunden die Woche arbeiten wollen und trotzdem gegen fleissige und sehr gut qualifizierte Nationen bestehen wollen.
Ich teile auch nicht in jedem Punkt die Politik Reagan's.
Es mag zwar richtig sein, dass er durch seine Politk die Witrschaft angekurbelt hat, gleichzeitig hat der die Grundrechte der amerikan.Verfassung mit Füßen getreten, soziale Systeme demontiert und sinnlose Kriege geführt gekoppelt an eine Steigerung der Ausgaben fürs Militär.Die Reihenfolge ist falsch. Er hat Steuerkürzungen durch den Sozialabbau durchgesetzt, damit die Wirtschaft zum Florieren gebracht (Clinton ist sein direkter Erbe) und im übrigen meine größte Bedrohung, i.e. die Sowjetunion und ihre Satelliten, zum Kollaps gebracht. Wenn das der sinnlose Krieg war, auf den Du anspieltest, ich fand diesen sehr sinnvoll und siegreich (mag man im Osten anders sehen). Vielleicht kannst du meiner Geschichte etwas auf die Sprünge helfen, von welch anderen Kriegen Du redest.
Leider ist vielen nicht klar, dass die damals angepriesenen Treuhandanstalten die DDR-Wirtschaft für 1 Mark an West-Unternehmen verjubelt und verteilt hatte. Das liegt einfach daran, dass Ostunternehmen auf dem Stand der Westunternehmen waren, als diese in den 60er Jahren waren. Die wenigen ostdeutschen Unternehmen, wie z.B. die Jenoptik, die heute noch bestehen, sind nur durch Milliardeninvestition der öffentlichen Hand am Leben erhalten worden. Ich gebe zu, dass das Management eines Heruntergekommenen Systems noch nicht in dieser Weise erprobt wurde. Ist Investitionsstau Dein Ausdruck dafür, dass sich die DDR vom Nachkriegsdeutschland nicht wesentlich weiterentwickelt hat?
In der Zeitschrift "The Economist" stand neuerlich ,dass es fatal für Deutschland sein wird, dass der Staat sein Humanvermögen zu wenig fördert.Da gebe ich Dir recht. Deshalb muss man jetzt investieren, ich finde 500 Euro pro Student sind ein Anfang, wenn auch ein bescheidener. Im übrigen würde ich gerne bei Subventionen, Sozialversicherungen etc sparen und dieses Geld denen zukommen lassen, die Deutschland tragen statt nur Vorteile abzuziehen. Ich weiss, dass wir nur über beste Qualifikationen unseren generellen Lebensstandard sichern könnten. Das geht nur über Leistung, diese muss gefördert und unterstützt werden- statt sie mit Steuern und Abgaben unattraktiv zu machen. Ich weiss nur, mit 40 Stundenwochen gewinnen wir gegen andere Länder keinen Blumentopf. Ich glaube, da viele dieses sozialistische Denken in Deutschland nicht loskriegen (es ist ja auch faul und bequem), ist der Zug für Deutschland an dieser Stelle erstmal abgefahren.
Die kurzisichtige Sparsamkeit unseres Staates in Bildung ermöglicht erst Probleme ,die später nie und nimmer finanzierbar sind. Es darf nicht Sinngebung des Bildungssystems sein zw. Schülern zu separieren,individuelle Schwächen müssen ausgeglichen werden.Nicht dass System schafft unterschiedliche Menschen, es ist soviel mehr dahinter. Ich finde man sollte die Unterschiede als etwas positives begreifen, ihnen das Stigma der Verfehlung nehmen und die Starken stärken und die Schwächeren fördern. Nicht dieses, wir orientieren uns am schwächsten Glied denken. Das hilft keinem, es laesst den Langsamen langsam erscheinen und langweilt den Schnelleren- Darwin ist im übrigen kein Prinzip eines Menschen, sondern der Natur. Ich finde, sich an jeniger zu orientieren ist kein Fehler.
Ich sagte bereits, in diesem Kontext ist der Leistungsträger, der viel beiträgt zum Gemeinwesen in finanzieller Hinsicht. Damit schmälere ich andere Beiträge nicht, in diesem Thema geht es aber in erster Linie um Geld.
