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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeiten als Krankenpfleger um Studium zu finanzieren?



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Hörnischulz
10.04.2007, 11:34
Hallo, ich bin 32, hab zwei kleine Kinder und arbeite momentan Vollzeit als Krankenpfleger in einer Psychiatrie.Da ich mir nur schwer vorstellen kann dies noch 35 Jahre zu tun und ich einen kleinen Geldbetrag geerbt habe überlege ich z.Z.das Medizinstudium zu wagen...dafür müsste ich aber in den Semesterferien Vollzeit arbeiten und während des Semesters vielleicht ein paar Nächte machen.Meine Frage lautet nun, kommt man als Student an solche (Krankenhaus-)Jobs gut ran? Bzw.,hat man während der Semesterferien überhaupt die Zeit dafür? In Münster, wo ich evtl.dann halt studieren möchte, finden wie ich hörte keine Termine in der Vorklinik während der Ferien statt.Wie ist es aber in der Klinik (auch anderswo)?
Vielleicht kennt jemand von euch Studenten, die nebenbei als Krankenpfleger arbeiten und kann mir erzählen, wie die das auf die Reihe kriegen. Die Arbeitsmarktsituation in der Pflege ist mehr als mies, meine Stelle ist auch nur befristet (ebenfalls ein Grund sich anders zu orientieren), ein Nebenjob wäre für mich aber ein absolut notwendiges Kriterium um überhaupt studieren zu können.Eine weitere Frage ist noch, wie sehen die Wochenenden aus? Ich möchte natürlich auch noch Zeit mit meiner Familie verbringen oder Sport machen, muss man auch in dieser Zeit viel tun (ungefähr wieviele Stunden im Durchschnitt, wenn man nicht gerade Prüfungen o.ä.hat)?
Man kann sich das im Vorfeld echt nur schwer vorstellen, wäre für ein paar Kommentare sehr dankbar...

Skalpella
10.04.2007, 13:27
Hallo Hörni, Kollege :-)
Ich kann dir erzählen, wie es bei mir ist: bin fachweitergebildete Anästhesieschwester und arbeite bei meinem alten Arbeitgeber 25%. Das geht, weil ich einen SEHR loyalen Chef habe, der mich arbeiten lässt, wie und wann ich will. Das heißt, dass ich meist nur an den Wochenenden Nachdienste mache und während der Ferien ein wenig mehr arbeite. Wir haben ein Zeitkonto, auf dem sowohl 200 Plus- wie auch Minusstunden möglich sind. Ich bin im Gegenzug SEHR flexibel, wenn ich mal daheim bin (studiere ganz woanders), da arbeite ich wies grad sein muss... Für mich optimal, aber ich habe keine Familie...
Hier im Forum gibt es noch einige sehr liebe Krankenschwestern, die auch noch arbeiten, vielleicht schreibt da noch jemand... :-)
Kann dir noch ein paar andere Geschichten erzählen:
Eine Freundin von mir arbeitet in einem kleinen Haus als Nachtdienstspringer, auch 25%. Sie ist nicht sehr zufrieden, weil die Arbeit nicht besonders toll ist. Man macht halt Pausenablösen und hilft beim Lagern. Richtiger Patientenkontakt und selbständiges Arbeiten bleiben auf der Strecke. Außerdem ist die PDL in ihrem Haus nicht soo toll, das heißt, sie muss ständig einspringen...
Kenne eine weitere Krankenschwester, die mittlerweile Ärztin ist und das ganze Studium HALBTAGS gearbeitet hat. Weiß allerdings nicht, wie lange sie gebraucht hat...
Kenne noch mehrere andere Krankenschwestern- und Pfleger, die sonstwas arbeiten (Kino, Gastronomie...), weil sie keinen Job mehr in derPflege bekommen haben, da nicht flexibel genug einsetzbar.
Es kommt darauf an, wieviel Prozent du arbeiten möchtest. Die Veranstaltungen, die in der Vorklinik während der vorlesungsfreien Zeit stattfinden (KPP, Erste Hilfe) fallen bei dir weg. Allerdings musst du während der Klinik(bis zum PJ, also innerhalb von 3 Jahren) 4 Monate famulieren.
Und das Studium wird dich ganz schön beschäftigen. Es ist nicht sehr schwer, aber es ist sehr viel.... :-))
Alles Gute, schreib mal, wies läuft
PS: du kannst auch mal die SUCHFUNKTION bemühen, zu den Bedingungen während des Studiums wurde schon sehr viel geschrieben.

