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Charlie87
25.06.2007, 22:45
scheint hier so wie sich das anhört zwar keinen soo brennend zu interessieren aber: münchen rockt! :-dance

HH-Hippokrates
26.06.2007, 16:04
Das Studium an der CUB ist in Ordnung.
Was ein wenig nervt, ist das herumgetuckel von Campus zu Campus; da verbringt man schon mal ein wenig Zeit in der S-Bahn... :-sleppy, :-lesen
Dieser Zustand wird wohl in der Klinik noch extremer, aber man kann ja weitgehenst wählen, ob man Campus Mitte, oder Steglitz bevorzugt.
Ja sonst, die Anatomie/Histologie ist top eingerichtet, diese Fächer gehen über 4 Semester und zerren, wie sicher an anderen Unis auch,an den Nerven. Physiologie ist in Ordnung, gut zu schaffen. Biochemie... :-keks
ist für sehr viele Berliner Studis eine kleine (oder größere) Bremse... Unsere Biochemiker sind alle sehr nett und irgendwie grinsen die auch ständig, aber wahrscheinlich denken die wie blöd wir sind... Nein, nein so sicher nicht, aber 2 unserer BC Klausuren sind schon ne harte Nuss.
Im 4. Semester findet bei uns nochmal eine Vorbereitung in den Fächern Psych./Soz, Physio, BC und Ana. statt, was ich super finde.
Ich denke, Berlin ist eine gute Wahl. :-dafür

Siehste, Coxi, ich musste nur etwas provozieren, schon flutscht´s :-top

Scuolfan
26.06.2007, 22:23
Die Vorklinik an der HHU Düsseldorf ist nicht empfehlenswert nach meinen bisherigen Erlebnissen.
Bin jetzt im 2. Vorklinischen und es ist leider enttäuschend, wie sehr Studenten demotiviert werden.

Der Druck ist konstant sehr hoch und der Stundenplan ist sehr voll gepackt und stark verschult.

Bereits im 1. Semester gibt es die erste Hürde nach ca. einem Monat mit zwei "Propädeutik-Klausuren", in denen die Eignung für den im Dezember beginnenden Bewegungs-Apparat-Präpkurs und den Histologiekurs Gewebe geprüft wird.
Ca. 10-15% fallen da schonmal raus, eine Teilnahme an den o.g. Kursen ist nicht möglich. Im ersten Teil gibt es das lockere Bio-Praktikum mit Klausur sowie Terminologie.

Besonders hart ist das 1. Sem. dann ab dem Dezember bis Mitte Februar.
Viermal pro Woche verbringt man 3-4 Stunden im Präpariersaal, zweimal sind gut 2 Stunden Histologie angesetzt. Pflichtkurse.
Vorlesungen sind morgens von 8-10/11 und dazu eine den Präpkurs begleitende AnatomieVL mit Anwesenheitskontrollen, viermal pro Woche.
Abgeschlossen wird das Semester dann mit einer Mündlichen Prüfung BWA an der Leiche, die EXTREM zufallsabhängig ist, weil es sehr schwere und fiese Prüfer ("Sieber") gibt und eher nette Prüfer.
Dazu gibt es eine deutlich über IMPP Niveau liegende Klausur zum BWA.
Ferner die Organ-Prüfung Histologie, wo man Mikroskopiert und Zeichner und Gewebe erkennen muss.

Ausserdem wird noch eine CHemie-Vorlesungsklausur geschrieben, deren Bestehen Zugansvorrausetzung für das Chemie-Praktikum im 2. Semester ist. Sowie eine MedSoz Prüfung (chillig).
Insgesamt hat man 9 Prüfungen / Testate im ersten Semester.

Das 2. Semester ist zu Anfang dann recht locker, man hat zweimal pro Woche Physik-Praktikum rund 3h sowie zweimal Histologie 2h als Pflichtkurse, dazu die VL von 8-11h.
In der Mitte dann Histo-OrgandiagnostikPrüfung am Mikroskop mit Zeichnen (der letzt SCHEISS) sowie PhysikKLausur (machbar).

