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jabba666
14.08.2006, 16:03
@all mommies
das hört sich aber heftig an ,was du da erzählst........mir ist es offengestanden ein rätsel wie ihr das macht.ich war nach der uni immer total erschossen und musste erstmal schwer relaxen.das war obligatorisch,wenn ich danach noch lernen wollte.und auf die parties und das studi-nightlife konnte ich schongarnicht verzichten,wozu bin schliesslich student geworden....... :-))
ausserdem hat man gerade dort lebenswichtige tips zu fächern und prüfern bekommen.diese "ausser haus kontakte" haben mir so manche prüfung gerettet,man musste bei uns immer die richtigen kennen,fast wie in der DDR...;)
was das zeitmanagement angeht,habe ich es so empfunden,dass es in der klinik enger wurde,und blaumachen wurde eher selten.dagegen konnte man im vergleich in der vorklinik schon eher machen,was man wollte.ich denke,dass es wohl in der klinik wichtig ist,dass kinder schon aus dem gröbsten raus sind.........vom examen will ich garnicht reden:vor denen die das wunder vollbringen mit kindern,haus,mann etc. tatsächlich zu bestehen,ziehe ich meinen hut!!!ich hätte das nicht geschafft........
lg und viel glück jabba
:-party
essenstudi
14.08.2006, 16:08
Hi,
also arbeiten ist bei mir auch nicht drin. Ich "mache" nur Familie und Studium. Ich denke, manches kommt hier in den Postings auch nicht wirklich rüber und hat vor allem keine Allgemeingültigkeit und jeder empfindet das anders.
Locker ist das Studium mit Familie wahrlich nicht. Der springende Punkt ist, dass man das wirklich wollen muss. Schwer in Worten auszudrücken ... ich sag mal, ich lerne z.B. im Hochdruck direkt vor einer Klausur auch beim Essen, der Haushalt versumpft total usw. Generell besteht das Leben auch parallel zu den Kindern (wenn sie draußen spielen etc.) aus Lernen, Lernen, Lernen. Das was man da lernt, muss einem schon Spaß machen irgendwie. Wenn man erstmal im Fluß ist, ist es ja auch eine Befriedigung, immer mehr zu verstehen, Zusammenhänge herleiten zu können und zu merken, dass man tatsächlich ne Ahnung kriegt von diesem superkomplexen Dinges namens menschlicher Körper.
Also es ist schon so, wie Hubertine schreibt .... trotzdem ich war noch nie an dem Punkt, dass es mir zu groß vorkam oder ich total überfordert war.
Klar, die Außenstehenden können das oft nicht nachvollziehen. Entweder finden sie es übermenschlich (Wie schaffst du das??) oder reichlich gaga. Schließlich sind die meisten Leute über dreißig froh, dass sie sich ihren Lebensstandard geschaffen haben und ihre Freizeit mit Urlauben, Ausgehen, Ausspannen etc. gestalten können. Auf das Meiste davon, verzichtest du für die nächsten mehrere Jahre und wirst für viele aus deinem gewohnten Umfeld ein bisschen ein Sonderling.
Dafür gibt es aber natürlich auch viele neue Kontakte/Freundschaften an der Uni ...
Das war jetzt wohl wirr ... Fazit: Ich möchte nicht mehr tauschen mit meinem Leben vor dem Studium. Es ist schon ein Privileg beides leben zu können.
LG
jabba666
14.08.2006, 16:23
Hi,
also arbeiten ist bei mir auch nicht drin. Ich "mache" nur Familie und Studium. Ich denke, manches kommt hier in den Postings auch nicht wirklich rüber und hat vor allem keine Allgemeingültigkeit und jeder empfindet das anders.
Locker ist das Studium mit Familie wahrlich nicht. Der springende Punkt ist, dass man das wirklich wollen muss. Schwer in Worten auszudrücken ... ich sag mal, ich lerne z.B. im Hochdruck direkt vor einer Klausur auch beim Essen, der Haushalt versumpft total usw. Generell besteht das Leben auch parallel zu den Kindern (wenn sie draußen spielen etc.) aus Lernen, Lernen, Lernen. Das was man da lernt, muss einem schon Spaß machen irgendwie. Wenn man erstmal im Fluß ist, ist es ja auch eine Befriedigung, immer mehr zu verstehen, Zusammenhänge herleiten zu können und zu merken, dass man tatsächlich ne Ahnung kriegt von diesem superkomplexen Dinges namens menschlicher Körper.
Also es ist schon so, wie Hubertine schreibt .... trotzdem ich war noch nie an dem Punkt, dass es mir zu groß vorkam oder ich total überfordert war.
Klar, die Außenstehenden können das oft nicht nachvollziehen. Entweder finden sie es übermenschlich (Wie schaffst du das??) oder reichlich gaga. Schließlich sind die meisten Leute über dreißig froh, dass sie sich ihren Lebensstandard geschaffen haben und ihre Freizeit mit Urlauben, Ausgehen, Ausspannen etc. gestalten können. Auf das Meiste davon, verzichtest du für die nächsten mehrere Jahre und wirst für viele aus deinem gewohnten Umfeld ein bisschen ein Sonderling.
