Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : keine Ahnung vom Arzt sein haben, oder auch wozu ist das Pflegepraktikum eig. gut
Naja, es ist immer noch ein Unterschied ob man FSJ oder Zivildienst macht - vorm Studium (hinterher geht man nach Hause legt sich hin oder trinkt ein Bierchen und hat im Falle vom Zivi auch noch Geld dafür bekommen) - oder in den Semesterferien, wenn man wenn's geht noch nebenbei lernen muss und sich dann auch noch das letzte bisschen Urlaub versaut. Dass das KVP nötig und wichtig ist - keine Frage!, dass es aber so lang sein und systematisch die gesamten Semesterferien ruinieren muss... (warum z.B. nicht 3x 3 Wochen?)
schwarzwald
27.07.2006, 19:00
Warum nicht einfach vor dem Studienbeginn Pflegepraktikum ???
Wer direkt nach dem Abi anfängt hat ja auch genug Zeit. Und in meinem Jahrgang ist mindestens die Hälfte erstmal rund um die Welt,oder hat sich ein Jahr "Auszeit" :-D genommen.
Ich habe auch direkt nach dem Abi angefangen zu arbeiten und meiner Meinung nach, wär es sicher klug, mindestens einen Monat Pflegepraktikum als Imm.-Vorraussetzung zu verlangen.
Bei mir sind Leute im Semester, die null Ahnung vom Stationsalltag haben und die vom Stelldichein mit ´nem ganz reichen Oberarzt (...) statt Visite träumen.
Medizin geht Hand in Hand mit der Pflege.
Da sollte jeder mal richtige Pflege im Akuthaus erlebt haben.
Gruß aus HD
:-meinung
Dr. Jackyll
27.07.2006, 19:20
Warum nicht einfach vor dem Studienbeginn Pflegepraktikum ???
Wer direkt nach dem Abi anfängt hat ja auch genug Zeit. Und in meinem Jahrgang ist mindestens die Hälfte erstmal rund um die Welt,oder hat sich ein Jahr "Auszeit" :-D genommen.
Gruß aus HD
:-meinung
da hat man doch gar keine 3 Monate Zeit?? und früher haben ja auch 2 Monate (alte AO) gereicht... verstehe nicht ganz warum das jetzt plötzlich mehr sein muss. Um einen Einblick zu bekommen reicht das doch!
Außedem hätte ich nach dem Abi gar keine Lust gehabt, da will ich erst mal gar nix machen (so wie nach dem Physikum).... und außerdem weiß man ja gar nicht ob man einen Platz bekommt? dann wäre das Praktikum quasi umsonst gewesen...
Wenn man es schon so lange muss, sollte man ab dem ersten oder spätestens zweiten Monat wenigstens etwas bezahlt bekommen. Dass man aber Fahrtkosten selbst tragen muss und keinen Cent dafür bekommt, dass man sich in einem Vollzeitjob abrackert und oft den ganzen Tag kein einziges Mal sitzt ist eine Frechheit. Vor allem weil eben noch andere Dinge anfallen, selbst direkt nach dem Abi, ob man es glaubt oder nicht. Viele können es sich auch kaum leisten, einfach so einmal drei Monate kostenlos zu arbeiten anstatt in einem bezahlten Ferienjob Geld verdienen zu können.
Ich kann nämlich auch nicht glauben, dass zwei Monate weniger bringen als drei. Die Erleuchtung wird man auch im letzten Monat nicht mehr bekommen, wenn man es bis dahin noch nicht kapiert hat. Wer sich dem wahren Leben nicht stellen will, sucht sich dann eben eine Station aus, in der es weniger unangenehm wird (Augen, Kinder etc.).
