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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MTA-R, MTA-L,OTA, Krankenschwester was bringt mehr?



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05deinin
24.08.2006, 19:17
es mag sein dass ein Pflegeberuf von dem theoretischen Stoff her den man dort lernt nicht so anspruchsvoll ist. Für mich wärs auch nix... ich werd wahrscheinlich OTA machen. Aber man darf eins nicht vergessen nicht die Theorie die wir dort lernen bringt uns später im Studium weiter, in der Vorklinik würde ich sagen profitiert man von allen med. Ausbildung minimalst! Der Anspruch ist vieeel höher! Aber das wichtige ist die praxis- die Fähigkeit einen Patienten einschätzen zu können lernt man in keiner Vorlesung! Krankenschwestern können den Krankheitsverlauf mindestens genauso gut einschätzen wie der Arzt... und deshalb mach ich auch die Ota Ausbildung weil ich den OP Verlauf einschätzen lerne und später in die Chirugie will. Wegen der Ausbildung bin ich im Studium nicht besser als die anderen- klar! Aber später in der Praxis werde ich einen unschätzbaren Vorteil haben!

Kleiner_Medicus_w
24.08.2006, 19:42
Ja ja :-winky Mir gings auch nur um´s Prinzip, was die Sache mit dem Anspruch angeht und nicht was ich davon am liebsten machen würde, wenn ich vorher ne Ausbildung zur Überbrückung machen müsste :-stud :-angel


ok hätten wir das auch geklärt ;-)


lg.

Baru
24.08.2006, 21:08
irgendwann werden wir alle unseren studienplatz bekommen und ich denke das jeder beruf einen auf irgendeine art und weise weiterbringt... ich finde jeder sollte das als wartezeitüberbrückung machen was er als richtig ansieht. ihr seit mit eurer pflegeausbildung zufrieden und ich mit meiner MTRA ausbildung. viel glück weiterhin.

Ah daß klingt schon viel besser :-top

Vitus
24.08.2006, 21:24
Tach leute,
wollt nur mal nachfragen was ihr von einer ausbildung zum rettungsassistenten haltet? ich finde dies ist auch eine wunderbare ausbildung ,in der man sehr viel erfahrung sammeln kann.
daher habe ich sie mir auch für meine wz vorgestellt, nur jetzt wurde diese ausbildung nicht erwähnt und ich habe ein wenig angst bekommen . :-))
also wollte ich mal nachfragen, was ihr davon haltet.

lg Vitus

Baru
24.08.2006, 23:37
Ich würde auf jeden Fall vorher als Praktikant auf nen Wagen mitfahren, Schwerverletzte von der Straße zu holen, dürfte nicht jedermanns Sache sein, ohne daß man deswegen direkt für den ärztlichen Beruf disqualifiziert ist.

Von den Ausbildungsinhalten weiß ich leider garnichts, hier im Forum dürften sich aber auf jeden Fall noch einige Rettungsassistenten verbergen.

Was mich persönlich stören würde, wäre daß man den Patienten nur für kurze Zeit sieht und keinen Verlauf mitbekommt.
Die Ausbildung dauert auch nur 2 Jahre, würde also nicht die komplette Wartezeit abdecken und kostet afaik auch Geld.
(dafür könnte man dann nach den 2 Jahren natürlich schon richtig Geld verdienen wenn man dann als fertiger Rettungsass. fährt)

Mach also am besten ein etwas längeres Praktikum, wenn es dir selber gefällt, spricht ja nichts dagegen.

Sapphire
25.08.2006, 20:28
Ich hab dieses Jahr eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau angefangen. Zur selben Zeit hatte ich auch eine Zusage in der Krankenpflege an der Mainzer Uniklinik, mir war aber auch der Anspruch wichtig, wie vorher (siehe oben) von jemandem schon erwähnt.


Das meiste lernt man im Sutium, die 3 Monate Pflegepraktikum sind meiner Meinung nach auch genug, um sich die wertvollsten Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, die einem einen Überblick verschaffen und auch schon mal eine Vorbereitung für später in der Klinik bieten. das Pflegepraktikum habe ich auch schon letztes Jahr gemacht und meiner Meinung nach war da, aus einer Krankenpflegeausbildung nicht mehr viel herauszuholen, was mir jetzt später großartig helfen könnte. Daher habe ich mich auch für die Immoausbildung entschieden, unter anderem auch, weil es meiner Meinung nach einfach sehr wichtig ist auch einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich bin erst seit einem Monat in der Ausbildung bereue es garnicht, weil ich einfach total viel lerne, mit den verschiedensten Menschen in Kontakt komme, nicht nur kapitalistisch orientierte Geschäftskunden, sondern auch ältere Mieter, die zu unst kommen oder telefonieren, ihre Probleme schildern etc.
Und obwohl es ganz medizinfremd ist, das Fach per se, sehe ich viele Prallelen für mein künftiges ärztliches Sein, weil ich genau diese Erfahrungen und Kenntnisse, die ich hier erwerbe auch als Ärztin verwenden kann, um Situationen der Menschen auch besser einschätzen zu können.

Man sollte in der 'Wartezeit' einfach das machen, was einem Spaß macht und wo man auch viel lernen kann, nicht nur im Sinne von fachspezifischen Kenntnissen, sondern auch allgemeinen :-winky Und ja zudem ist die Bezahlung einfach erste Sahne! Mit den Essenscheinen, die wir bekommen um in Restaurants (italienischen, grichischen, türkischen) essen zu können! Oder in 2 Kantinen zweier öffentlicher Einrichtungen und noch nem Bäcker, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Fahrtkosten...gibts doch nirgendswo so ein Service oder :-blush ALs Krankenpflegerin hätt ich mich da wahrscheinlich einer Sklavenbehandlung unterzogen :-oopss

Viel Spaß und Viel Glück!

