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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Internet macht doof!



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little_lunatic
28.01.2007, 12:37
der zweck des artikels ist doch erreicht: die "betroffenen" lesen den artikel und mailen oder posten ihn. die einen regen sich drüber auf - die anderen finden, dass es stimmt. x mal fällt das wort spiegel und man liest auf der seite vielleicht noch 2-3 andere themen. wenn man dann vorm zeitschriftenregal steht erinnert man sich dran und weil man mal was interessantes oder persönliches damit assoziiert kauft man die besagte bedruckte zellulose.
wer schaut denn wirklich ob es irgendwo relevante studien gibt? und wen interessiert es? zum ich-hab-mal-wo-gelesen-dass... smalltalk reichts dicke.
früher hieß es fernsehen macht blöd, davor wahrscheinlich radio hören macht blöd und davor aus der ursuppe an land klettern macht blöd und jetzt eben internet macht blöd. ist doch blöd *aufdentischhau* ;-)

die chondropathia
28.01.2007, 12:43
Nun sind wir über mehrere Stufen vollverblödet worden - jetzt tut es schon gar nicht mehr weh! :-))

Stagger Lee
28.01.2007, 13:38
Broder wirft mit Schmutz, indem er pauschal das ganze Internet mit Kannibalen und 9/11-Verschwörungstheoretikern gleichsetzt. Sogar Küblböck hängt er dem Internet an, obwohl der nun gerade von einem traditionellen Massenmedium verbrochen wurde.

Und jetzt soll ich ihm glauben, daß das Niveau der Medienöffentlichkeit viel besser wäre, wenn ausgerechnet Leute wie er wieder das Monopol zur Meinungsmache hätten?

Aber irgendwo hat er schon recht: Wenn es das Internet nicht gäbe, dann wäre mir jetzt das Lesen seines Traktats erspart geblieben.

Kackbratze
28.01.2007, 14:03
Das Leben wäe vorallem soviel Besser, wenn ICH hier überall das Sagen hätte.

Nur das meine Traktate nicht im Tagesspiegel stehen und auchnicht in meinem Blog.
Ich will doch nicht, dass alle doofen das lesen und nicht verstehen ;-)

Wie ärgerlich, das gerade der Artikel dann online steht...

Hellequin
28.01.2007, 14:17
Sogar Küblböck hängt er dem Internet an, obwohl der nun gerade von einem traditionellen Massenmedium verbrochen wurde.
Tut er doch garnicht. Er zieht einen Vergleich zwischen klassischem Medium Fernsehen mit Beispiel Küblböck und dem Internet.


Fernsehen und Videospiele haben aus uns auch keine sabbernden Idioten gemacht ;-)
Da gibt es durchaus Leute die das anders sehen. Der Chef der Ulmer Psychiatrie Prof. Spitzer spielt was die Gedächtnis- und Hirnleistungsforschung angeht, zumindestens im deutschsprachigen Raum ziemlich weit oben mit. Und er ist der Meinung, das insbesondere unselektives Fernsehschauen im Kindesalter zu dementsprechenden "Ausfällen" im Erwachsenenenalter führen. Es gibt auch skandinavische Langzeitstudien die einen umgekehrt proportionalen Zusammenhang zwischen Dauer des Fernsehschauens im Kindesalters und niedrigen Bildungsabschluss zu belegen scheinen.
Die Nutzung des Internets biete schon riesige Möglichkeiten und einen gewaltigen Wissensspeicher.
Aber die Nutzung dieses Angebots ist in den meistens Fällen ja eher unterirdisch. Ich verweise da nur auf das "zu-doof-zum-googlen-Syndrom" das sich immer mehr ausbreitet.