Das Praktikum ist ohne Zweifel wichtig und wertvoll für den Charakter. Was aber weniger wertvoll ist, ist dass man einfach nicht wertgeschätzt wird für das was man tut. Man darf sich sogar die Fahrtkosten noch selbst finanzieren, so als ob man dankbar sein müsse, den Laufburschen spielen zu dürfen. Man fühlt sich durch die Lohnverweigerung nicht wertgeschätzt und das macht es einem madig.
tja, ich versteh das schon, dass es eng ist, wenn man alle pp-teile in den semesterferien machen muss..aber jeder der das medistudium anfängt, weis doch woorauf er sich einlässt und dass er eben diese 3 monate bis zum physikum gemacht haben muss..und ich finde es ist gut zu schaffen, wenn man als "sofortstudiumsanfänger" wenigstens den 1. teil schon vor dem studium macht..mal ehrlich: die meisten haben doch ab juni/juli spätestens frei..mir hat es letztes jahr nichts ausgemacht meine ersten 30 tage mitte juli anzufangen..ich hab es in dem sinne auch nicht als last oder große anstrengung gesehen, weil es in erster linie interessant war und spaß gemacht hat und mit dem schulalltag ja überhaupt nicht zu vergleichen..
und ich hab trotzdem noch nebenbei gejobbt und hab mich im oktober ausgeruht genug gefühlt..im gegenteil: es war dann echt mal wieder an der zeit was "sinnvolles" zu machen..
zu den semsterferien noch kurz: seh die eigentlich nich als reine "ausruhzeit", sondern dass sie einfach dafür vorgesehen sind um praxiserfahrungen zu sammeln..ansonsten würde das studium ja noch länger dauern..und zu einer berufsausbildung(was ein studium ja letztendlich ist) gehört nunmal nich nur die theorie..abergut, ging ja jetzt eher um sinn oder nicht sinn der 3 monate kpp..
naja, hab ja meine sicht zu dem thema auch schon geschrieben..
ändern können wirs eh nich und ansonsten wird sich da schon irgendjemand was dabei gedacht haben - und wenn es die geschäftsleute waren, die an 1 monat mehr kostenlose arbeitskraft gedacht haben ;)
ach mal noch was anderes: es gab zeiten, da musste jeder erstmal 1 jahr im krankenhaus arbeiten, um überhaupt zum studium zugelassen zu werden..
ach mal noch was anderes: es gab zeiten, da musste jeder erstmal 1 jahr im krankenhaus arbeiten, um überhaupt zum studium zugelassen zu werden..
1800 oder wann soll das gewesen sein?
zu der zeit, als die heutigen ca. 35, 40, 45jährigen ärzte studiert haben..
zumindest in der ddr..weis allerdings nicht, wie das im westen war..
"Das Praktikum ist ohne Zweifel wichtig und wertvoll für den Charakter. Was aber weniger wertvoll ist, ist dass man einfach nicht wertgeschätzt wird für das was man tut. Man darf sich sogar die Fahrtkosten noch selbst finanzieren, so als ob man dankbar sein müsse, den Laufburschen spielen zu dürfen. Man fühlt sich durch die Lohnverweigerung nicht wertgeschätzt und das macht es einem madig."
--> das ist natürlich ne andere traurige geschichte..wobei das aber stationsabhängig ist und leider an der einstellung und meinung einiger oder wohl besser vieler schwestern liegt..
zu der zeit, als die heutigen ca. 35, 40, 45jährigen ärzte studiert haben..
zumindest in der ddr..weis allerdings nicht, wie das im westen war..
"Das Praktikum ist ohne Zweifel wichtig und wertvoll für den Charakter. Was aber weniger wertvoll ist, ist dass man einfach nicht wertgeschätzt wird für das was man tut. Man darf sich sogar die Fahrtkosten noch selbst finanzieren, so als ob man dankbar sein müsse, den Laufburschen spielen zu dürfen. Man fühlt sich durch die Lohnverweigerung nicht wertgeschätzt und das macht es einem madig."
