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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie lerne ich am besten?



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Meridion
16.07.2006, 13:17
Regel 1 - Dein Leben ist wichtiger als Dein Studium!

Regel 2 - Wenn Regel 1 dazu führt, dass Du durchfällst sei froh, dass Du nur das Studium und nicht dein Leben geopfert hast

Regel 3 - Rausschreiben lohnt den Aufwand nicht

Regel 4 - Bunte Stifte sind Dein Freund

Regel 5 - Alle Lernhilfen, die mit dem Attribut "Kurz-" versehen sind oder bei denen man was ankreuzen kann haben einen 5-fachen Ergebniseffizienzmodifikator


Hat 4 Wochen gedauert, das zu schnallen, alles danach hat bis jetzt gut bis sehr gut geklappt bei mir *g*

Grüßle,
Meridion

dermehlhorn
16.07.2006, 13:20
Regel 1 - Dein Leben ist wichtiger als Dein Studium!

Regel 2 - Wenn Regel 1 dazu führt, dass Du durchfällst sei froh, dass Du nur das Studium und nicht dein Leben geopfert hast

Regel 3 - Rausschreiben lohnt den Aufwand nicht

Regel 4 - Bunte Stifte sind Dein Freund

Regel 5 - Alle Lernhilfen, die mit dem Attribut "Kurz-" versehen sind oder bei denen man was ankreuzen kann haben einen 5-fachen Ergebniseffizienzmodifikator


Hat 4 Wochen gedauert, das zu schnallen, alles danach hat bis jetzt gut bis sehr gut geklappt bei mir *g*

Grüßle,
Meridion

wer der Typ für sowas ist und wem es reicht sich einfach Dinge zu markieren, wieso nicht?

Bastian
16.07.2006, 13:22
Eine Erkenntnins für die ich leider mehrere Semester gebraucht habe:

unbdingt mit Altklausuren bzw. Prüfungsskripten bei mündlichen vorbereiten. Bei uns in Berlin war das zum glück studentischerseits gut durchorganisiert, so dass kollegiale Kommilitonen ihre Altklausuren und Prüfungsskripte bei einer zentalen Stelle abgaben und die nachfolgenden Generationen konnten sich das rauskopieren. Den meisten Prüfern fällt zum Glück wenig neues ein.

viel Erfolg

Bastian

abi07
16.07.2006, 15:40
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=26913&page=4&highlight=Schweinehund

Smibo
16.07.2006, 17:32
Regel 1 - Dein Leben ist wichtiger als Dein Studium!

Regel 2 - Wenn Regel 1 dazu führt, dass Du durchfällst sei froh, dass Du nur das Studium und nicht dein Leben geopfert hast

Regel 3 - Rausschreiben lohnt den Aufwand nicht

Regel 4 - Bunte Stifte sind Dein Freund

Regel 5 - Alle Lernhilfen, die mit dem Attribut "Kurz-" versehen sind oder bei denen man was ankreuzen kann haben einen 5-fachen Ergebniseffizienzmodifikator


Hat 4 Wochen gedauert, das zu schnallen, alles danach hat bis jetzt gut bis sehr gut geklappt bei mir *g*

Grüßle,
Meridion

Damit kommt man nicht bis zum Examen geschweige denn das Examen bestehen:-))

Die einzig effiziente Art und Weise zu lernen ist gleichzeitig auch wirklich ALLES zu verstehen. Auswendig lernen bei der Stoffmenge hilft nichts. Zahlen und Fakten sollte man immer auf einen Notizzettel notieren.

Bei mir war es so, dass ich mich erstmals in das Fach eingelesen habe um zu verstehen um was es überhaupt geht. Danach erstellte ich mir ein kleines Skript und dieses wiederholte ich solange bis alles drin saß. In den ganzen Semestern bis zum Abschluss musste ich so nur ein einziges Mal in eine Nachprüfung, die ich dann mit knapp der vollen Punktzahl bestand :-))

Man sollte dann selber herausfinden wie man sich den Stoff reinpaukt, aber wie gesagt, das wichtigste ist das Verstehen.

