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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie weit pendeln fändet ihr akzeptabel??



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Francamour
25.05.2007, 21:15
Hallo,

ich habe im Moment eine Strecke von 47 km einfach mit dem Auto zurückzulegen, habe zwar keinen Stau und komme in 35 Minuten gut durch, ist aber auf die Dauer ziemlich nervig und teuer!!
Versuche, da mein Vertrag ausläuft, mir etwas anderes in der Nähe zu suchen, meine Grenze sind jetzt 30 km, weiß aber nicht, ob das was wird.

Salut, francamour

lala
26.05.2007, 10:25
Hallo!
Nachdem ich jahrelang nur 5min Fußweg zur Klinik hatte, dafür aber eine WE-Beziehung, habe ich nun seit einiger Zeit 50km (einfache Strecke) zurückzulegen. Dafür brauche ich ca. 40min, Stau gabs bisher nie, und wenn wäre es nicht so schlimm, da Arbeitszeit gleitend....
Auch wenn so für die Fahrerei viel Zeit drauf geht: beziehungstechnisch ist es sehr viel schöner und Fahrtkosten kann man ja von der Steuer absetzen (bei niedrigem Verbrauch nicht mehr so schlimm....)-und mit meinem neuen Auto wird es noch viel schöner und schneller werden :-top

Moorhühnchen
26.05.2007, 11:24
Viele haben mich immer für verrückt erklärt, daß ich nicht nach FFM gezogen bin während des Studiums.
Außerhalb der Hauptverkehrszeiten hatte ich mit der Bahn immer eine Anfahrtzeit von knapp anderthalb bis teilweise 2 Stunden für ca. 30 km - einfach....
Mit dem Auto nach FFM rein wäre ebenfalls Horror gewesen, außerdem hätt's keine Parkplätze gegeben.....

Morgens zur Hauptpendlerzeit fuhren die Züge durch und ich war in sensationellen 45 Minuten an der Uniklinik. :-)
Im Winter hab ich öfter mal mehr als 2 Stunden hin oder nach Hause gebraucht, so daß ich pro Tag fast 4 Stunden unterwegs war und ich bin wirklich, wirklich froh, daß das jetzt endlich vorbei ist!! :-dance

Für's PJ freu ich mich: dann wäre es eine halbe Stunde mit dem Bus oder 15 bis 20 Minuten mit dem Auto.

Für meine endgültige Stelle später werd ich mir das bezüglich pendeln und umziehen aber nochmal genauer überlegen müssen. Möchte eigentlich nicht mehr als 45 Minuten unterwegs sein oder mehr als 25 km Autofahren müssen (eine Strecke) - dann lieber umziehen. :-)

connyfrancis
26.05.2007, 14:52
gibt verschiedene überlegungen zu dem thema, ich fahre beispw. ganz gern auto und kann dann auch endlich platten hören, die frau mir verbietet ("mach das doch bitte bitte aus, das klingt ja als wird da ein schwein abgestochen" :-micro ), ich werde höchstwahrscheinlich trotz fahrerei früher heimkommen als bei der ausgeschlagenen stelle 150m neben meiner wohnung und die attraktivität des wohnortes im vergleich zu der des arbeitsortes ist auch nicht zu verachten, denn was hab ich davon ne stunde früher daheim zu sein wenn ich am arsch der welt wohne und das mehr an freizeit nicht nutzen kann..

annekii
26.05.2007, 15:11
Hallo!

Ich fahre seit Januar 80 km einfache Fahrt, brauche dafür ca. 1 h, ist nur ein Teil Autobahn dabei. Um die Uhrzeit, wenn ich fahre, ist nicht so viel los, außer Montagmorgen und Freitagnachmittag. Aber Stau habe ich sehr selten. Ich bin früher zuhause als die Kollegen der Inneren oder Chirurgie, die hier zur Arbeit radeln, weil wir bei Dienstschluss gehen und nicht 2 h länger bleiben.