--> das ist natürlich ne andere traurige geschichte..wobei das aber stationsabhängig ist und leider an der einstellung und meinung einiger oder wohl besser vieler schwestern liegt..
Unser System mit einem sozialistischen System zu vergleichen ist vielleicht etwas fehl am Platz.
Im Westen gab es sowas meines WIssens nicht, ich kenne genug 45 bis über 50 jährige und deutlich mehr jüngere Ärzte, da hat mir niemand von etwas ähnlichem erzählt.
Nur weils noch schlimmer sein könnte oder irgendwo mal gewesen ist, ist das für mich kein Grund etwas als Gott gegeben hinzunehmen.
Ich finde, dass das ganz schön unverschämt von den Krankenhäusern ist die die Praktikanten für 3 Monate langes 8 stündiges Arbeiten nicht bezahlen!
Man ackert sich 3Monate lang einen ab ohne auch nur einen cent zu verdienen. Das ist wirklich krass! Und wenn man mal die PDL anspricht so heißt es: ne ihr müsst es ja machen. Wir sind in dem Sinne sehr günstige Arbeitskräfte fürs Krankenhaus (denn es gibt immer wieder Studenten oder angehende Studenten die as Praktikum brauchen)Wir nehmen den Schwestern schon viel ab. Ich denke aber auch dass 3 Monate wirklich zu viel sind! Wie schon gesagt wurde 2 Monate reichen völlig aus um einen Einblick wenn nicht sogar mehr zu bekommen!
Ich habe jetzt bereits 1 und halb Monate um und ich habe schon so gut wie alles von Pflege gesehen. Es gibt natürlich auch gute Seiten des Praktikums: Man darf zum Beispiel bei Ops dabei sein oder sogar WENN MAN DENN NE NETTE SCHWESTER FINDET ein Verband wechseln oder manchmal auch schon mal lernen Blut abzunehmen(allerdings mit Erlaubnis eines Artztes)
Naja im großen und ganzen macht es Spaß aber wie gesagt: Man kann nur in einem vernünftigen Arbeitsklima was lernen und auch Spaß haben...
:-meinung
Ps.: Hatte auch noch nie gehört, dass man früher mal ein Jahr im Krankenhaus gearbeitet haben muss um überhaupt angenommen zu werden.
unclejohn
27.07.2006, 22:45
Naja, ich gebe auch mal meine Senf dazu...
Im Moment habe ich Morgen meinen ersten Monat vom Praktikum run und fahre danach erstmal weg- muss also irgendwann noch die anderen 2 Monate machen.
Die positiven Seiten das Praktkums:
Zum einen habe ich schon Blut abnehmen dürfen *hehe* und halt den Ärzten bei diesem und jenem assisitieren dürfen. Dabei bekommt man auch mal was erklärt und das macht dann auch Spaß! Zum anderen lernt man viele verschiedene "Arten" von Patienten kennen und kommt schon mal mit kranken Menschen und ihren Sorgen und Ängsten in Berührung.
Zum Anderen hat mit mein Praktikum gezeigt, dass ich niemals in Deutschland als Arzt arbeiten werde (nein, ich glaube nicht daran, dass die Arbeitssituation hier besser wird), denn man bekommt schön mit, wie die Stationsärzt ausgebeutet werde... (am Stück mehr als 72 Stunden in der Klinik usw. ...)
Die negativen Seiten des Praktikums:
Man ist der Arsch vom Dienst und darf zu erstmal alles das machen, worauf die Schwestern keinen Bock haben. Das heist erstmal laufen laufen und nochmals laufen. Und nein, ich habe kein Verständnis dafür, dass man zwar 8 Stunden arbeitet, aber noch nichtmal einen feuchten Händedruck dafür bekommt. Wenigstens ein Euro die Stunde dürfte es sein, obwohl dafür arbeitet ja noch nichtmal so mancher HartzV Empfänger^^
Außerdem haben sich zumindestens auf meine Station 3 Grundsätze klar herauskristallisiert:
