Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MTA-R, MTA-L,OTA, Krankenschwester was bringt mehr?
Kleiner_Medicus_w
23.08.2006, 18:33
ah, danke ! :-top
bitte :-)
05deinin
23.08.2006, 20:18
Das ist mittlerweile auch bei den meisten Krankenpflegeschulen so.
Und PTA? Naja... ne bekannte von mir lernt das, denke nicht das es anspruchsvoller ist, ist meiner Meinung nach vom Berufsfeld her auch garnicht zu vergleichen....
OTA und Krankenpflege sehe ich auf gleicher Ebene...
Aber bei den anderen Ausbildungen gebe ich dir recht.
bei den meisten Krankenpfegeschulen? Dass Abiutrienten gesucht werden. An allen Schulen die ich kenne definitiv nicht!
Kleiner_Medicus_w
23.08.2006, 20:20
das glaube ich allerdings auch nicht. um zu lernen wie man betten macht oder patienten wäscht da braucht man kein abiturient zu sein. das lernen die nämlich im 3 monatigen pflegepraktikum und nicht in drei jahren...
Miss_Lady
23.08.2006, 20:33
Hallo,
danke ersteinmal fuer die vielen tips!
Also noch mal kurz zu meiner Person:
Abi 06 in HH mit DN 2.0 (LK bio und chemie jeweil mit DN 13, PF deutsch DN 11)
Ich bin gerade in Kanada, arbeite im krankenhaus und nebenbei in einem Laden.
Ich werde, wenn ich zu WS 06/07 nicht zugelassen werde auch hier ein Jahr bleiben. Nun meine frage hatte ich gestellt, da ich nicht sicher war, was ich den neachtest jahr machen sollte, wenn ich da auch keinen platz bekomme.
Bei meinem Dn kann ich nicht wirklich davon ausgehen 8WS warten zu muessen noch kann ich davon ausgehen genommen zu werden und deswegen weis ich ueberhaupt nicht was ich wachen soll... was denkt ihr wann ich wohl platz bekommem wuerde? Ich weis, ich weis man kann nichts genaues sagen...
Ich hasse diese ungewissheit...und es macht mich voll traurig da ich mir nur medizin wie wohl viele andere als mein Beruf vorstellen kann.
Habt ihr vlt tips fuer mich? Wie sollte ich am besten vorgehen...?
bin fuer jede antwort dankbar:)
das glaube ich allerdings auch nicht. um zu lernen wie man betten macht oder patienten wäscht da braucht man kein abiturient zu sein. das lernen die nämlich im 3 monatigen pflegepraktikum und nicht in drei jahren...
nur mal so nebenbei, auch für ein Medizinstudium braucht man nicht unbedingt ein Abi.
Abi sagt relativ wenig über eine Person aus.... außer eben, dass er in der Oberstufe gute oder eher schlechte Noten hatte. :-top
Kleiner_Medicus_w
23.08.2006, 22:33
so meine ich das auch nicht arman, aber leute mit abi haben ein gewissen intellektuelles potential und die wenigsten würden sich in dem beruf als gesundheits und krankenpfleger ausgelastet fühlen. das musst du zugeben.... nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.
ich schätze die arbeit der schwestern im krankenhaus, denn ohne sie würde dort nichts laufen. ich habe respekt vor ihrer arbeit, denn für mich wäre sie nichts. mir war das windeln wechseln und waschen nichts. :-meinung
liebe grüße :-)
das glaube ich allerdings auch nicht. um zu lernen wie man betten macht oder patienten wäscht da braucht man kein abiturient zu sein. das lernen die nämlich im 3 monatigen pflegepraktikum und nicht in drei jahren...
Ist ja auch das einzige was die Pflege macht... o.O
und in meinem Kurs haben von 27 Leuten 26 Abitur....
aber bei sovielen Vourteilen gegen Pflege brauch ich nichts weiter schreiben, dürfte sich nicht lohnen...