Der zweite Teil wird dann wieder hässlich: Neuroanatomie / ZNS Präparieren einmal pro Woche 2h mit Abschluss-Testat am gehirn sowie Klausur.
Chemie Praktikum einmal pro Woche 5-6 Stunden sowie Neuro-Physio Praktikum einmal pro Woche 3h.
Dazu muss man sagen, dass in Physio vor jedem Praktikum ANtestae geschrieben werden (Dauer ca. 10 min, max 4P). Die Punkte braucht man um für die AbschlussKlausur im 3. Semester zugelassen zu werden.
In Chemie gibt es ca. 1 stündige Antestate vorher an Tafel und FLipcharts.
Am Ende des Semesters hat man dann die mündliche Prüfung in Neuroanatomie, die schriftlcihe Klausur Neuroanatomie, die Abschluss-Klausur Chemie, die Klausur Neurophysiologie sowie die Klausur Biochemie I.

Im 3. geht es dann richtig los. Hier wird Situs gepräppt und es stehen Herz-Kreislaug Physio Praktkum sowie das Biochemie Prakiktum auf dem Programm.

In BioChemie hat man sich in Düsseldorf etwas sehr nettes einfallen lassen.
Statt Multiple Chioce schreibt man Multiple SELECT (MS), also Antwort-Wahl Klausuren wo bei vier AW-Möglichkeiten alle oder keine zutreffen können und dementsprechend gibt es abgestufte Punkteverteilungen.

Die Klausur hat extrem hohe Durchfallraten, die erste KLausur bestehen meist weniger als 50%, bei der 1. Nachschrift hatten zuletzt weniger als 30% bestanden.
Die erste Wiederholung ist auch bewusst so gelegt, dass man das Physikum erst nach 5 Semestern machen kann.

Alles in allem kann ich sagen, dass es mich bisher nicht erfreut, das Studium. Klar gibt es sehr interessante Lerninhalte, aber der konstante Druck, immer etwas machen zu müssen, die teilweise unberechenbaren Dozenten und Prüfer und das Gesamtkonzept sind sehr fragwürdig.

Ich würde keinem zu Düsseldorf raten und ich kenne keinen meiner Kommilitonen, der anders denkt.

Beste Grüße

//stefan
26.06.2007, 23:15
scheiss egal, ich will einfach einen platz!!! ich lern soviel wie die wollen.... ABER GEBT MIR EINEN PLATZ!!!!!!!!

Fino
27.06.2007, 00:35
Rostock: Hart aber herzlich.
Und die Lage ist bundesweit nicht zu toppen. 15min an den grandiosen Strand! :-))

Doch - Luebeck
:-top

Grübler
27.06.2007, 12:13
Die Vorklinik an der HHU Düsseldorf ist nicht empfehlenswert nach meinen bisherigen Erlebnissen.
Bin jetzt im 2. Vorklinischen und es ist leider enttäuschend, wie sehr Studenten demotiviert werden.

Schade, dass du so denkst. Die Vorklinik ist sicherlich kein schöner Ort, mit all ihren jährlichen Veränderungen in den Prüfungsmodalitäten und dem Lernpensum. Aber wer sagt, dass es woanders besser ist?


[...] und das Gesamtkonzept sind sehr fragwürdig.

Da muss ich dir entschieden widersprechen. Klar - es gibt viele sinnlose Praktika und die VL sind meistens auch nicht so der Hit. Aber das Gesamtkonzept mit dem Regelstundenplan und so ist schon sehr ausgefeilt! So hat man zwar im ersten Semester relativ viele Klausuren zu meistern, von denen aber der Großteil echt billig ist. Dafür ist dann das dritte Semester frei für den Anatomie-Abschluss in der ersten Hälfte, und dann hat man _nur noch_ Biochemie und Physiologie! 7 Wochen reichen sowas von aus um BC und Physio für die Klausuren zu lernen! Von wegen Druck. Da entlastet der Stundenplan ungemein. Und mit ein wenig geschicktem Lernen kann man dann auch beide Klausuren bestehen.

Um jetzt noch mal ein wenig chronologisch auf deine Schilderungen einzugehen:


Bereits im 1. Semester gibt es die erste Hürde nach ca. einem Monat mit zwei "Propädeutik-Klausuren", [...]

Selbst wenn im ersten Anlauf 10-15% nicht durchgekommen sind (was einer normalen Durchfallquote für Klausuren entsprechen würde), so gibt es doch immer noch die mündlichen Nachprüfungen, und da wird in der Regel auf Bestehen geprüft. Sonst ist's auf einmal leer im Präpsaal - das wollen die Profs doch auch nicht.


Besonders hart ist das 1. Sem. dann ab dem Dezember bis Mitte Februar.
Viermal pro Woche verbringt man 3-4 Stunden im Präpariersaal, zweimal sind gut 2 Stunden Histologie angesetzt. Pflichtkurse.