tatjana.schmiedel
17.07.2006, 15:42
ja finde auch, dass das verstehen bei medizin wichtig ist, gerade weil man sich den stoff damit besser merken kann.
ich werd dieses WS mit dem studium anfangen und hab gleich mal eine frage auch wenn sie bestimmt schon oft gestellt wurde ( also nicht übel nehmen):
wie sollte ich mich denn im ersten semester am besten organisieren, was z.B das sortieren des stoffes, notizen, hausarbeiten etc angeht, um nicht den überblick zu verlieren und schon von anfang an am ball zu bleiben?
ich hoffe, ein paar erfahrene studenten haben eine paar brauchbare tipps für mich :-)

Grübler
17.07.2006, 16:00
Schau dir erst mal an, wo die Fachschaft ist, nimm an den Einführungsveranstaltungen teil. Danach sind schon eine Menge Fragen beantwortet, bin ich mir sicher ;)

Und mach dir mal wegen dem ersten Semester nicht so viel Stress. Das beginnt alles gaaanz locker :) (zumindest in DD in den ersten 7 Wochen). Da hast du noch reichlich Zeit, ins Lernen an der Uni reinzukommen; und mit den ganzen Tipps in diesem Thread hast du ja schon mal eine gute Grundlage. Es wurde ja auch schon oft gesagt: Jeder organisiert sich anders - was fürs Lernen gilt, gilt auch hierfür.

Leni20
19.07.2006, 13:52
Ich glaube, das Wichtigste beim Lernen ist grundlegenderweise erstmal das ANFANGEN und dann vor allem durchziehen...und eben auch WIRKLICH lernen...was ich damit meine: rausschreiben ist psychomotorisch zwar keine schlechte Variante und hilft sicher auch beim Verstehen, aber ich z.B. finde es wahnsinnig langweilig, das Rausgeschriebene dann zu wiederholen und zu zeitaufwendig ist es auch. Was ich gelernt habe ist, dass es wirklich mehr bringt, mehr zu lesen und sofort (abschnittsweise) versuchen sich zu zwingen, den Kram zu wiederholen...

Wie gesagt, der Nachteil am Rausschreiben ist ja auch, dass man sich das für den MOMENT zwar wahnsinnig logisch aufschreibt, man später aber trotzdem nichts mehr damit anfangen kann....dachte auch, meine ganzen Ausarbeitungen würden mir nützlich sein fürs Physikum, aber jetzt lerne ich doch nur aus dem Buch...

Leni

PS: Karteikarten mit absolutem Detailwissen oder Dingen, die man sich einfach nicht merken kann, halte ich aber für durchaus nützlich...und die sprengen dann auch nicht den Rahmen und lassen sich schnell wiederholen...Zeit ist Geld... :-))

Grübler
19.07.2006, 15:30
Gestern, direkt nach der letzten Klausur, habe ich alle meine Vorlesungsmitschriften fachgerecht im Papierkorb entsorgt. Habe ich sie gebraucht? Nö. Trotzdem alles bestanden. Demnächst schreibe ich mir nur noch die Themen der Profs auf, der Rest kommt dann aus dem Buch :-nix

Dormicum
19.07.2006, 16:06
Bei mir ists so: ich lese den ganzen Stoff ein einziges mal im Buch durch (= Verstehen). Dann nehm ich mir das Skript der Vorlesung (meistens PP-Folien) vor und überprüfe anhand der dort aufgeführten Stichpunkte ob ich alles kapiert hab -FERTIG-
Mehr hab ich noch nie gemacht. Hab weder was angestrichen noch was rausgeschrieben und auch noch kein Wort in der VL mitgeschrieben. Bis jetzt hat das völlig gereicht, für ALLE Klausuren...und der Zeitaufwand ist mit max. 2 Nachmittagen recht gering.