In diesem Thema ging es primär um Studiengebühren und das hat leider auch etwas mit Politik zu tun. Aber du bestötigst mir ja, dass die ganze Politik ein einziges Finanzgeschachere ist.
Der Großteil konservativer als auch liberaler Menschen /Politiker sehen Besserverdiener als Leistungsträger, lehnen aber im gleichem Atemzug Steuern und Abgaben ab. Die Partei der Leistungsträger bzw.Besservederdiener hat sich im Übrigen selbst so benannt.
Dass es in diesem Land viele Bürger aufgrund der fortschreitenden sozialen Deklassierung in Zukunft die geforderte Leistung nicht mehr erbringen könne, lässt du dabei außer acht.
Ich denke, der Markt sollte das regeln, nicht Deine Regierung. Gleichheit in einem rechtlichen Sinne ja, aber wirtschaftlich/materiell und sozial? Das hatten wir (Du) schon, hat nicht funktioniert, übrigens auf der ganzen Welt.
Nein. In Schweden funktioniert dieses grundsätzliche Prinzip. Und es das finde ich bewundernswert, da es auch zeigt, dass es anders geht als es der amerikanische Weg versucht. Im Kern geht es darum,dass es den gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt. Ich habe nur gesagt, dass es keine Einkommensunetrschiede inenrhalb einer Branche gibt.
Ich persönliche stelle schon in Frage weshalb z.B. Deutschland Krankenkassenvorstände exorbitante Gehälter haben. SIe tragen imho keine private und rechtl. Verantwortung, desweiteren wage ich zu bezweifeln ob sich wirklich mehr "Arbeit pro Zeit" verrichten.Leistung eben.
Und wenn du den Markt ansprichst: Gerade der Staat Schweden ist ein Land,dass sich wohl rigoroser als Deutschland aus dem Wirtschaftsmarkt heraushält, wir haben in Schweden kooperativ ausgehandelte Verhandlungsordnung zw.Arbeitnehmern und-gebern.
Soziale Absicherung ist ja im Grundmass gut, aber es arbeiten effektiv nur 30 Million Menschen in Deutschland, 50 Million nicht. Da ist es schon viel verlangt zu sagen, man muesse einen "gewissen" nicht unbescheidenen Lebensstandard finanzieren.
Das weiß ich. In dem Punkt stimmst du mir sogar überein.
Aber wenn ich deinen Ausführungen folge, siehst du die einzige Regulatonsmöglichkeit in reinem Sozialabbau. Und das sehe ich anders.
Denn dadurch schafft sich der Staat Probleme, die er in Zukfunt in keinstem Falle mehr kompensieren kann.
Unser Staat glänzt doch nahezu im Angesicht seine Steuererhöhugnspolitik, fortgesetzt durhc kontinuierliche Planlosigkeit.Der Staat saniert seinen Haushalt auf Kosten der Haushalte des Bürgers. Das Management dieses Landes ist unfähig und korrupt. Es gäbe soviele Punkte zum Ansetzen "richtiger" bzw.besserer Reformen, aber unsre Obrigkeit verwehrt diesem Land seine genuine Verpflichtung gegenüber dem Volk.
Ein Land, das wohlhabender ist als das unsere, ist zu diesen Geschenken in der Lage. Wir sind es nicht. Unsere wirtschaftliche Supermacht ist im Sinken, weil wir einfach eine Gesellschaft voller Menschen sind, die nur 35 Stunden die Woche arbeiten wollen und trotzdem gegen fleissige und sehr gut qualifizierte Nationen bestehen wollen.
Dessen bin ich nicht zu beurteilen in der Lage.Es sind keine Geschenke sondern gezielte Investitionen. Der Schwedische Staat hat dadurch erreicht,dass 60% aller Abiturienten studieren können.
Desweiteren stimme ich dir überein: ich persönlich bin für den Ausbau 35-H-Woche, leider ist es aber auch so, dass gerade in Großunternehmen und der staatl. Adminstration diese Stundenwochen und weniger gelten.
(VW Wolfsburg 28 H-Woche).
Aus eigener Erfahrung weiß ich dass gerade in Mittelständischen Unternehmen 60-70h Wochen schon lange keine Seltenheit sind. Wenn wir bei der 35-h-woche hier nicht flexibler werden, sieht es tatsächlich mau aus.
