Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reportage Rechtsmedizin
Scienceman
02.02.2007, 23:08
Bin dafür :P
werd mal schauen, was sich bei fileho.com machen lässt.
Scienceman
03.02.2007, 00:31
So, liebe Leute. Hat ne Stunde gedauert, das hochzuladen und da habt ihr es :
http://fileho.com/download/2e8385494972/Rechtsmedizin-Spiegel-TV.wmv.html
Viel Spaß =)
MfG
Firezz
Finde ich klasse von dir, dass du dir die Mühe gemacht hast!:-top
Danke!!!:-top :-)
Bin gerade dabei es runterzuladen, mal schauen ob es klappt.
Scienceman
03.02.2007, 22:26
:) Keine Ursache. Hoffe der DL ist nicht zu lahm :-/
Das Runterladen hatte so ca. 40 Min. gedauert.
Hat alles geklappt! Super Bildqualität!
Dann hast du auch noch die Werbeblöcke herausgeschnitten.
Klasse!!!! Danke!:-winky :-top
...Ach ja, von der jungen Ärztin, von der ihr spracht;
da habt ihr nicht zu viel versprochen:-))
Wenn ich der Sekretär wäre, der diese Tonbandaufnahmen von ihr zu Papier tippen müsste, dann würd ich erst mal in den Seziersaal kommen und sie 5 Runden an ihren langen Haaren auf dem Boden durch die Sekret- und Blutpfützen schleifen.:-peng
Das ist eigentlich echt eine Frechheit der Sekretärin gegenüber!
Meint ihr, dass ihr das eigene Turbosprechen aufgefallen ist, als sie sich die Reportage ansah?:-blush
Das ist eigentlich echt eine Frechheit der Sekretärin gegenüber!Ruhig, Brauner, Ruhig:
die Sekretärinnen können sich beim abtippen die Geschwindigkeit des Bands einstellen! :-)
R.
michael333
04.02.2007, 14:30
Außerdem hat die zwar schnell gesprochen, aber der wirkliche Grund warum ich nichts verstanden habe, lag eher in ihrem Dialekt. Da sind die Bayern klar im Vorteil, gegenüber einem gestandenen Ruhrpottler, wie mir ;-)
Moorhühnchen
04.02.2007, 23:14
So, das war nun der Abschluß eines Rechtsmedizin-Lerntages... ein kleines Schmankerl am Ende sozusagen...
Danke für's Hochladen!! :-top
Dr. Pschy
05.02.2007, 15:23
Paar Anmerkungen zu einigen oben angesprochenen Dingen:
- 30 Sektionen taeglich: Die Wiener Gerichtsmedizin hat nen extrem grossen Radius (geographisch gesehen), der abgedeckt werden will. Da kommt einiges zusammen. Allein der Grossraum Wien hat gut ueber 2 Mio Einwohner, und dann gehts noch raus aufs Land.
- Prof. Reiter: Ich weiss nicht, warum der gute Prof. als "Leiter" der Gerichtsmedizin vorgestellt wurde. Die Gesamtleitung oblieg momentan kommisarisch Prof. Goldenberg, der eigentlich Chef der MedChemie ist. Der obduziert natuerlich auch nicht selbst :-)
Das Museum ist uebrigens wirklich der Oberhammer, ich hatte letztes Jahr das Glueck dort reinzuduerfen. Da gibts einige Dinge zu sehen, die man sonst wohl nie zu Gesicht bekommt: Konservierte Wasserleichen, diverse original-Mordinstrumente (u.a. ein Nudelholz!!) usw...
Ist das Museum denn sonst überhaupt nicht zugänglich? Auch nicht für Studenten?
Dr. Pschy
05.02.2007, 15:37
Nein. Fuer die Oeffentlichkeit ueberhaupt nicht, und i.d.R. fuer Studenten auch nicht. Ausnahmen sind lediglich oeffentlichkeitswirksame Auftritte (siehe Reportage) und ganz selten sonstige Anlaesse. Wir haben letztes Jahr von der Universitaetsvertretung einen "backstage"-Besuch fuer eine kleine Gruppe Studenten organisieren koennen, das passiert im Jahr aber hoechstens 1-2 mal, und wenn dann immer nur fuer wenige Leute.
mezzomixi
05.02.2007, 18:02
Also ich hab natürlich von der RM in Wien keine Ahnung, aber nüchtern betrachtet stelle ich mir diese 30 Sektionen/Tag irgendwie unmöglich vor.
Wenn man mal rechnet, wie viel Zeit man für 1 Sektion braucht und wie lange die regulären Arbeitszeiten im Institut sind, müsste das ja ein riesen Institut mit ewig vielen Mitarbeitern sein.