CurlySue
26.08.2006, 01:37
Hey
hab auch vor, ne ausbildung zum rettungsassistenten zu machen, ein bissel angst hab ich halt davor, dass mir das absolut nicht liegt mich um schwerverletzte zu kümmern, bzw dass ich damit nicht umgehen kann?! außerdem sind es halt nur 2 jahre und man bekommt kein geld, aber es ist doch besser als nichts! Was ich bissel blöd finde ist, dass es einem anscheinend nicht viel bringt eine medizinische ausbildung zu haben im bezug auf eine bessere chance bei der vergabe der studienplätze!?
warum wollen eigentlich sooooo viele medizin studieren?????

kikoy
26.08.2006, 14:09
wieso vorurteile??? tut mir leid das ich temperatur messen, puls messen, rr messen, insulin spritzen usw vergessen habe... die klassen die ich kenne haben viel mehr realschüler als abiturieten und den abiturienten, denn die ausbildung ausfüllt und intellektuell fordert, denn möchte ich sehen. der einzige grund warum manche zur wartezeitüberbrückung krankenplfeger lernen liegt in der tatsache das es kohle gibt... hab ich recht oder hab ich recht...

Ich denke nicht, dass du damit Recht hast. Es gibt zwar einerseits eine gute Ausbildungsvergütung in der Krankenpflege, andererseits gibt es keinen Beruf in dem du mehr unterschiedliche Fachbereiche der Medizin so gut kennen lernst und näher mit den Ärzten zusammenarbeitest.
Das Ausbildungsniveau der Krankenpflegeschulen mag zwar generell nicht sehr hoch sein, doch kommt es irgendwie auch darauf an, was man selbst draus macht. Wenn man viel lernen will, dann kann man dies in der Krankenpflege auch tun. Es gibt auf vielen Stationen Ärzte die einen als Pflegeschüler mitnehmen zu Aufnahmen, Visiten, etc. und gerne bereit sind alle Fragen zu beantworten. Wenn man allerdings kein Interesse hat und keine Fragen stellt bleibt man halt “unwissend“.

Viele Grüße,

kikoy.

Adrenalino
26.08.2006, 14:44
:-???

Die Diskussion ärgert mich ehrlich gesagt etwas!
Hier wird immer über "Niveau" gesprochen, in wie weit der eine Beruf der Tätigkeit des Mediziners am ehesten entspricht; oder in wie weit man "vieles möglichst kompliziertes lernt".
Ich kann jedenfalls nur für die Krankenpflege sprechen und sie an dieser Stelle auch mal verteidigen.

Über Niveau GEHT ES HAUPTSÄLICH GAR NICHT IN DER PFLEGE!!!
In der Pflege sollte die menschlichte Zuwendung, die Versorgung und Pflege dem Menschen im Mittelpunkt stehen. Wer unter dem Helfer Syndrom leidet, kann sich HIER austoben! Und das halt nun mal rein GAR NICHTS mit "Niveau" zu tun! Das wäre schlichtweg der falsche Ansatz den Beruf zu betrachten. "Krankenpflege" als solches ist nicht nur Assistenz des Arztes sondern ein eigenständiger Beruf. Auch wenn das manchmal nicht so scheint.

Wieso wird hier die Diskussion immer auf das "Niveau" herauslaufen?
Ist es etwa ein allgemeingültiges Gesetz: Mehr Niveau = besser ??
Muss eine Ausbildung Niveau haben um mir etwas fürs Leben mitzugeben? Ich denke nicht!
Dann macht doch mal ne Schreiner-lehre oder so etwas, das bringt sicherlich fürs Leben auch etwas. Vielleicht sogar mehr als einige medizinische Berufe.
Das Studium wird eh ganz anders aussehen, wie es in unseren Ausbildungen als Warter aussieht. Also kann man sich daran eh nicht sonderlich richten.

Ich finde, man soll sich nicht so sehr am Niveau aufhängen sondern viel lieber sich selbst fragen, was für ein Typ Mensch man ist (Helfe ich gerne Menschen und stehe ihnen in schwierigen Momenten zur Seite? Oder arbeite ich lieber für mich im Labor und mag es zu analysieren? Oder bin ich vielleicht doch irgendwo ein kleiner Techniker?)
Ich finde, über solche Fragen kommt man dann eher auf die Antwort, welche Ausbildung man wählen sollte.

Ich hoffe, ich hab mit dieser Meinung nicht jemanden angegriffen, das wäre nicht meine Absicht. Ich hatte nur das Gefühl nun auch mal meinen Senf dazugeben zu wollen.

Arman
26.08.2006, 14:54
@Adrenalino
sehe ich ähnlich !

die Diskussion ist sinnlos.
Jeder Beruf hat seinen Wert und seine Gültigkeit, auch in bezug auf ein späteres Medizinstudium.

Goldbeere
26.08.2006, 16:47
hi,

...
wie in den vorherigen kommentaren erwähnt, wird die ausbildung nicht vergütet. es gibt sogar mta-schulen, wo man pro semester einen festen beitrag zu zahlen hat! dabei handelt es sich meistens um kleinere krankenhäuser. an unikliniken muß man aber nichts bezahlen...


:-keks


Hi!
Also cih mache die Ausbildung zur MTAL an der MTAL Schule der MHH und wir müssen 100 €/Monat, 10 Monata im Jahr bezahlen. Kurz gesagt 1000 € pro Jahr sind schon fällig. Soweit ich weiß müssen die VMTAs sogar 200 €/Monat an der TiHo bezahlen.
Man kann also als MTA sehr froh sein, wenn man eine Schule hat, an der man nix bezahlen muss.