Die Reihenfolge ist falsch. Er hat Steuerkürzungen durch den Sozialabbau durchgesetzt, damit die Wirtschaft zum Florieren gebracht (Clinton ist sein direkter Erbe) und im übrigen meine größte Bedrohung, i.e. die Sowjetunion und ihre Satelliten, zum Kollaps gebracht. Wenn das der sinnlose Krieg war, auf den Du anspieltest, ich fand diesen sehr sinnvoll und siegreich (mag man im Osten anders sehen). Vielleicht kannst du meiner Geschichte etwas auf die Sprünge helfen, von welch anderen Kriegen Du redest.
Ich meine in diesem Punkt gar nicht die Kalten Krieg. Aber anscheinend ist in deinem Inneren eine gewisse Apathie gegenüber dem Osten und verankert, warum weiß ich nicht.
Denn Krieg als sinnvoll & siegreich zu bezeichnen liegt nicht in meinem Ermessen.Aber um deinen Horizont etwas zu erweitern:
in der Amtszeit Reagans wurde Nicaragua und Kuba über Jahre terrorisiert, tausende Menschen mussten dank Reagan ihr Leben lassen.
In meinen Augen gibt es im 21.Jahrhundert eine weitaus größere Bedrohung unter dem Deckmäntelchen des Terrorismus.
Reagans Politk bestand aus 2 Kernpunkten:
Extreme Senkung der Höchststeuersätze, z.B. Kapitalertrags-, Einkommenssteuer usw.
und er stellte massiv die Subventionierungen ganzer WItrschaftszweige ein.
Reagan aber dafür als Samariter hinzustellen ist wohl nicht angebracht, da er letztendlich durch den rigorosen Sozialabbau unsinnige Kriege finanzierte und am Ende dennoch ein großes Haushaltsdefizit fabrizierte.
Das liegt einfach daran, dass Ostunternehmen auf dem Stand der Westunternehmen waren, als diese in den 60er Jahren waren. Die wenigen ostdeutschen Unternehmen, wie z.B. die Jenoptik, die heute noch bestehen, sind nur durch Milliardeninvestition der öffentlichen Hand am Leben erhalten worden. Ich gebe zu, dass das Management eines Heruntergekommenen Systems noch nicht in dieser Weise erprobt wurde. Ist Investitionsstau Dein Ausdruck dafür, dass sich die DDR vom Nachkriegsdeutschland nicht wesentlich weiterentwickelt hat?
Man konnte die Wiederveinigung natürlich nicht aus Exemple proben.
Allerdings wusste man über die Verhältnisse der DDR durchaus bescheid, deshalb war es naiv zu glauben, die Wende wäre ein Alleinläufer.
Die Wende wurde nicht zuletzt durch eine friedliche Revolution in der DDR eingeleitet. Aber um mal etwas gegenzusteuern:die DDR war für kurze Zeit das zehntgrößte Industrieland der Erde, gemessen an ihrer Produktionsleistung. Zum Zeiptunkt der Wende zählte sie zu den 25.Wirtschaftsnationen dieser Welt. Die DDR war ein Produktionsstandort für den Großen Bruder.
Viele ostdeustche Unternehmen waren bestimmt marode, letztendlich war es aber so, dass die Währugnsunion den Exportmarkt der DDR 1990 zum Erliegen brachte.
Zum Investitionsstau muss ich dir sagen: JA. Die DDR wurde faktisch durch die Sowjtunion als planwirtschaftl.Porduktionsstandort angesehen. Denken wir doch mal logisch: warum gab es denn nur einen PKW für Alle?
Es gab ausreichend Pläne für neue PKWS aber diese durften nicht umgesetzt werden. Die DDR Wirtschaft musste autark funktionieren und gleichzeitig den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) unterstützen. Dies hatte eine direkte Abhängigkeit von den Ostblockstaaten zur Folge. Die damals im Verbund wirtschaftsstarke DDR musste wirtschaftsschwache Länder wie Rumänien,Vietnam und Bulgarien unterstützten.
Dies sehe ich als wesentlichen Punkt.Ostdeutschland besaß eine Wirtschaft , die sich unter planwirtschaftlichen Bedingungen bei Dominanz der UDSSR innerhalb des RGW, jedoch weitgehend abgeschottet gegenüber der kapitalistischen Konkurrenz, entwickelt hatte. Zum jetzigen Zeitpunkt finde ich es aber unpassend Ostdeutschland ständig als Notnagel zu suchen.