Evil
28.01.2007, 14:27
Es gibt auch skandinavische Langzeitstudien die einen umgekehrt proportionalen Zusammenhang zwischen Dauer des Fernsehschauens im Kindesalters und niedrigen Bildungsabschluss zu belegen scheinen.
Die Nutzung des Internets biete schon riesige Möglichkeiten und einen gewaltigen Wissensspeicher.
Aber die Nutzung dieses Angebots ist in den meistens Fällen ja eher unterirdisch. Ich verweise da nur auf das "zu-doof-zum-googlen-Syndrom" das sich immer mehr ausbreitet.Da hast Du schon recht, aber das ist wieder die alte Geschichte mit der Henne und dem Ei:

Sind wir vorher schon zu doof, das Medium zu nutzen, oder macht es uns dazu?

Die I-net-Nutzer per se sind ja nicht bescheuerter geworden, es gibt nur mittlerweile mehr Bekloppte mit DSL :-))
Und daß Kinder mit ADS und niedriger Intelligenz gestraft werden, wenn sie von ihren Eltern tagelang vorm Fernseher geparkt werden, ist ja eigentlich auch eher ein Anwendungsfehler... nicht unbedingt ein systemimmanenter.

Stagger Lee
28.01.2007, 14:46
Tut er doch garnicht. Er zieht einen Vergleich zwischen klassischem Medium Fernsehen mit Beispiel Küblböck und dem Internet.Broder schlägt im vorletzten Absatz relativ unmotiviert einen Haken vom Internet zu Küblböck. Das kann man wohl so oder so interpretieren. Aber selbst deine Lesweise widerlegt Broders These: Wenn das Fernsehen unabhängig vom Internet verblödet, dann kann man wohl kaum das Internet als Quelle dieses Verfalls ausmachen.

Hellequin
28.01.2007, 15:12
Aber selbst deine Lesweise widerlegt Broders These: Wenn das Fernsehen unabhängig vom Internet verblödet, dann kann man wohl kaum das Internet als Quelle dieses Verfalls ausmachen.
Also ich lese es anders.
Die Quelle der Verblödung liegt in der Gesellschaft selber bzw. in der großen Gleichmacherei derselbigen. Das Internet funktioniert funktioniert dabei nur als Katalysator.:-))


Die I-net-Nutzer per se sind ja nicht bescheuerter geworden, es gibt nur mittlerweile mehr Bekloppte mit DSL :-))
Die Zusammensetzung der Internetuser ändert sich aber. Die ersten Generationen von Internetusern haben ja häufig schonmal sowas wie ein Lexikon in Papierform in den Händen gehalten bzw. schon Wissen gesammelt ohne Internet, d.h. es war sowas wie eine Vergleichsbasis vorhanden.
Die neueren Generationen wachsen quasi mit Internet auf, häufig ist da das Internet neben dem Fernseher das einzige Informationsmedium und ich hab manchmal hab ich schon das Gefühl das den Leute sowas wie ein Filtersystem welches Informationen auf Relevanz etc. prüft fehlt.

Dr. Geiger
01.02.2007, 20:00
Alles Quatsch!

Als ob das was mit dem Inet zu tun hätte, dass wir hier alle verblöden. Wie überall hängt es davon ab wer vor dem Medium sitzt. Gäbe es kein Internet gäbe es Zeitungen und die bewegen sich auch nicht alle auf dem Niveau der New York Times. Da ist z.B. die "BILD" sehr viel näher an der Kanibalenselbsthilfegruppe dran...

Klar verbreitet das Internet viel Dummheit aber das tun alle Medien. Das www hat nun aber den einen zentralen Vorteil: Es ist "worldwide" und kaum zu sensieren und damit bietet es die Möglichkeit, nahezu alles an Wissen zu bekommen, was man braucht. Wenn man nun schlau genug ist, zu selektieren, ist das ein unschätzbarer Schatz.

Genauso wie es Zeitungen usw. verschiedenen Niveaus gibt, gibt es Websites verschiedenen Niveaus. Das ganze unterscheidet sich kaum von klassischen Medien außer eben in dem Punkt, das jeder rund um die Uhr Zugang dazu hat.

Für mich ist das Inet eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit überhaupt. Jeder chinesische Reisbauer mit ein paar klitzekleinen Englischkenntnissen kann sich die restlichen im Inet anlernen und brauch sich dann keinen Schwachsinn mehr von der Partei erzählen lassen... Yeah!