1. Anzahl und Länge der Rauchpausen steigen mit der Anzahl der Praktikanen exponentiell an.
2. Es gibt fast keinen Patienten, über den nicht abgelästert wird.
3. Sprich niemals lauter als die Oberschwester, dann kommst du auch mit ihr klar.
Es tut mir leid, ich habe mir wirklich Mühe gegeben und nein, soooo schlimm war das ganze auch alles nicht, aber nach den ersten Paar Wochen ist einfach nichts neues mehr dazugekommen... Für die wirklich pflegerischen Tätigkeiten werden wir Praktikanten eher nicht eingesetzt und höchstens die Ärzte nehmen sich mal die Zeit einem etwas zu erklären und zu zeigen und dass, obwohl die wohl mehr zu tun haben, als das Pflegepersonal... Ich habe bisher auch nicht festgestellt, dass es sich irgendwie positiv auf meinen Charakter ausgewirkt hat. In mir überwiegt nach einem Monat einfach das Gefühl, dass man schon jetzt vom System schamlos ausgenutzt wird und alles daran tun sollte, dass das nicht so bleibt!
Imho geht es bei dem Praktikum erst in zweiter Linie darum, dass wir als angehende Ärzte einen Einblick in die Pflege bekommen. In erster Linie sollen die Krankenhäuse hierüber mit kostenlosen Hilfskräften versorgt werden, ohne die es wohl an vielen Stellen noch schlimmer wäre, als es eh schon ist.
Für mich steht jetzt schon fest, dass ich wenn es denn möglich ist zumindestens einen Monat, der zwei, die ich noch machen muss dafür ins Ausland gehe, um mal die dortige Situation kennen zulernen.
Bitte versteht mich nicht falsch, es ist ja nun auch nicht so, dass mir das Praktikum gar nicht gebracht hat- immerhin weiß ich jetzt, dass es mir nichts ausmacht Patienten zu pieksen und ich mit den meisten Patienten gut zurecht komme. Außerdem war es sicherlich auch richtig, dass ich dadurch einen Einblick in das KKH allgemein bekommen habe, aber sorry, dafür sind keine 3 Monate notwendig!
cu :-meinung
chutenalua
28.07.2006, 00:53
In erster Linie sollen die Krankenhäuse hierüber mit kostenlosen Hilfskräften versorgt werden, ohne die es wohl an vielen Stellen noch schlimmer wäre, als es eh schon ist.
:-meinung Unsere Med.Soz.Prof. meinte auf die Frage warum die Dauer des Praktikums auf 3 Monate verlängert wurde unverblümt, dass es in erster Linie darum ging die dünne Personaldecke in der Pflege aufzubessern.
Und genau so fühlt es sich im Praktikum auch an....
LG,
chutenalua, der in einer Woche seine zweiten 6 Wochen antritt :-???
Dr. Jackyll
28.07.2006, 10:01
hm, also bei uns hieß es "wir sind zur unterstützung der Krankenschwestern da und dürfen deshalb nichts mit den Ärzten machen, sondern sollen uns auf dem Niveau der Schwestern halten" (Zitat der Oberschwester auf die frage ob ich nicht mal bei der Visite zuschauen dürfte)
Dafür hab ich auch ne kleine Bezahlung bekommen: Ne nette Karte und 20 euro aus der Kaffee-Kasse (macht pro Monat 10 Euro, pro Tag 0,33 Euro und pro Stunde ganze 4 cent) fand das eigentlich sehr nett von denen...
jedenfalls finde ich auch dass Praktikanten in erster Linie dazu da sind das zu machen was die Schwestern nicht machen wollen.... patienten in der Gegend rumschieben und wieder abholen, Bettpfannen auslehren, putzen, Kotze wegwischen, Füttern, waschen.