alley_cat75
10.04.2007, 17:56
Hallo Kollege, ich habe auch während des Studiums als Krankenschwester gearbeitet, während der Vorklinik sogar auf einer 3/4-Stelle (viele ND und WE). Finanziell kam ich damit hervorragend zurecht. Ich war zunächst in der Rettungsstelle und konnte mir dank einer tollen Chefin die Dienstzeiten selbst aussuchen. Nach dem Physikum habe ich für einen ambulanten Home Care Service gearbeitet, überwiegend in den Semesterferien (bis zu 200 h/Monat) sowie regelmäßig an den Wochenenden. Sicherlich studiert man intensiver und friedlicher ohne Nebenjob, aber es ist in jedem Fall machbar und mich persönlich hat es auch immer motiviert, weiter zu machen. Finanziell hat es bei mir locker für Auto, Urlaub und Tequila :-party gereicht, also werden Deine Kinder nicht hungern, schon gar nicht, wenn Du noch einen Partner dazu hast, der Geld verdient. Viel Erfolg!

Hörnischulz
10.04.2007, 18:23
Danke für die Infos! Eine dreiviertel Stelle ist für mich wohl wegen meiner Familie nicht denkbar, ich bräuchte während des Semesters was wo ich mindestens 401 Euros verdiene um krankenversichert zu sein und während der Ferien dann eine volle Stelle. Ideal wären ein paar Nächte, am besten in der Psychiatrie, da hat man nachts meistens nix zu tun, ideal eigentlich zum lernen. Kann man die Inhalte von Vorlesungen, zu denen meiner Info nach keine Anwesenheitspflicht besteht, gut nacharbeiten? Oder hat man dann Lücken, weil vielleicht Themen besprochen werden ,die ausser der Reihe sind...dann könnte ich nämlich auch in der Woche ggf.nachts arbeiten und dann nachmittags zu Seminaren etc. gehen.
Ich denke aber dennoch das es nicht ganz einfach ist einen Arbeitgeber zu finden der einen so flexibel beschäftigt. Arbeitet noch jemand von euch im ambulanten Pflegedienst? Die suchen doch oft Leute, ist bloss so ein öder Job wie ich finde und die Bezahlung ist auch schlecht, oder?
Die meisten meiner Bekannten sind bezüglich meines Vorhabens ganz schön skeptisch...

alley_cat75
10.04.2007, 20:07
Ich habe in der normalen ambulanten Pflege zwischen 11 und 13 Euro Brutto verdient. Steuerabzüge kannst Du Dir vom Finanzamt zurück holen. Anwesensheitspflicht bei Vorlesungen besteht nicht; den Stoff musst Du eh nacharbeiten - ob Du da warst oder nicht. A propos Krankenversicherung: bist Du verheiratet? Dann könntest Du Dich über Deine Frau mitversichern lassen...

Meine Meinung über Skeptiker = Neider.

Meuli
10.04.2007, 20:14
Meine Meinung über Skeptiker = Neider.


:-meinung :-meinung :-meinung

Wobei ich ja in meinem Umfeld sehr viel Rückhalt habe, da sind nur sehr wenige Leute dabei, die mir da "blöd kommen", und diese "Freunde" meide ich in letzter Zeit einfach (2 davon sind Lehrerinnen, mehr muss ich da wohl net sagen :-)) )