Ich kenne jetzt nur die Rechtsmedizin in Frankfurt, aber die haben auch nicht gerade ein kleines Einzugsgebiet und kommen nie und nimmer auf 30 Sektionen täglich :-nix Ich bin verwirrt. ;-)
michael333
05.02.2007, 18:19
Wenn ich mich recht erinnere, dann war in der Reportage zu sehen, dass die einzelne Räume, in denen die Sektionen durchgeführt wurden, nur durch Glasscheiben getrennt waren.
Da waren vielleicht vier oder fünf Räume nebeneinander. Und da wurde emsig gearbeitet.
Vielleicht sind da 30 Sektionen pro Tag doch nicht unrealistisch...
Genau so wars.
War ein emsiges treiben, ehm schneiden.
Aber ich muss sagen, dass mir irgendwie die Jungs da leid taten, die sogenannten Obuktionsassistenten.
Die waren ja nur am Schädel aufsäbeln...:-keks und es sah ziemlich anstrengend aus, obwohl die ja ziemlich dicke Oberarmmuckies hatten.
...und der eine, der meinte, dass das erste mal säbeln ein Schock für ihn war, der schaute ganz schön fertig aus der Wäsche.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Arbeit keine psychischen Schäden hervorrufen soll.
Vielleicht wird sie das alles noch einmal böse einholen, wenn sie alt und dement sind...:-keks
Dr. Pschy
05.02.2007, 20:49
Hab grad in der Binnenstruktur nachgesehen, allein in dem department arbeiten ca. 40 Leute. Wobei ich natuerlich keine Ahnung hab, wieviel Mitarbeiter ein durchschnittliches RM-Institut hat...
michael333
05.02.2007, 21:01
Aber ich muss sagen, dass mir irgendwie die Jungs da leid taten, die sogenannten Obuktionsassistenten.
Die waren ja nur am Schädel aufsäbeln...:-keks und es sah ziemlich anstrengend aus, obwohl die ja ziemlich dicke Oberarmmuckies hatten.
...und der eine, der meinte, dass das erste mal säbeln ein Schock für ihn war, der schaute ganz schön fertig aus der Wäsche.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Arbeit keine psychischen Schäden hervorrufen soll.
Vielleicht wird sie das allen noch böse einholen, wenn sie alt und dement sind...:-keks
Das denke ich auch. Ich glaube, dass man sich nie so abhärten kann, dass das Aufschneiden eines Schädels von einer Leiche mit einer "normalen" Säge (sah für mich wie eine ausm Baumarkt aus) keine geistigen Probleme hinterlässt.
Aber irgendeiner muss auch die Arbeit machen. Und die, die es tun haben meinen dicken Respekt.
Scienceman
05.02.2007, 22:39
Allein deswegen würde ich den JOB als Rechtsmediziner wohl nie wagen. Das ist mir ein Stückchen zu krass und ich bezwefeile, dass ich trotz aller Abhärtung damit klarkomme einfach mal nen Menschen den Schädel aufzusägen und das evt. mehrmals in der Woche!
Also, nochmal zum Vid: Kein Problem, hab ich doch gern gemacht, wurd auch Zeit, dass es mal wieder bissle action gibt.. und dank an cKone, der mich auf den webspace dort aufmerksam gemacht hat...
Gruß
Firezz
Also ich hab natürlich von der RM in Wien keine Ahnung, aber nüchtern betrachtet stelle ich mir diese 30 Sektionen/Tag irgendwie unmöglich vor.
Wenn man mal rechnet, wie viel Zeit man für 1 Sektion braucht und wie lange die regulären Arbeitszeiten im Institut sind, müsste das ja ein riesen Institut mit ewig vielen Mitarbeitern sein.
Ich kenne jetzt nur die Rechtsmedizin in Frankfurt, aber die haben auch nicht gerade ein kleines Einzugsgebiet und kommen nie und nimmer auf 30 Sektionen täglich :-nix Ich bin verwirrt. ;-)
Man darf nicht vergessen, daß in Österreich - vor allem auf die Einwohnerzahl gesehen - wesentlich mehr Obduktionen als in Deutschland durchgeführt werden; wie die genaue Verteilung zwischen Rechtsmedizin (Forensische und Verwaltungssektionen?) und Pathologie (klinische Obduktionen) ist, weiß ich nicht. Aber vor einiger Zeit war mal im (Deutschen) Ärzteblatt ein "Manifest" für mehr Obduktionen veröffentlicht (Gründe: Qualitätssicherung, verdeckte Mordfälle usw.), und Österreich wurde in diesem Zusammenhang als leuchtendes Vorbild erwähnt.
Grüße!
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