Also ganz ehrlich, wo hast Du bitte Dein PP absolviert??? :-nix
Ich habe zuerst einmal mein PP absolviert (Orthopädie und Pädiatrie) und danach noch meine Ausbildung zur KiKrSr gemacht und studiere seitdem Medizin....
Ich weiß also wovon ich hier spreche. Ich habe es nicht erlebt - in den ganzen sechs Jahren als Praktikantin / Schülerin / Schwester- dass irgendwelche Stduenten/Praktikanten dafür da waren, die Dinge zu erledigen, die die Schwestern nicht machen wollen.....
Es ist auch immer eine Frage, wie diese Studenten( Praktikanten sich anstellen.... Bei mir/uns ist es nie ein Ding, dass sie sich alles angucken könne, was interessant ist, dass sie soweit möglich eigenständig arbeiten, zur Visite mitgehen können, viel lernen könne, u.ä.....
Manchmal allerdings kommen die Praktikanten und benehmen sich, als wären sie bereits Halbgott in weiß, kurz vom Chefarzt-Status, :-kotz
DIE dürfen dann mal die ein oder andere Bettpfanne mehr putzen o.ä..... (Was sich jetzt nicht auf Dich beziehen kann, ich kenn Dich schließlich nicht.... )
Aber hier so über die Pflege im Allgemeinen zu sprechen, finde ich definitiv NICHT in Ordnung...
Es geht auch ganz anders................... :-meinung
SchwesterKathy
28.07.2006, 13:59
Ich kann Dir nur zustimmen! Sicher gibt es immer mal wieder Schwestern, die nicht gut auf Praktikanten zu sprechen sind, aber meistens bemühen sie sich schon, Praktikanten viel zu zeigen und zu erklären und in den Stationsalltag einzubeziehen (was dann auch schon mal Tätigkeiten bedeutet, die nicht so beliebt sind).
Und bei aller Kritik: Es gibt -in manchen Häusern- auch Arbeiten, die aus rechtlichen Gründen nicht von Praktikanten (allein) übernommen werden dürfen (z.B. Patienten allein vom OP abholen, i.m. injektionen verabreichen, ggf. Verbandswechsel). Daß Praktikanten dan die Arbeiten machen müssen, die übrigbleiben, ist zwar sehr unschön, aber vielleicht ein wenig nachvollziehbar?!?!?! :-meinung
Ich finde allerdings auch, daß zwei Monate Pflegepraktikum durchaus ausreichen!
Ich kann Dir nur zustimmen! Sicher gibt es immer mal wieder Schwestern, die nicht gut auf Praktikanten zu sprechen sind, aber meistens bemühen sie sich schon, Praktikanten viel zu zeigen und zu erklären und in den Stationsalltag einzubeziehen (was dann auch schon mal Tätigkeiten bedeutet, die nicht so beliebt sind).
Und bei aller Kritik: Es gibt -in manchen Häusern- auch Arbeiten, die aus rechtlichen Gründen nicht von Praktikanten (allein) übernommen werden dürfen (z.B. Patienten allein vom OP abholen, i.m. injektionen verabreichen, ggf. Verbandswechsel). Daß Praktikanten dan die Arbeiten machen müssen, die übrigbleiben, ist zwar sehr unschön, aber vielleicht ein wenig nachvollziehbar?!?!?! :-meinung
Ich finde allerdings auch, daß zwei Monate Pflegepraktikum durchaus ausreichen!
i.m. Injektionen dürften von Schwestern verabreicht werden?
Dormicum
28.07.2006, 16:17
Da kann ich mich ja richtig glücklich schätzen...die ersten 2 Monate auf Woche und Neo waren echt ok, musste auch nix schlimmes machen oder so und bei meinem letzten Monat den ich in ner Woche anfange bekomm ich sogar Essen und ein Zimmer (alternativ hätt ich auch Fahrtkosten bekommen können)...hoffe dass auch die arbeit dort angenehm wird :-)) .
i.m. Injektionen dürfen von Schwestern verabreicht werden?