Dafür gibt es aber natürlich auch viele neue Kontakte/Freundschaften an der Uni ...
Das war jetzt wohl wirr ... Fazit: Ich möchte nicht mehr tauschen mit meinem Leben vor dem Studium. Es ist schon ein Privileg beides leben zu können.
LG
wie gesagt:respekt......!!!vielleicht können wir männer im allgemeinen schlecht auf ein"dolce vita"verzichten und die frauen sind da eine spur eiserner!!wenn man das so liest,ist MANN schon froh,dass die frauen die kinder kriegen.
:-D
christie
14.08.2006, 16:36
Der springende Punkt ist, dass man das wirklich wollen muss.
LG
Ich bin auch überzeugt, dass das der Motor ist - ohne Motivation gehts nicht.
Das andere "Geheimnis" liegt in der, manchmal tragischen, Situation aller Eltern: Ausgehen geht nur selten. :-(
Dafür wird vielleicht umso mehr gepaukt...schon weil man das Gefühl hat, mehr als andere "aufholen" zu müssen.
Ich hatte in diesem Sommer auf dem zweiten Bildungsweg meine Abiturprüfung abgelegt und dabei gemerkt, dass ich, verglichen mit den Leuten ohne Kind, manchmal im Stoff weit voraus war.
Statt auszugehen saß ich halt Abands oder am Wochenende über meinen Büchern und war dementsprechend gut vorbereitet. Das kann man jetzt auch jämmerlich finden. Es stimmt ja wirklich, dass das Privatleben kurz kommt. Aber irgendwie hats mir auch Spaß gemacht zu lernen....da ist Routine draus geworden. Ich hoffe, dieser Zustand bleibt mir im Studium erhalten :-)
christie
14.08.2006, 16:52
wie gesagt:respekt......!!!vielleicht können wir männer im allgemeinen schlecht auf ein"dolce vita"verzichten und die frauen sind da eine spur eiserner!!wenn man das so liest,ist MANN schon froh,dass die frauen die kinder kriegen.
:-D
Och - so ganz unterschreiben würde ich das nicht. Ich kenne einen Zahnmedizinstudenten, der arbeitet nebenher noch in einer Zahntechnikerpraxis und kümmert sich noch um seine Kleine. Der beißt sich auch ganzschön durch....die Konstellation gibts halt nicht so oft.
Liegt ja nicht selten an uns Frauen selbst, dass sich die konservative - konstellation (frau hat das kind und mann schraubt an der karriere) so hartnäckig hält. :-meinung
jabba666
14.08.2006, 16:56
Ich hatte in diesem Sommer auf dem zweiten Bildungsweg meine Abiturprüfung abgelegt und dabei gemerkt, dass ich, verglichen mit den Leuten ohne Kind, manchmal im Stoff weit voraus war.
Statt auszugehen saß ich halt Abands oder am Wochenende über meinen Büchern und war dementsprechend gut vorbereitet. Das kann man jetzt auch jämmerlich finden. Es stimmt ja wirklich, dass das Privatleben kurz kommt. Aber irgendwie hats mir auch Spaß gemacht zu lernen....da ist Routine draus geworden. Ich hoffe, dieser Zustand bleibt mir im Studium erhalten :-)
ist garnicht jämmerlich! nüchtern lernt es sich halt besser........
:-) :-) :-)
du hast recht, schlechter lernt es sich,wenn man sich bis 5 uhr morgens auf der klinik party abgeschossen hat und frühestens mittags zur uni kann,weil man erstmal schlafen musste...... :-party
jabba666
14.08.2006, 17:01
Och - so ganz unterschreiben würde ich das nicht. Ich kenne einen Zahnmedizinstudenten, der arbeitet nebenher noch in einer Zahntechnikerpraxis und kümmert sich noch um seine Kleine. Der beißt sich auch ganzschön durch....die Konstellation gibts halt nicht so oft.
Liegt ja nicht selten an uns Frauen selbst, dass sich die konservative - konstellation (frau hat das kind und mann schraubt an der karriere) so hartnäckig hält. :-meinung
keine ahnung woran es liegt,aber ich weiss eins: ich bin ganz froh um diese konstellation und ihre hartnäckigkeit!