Vandroiy
11.04.2007, 20:28
Hi,
ich arbeite auch nebenher,25% bei meinem alten Arbeitgeber,und dann noch in der ambulanten Pflege.Ich hab zwar keine Kinder,aber trotzdem Familie und Haushalt.
Im Krankenhaus sollte ich alle 4 Wochen freitags bis dienstags arbeiten;das klappt eigentlich ganz gut -die ein oder andere Vorlesung geht halt dafür an mir vorbei,auch manchmal welche mit Anwesenheitspflicht,aber das lässt sich meistens ganz gut regeln :-blush In den Ferien springe ich auch öfter ein oder arbeite mal ein paar Tage länger,und feiere die Überstunden dann in Klausurenzeiten ab.Vorteil ist,dass ich im Krankenhaus immer so ungefähr das gleiche Gehalt bekomme,egal wie oft ich komme (sind so knapp 450 Euro).
In der ambulanten Pflege bekomme ich 10 Euro netto pro Stunde (geringfügige Beschäftigung),und die monatliche Bezahlung richtet sich nach meinen erbrachten Stunden.Arbeitszeit ist von 18:15 bis ca. 22:30 -23:00;kann auch mal später werden.Man sollte das nicht unterschätzen,wenn man ein paar Tage hintereinander arbeitet,aber um 8 an der Uni sein sollte!Ist aber wohl typabhängig;mir persönlich sind während des Semesters mehr als 2 Tage im Monat zuviel (in den Ferien mache ich das öfter).
Auf jedenfall geht es mit nebenher arbeiten,aber natürlich schränkt es deine Freizeit (definiere ich für mich als Zeit,in der ich weder arbeite,noch lerne,noch was im Haushalt machen muss) schon ein.
Mich persönlich motiviert die Arbeit aber auch,weil ich durch das Studium jetzt auch vieles aus 2 Blickwinkeln sehe.Ich würde jederzeit wieder mit dem Studium anfangen,auch wenn es manchmal wirklich stressig ist.

TAssO
11.04.2007, 22:50
Hi,
ich arbeite auch nebenher,25% bei meinem alten Arbeitgeber,und dann noch in der ambulanten Pflege.Ich hab zwar keine Kinder,aber trotzdem Familie und Haushalt.
Im Krankenhaus sollte ich alle 4 Wochen freitags bis dienstags arbeiten;das klappt eigentlich ganz gut -die ein oder andere Vorlesung geht halt dafür an mir vorbei,auch manchmal welche mit Anwesenheitspflicht,aber das lässt sich meistens ganz gut regeln :-blush In den Ferien springe ich auch öfter ein oder arbeite mal ein paar Tage länger,und feiere die Überstunden dann in Klausurenzeiten ab.Vorteil ist,dass ich im Krankenhaus immer so ungefähr das gleiche Gehalt bekomme,egal wie oft ich komme (sind so knapp 450 Euro).
In der ambulanten Pflege bekomme ich 10 Euro netto pro Stunde (geringfügige Beschäftigung),und die monatliche Bezahlung richtet sich nach meinen erbrachten Stunden.Arbeitszeit ist von 18:15 bis ca. 22:30 -23:00;kann auch mal später werden.Man sollte das nicht unterschätzen,wenn man ein paar Tage hintereinander arbeitet,aber um 8 an der Uni sein sollte!Ist aber wohl typabhängig;mir persönlich sind während des Semesters mehr als 2 Tage im Monat zuviel (in den Ferien mache ich das öfter).
Auf jedenfall geht es mit nebenher arbeiten,aber natürlich schränkt es deine Freizeit (definiere ich für mich als Zeit,in der ich weder arbeite,noch lerne,noch was im Haushalt machen muss) schon ein.
Mich persönlich motiviert die Arbeit aber auch,weil ich durch das Studium jetzt auch vieles aus 2 Blickwinkeln sehe.Ich würde jederzeit wieder mit dem Studium anfangen,auch wenn es manchmal wirklich stressig ist.


Wie ist deine Einschätzung, Vandroiy?Kann man in der Vorklinik auch so arbeiten,wie du das jetzt machst?Ich habe nämlich gehört,nach dem 1.Staatsexamen ist das nicht mehr so eine hardcore-Lernerei.

Vandroiy
13.04.2007, 08:41
Das,denke ich,kommt auf die Uni (und natürlich auch auf einen selbst) an.Ich hab mit dem Job in der ambulanten Pflege erst im Semester vor dem Physikum angefangen,das war für mich das fünfte und somit scheinfrei,da waren beide Jobs ganz gut machbar.Ich denke aber,rein zeitlich sollte es auch in der Vorklinik gehen -mit Ausnahme des Anatomiesemesters,das war bei uns sehr zeitaufwendig und stressig.Da hatte ich es so gemacht,dass ich in den Semesterferien vorher viele Überstunden gesammelt hatte und dadurch 3 Monate am Stück nicht kommen musste.
In den anderen Semestern wäre (bei uns in Homburg jedenfalls) auch für 2 Tage ambulante Pflege noch Platz gewesen,je nach persönlichem Erfolg und Lerntechnik sicher auch etwas mehr,denke ich.
Bei mir war es so,dass ich mit 27 erst mit dem Studium angefangen habe und entsprechend lange raus war.Dazu kam dann noch mein eher schlechtes naturwissenschaftliches Verständnis...d.h. ich musste erst mal wieder lernen zu lernen,ohne mich zu verzetteln,verrückt zu machen und unnötige Zeit zu brauchen,mich richtig zu organisieren usw.
Jetzt in der Klinik gibt es viel mehr Pflichtveranstaltungen und auch einiges mehr an Klausuren (letztes Semester 12,zusätzlich dazu jede Woche Kurzklausur in Pharma) -trotzdem tu ich mich bedeutend leichter,habe weniger Stress,bin viel besser und habe mehr Zeit,einfach weil ich mich besser organisieren kann.
Also wie schon gesagt:Es geht mit nebenher arbeiten,schränkt halt nur die Freizeit ein.Aber auch für weggehen am WE ist noch Platz.Wenn du dich nicht noch um einen kompletten Haushalt kümmern musst,hast du noch etwas mehr Zeit.Wobei da bei mir des öfteren mal was liegen bleibt-irgendwas bleibt halt manchmal auf der Strecke ;-)