Anatomie ist überall hart. Teilweise an anderen Unis haben Leute den Präpkurs als Blockkurs in den Ferien! Mo-Fr, vormittags und nachmittags in Formalin! Wäre das besser?


Vorlesungen sind morgens von 8-10/11 und dazu eine den Präpkurs begleitende AnatomieVL mit Anwesenheitskontrollen, viermal pro Woche.

Sind in VL Anwesenheitskontrollen? Braucht man VL zum Bestehen? Nö.


Der zweite Teil [vom zweiten Semester] wird dann wieder hässlich: Neuroanatomie / ZNS Präparieren einmal pro Woche 2h mit Abschluss-Testat am gehirn sowie Klausur.

An Anatomie kommt man halt nicht vorbei.


In Chemie gibt es ca. 1 stündige Antestate vorher an Tafel und FLipcharts.

Es soll wohl Tutoren geben, die Leute rausschmeißen. Aber das ist wohl eher ein Schreckgespenst und wenn überhaupt nur ganz selten der Fall - also ruhig, Brauner ;-)


Der Druck ist konstant sehr hoch und der Stundenplan ist sehr voll gepackt und stark verschult.

Klar, es wäre sehr zu begrüßen, wenn der Unterricht nur in POL-Form gehalten würde. Aber bei 360 Studenten pro Semester ist das einfach nicht durchzuhalten. Zum Stundenplan siehe oben.


In BioChemie hat man sich in Düsseldorf etwas sehr nettes einfallen lassen.
Statt Multiple Chioce schreibt man Multiple SELECT (MS), also Antwort-Wahl Klausuren wo bei vier AW-Möglichkeiten alle oder keine zutreffen können und dementsprechend gibt es abgestufte Punkteverteilungen.

Zugegeben, BC ist echt nicht einfach. Aber es werden keine unmöglichen Sachen gefragt, und mit entsprechender Vorbereitung (die vor allem auf Algorithmen zur MS-Typus-Bewältigung zielen) kann man die Klausur durchaus schaffen.

Kennst du das hier? http://www.spiegel.de/schulspiegel/abi/0,1518,438479,00.html

Du bist nun mal in Düsseldorf. Rummosern hilft nicht. Den meisten Druck macht man sich außerdem immer selbst. Und egal wie strikt die Regularien aussehen, meistens sind die Prüfungen / Referate / etc. gar nicht so schlimm und die Profs lassen mit sich reden. Also alles nicht so negativ sehen, sondern vielleicht etwas spöttisch oder zynisch. Weil es alles auch nur Menschen sind, die meistens auch noch irgendwas verbocken organisatorisch (siehe Anatomie-Seminar, kannst ja mal in unserem Forum schauen ;-) ).

Weißes_Rössel
27.06.2007, 16:12
Der Druck ist konstant sehr hoch und der Stundenplan ist sehr voll gepackt und stark verschult.

Diese ganzen Veranstaltungen müssen nun mal besucht werden, wie soll man es sonst machen? Wenn die Veranstaltungen dann in den Ferien wären, um den Stundenplan im Semester zu entlasten (wie an anderen Unis), würden auch alle aufschreien und sagen "Hey, und wann soll ich mein Praktikum machen?". Ich finde den Stundenplan ganz okay aufgebaut und in den ersten Semestern sitzt man halt viel in der Uni rum, das ist halt so. Dafür hast du im vierten Semester weniger Veranstaltungen.



Bereits im 1. Semester gibt es die erste Hürde nach ca. einem Monat mit zwei "Propädeutik-Klausuren", in denen die Eignung für den im Dezember beginnenden Bewegungs-Apparat-Präpkurs und den Histologiekurs Gewebe geprüft wird.
Ca. 10-15% fallen da schonmal raus, eine Teilnahme an den o.g. Kursen ist nicht möglich.


Willst du mir hiermit sagen, dass du die Propädeutik schwer fandest? Wie Grübler schon schrieb, am Ende bestehen sowieso die meisten Leute in den Nachprüfungen, wo wirklich auf bestehen geprüft wird. Und wer auf eine Frage "Was ist das Sekret der Leber?" "Pankreas" antwortet und damit durchfällt, der hat im Präpkurs nichts verloren.
Ich finde, man sollte schon einen Überblick haben, bevor man mit dem Präppen anfängt (auch der Körperspender wegen!), da finde ich die Klausuren am Anfang nicht schlecht.
Ich glaube, es wird einfach zu viel Panik um diese Klausuren gemacht, so dass sie so schrecklich erscheinen, was sie aber im Endeeffekt echt nicht sind!