Diese Transferkökonomie nach 1990 war dennoch mit Sicherheit unvermeidbar.
Wenn ich jedoch überlege, wie "Autonom" sich Westdeutschland und seine Marktwirtschaft nach 45 entwickte, muss ich sagen,dass hier ohne finanzielle Transferleistungen auch nicht viel los gewesen wäre.
Da gebe ich Dir recht. Deshalb muss man jetzt investieren, ich finde 500 Euro pro Student sind ein Anfang, wenn auch ein bescheidener. Im übrigen würde ich gerne bei Subventionen, Sozialversicherungen etc sparen und dieses Geld denen zukommen lassen, die Deutschland tragen statt nur Vorteile abzuziehen. Ich weiss, dass wir nur über beste Qualifikationen unseren generellen Lebensstandard sichern könnten. Das geht nur über Leistung, diese muss gefördert und unterstützt werden- statt sie mit Steuern und Abgaben unattraktiv zu machen. Ich weiss nur, mit 40 Stundenwochen gewinnen wir gegen andere Länder keinen Blumentopf. Ich glaube, da viele dieses sozialistische Denken in Deutschland nicht loskriegen (es ist ja auch faul und bequem), ist der Zug für Deutschland an dieser Stelle erstmal abgefahren.
500 € pro Student sind kein Anfang, sondern das Ende und in keinem Falle bescheiden und schon gar nicht eine Investition des STaates.Sich hinzustellen und zusagen: Eingespartes Geld im Sozialen Metier und Subventionen sollte nur den "Leistungsträgern" zugute kommen, finde ich absurd. Man kann nicht mir-nichts-dir-nichts,dass eine Studiengebührenbelastung für Studentrn auf Dauer vorteilhaft ist, naja für die Leistenden Elitern vielleicht.
In einigen Punkte stimme ich dir sogar zu,was WOchenarbeitszeit angeht usw.
Ich meine, dass ich kein rein sozialistisches Denken an den Tag lege, denn darum geht es nicht sonder darum, unsere Marktwirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen, jedoch ohne reinen SOzialabbau zu betreiben
Nicht dass System schafft unterschiedliche Menschen, es ist soviel mehr dahinter. Ich finde man sollte die Unterschiede als etwas positives begreifen, ihnen das Stigma der Verfehlung nehmen und die Starken stärken und die Schwächeren fördern. Nicht dieses, wir orientieren uns am schwächsten Glied denken. Das hilft keinem, es laesst den Langsamen langsam erscheinen und langweilt den Schnelleren- Darwin ist im übrigen kein Prinzip eines Menschen, sondern der Natur. Ich finde, sich an jeniger zu orientieren ist kein Fehler.
Und ich habe leider ein Problem soziale Ungerechtigkeit Positives abzugewinnen. Natürlich schafft das System Ungerechtigkeit. Gerade der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen, jedem Bürger den selben Bildunsgweg zu ermöglichen.Wenn er diesnicht schafft, wird es auf Kurz oder Lang zu einer absoluten Klassengessellschaft kommen.
Und deine Argumentation mit Darwin zu beschmücken ist das Größte :-top
Soziale Selektion somit regelrecht zu fordern und natürliche Auslese schönzureden, nur weil man davon nicht betroffen wäre, finde ich anmaßend.
FrederikMD
27.05.2006, 00:09
Der Großteil konservativer als auch liberaler Menschen /Politiker sehen Besserverdiener als Leistungsträger, lehnen aber im gleichem Atemzug Steuern und Abgaben ab. .
Ich denke, die meisten Steuerzahler lehnen es ab, fuer ihre Leistung ueber hoehere Bemessungsyahl und Steuerprogression belastet zu werden, damit andere die Haengematte des sozialen Systems ausprobieren duerfen, statt in die Zukunft zu investieren.
Dass es in diesem Land viele Bürger aufgrund der fortschreitenden sozialen Deklassierung in Zukunft die geforderte Leistung nicht mehr erbringen könne, lässt du dabei außer acht. Diese Aussagen kenne ich sonst nur von kommunistischen Parteien. Soziale Deklassierung? Von wem? Durch was? Warum koennen sie dagegen nichts tun?