Moorhühnchen
13.04.2007, 15:32
Hey Hörni!
Frag doch mal beim Rumpelstilzchen nach, der ist auch Klapsenschwester ;-) und hat bis jetzt - kurz vorm PJ - dort gearbeitet.
Rumpel freut sich sicher über 'ne nette PN. :-))

Cassy
17.09.2007, 17:56
Ich muss diesen doch schon etwas älteren Thread leider aufwärmen....


Ich habe jetzt zum WS 07/08 einen Platz bekommen. Bisher habe ich in einem Krankenhaus der Maximalversorgung in der Gasabteilung als Pflegekraft gearbeitet. Nun will mir mein Arbeitgeber eine Reduzierung meines Vertrages nicht bewilligen bzw keine Arbeit in einem anderen Bereich anbieten, ergo muss ich mir einen neuen Job suchen. :-( Wie stehen denn die Chancen in einem anderen Haus einen Job mit ca 20 bis 25% zu bekommen? Ich will nämlich ungern in der Gastronomie oder Ähnlichem arbeiten..... :-blush Nimmt ein Haus überhaupt jemanden unter Vertrag, den es nicht kennt und der nur so wenig Prozent (am Besten mit sehr flexiblen Arbeitszeiten) arbeiten kann????

Über eure Erfahrungsberichte oder Tips wär ich wirklich dankbar!!!!!!

schwarzwald
17.09.2007, 18:03
Hallo Cassy,
ich hatte in den letzten 2 Jahren nie ein Problem, als Studentin und examinierte Kraft eine 25-50 % Stelle zu bekommen.
Allerdings musst du damit rechnen, dass du nur Zeitverträge, meist 6 Mon, bekommst und die werden dann wenn alles gut ging verlängert.
(hab da aber nie Probleme gehabt und auch immer mehrere Stellenangebote bekommen)
Ich würd dir aber empfehlen im Anschreiben keine Stationswünsche oÄ zu äußern, dann haste mehr Chancen das im Gespräch zu bekommen.
Bewirb dich einfach großflächig in deiner Unistadt und gib direkt an, dass du Stud bist.

Die Kliniken freuen sich meist, weil sie weniger Abgaben für gleiche Leistung zahlen müssen ;-)

Guten Start Frau Kollegin / Herr Kollege (im doppelten Sinne)


:-winky

Cassy
17.09.2007, 18:07
Naja, der Bereich wär mir egal, ich würd auch Psych nehmen.... meinetwegen auch Derma und da Nachtwache machen... Aber hattest du trotzdem genug Zeit in der Vorklinik um zu Lernen und arbeiten zu gehen?????

schwarzwald
17.09.2007, 18:17
Aber hattest du trotzdem genug Zeit in der Vorklinik um zu Lernen und arbeiten zu gehen?????


:-blush ich habe halt nie unter 75% gearbeitet, von demher bin ich ein schlechtes Beispiel...
Aber sagen wir mal so, die Probleme, die ich speziell in der Biochemie hatte, waren absolut unabhängig vom Arbeiten :-))
Mach nur nicht den Fehler (den ich eben viel zu oft gemacht habe) und lass dich bequatschen ein paar Nächte zusätzlich zu übernehmen, das is hart ab der 4. Nacht morgens noch in die VL und ins Praktikum zu gehen.... glaub mir !!