Ist ja auch das einzige was die Pflege macht... o.O
und in meinem Kurs haben von 27 Leuten 26 Abitur....
aber bei sovielen Vourteilen gegen Pflege brauch ich nichts weiter schreiben, dürfte sich nicht lohnen...
Jep so kenn ich das auch von einigen Schulen hier in der Umgebung... Ein Großteil hat zumindest Fachabitur. ^^Und nein, lohnt sich wirklich nicht. Aber einige hier haben ja scheinbar den Mega-Durchblick :-?
Allerdings für mich persönlich wäre der Job auch nix, aber das wäre wohl auch nicht anders wenn ich KEIN Abitur gemacht hätte :-meinung
Hm wenn ich mir deinen Ort anschaue dürften das wohl die gleichen Schulen sein *g*
Grüße vom einem Bochumer :-winky
so meine ich das auch nicht arman, aber leute mit abi haben ein gewissen intellektuelles potential und die wenigsten würden sich in dem beruf als gesundheits und krankenpfleger ausgelastet fühlen. das musst du zugeben.... nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.
ok, da gebe ich dir recht.
Hatte dich falsch verstanden. :-top
Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 10:29
Ist ja auch das einzige was die Pflege macht... o.O
und in meinem Kurs haben von 27 Leuten 26 Abitur....
aber bei sovielen Vourteilen gegen Pflege brauch ich nichts weiter schreiben, dürfte sich nicht lohnen...
wieso vorurteile??? tut mir leid das ich temperatur messen, puls messen, rr messen, insulin spritzen usw vergessen habe... die klassen die ich kenne haben viel mehr realschüler als abiturieten und den abiturienten, denn die ausbildung ausfüllt und intellektuell fordert, denn möchte ich sehen. der einzige grund warum manche zur wartezeitüberbrückung krankenplfeger lernen liegt in der tatsache das es kohle gibt... hab ich recht oder hab ich recht...
Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 10:32
Allerdings für mich persönlich wäre der Job auch nix, aber das wäre wohl auch nicht anders wenn ich KEIN Abitur gemacht hätte :-meinung
dann hast du ja doch die gleiche meinung wie ich... aber erstmal diskutieren*grins* jaja, die lieben missverständnisse
liebe grüße.
ps: ja ich hab den durchblick. glaube kaum das sich jemand so intensiv mit den überbrückungsmöglichkeiten und unterschiedlichen berufen im med. bereich informiert hat wie ich. hab darüber in der schule nämlich einen projektkurs geleitet... hieß "alternative medizin".
ps: ja ich hab den durchblick. glaube kaum das sich jemand so intensiv mit den überbrückungsmöglichkeiten und unterschiedlichen berufen im med. bereich informiert hat wie ich. hab darüber in der schule nämlich einen projektkurs geleitet... hieß "alternative medizin".
informiert sein und den durchblick haben ist trotzdem noch ein kleiner unterschied..oder hast du zum vergleich auch schon die pflegeausbildung gemacht?! finde es nicht in ordnung immer so abfällig oder minderwertig über die pflegeausbildung zu urteilen..einmal kann man sich als abiturient ja im stoff eigene anforderungen stellen, also auch mal noch mehr als verlangt wird sich anlesen und somit genauso eine gute grundlage fürs studium legen..
und zum anderen gibt es sicher auch andere kriterien die jemanden zur pflegeausbildung bringen-erfahrungen und wissen was man nicht in der schule oder büchern lernen kann......
ach noch was anderes..glaube nicht, dass man erst einen projektkurs geleitet haben muss, um gründlich über überbrückungsmöglichkeiten informiert zusein..es gibt halt nur verschiedene ansichten und meinungen, was 'das beste für das studium' ist..
Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 11:52
informiert sein und den durchblick haben ist trotzdem noch ein kleiner unterschied..oder hast du zum vergleich auch schon die pflegeausbildung gemacht?! finde es nicht in ordnung immer so abfällig oder minderwertig über die pflegeausbildung zu urteilen..einmal kann man sich als abiturient ja im stoff eigene anforderungen stellen, also auch mal noch mehr als verlangt wird sich anlesen und somit genauso eine gute grundlage fürs studium legen..
und zum anderen gibt es sicher auch andere kriterien die jemanden zur pflegeausbildung bringen-erfahrungen und wissen was man nicht in der schule oder büchern lernen kann......
ach noch was anderes..glaube nicht, dass man erst einen projektkurs geleitet haben muss, um gründlich über überbrückungsmöglichkeiten informiert zusein..es gibt halt nur verschiedene ansichten und meinungen, was 'das beste für das studium' ist..
wie auch immer. die ausbildung wäre nichts für mich und ich bleibe bei meiner ansicht das es nicht gerade eine intellektuelle herausforderung darstellt. :-meinung
liebe grüße :-)
wieso vorurteile??? tut mir leid das ich temperatur messen, puls messen, rr messen, insulin spritzen usw vergessen habe... die klassen die ich kenne haben viel mehr realschüler als abiturieten und den abiturienten, denn die ausbildung ausfüllt und intellektuell fordert, denn möchte ich sehen. der einzige grund warum manche zur wartezeitüberbrückung krankenplfeger lernen liegt in der tatsache das es kohle gibt... hab ich recht oder hab ich recht...
Mich fordert die Ausbildung stellenweise, das Niveau der Klausuren hier ist höher als bei den meisten Klausuren in der Oberstufe, auch wenn natürlich der Schwerpunkt, wie meistens in der Medizin auf Auswendiglernen und nicht auf Verstehen liegt.
Die Techniken von Temp. messen RR + Puls, Spritzen usw. sind natürlich keine Herausforderung...aber wenn ich als Pflegekraft zum Beispiel Temperatur messe und diese dann auch natürlich beurteile, muß ich auch wissen wie der Körper seine Temperatur reguliert, was alles auf die Temperatur Einfluss nehmen kann, welche Maßnahmen in ohne Arzt schon durchführen darf (und wie die genau wirklen), und welche Maßnahmen der Arzt wahrscheinlich durchführen wird und wieweit ich diese schon vorbereiten kann.
Dazu muß ich als Schüler lernen ein Patienten beurteilen zu können, zB wieweit kann ein Patient mobilisiert werden, nachdem die Ärzte von ihrer Seite aus ein OK gegeben haben, über welche Bewegung wird der Patient am besten mobilisiert und ohne Kenntnisse des Bewegungsapparats geht das nicht.
(Das hier ist natürlich auch Aufgabe der Physiotherapie, aber die sind auch nicht allzuhäufig beim Patienten wenn er grade mobilisert werden möchte/muß)
Dann muß eine Pflegekraft Prophylaxen durchführen, Intertrigo, Dekubitus, Pneumonie, Obstipation, Aspiration, Kontrakturen. Auch da müßen wir über den Hintergrund wissen
Wundzustände müßen wir beobachten können, wieweit der Heilungsverlauf normal ist, wie wir die Wundheilung unterstützen können und auf einigen Stationen auch wie die Wunde versorgt werden muß.
Auch müßen wir viel Sozialarbeit leisen, Patienten kommen nunmal als Kranke zu uns, sind tw. verunsichert, ängstlich, bekommen hunderte Sachen gesagt die diese nicht verstehen. Da muß dann eine Pflegekraft auch wissen zu handeln und häufig muß man nach Aufklärungsgesprächen durch den Arzt den Patienten nochmal in einfacheren Worten erneut aufklären.
Wenn wir Medikamente ausgeben, sind wir auch dafür verantwortlich, das heißt es ist zumindest rudimentäres Pharmakologiewissen notwendig um verantwortlich Medis zu stellen und auszugeben. Dazu wird häufiger ausversehen beim falschen Pat. angeordnet, und auch das sollte dann eine Pflegekraft erkennen und nochmal nachfragen beim Arzt.
Bei der allgemeinen Patientenbeobachtung müßen wir um die physiologischen Zustand und um den Verlauf der Krankheit wissen.