Ich persönliche stelle schon in Frage weshalb z.B. Deutschland Krankenkassenvorstände exorbitante Gehälter haben. SIe tragen imho keine private und rechtl. Verantwortung, desweiteren wage ich zu bezweifeln ob sich wirklich mehr "Arbeit pro Zeit" verrichten.Leistung eben.Mit Populismus kommst Du da doch nicht weit. Dass ein Leiter einer grossen Versicherung mehr arbeitet und mehr Verantwortung traegt, ist doch klar. Dass er dafuer lange arbeiten musste, ist auch klar. In den meisten Faellen verdienen diese Menschen ihre Positionen, auch wenn die Rahmenbedingungen sie nicht in einem guten Licht erscheinen lassen.
Der Staat saniert seinen Haushalt auf Kosten der Haushalte des Bürgers..Genau, und zwar tragen genau 25 % diese Steuerlast zu 80%. Das ist doch sozial, oder nicht? Das heisst, dass die letzten 50 % nichts zum Gemeinwesen beitragen in finanzieller Hinsicht.
Es gäbe soviele Punkte zum Ansetzen "richtiger" bzw.besserer Reformen, aber unsre Obrigkeit verwehrt diesem Land seine genuine Verpflichtung gegenüber dem Volk.Reformen kann nur eines heissen: Einschnitte in unsere ueberlasteten Sozialsysteme. Aber da tut es ja wieder dem "kleinen Mann" weh und deshalb fuehrt man Vermoegenssteuern, Reichensteuer etc ein. Die Staerksten zu schwaechen ist ein Fehler.
Der Schwedische Staat hat dadurch erreicht,dass 60% aller Abiturienten studieren können.Es geht dochn icht darum ,moeglichst viele Leute zum Abitur / Studium zu schleusen. NRW hat die meisten Abiturienten absolut und prozentual, die besten Abiturnoten und doch die hoechsten Abbrecherzahlen und die schlechtesten Physikumsnoten- Masse statt Klasse ist das Prinzip der Sozialdemokratie, auch in Schweden.
Ich meine in diesem Punkt gar nicht die Kalten Krieg. Aber anscheinend ist in deinem Inneren eine gewisse Apathie gegenüber dem Osten und verankert, warum weiß ich nicht.Denn Krieg als sinnvoll & siegreich zu bezeichnen liegt nicht in meinem Ermessen.Aber um deinen Horizont etwas zu erweitern:
in der Amtszeit Reagans wurde Nicaragua und Kuba über Jahre terrorisiert, tausende Menschen mussten dank Reagan ihr Leben lassen..Leider erweiterst Du meinen Horizont nicht um die Kriege, die Reagan angeblich gefuehrt hat. Den kalten Krieg, die Bezwingung des Ostblocks durch eine rigorose Haltung mit einem totalitaeren System ist sein Verdienst. Reagan hat eine Lektion gelernt, die wir immer vergessen: Mit Diktatoren kann man nicht verhandeln. Das hat nichts mit Apathie zu tun, doch dass sich ein totalitaerer Block in Aufloesung ergeben hat, ist fuer mich ein Sieg.
Reagans Politk bestand aus 2 Kernpunkten:
Extreme Senkung der Höchststeuersätze, z.B. Kapitalertrags-, Einkommenssteuer usw.
und er stellte massiv die Subventionierungen ganzer WItrschaftszweige ein.
Reagan aber dafür als Samariter hinzustellen ist wohl nicht angebracht, da er letztendlich durch den rigorosen Sozialabbau unsinnige Kriege finanzierte und am Ende dennoch ein großes Haushaltsdefizit fabrizierte...Wie gesagt, die Bezwingung der Sowjetunion auf friedlichem Wege durch Abschreckung kostet Geld. Subventionen fuer nicht rentable Wirtschaftszweige einzustellen wuerde uns auch gut tun, zB die gute Steinkohle. Welche unsinnigen Kriege Du meinst, wuerde ich doch gerne wissen(ausser dem, der den Ostblock zum Weinen gebracht hat)?
die DDR war für kurze Zeit das zehntgrößte Industrieland der Erde, gemessen an ihrer Produktionsleistung. Zum Zeiptunkt der Wende zählte sie zu den 25.Wirtschaftsnationen dieser Welt. Wer diese Zahlen glaubt, glaubt auch, dass Stalin der sorgende Vater der Sowjetunion war.Der Exportmarkt brach zusammen, weil die DDR wie alle anderen Ostbnlockstaaten es nicht zustande gebracht haben, sich zu finanzieren, die Wende war nicht Ursache sondern Folge eines wirtschaflichen Zusammenbruchs.