Zu den Disziplinen : ich hab durch das Studium den Vorteil gehabt, dass ich in den letzten Jahren bis auf Psych und HNO überall geschafft hab und ich einen sehr guten Überblick über sämtliche Medis und OP-Techniken.
Sehr empfehlenswert :-top das wirkt Wunder beim Bewerbungsgespräch.... ;-)

Cassy
17.09.2007, 18:24
Hmmm, versuchen werde ich es auch auf jeden Fall.... Biochemie werd ich nie können, auch wenn ich 100 Stunden am Tag Zeit hätte..... :-))

Dr.Nemo
17.09.2007, 20:04
Cassy es geht alles!!

Mit den Bewerbungen hatte ich bisher auch nie Probleme.. Vor dem Anschreiben hab ich aber generell rumtelefoniert und erst angefragt.
Ignoriere auch nicht den "Lebenshilfe e.V" (wenns einem liegt, mit Behinderten zu arbeiten).
Habe nun eine sehr schöne Stelle dort gefunden, mit wenig Intensivpflege, und einiges an "Lernzeit" :-lesen
Und dazu verliere ich dort, durch das überwiegende pädagogische Arbeiten, schon ein bissel den Bezug zum Krankenschwester-Dasein und kann mich immer mehr mit meiner zukünftigeren Rolle identifizieren!
Das was wir Studenten gerne nehmen, sprich Wochenende UND Nachtdienst, ist von den vollen Stellen meist unbeliebt :)
Von daher ergeben sich mehr Chancen, als du dir denkst!!

Jetzt im Sommer mußte ich ein bissel aufstocken auf ne halbe Stelle, war ein bissel böse wegen Physikum.. :-blush

Aber ich garantiere dir, das man dadurch auch lernt, effizienter und "schneller" zu lernen.
Wenn ich mehrere Tage frei zum Lernen hatte, hab ich den halben Tag vertrödelt..
Wenn ich Nachtdienst hatte, ging das Pensum zack-zack ohne wenn und aber und hier und da nochmal gucken.
Aber das wird wohl Typsache sein!

:-meinung

Hellequin
17.09.2007, 20:38
Im Krankenhaus selber, ist bei uns gerade ziemlich schwer an Stellen zu kommen. Das hängt halt immer etwas vom Studienort ab.

Finden tut man aber eigentlich immer irgendwo was.
Hab mal eine Zeitlang über eine Zeitarbeitsfirma in der Pflege gearbeitet, gab damals recht gutes Geld. Wobei die damals aber auch händeringend nach Pflegekräften gesucht haben.

Ich würde es an deiner Stelle auch mal in ambulanten OP-Zentren versuchen.

Wo verschlägt es dich den hin?

Cassy
18.09.2007, 15:52
Na studieren werde ich ab dem Wintersemester in Tübingen. Ich denke das mit dem vorher anrufen ist eine gute Idee, spart sicherlich ein paar vergebliche Bewerbungen. :-angel

Auf jeden Fall beruhigt es mich zu hören, dass viele von euch auch während der ersten 4 Semester regelmässig nebenher gearbeitet haben. Dann werd ich mich mal auf die Suche nach nem netten Jo mit Wochenend- und Nachtarbeit machen, dann gibts wenigstens noch ein paar Zuschläge ;-) .

Dr.Nemo
18.09.2007, 18:52
Wichtig bei Nebenjobs in der Pflege ist, das du dich nicht unterkriegen und ausbeuten läßt..!!
Meine Erfahrungen haben häufig gezeigt, dass man meist ein bissel als Neid-Sündenbock galt, von einigen, ich nenn es mal "Frustrierten" Vollzeit-Kräften.
Da man ja "nur" 25% den Monat "arbeiten" muß..

Weiß nicht wie oft ich immer ein neidisches "schönes FREI" dann gehört habe, vor allem wenns dann nach meiner 4. Nacht morgens direkt in die Uni ging.

Auch das gleiche beim Thema Einspringen.. *augenroll*

:-nix

Dr.Nemo
18.09.2007, 18:54
Na studieren werde ich ab dem Wintersemester in Tübingen. Ich denke das mit dem vorher anrufen ist eine gute Idee, spart sicherlich ein paar vergebliche Bewerbungen. :-angel


Erstmal das, und bei Bejahungen hats dann auch meist geklappt!
So mußte ich noch nie viel Geld in Bewerbungen investieren! :-top