Bei Entlassungen sollten Pflegekräfte auch entscheiden können ob der Pat. alleine zuhause zurecht kommt, über welche Hilfsmittel er erleichterung bekommen kann und welche Alternativen es gibt für den betreffenden Pat.
Das ganze kann man auch noch länger weiterführen.
Dies ist natürlich ein Idealbild, aber zumindest dafür werden wir ausgebildet. In zig anderen Ländern ist schon die normale Pflege ein Studiengang und sehr viel mehr als wir machen die nun auch nicht. Und hier in Deutschland etablieren sich schon seit langer Zeit die Studiengänge Pflegepädagogik, Pflegewissenschaften und Pflegemanagment.
Ich will nicht behaupten daß Pflege die Krönung des Anspruches ist, aber ich denke daß es von der Komplexität durchaus mithalten kann mit den anderen Ausbildungen in der Medizin. Nur werden wir halt nicht Spezialisten für den Bewegungsapparat, Labor, Röntgen oder OP sondern bekommen einen Überblick über alle Fachbereiche eines KH.
Dr.Hibbert
24.08.2006, 12:50
Hey Baru, das fand ich garde richtig cool von Dir. Mag ja jeder seine eigene Meinung zum Thema Pfelegausbildung als WZ-Überbrückung haben. Ich habs jedenfalls auch gemacht, bin seit sechs Monaten dabei und finds okay. Es ist zwar nich das gelbe vom Ei und gerade an einer Uniklinik (wo ich arbeite) kommt man oft mit Studenten, PJs und jungen Docs ins gespräch und da ist es schon manchmal hart, nich zugelassen zu werden und zu wissen, dass man noch mindestens drei Jahre warten wird.
Aber dennoch wüsste ich nichts besseres/sinnvolleres mit meiner zeit anzufangen. Natürlich gebe ich zu mich wegen des vergleichseweise hohen verdienstes dafür enstschieden zu haben, aber mittlerweilw gab es so viele schöne andere Momente, insbesondere natürlich mit Patienten, die mich für den Moment vergessen lassen, dass das, was ich mache nur ein Lückenbüßer ist.
Es wird für alle von uns weiter gehen. Irgendwann. Wie ihr die Zeit vor dem Studium verbringt ist Euer Bier, es gibt hierbei kein richtig oder falsch. Ich denke, dass ich auch erst in ein par Jahren bewerten kann, ob das, was ich jetzt tue, damals richtig war. Ich bin mir aber sicher, dass ich mich nicht falsch entschieden habe! :-meinung
Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 13:32
irgendwann werden wir alle unseren studienplatz bekommen und ich denke das jeder beruf einen auf irgendeine art und weise weiterbringt... ich finde jeder sollte das als wartezeitüberbrückung machen was er als richtig ansieht. ihr seit mit eurer pflegeausbildung zufrieden und ich mit meiner MTRA ausbildung. viel glück weiterhin.
das alles wird vor allem auch später vorteilhaft sein, wenn man genau weiß wie die anderen medizinschen Berufe denken und was sie vom Arzt erwarten. So wird die Zusammenarbeit dann richtig gut.
egal ob der spätere Arzt MTRA, Pfleger, Physiotherapeut oder OTA ist.
Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 14:48
das alles wird vor allem auch später vorteilhaft sein, wenn man genau weiß wie die anderen medizinschen Berufe denken und was sie vom Arzt erwarten. So wird die Zusammenarbeit dann richtig gut.
egal ob der spätere Arzt MTRA, Pfleger, Physiotherapeut oder OTA ist.
:-top
dann hast du ja doch die gleiche meinung wie ich... aber erstmal diskutieren*grins* jaja, die lieben missverständnisse
liebe grüße.
Ja ja :-winky Mir gings auch nur um´s Prinzip, was die Sache mit dem Anspruch angeht und nicht was ich davon am liebsten machen würde, wenn ich vorher ne Ausbildung zur Überbrückung machen müsste :-stud :-angel
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