:-) :-) :-) :-))
christie
14.08.2006, 17:13
ja - soll jetzt auch nicht so klingen, als wollte ich meinem mann das kind abtreten, um karriere machen zu können. ich finde auch, dass ich ein supertolles leben habe, so wie es jetzt ist. Ich habe auch alles, was ich zum glücklichsein brauche und bin ultradankbar dafür :-D
allerdings weiß ich aus meinem freundeskreis auch von eltern, bei denen das alles nicht so funktionieren würde weil die männer keinen bock haben, sich in ihrer freizeit mit den kindern oder dem haushalt zu beschäftigen. da läuft das echt ganz traditionell ab: frau studiert oder arbeitet UND macht den ganzen Rest im Haushalt und mann studiert oder arbeitet und geht danach feiern oder glotze kucken, etc. :-dagegen
jabba666
14.08.2006, 17:21
allerdings weiß ich aus meinem freundeskreis auch von eltern, bei denen das alles nicht so funktionieren würde weil die männer keinen bock haben, sich in ihrer freizeit mit den kindern oder dem haushalt zu beschäftigen. da läuft das echt ganz traditionell ab: frau studiert oder arbeitet UND macht den ganzen Rest im Haushalt und mann studiert oder arbeitet und geht danach feiern oder glotze kucken, etc. :-dagegen
hört sich an wie wohnen bei muttern.....traumhaft.wusste garnicht,dass es noch solche frauen gibt;nach dem motto:"gott erhalte mir die gesundheit und meiner frau die arbeitskraft".vielleicht sollte ich ja doch mal zuhause ausziehen....... :-D
christie
14.08.2006, 17:37
erstaunlich oder? steckt aber ganz oft eine große affinität zum märtyrertum dahinter. das kenne ich noch von meiner oma. die konnte ganz hervorragend in ihrer dauerüberlasteten übermutterrolle leiden und noch um mitternacht, während opa schon schnarchte, socken stopfen. hatten aber auch alle in der familie am erhalt des systems mitgewirkt....in der evolutionsbiologie würde man das wohl einnischung nennen :-D
jabba666
15.08.2006, 17:51
einnischung?ich würde es "home sweet home" nennen........ :-))
@ hubertante
Also mit "abends mal schnell in die Bücher schauen" war es bei mir auch nicht getan. Ich habe da durchaus bis 23/24Uhr gesessen. Auch gab es in Bochum viele Klausuren, die frei formuliert werden mussten und natürlich hat mir auch der Vorlesungsstoff gefehlt, aber mir kam es ja auch nur aufs Bestehen an. Ich wollte keine 1 plus mit Sternchen erreichen (was auch definitv nicht schaffbar gewesen wäre), aber trotz allem kann z.B. die Gynäkologie vom Dozenten nicht neu erfunden werden, sodass die Dinge aus GK und Kurzlehrbuch mit abgefragt wurden. Klar konnte ich dann die selbstgebastelten Fragen nach irgendwelchen Forschungsgebieten nicht beantworten, aber fürs Bestehen hat es immer gereicht.
LG
christie
15.08.2006, 20:48
@ilmona: ich habe mal ein paar ganz blöde fragen. (nur mal um das zeit - management abzuschätzen..)
1. wie oft in der woche hast du denn (außerhalb der klausurzeiten) bis 24h gesessen? bzw.
2. hat man auch mal tagsüber zeit, was zu lernen?
3. wie lange hattest du denn täglich uni?
4. wann gings denn bei dir morgens immer los?
Fragen..Fragen...Fragen....Danke schonmal im Voraus für die Info!
@ christie
also bis 23/24Uhr habe ich meistens in den letzten 4 Wochen vor der Klausurschiene gesessen. Ansonsten immer so, wie es sich ergeben hat. Häufig habe ich halt abends das nachgelesen, was mir tagsüber in den Seminaren/ Praktika nicht klar war, bzw. ich noch nie gehört hatte.
In Bochum war alles eigentlich blockartig organisiert, d.h. z.B. Gyn in zwei Wochen ganztags ab 7.30Uhr bis etwa 15Uhr. Pädiatrie war z.B. jeweils 2x pro Woche nachmittags in 6 Wochen,usw. Patho war schon früh, ab 8Uhr und das ganze Semester durch. Viele der Vorlesungen waren damals noch nicht anwesenheitspflichtig, sodass ich mir diese geschenkt habe.
Bei uns im Dekanat konnte ich mich netterweise zumindest vormerken lassen für bestimmte Wunschtermine, an denen ich meine Blockpraktika etc. machen wollte, damit sich mein Mann, oder meine Mutter entsprechend Urlaub nehmen konnten. Die wöchentlichen Termine nachmittags hat meine Mutter abgedeckt, da sie nur halbtags arbeitet.
Meine Famulaturen habe ich erst gemacht, als meine Tochter in der Kita war, weil ich natürlich von keinem verlangen wollte/konnte für 4 Monate Urlaub zu nehmen. Habe dann ein Urlaubssemster eingreicht und in Ruhe die Famulaturen absolviert. Dort habe ich dann immer gesagt, dass ich frühestens um 8Uhr da sein kann ( weil die Kita erst um 7.30Uhr öffnete), was aber nie ein Problem war.
So, hoffe du stiegst da ein wenig durch und ich konnte dir etwas weiterhelfen. Ansonsten melde dich einfach nochmal.
LG
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