Für mich ist der Wohnort momentan das beste für die Familie und ne Stelle in der Nähe gab es nicht. Ich habe vor, dass 3 Jahre lang zu machen.

Achja, ich höre Hörspiele ohne Ende!

LG
Annekii

midnight44
28.05.2007, 17:37
Also ich werde jeden Tag über die Grenze pendeln... Hat vielleicht was für sich, jeden Tag ins Ausland zu fahren! :-D
Da ich kein Auto habe, bin ich auf Bahn (oder naja, warum nicht - Flugzeug ;-)) angewiesen. Mal schauen wie es mir gefällt - Wochenendfahrten von Kassel nach Marburg während des PJs haben mich fast wahnsinnig gemacht, aber es lag wohl mehr an den schlechten Verbindungen in Marburg vom und zum Bahnhof...

schmapie
17.01.2013, 16:18
Ich krame mal einen alten Thread raus.

Ich möchte demnächst anfangen in der Anästhesie zu arbeiten. Ich habe jetzt eine sehr sehr gute Stelle in Aussicht, allerdings ist diese 37 km entfernt. Bin nun sehr unsicher ob das nicht schon zu weit ist zu pendeln. ÖPNV kommt nicht in Frage, dauert über 1,5 Stunden, d.h. jeden Tag zweimal 37 km mit dem Auto und das durch den Kölner Autobahn-Ring.
Hat da jemand Erfahrung? :-)

Solara
17.01.2013, 16:26
Umziehen kommt wohl nicht infrage?
Zum Kölner Ring bin ich überfragt, keine Ahnung, wie lange das dauert - allerdings: autofahren würde ich nicht länger als 30min wollen - ich will meine Freizeit ja nicht im Stau verbringen.
Demnach: würde umziehen.

Muriel
17.01.2013, 16:27
Welche Autobahn denn genau in welche Richtung? Gibt ja auch im Kölner Ring noch Unterschiede...

Feuerblick
17.01.2013, 16:44
Kölner Ring müsst ich nicht haben, aber ich bin jahrelang 35 km einfache Strecke gependelt und fand das gar nicht so übel. Morgens hatte ich Zeit, richtig wach zu werden und abends konnte ich auf der Fahrt wieder runterkommen nach stressigen Tagen...

Colourful
17.01.2013, 16:50
Mir wäre das zuviel. Es sei denn, man könnte problemlos einen Teil der Strecke als Training (Rad oder Laufen) nutzen.
Aber auf der anderen Seite - innerhalb der großen Städte ist man ja gern auch mal 45min und mehr unterwegs.
Kommt aber wohl nur darauf an, was für dich in Ordnung ist.

JJ*
17.01.2013, 17:09
30km eine Strecke hab ich vor dem Studium auch zwei Jahre lang gemacht, 50% Autobahn, 50% Landstraße und durch kleine Ortschaften. Ist problemlos machbar, wenn man dann allerdings nach einem Nachtdienst müde im Stau mit den ganzen Leuten steht, die es andersherum machen und zum Arbeiten nach HH pendeln kann das ganz schön nerven. So lange es vorwärts geht in meinen Augen kein Problem - die Verkehrssituation am Kölner Ring kann ich allerdings auch nicht einschätzen.

papiertiger
17.01.2013, 17:20
Pendle zur Uni seit knapp zwei Jahren 50 km einfache Strecke... mit öffentlichen Verkehrsmitteln/erste "Teilstrecke" mit Rad etwas über eine Stunde, mit Auto je nach Tageszeit und Wochentag schwankend zwischen 35 min im Idealfall (Sonntags frühmorgens ;-) ) und 1,5 Stunden oder noch mehr zur Hauptverkehrszeit, + Parkplatzkampf und den üblichen Späßen .. das geht schon, und beschriebene Vorteile von wegen morgens erstmal wach werden/abends "runterkommen" sowie einen Teil der Strecke schonmal fürs Sportprogramm zu nutzen kann ich auch bestätigen - persönlich würd ichs aber wohl immer nur für einen absehbaren Zeitraum auf mich nehmen.