Leni20
19.07.2006, 16:32
@dormicum: na, das klingt ja nach ner recht großen Auffassungsgabe! :-top Also ich wär froh, wenn das bei mir so schnell ginge....aber kannst du dir das dann auch alles lange behalten?

tatjana.schmiedel
19.07.2006, 19:51
PS: Karteikarten mit absolutem Detailwissen oder Dingen, die man sich einfach nicht merken kann, halte ich aber für durchaus nützlich...und die sprengen dann auch nicht den Rahmen und lassen sich schnell wiederholen...Zeit ist Geld... :-))

hallo leni!

habe mal eine detailfrage zu dem karteikartensystem:meinst du diese, die man schon fertig kaufen kann wie z.B für anatomie von sobotta oder selbst erstellte karten? wie genau tust du das denn handhaben?
freu mich auf ne antwort, viele grüße :-))

MediFreaK
19.07.2006, 20:20
also ich hab bei karteikarten immer das problem, dass ich eigentlich versuche wirklich nur wichtige sachen drauf zu schreiben, die man mal noch schnell wiederholen kann...aber dann wirds irgendwie doch immer viel mehr....und dann wirds unübersichtlich und ungeordnet und nen riesen haufen usw :-nix

Leni20
19.07.2006, 22:21
Also mit den Karteikarten meinte ich schon selbst geschriebene...mit vorgedruckten Karten kann ich nicht allzu viel anfangen...sind mir Merksätze im Buch dann lieber...

Natürlich kann man sich leicht verzetteln (quasi verkarteikarten) und schreibt dann doch wieder viel zu viel auf...aber ich frage mich dann immer: weißt du es wirklich nicht bzw. kannst es dir nicht auch aus Basiswissen, das du schon hast, HERLEITEN (spart viiiel Aufwand) und dann denk ich auch mittlerweile in der Kategorie: was fragen die vom IMPP am wahrscheinlichsten? Man muss sich schon zwingen, nicht alles aufzuschreiben, was irgendwie wichtig erscheint. Am besten immer direkt ausm Buch lernen und wenn man merkt, dass einem einfach nie was zu dem Stichwort einfällt, dann schreibt mans raus, damit man dann genau das am Ende nochmal separat wiederholen kann. Obwohl's manchmal auch ganz ratsam ist, abzuwägen, ob man den einen Punkt nun wirklich braucht...nuun ja, aber wer kann sich das schon leisten...

Beste Grüße,
Leni

Recall8
20.07.2006, 01:12
Das Verstehen macht mir persönlich weniger Probleme, vielmehr das VERGESSEN. Ich habe bisher immernoch kein 100% einheitliches Lernschema...
Herausschreiben ist (leider) exrem zeitaufwendig, selbiges habe ich am Anfang in Perfektion betrieben, mittlerweile versuche ich es auch ohne die Rausschreiberei.

Zudem schreibe ich auch bei den VLs recht gut mit zu den bereitgestellten Skrpiten natürlich. Ich bin jedenfalls nicht der Typ, der durch 1-2 Mal lesen komplette Themenkomplexe behalten kann... Das geht 10 Seiten gut im Buch, aber wnen man 50 Seiten am tag liest, ist irgendwann mal Schluß... Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen,dass durch einfaches Lesen (&Verstehen) das notwendige Detailwissen & und die immer wieder gefragten Spitzfindigkeiten hängebleiben.

Giant0777
20.07.2006, 08:39
@TobiasL
Ich denke, dass es völlig normal ist, das man irgendwann den Kopf voll hat. Wie effektiv soll es denn sein, wenn man nur noch stur in den Kopf reinschüttet ( rein rhetorisch gefragt )? Bei mir führt es nur dazu, dass ich einen Großteil davon schnell wieder vergesse, weil ich dann einfach für mich falsch gelernt habe. Verstehen ist der effektivste Weg - ausschließlich ! :-meinung

Und zu den Karteikarten: Wenn man diese nach Themen/Unterthemen sortiert, behält man ganz gut die Übersicht. Einfach nur so´n Haufen klappt bei mir auch nicht - da fehlte mir einfach die Struktur.

Das schöne an selbst gemachten Kärtchen ist, dass man erst rausarbeitet, sich dabei Gedanken machen muss, wie man die Info´s klein genug für eine Karteikarte bekommt( denn 18 Stichpunkte auf einer Karte nutzen ja auch nix ) und dann das quasi schon gelernte und verstandene nochmal in den Wissensspeicher packt. Finde ich für mich am sinnvollsten und ist auch nicht aufwendiger als alles andere.