Ja, natürlich... Zum einen lernen wir dies in unserer Ausbildung, zum anderen werden die wenigsten Ärzte dafür Zeit und Lust haben...
Ausser die Praktikanten-Dres vielleicht... ;-)
Dr. Jackyll
28.07.2006, 16:40
Also ganz ehrlich, wo hast Du bitte Dein PP absolviert??? :-nix
Ich habe zuerst einmal mein PP absolviert (Orthopädie und Pädiatrie) und danach noch meine Ausbildung zur KiKrSr gemacht und studiere seitdem Medizin....
Ich weiß also wovon ich hier spreche. Ich habe es nicht erlebt - in den ganzen sechs Jahren als Praktikantin / Schülerin / Schwester- dass irgendwelche Stduenten/Praktikanten dafür da waren, die Dinge zu erledigen, die die Schwestern nicht machen wollen.....
Es ist auch immer eine Frage, wie diese Studenten( Praktikanten sich anstellen.... Bei mir/uns ist es nie ein Ding, dass sie sich alles angucken könne, was interessant ist, dass sie soweit möglich eigenständig arbeiten, zur Visite mitgehen können, viel lernen könne, u.ä.....
Manchmal allerdings kommen die Praktikanten und benehmen sich, als wären sie bereits Halbgott in weiß, kurz vom Chefarzt-Status, :-kotz
DIE dürfen dann mal die ein oder andere Bettpfanne mehr putzen o.ä..... (Was sich jetzt nicht auf Dich beziehen kann, ich kenn Dich schließlich nicht.... )
Aber hier so über die Pflege im Allgemeinen zu sprechen, finde ich definitiv NICHT in Ordnung...
Es geht auch ganz anders................... :-meinung
also ich ahbe 2 Monate meines PP in Bad M. im Caritas gemacht, auf der Neurologie. Die hatten dort keinen Bring-Loe-Dienst, deshalb war das eigentlich alles was ich machen durfte. Außerdem gibt es ja auf ner neuro net wirlich viel was da sonst gemacht wird, die Patienten werden eben vorrangig ins CT geschoben oder so, deswegen musste ich die halt immer in die Ambulanz bringen und abholen. Außerdem durfte ich einmal pro Woche die nachttische sauber machen und die nette Patientin die leider nichts mehr sah füttern. Die Schwestern saßen währenddessen im Schwesternzimmer haben kaffee getrunken und Kurven geschrieben. Die kaffeetassen durfte ich dann auch immer spülen (Schwester: meinst du etwa ICH mach das? da hab ich echt besseres zu tun!) und die Dame mit dem Dauerdurchfall durte ich auch die ganze Zeit besuchen. lag sicherlich an der Station und der schlechten Erfahrung dort mit Praktikanten (hat einer mal angeblich betäubungs- und schmerzmittel geklaut und stattdessen in die Flaschen wasser oder so rein getan)
Allerdings muss ich auch sagen dass der Monat in HD sehr schöön war. Da gab es zwar auch ein zwei komische Schwestern aber ich durfte wenigstens mal was machen und wenn ich putzen musste dann hat immer auch eine schwester mitgemacht.
und benommen wie der Chefarzt hab ich mich sicher nicht, obwohl ich weiß was du meinst.
Ja, natürlich... Zum einen lernen wir dies in unserer Ausbildung, zum anderen werden die wenigsten Ärzte dafür Zeit und Lust haben...
Ausser die Praktikanten-Dres vielleicht... ;-)
Hm was geben die denn i.m.? Irgendwie hab ich in D bisher immer nur Ärzte die i.m. Injektionen machen sehen? War aber auch nich in so vielen Kliniken.
Also bei uns auf Uro die Prämedikation vor ESWL (welches Medi das war habsch leider vergessen :-nix) und auf der Wochen gabs immer Rhesogam zur Anti-D-Prophylaxe.
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