Sprich, wenn es dann an die Stellensuche geht müsste die Stelle schon sehr sehr toll sein und ich sonst überhaupt nichts annähernd vergleichbares Nähergelegenes finden, um irgendwo hin zu gehen wo ich regulär länger weiterhin eine so lange Anfahrt hätte.. Traum wäre für mich Erreichbarkeit mit dem Fahrrad, maximal 30 Minuten regulär mit Öffentlichen oder Auto fänd ich aber auch noch akzeptabel.

morgoth
17.01.2013, 17:43
Pendle seit 2 Jahren 65km einfache Strecke zur Arbeit, ist ok für mich.

Solara
17.01.2013, 17:51
Morgoth, wie lange brauchst du denn dafür? Öffentlich oder mit PWK?

morgoth
17.01.2013, 17:55
35-40 Minuten, 60 km Autobahn mit eigenem PKW.

Solara
17.01.2013, 18:02
Danke dir - das müsste bei mir schon eine absolute Stelle (und die absolute Traumwohnung am Wohnort) sein, 65km täglich, auch wenn es auf einer Autobahn ist, die den Zeitangaben zufolge eher weniger befahren sein düfte, wären mir zuviel. Aber ich bin auch der ungern-Pendler ;-)

morgoth
17.01.2013, 18:07
Weder Traumstelle noch -Wohnung, aber ich muss gewisse persönliche Faktoren berücksichtigen, das ist der Kompromiss davon. :-)

.... Hm, nein also eigentlich kommt es nach Nachdenken sehr nahe an meine Traumstelle heran. ^^

Relaxometrie
17.01.2013, 18:15
Ich empfinde das tägliche, sehr weite Pendeln als Zeitverschwendung und bin für 60km (einfacher Weg, allerdings ausschließlich Bundesstraßen und Ortsdurchfahrten) umgezogen. Mit den 2 bis 2,5 Stunden, die ich für beide Strecken täglich gebraucht hätte, kann ich anderes anfangen, als im Berufsverkehr zu stehen.
Ok....vereinfacht wurde die Entscheidung dadurch, daß ich aus meiner alten Wohnung eh raus wollte. Erschwert wurde die Entscheidung natürlich dadurch, daß das soziale Umfeld dann auch in weitere Entfernung rückte. Aber mir ist es lieber, das mir altbekannte soziale Umfeld zwar seltener, aber dafür wach und dann ausgiebig zu sehen. Nach täglichen Pendelfahrten würde im altbekannten sozialen Umfeld eh nicht mehr viel passieren, da oft kaum Zeit bliebe, weil der Abend halt einfach kurz ist.

Aber da ist jeder anders gestrickt und steckt vielleicht auch in gewissen Zwängen, die mal eine zeitlang zum Pendeln zwingen.
Solange ich es mir aber aussuchen kann, vermeide ich es.

schmapie
17.01.2013, 19:45
Welche Autobahn denn genau in welche Richtung? Gibt ja auch im Kölner Ring noch Unterschiede...
Die A1 Richtung Dortmund. Laut google maps wäre die Strecke in 32 Minuten zu schaffen. Ich weiß nur eben nicht wie es morgens ist. Müsste so gegen 6:45 Uhr los. Vielleicht ist es da noch leer. Zurück nach nem Dienst wäre aber vermutlich wirklich schrecklich.

Ich habe mich auch hier in Köln selbst beworben (das nächste Krankenhaus wäre 5 Fahrradminuten entfernt), aber in der Stadt selber hat man in den Häusern kaum bis keine Chance auf Notarztdienste (von einer 6-monatigen Rotation abgesehen).

Und umziehen? Eigentlich möchte ich spätestens nach dem 4. Jahr nochmal wechseln, und mein Freund mit dem ich zusammen wohne arbeitet eben in Köln.