Ich meine, dass ich kein rein sozialistisches Denken an den Tag lege, denn darum geht es nicht sonder darum, unsere Marktwirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen, jedoch ohne reinen SOzialabbau zu betreibenUnd ich bin fuer alles Gute im Menschen, aber woher nehmen? Tatsache ist, dass wir VIEL mehr ausgeben, als wir haben. Ausgaben fuer soziales liegen je nach Haushalt zwischen 30-50%, wie soll da Innovation und Bildung gefoerdert werden, wenn wir in die Investieren, die nichts zurueck bringen...im Endeffekt ist ein Einschnitt in das Sozialsystem auch gut fuer die Schwaecheren, weil man zumindest ein minimalsystem erhalten kann.
Gerade der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen, jedem Bürger den selben Bildunsgweg zu ermöglichen.Wenn er diesnicht schafft, wird es auf Kurz oder Lang zu einer absoluten Klassengessellschaft kommen. Kann nicht jeder aufs Gymnasium, die Uni? Stipendien und Bafoeg, Kredite und Eigenverantwortung sind moeglich. Der Staat erfuellt seine Verpflichtung. Wenn ich sehe, wieviele Studenten abbrechen, wechseln, schlechte Schnitte liefern etc, der Druck kann so hoch nicht sein.
Und deine Argumentation mit Darwin zu beschmücken ist das Größte :-top
Soziale Selektion somit regelrecht zu fordern und natürliche Auslese schönzureden, nur weil man davon nicht betroffen wäre, finde ich anmaßend.Kein Zweifel, dass die Natur es nicht vorgesehen hat, eine Gemeinschaft fuer die Schwaechsten auszurichten. Ich finde es umgekehrt schlimm, dass meine Rechte einheitlich zugunsten anderer beschnitten werden. Fuer jede Mark, die ich verfinde, gebe ich 50% in Deutschland ab. Der Schritt zu Darwin ist da noch ziemlich weit.
So ihr lieben,
wie ihr ja wisst plant die Hessische Landesregierung zum WS07/08 die Einführung von enormen Studiengebühren.
Wir (drei Studentinnen aus Giessen) haben uns entschlossen etwas dagegen zu tun: Wir haben eine Initiative gegründet und eine Petition an den Hessischen Landtag formuliert und brauchen jetzt eure Mithilfe!
Auf der Asta Seite der Uni Giessen ist die Petition als PDF downloadbar.
http://www.stud.uni-giessen.de/asta/dateien/studgeb/petition_bfub.pdf
Ladet sie runter und sammelt bis zum 30.06.06 auch in eurer Stadt
Unterschriften.
Achtet beim Ausdrucken bitte unbedingt darauf, sie auf EIN Blatt, also beidseitig, auszudrucken. Sonst können die Unterschriften leider nicht gewertet werden!!! Außerdem muss der Bogen in Druckbuchstaben und leserlich ausgefüllt werden. Die ausgefüllten (und auch die teilweise ausgefüllten) Bögen könnt ihr an die auf der Rückseite der Petition angegebene Adresse senden oder einfach beim AStA Giessen abgeben.
Jede Unterschrift zählt, damit wir die Chance haben etwas zu verändern..
Vielen Dank!!!
Bürgerinitiative für uneingeschränkte Bildungschancen (BfuB)
Kontakt:
[email protected]
Ich denke, die meisten Steuerzahler lehnen es ab, fuer ihre Leistung ueber hoehere Bemessungsyahl und Steuerprogression belastet zu werden, damit andere die Haengematte des sozialen Systems ausprobieren duerfen, statt in die Zukunft zu investieren.