Im übrigen bin ich ja auf jeden neidisch, der mit einmaligem Durchlesen selbst die komplexesten Sachverhalte versteht! Ehrlich gesagt, glaube ich nicht daran! :-sleppy

Gruss, Giant !

P.S. Als völlig unzureichend hat sich leider die Methode herausgestellt, bei der man ein Buch unter das Kopfkissen packt und drauf schläft. :-))

Recall8
20.07.2006, 13:20
Kann mir mal einer definieren was mit "Verstehen" gemeint ist? Es gibt ausreichend Themen in allen möglichen Fächern, die sich durch reines Verstehen und Logik nicht für immer behalten lassen.

Naja, ich persönlich glaube nicht daran, dass man ein 1000 Seiten-und-mehr-Lehrbuch durch reines Verstehen en detail behalten kann.
Das erscheint mir persönlich als schier unmöglich, was nicht heißen soll,dass ich es nicht versuche.

Phantom
20.07.2006, 13:48
"Verstehen" bedeutet meiner Meinung nach "etwas nachvollziehen können"; vielleicht ist es auch noch gleichzusetzen mit "Passivem Wissen", also dass mir z. B. in einer Multiple-C-Klausur etwas bekannt vorkommt und ich dann dort mein Kreuz setze.
Für dieses Wissen reicht mir auch ein- oder zweimaliges Lesen.

Das eigentliche Problem für mich sind mündliche Prüfungen (und die großen Prüfungen sind für die Zahnis nun mal mündlich), wo ich das Wissen aktiv reproduzieren muss. Und da hilft es mir nur, wenn ich mir zu jedem Thema mindestens die wichtigsten Stichpunkte rausschreib - und meistens noch viel mehr als mir lieb ist :-oopss . Das ist halt mega zeitaufwändig und ich bewundere jeden, der nach ein paarmal lesen schon aktives Wissen drauf hat - bzw. eigentlich kann ich es mir nur schwer vorstellen, dass dies möglich ist.
In diesem Zusammenhang hätt ich mal eine Frage an alle, die nichts rausschreiben, sondern nur aus dem Buch lernen:
wie wiederholt ihr für eine MÜNDLICHE Prüfung, wenn ihr den Stoff nicht in Kurzfassung in Form eigener Exzerpte vorliegen habt?
Mit dem Kreuzen lässt sich das Wissen ja nur für schriftliche Prüfungen überprüfen...und noch mal das ganze Buch durchlesen ist ja am Tag vor der Prüfung nicht mehr drin

aisha20
20.07.2006, 14:30
und was macht ihr gegen die ultra-schlechte laune wenn man bei dem wetter drinnen sitzen und lernen muss? (grade hat noch jemand angerufen ob ich ins freibad komme..) ICH WILL NICHT MEHR !!! :-(
naja.. also jetzt retropharyngealraum.. so sieht mein trauriges leben aus *g*

Dr. Jackyll
20.07.2006, 16:56
@TobiasL
Ich denke, dass es völlig normal ist, das man irgendwann den Kopf voll hat. Wie effektiv soll es denn sein, wenn man nur noch stur in den Kopf reinschüttet ( rein rhetorisch gefragt )? Bei mir führt es nur dazu, dass ich einen Großteil davon schnell wieder vergesse, weil ich dann einfach für mich falsch gelernt habe. Verstehen ist der effektivste Weg - ausschließlich ! :-meinung

wie soll das denn z.B. bei Anatomie gehen?!? also Physio kann ich da ja noch einigermaßen nachvollzeihen aber was gibt es an Ana oder Stoffwechselwegen groß zu verstehen? da muss man die Namen/ Sotffwechselprodukte eben auswendig lernen.....


Und zu den Karteikarten: Wenn man diese nach Themen/Unterthemen sortiert, behält man ganz gut die Übersicht. Einfach nur so´n Haufen klappt bei mir auch nicht - da fehlte mir einfach die Struktur.


also Karteikarten finde ich sehr sinnvoll bei solchen Kleinkrams-schnellvergess-Sachen: Physiozahlen z.B: Herzminutenvolumen,Formeln, Kaloriengehalt von Fett.... das kann man sich damit sehr gut einpauken, allerdings so größere Sachen finde ich ungeschickt. Das lieber auf ein großes Blatt und dann übersichtlich.