Aber es wird immer Leute geben, die sowas in den Dreck ziehen und sich an ihrem eigenen polemisch-pseudokreativem Möchtegernpotential aufgeilen. Unsympathisch!

Hellequin
01.02.2007, 21:22
Für mich ist das Inet eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit überhaupt. Jeder chinesische Reisbauer mit ein paar klitzekleinen Englischkenntnissen kann sich die restlichen im Inet anlernen und brauch sich dann keinen Schwachsinn mehr von der Partei erzählen lassen... Yeah!

Dir ist aber schon bekannt, das die chinesische Regierung das Inet in China massiv zensiert, oder? Der chinesische Reisbauer bekommt da kaum mehr zu sehen, als das was ihn die Regierung sehen lassen will.
Und spätestens seit die Großkonzerne und Anwälte das Inet für sich entdeckt haben, ist da auch nicht viel mehr mit frei. Es werden jeden Tag dutzende Seiten aus dem Netz geklagt, die Meinungen vertreten die den Leuten mit den dicken Geldbörsen nicht genehm sind.

Scienceman
02.02.2007, 00:16
Wenn alle mitreden, löst sich die Meinungsfreiheit in Kakophonie auf

Irgendwie hat dieses Zitat das gewisse Etwas ;)

Hoppla-Daisy
02.02.2007, 00:51
seit heute nacht weiß ich: INTERNET MACHT DOOF!!!!!! :-))

Denüse
02.02.2007, 00:56
Soviel zu: Das Internet macht doof! :-))

Schaf, Daisy, DC und Nüse nachts im Internet...

Denüse
02.02.2007, 01:12
Fortsetzung...

die chondropathia
02.02.2007, 01:16
WAAAAAAAAAAOOOOAAAAASSS??? Hä? Versteh ich nich?! :-dance :peace:

Hoppla-Daisy
02.02.2007, 01:18
kann jemand bitte mein account löschen?

Feuerblick
02.02.2007, 07:34
seit heute nacht weiß ich: INTERNET MACHT DOOF!!!!!! :-))Nee, Daisy, in deinem Fall gestern war´s eher der Allohol *gacker*

DeKl
02.02.2007, 09:16
hopfen und malz...

Scienceman
02.02.2007, 12:37
UND ICH WAR NICHT DABEI :(

Dr. Geiger
02.02.2007, 15:53
Dir ist aber schon bekannt, das die chinesische Regierung das Inet in China massiv zensiert, oder? Der chinesische Reisbauer bekommt da kaum mehr zu sehen, als das was ihn die Regierung sehen lassen will.

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Das war auch nur ein Beispiel für das grundsäztliche Potential des Internet. Das es nicht nur rosig ist, is ja klar! Aber auch in China hat die (Meinungs-)freiheit mehr Chancen als sie es in einer Welt ohne WWW hätte....



Und spätestens seit die Großkonzerne und Anwälte das Inet für sich entdeckt haben, ist da auch nicht viel mehr mit frei. Es werden jeden Tag dutzende Seiten aus dem Netz geklagt, die Meinungen vertreten die den Leuten mit den dicken Geldbörsen nicht genehm sind.

...was ja auch manchmal sein gutes hat. Stichwort: geistiges Eigentum etc. By the way: Wie "gut" sich das Internet schlussendlich von Großkonzernen und Anwälten kontrollieren lässt, sieht man z.B. daran, wie erfolgreich sich die Film- und Musikindustrie dagegen wehrt, dass man sich Filme und Mucke für lau runtersaugen kann - das geht ja wohl über den kläglichen Versuch nicht hinaus.

Und schließlich: Das Seiten weggeklagt werden, weil sie unangenehme Meinungen vertreten, halte ich für ein Gerücht! Das hat dann schon andere Gründe oder kennst Du ein konkretes Beispiel?

Fazit: Inet ist nicht die Nachteilsfreie Superlösung aber das beste was wir bisher haben!

Gruß