Bildung hat aber meiner Meinung nach nichts mit einer sozialen Hängematte zu tun. Es ist mir verständlich, dass die Steuerzahlenden höhere Steuerbelastung ablehnen. Diese ablehnende Haltung verspüre ich ganz besonders auch bei aktuellen Themen wie Mwst. :-sleppy
Diese Aussagen kenne ich sonst nur von kommunistischen Parteien. Soziale Deklassierung? Von wem? Durch was? Warum koennen sie dagegen nichts tun?
Mit diesen polemischen Aussagen förderst du ja nur den Non-Konsens.
Eine soziale Deklassierugn wird durch Studiengebühren gefördert.
Von wem: den Landesregierungen
durch was: Studiengebühren
Dazu kommt,dass gerade in Deutschland beruflicher Erfolg über Generationen vererbt wird. Fleiß, Leistung und Können reicht gerade hier oftmals gar nicht aus um den Erfolg zu haben, den man gern möchte. Schon heute sind 82 % Chef/-innen Söhne/Töchter von Chef/innen.
Gerade durch die Revolution in den 60ern sollte dieser elitäre Schmarrn nivilliert werden, u.a. auch durch Einführung von Bafög, Neuordnung des Abiturs. Die soziale Herkunft der Eltern sollte nicht weiterhin den Weg des Kindes bestimmen.
Gerade Bildung kann nur Wachstum bringen. Ich erinnere mich an eine OECD Studie, dass in Deutschland 16 % weniger Arbeitskräfte einen Hocschulabschluß haben als in allen anderen EU Lädnern trotz
Stipendien und Bafoeg, Kredit und Eigenverantwortung, nur scheinbare Mittel um Gleichheit für alle in Bildung zu propagieren.
Die Gesellschaft selektier gandenlos, eine Sozialerhebung des Dt.Studentenwerkes hat ergeben, was aus Kindern wird, die aus weniger gebildeter Schichten kommen: 64%gehen gar nicht erst auf weiterführende Schulen und fallen damit für eine Karriere in Berufen mit hohem Einkommen und Sozialprestige weitgehend aus. Von den verbleibenden 36 machen 25% trotz Abi einen Bogen um die Unis - da waren's nur noch elf %, die überhaupt studieren.
Und was noch interessant ist:
72 % der Beamtenkinder studieren und 12% aus Arbeiterhaushalten, obwohl gerade Arbeiterkinder rund 40% der Gesamtzahl aller 19-24 Jährigen ausmacht. Beamtenkinder noch nichtmal 10%.
Und das ist in meinen Augen kein Populismus sondern nichts als nackte Tatsachen.
Weitere kfw-Studien zeigen, dass gerade beschränkte finanzielle Mittel des Elternhauses auf vielfältige Weise den Studienerfolg beeinflussen bzw.sogar verhindern. Der Großzahl der Studenten, die ein Auslandssemester machen ,stammen ebenfalls aus sozial besser gestellten Schichten.
Und ich persönlich habe eben ein Problem damit, dass jemand sein Studium aufgrund finanzieller Restriktionen nicht beginnen kann.
Und STudiengebühren werden die bestehenden Probleme, die ich erläutertet, definitiv VERSTÄRKEN.
Mit Populismus kommst Du da doch nicht weit. Dass ein Leiter einer grossen Versicherung mehr arbeitet und mehr Verantwortung traegt, ist doch klar. Dass er dafuer lange arbeiten musste, ist auch klar. In den meisten Faellen verdienen diese Menschen ihre Positionen, auch wenn die Rahmenbedingungen sie nicht in einem guten Licht erscheinen lassen.
Mit Schönrederei auch nicht. Gerade, da du Versicherungen anprichst, kann ich aus sicheren Quellen sagen, dass jeder Außendienstmitarbeiter mehr "leistet" als mancher Vorstand. Ein Jahresgehalt im Millionen-€uro-Bereich scheint mir aufgrund der Verantwortung nicht gerechtfertigt und da Leistung bekanntlichermaßen "Arbeit pro zeit " ist bezweifle ich den zurückgerechneten Stundenlohn stark an, selbst wenn diese Leute 24h/365 Tage im Jahr durcharbeiten würden.
Den Rest gibts morgen ! C YA
http://www.koobi.jusos-mg.de/uploads/studiengebverschuldung.pdf
Und hier nochmals was Interessantes zu den sozialverträglichen Gebühren :-sleppy
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