Viermal pro Woche verbringt man 3-4 Stunden im Präpariersaal, zweimal sind gut 2 Stunden Histologie angesetzt. Pflichtkurse.
Vorlesungen sind morgens von 8-10/11 und dazu eine den Präpkurs begleitende AnatomieVL mit Anwesenheitskontrollen, viermal pro Woche.
Abgeschlossen wird das Semester dann mit einer Mündlichen Prüfung BWA an der Leiche, die EXTREM zufallsabhängig ist, weil es sehr schwere und fiese Prüfer ("Sieber") gibt und eher nette Prüfer.


Sei doch froh, dass ihr so viele Stunden im Präpsaal habt. Ich kenne Unis, da wird weitaus weniger gepräpt und die stehen dann später auch vorm Patienten...
Und "solche und solche" Prüfer gibt es an JEDER Uni, das erlebt man überall. Selbst in der Schule.



Ausserdem wird noch eine CHemie-Vorlesungsklausur geschrieben, deren Bestehen Zugansvorrausetzung für das Chemie-Praktikum im 2. Semester ist.

Ja, die Vorlesungsklausur mit lauter Altfragen.... Selbst wenn man die nicht besteht, kann man sie bis zu zwei Mal vor dem Praktikum selbst noch mal schreiben und meistens sind das in der Nachklausur zum großen Teil die gleichen Fragen wie in der regulären Klausur. Gegen die Chemiker kann man echt überhaupt nichts einwenden und das wirst du auch sehen, wenn du die reguläre Chemieklausur im Juli schreibst...





Der zweite Teil wird dann wieder hässlich: Neuroanatomie / ZNS Präparieren einmal pro Woche 2h mit Abschluss-Testat am gehirn sowie Klausur.
Chemie Praktikum einmal pro Woche 5-6 Stunden sowie Neuro-Physio Praktikum einmal pro Woche 3h.
Dazu muss man sagen, dass in Physio vor jedem Praktikum ANtestae geschrieben werden (Dauer ca. 10 min, max 4P). Die Punkte braucht man um für die AbschlussKlausur im 3. Semester zugelassen zu werden.
In Chemie gibt es ca. 1 stündige Antestate vorher an Tafel und FLipcharts.
Am Ende des Semesters hat man dann die mündliche Prüfung in Neuroanatomie, die schriftlcihe Klausur Neuroanatomie, die Abschluss-Klausur Chemie, die Klausur Neurophysiologie sowie die Klausur Biochemie I.


Das Neuropräparieren ist doch nur ein gemeinsames Rumstehen und Pläuschchen halten, und zwei Stunden kann man das ja mal aushalten. Ein bisschen vor den Schnitten rumstehen und "Pallidum" sagen.

Ach ja, die Chemiker mit den schlimmen Antestaten. Da ist auch wieder schön die Panikmache mit im Spiel. Die Leiter von den einzelnen Praktika haben wirklich Interesse daran, dass man verstanden hat, worum es geht und deshalb wird auch schon mal gefragt. Aber wenn man das hier so bei dir liest, dann hört es sich an, als wäre das ein einstündiges Verhör....

Die Testate in Physio sind doch in Ordnung, da werden doch keine unmöglichen Sachen gefragt. Und in Neurophysio ist es doch gerade so, dass man nur die paar Seiten aus dem grünen Skript können muss, um mindestens 2,4 Punkte zu bekommen, die man im Durchschnitt braucht.



Im 3. geht es dann richtig los. Hier wird Situs gepräppt und es stehen Herz-Kreislaug Physio Praktkum sowie das Biochemie Prakiktum auf dem Programm.
In BioChemie hat man sich in Düsseldorf etwas sehr nettes einfallen lassen.
Statt Multiple Chioce schreibt man Multiple SELECT (MS), also Antwort-Wahl Klausuren wo bei vier AW-Möglichkeiten alle oder keine zutreffen können und dementsprechend gibt es abgestufte Punkteverteilungen.
Die Klausur hat extrem hohe Durchfallraten, die erste KLausur bestehen meist weniger als 50%, bei der 1. Nachschrift hatten zuletzt weniger als 30% bestanden.
Die erste Wiederholung ist auch bewusst so gelegt, dass man das Physikum erst nach 5 Semestern machen kann.


Gut, dass du noch gar nicht im dritten Semester bist, deshalb kannst du dir auch gar nicht vorstellen, wie es tatsächlich ist.
Von den höheren Semestern wird da viel Panik gemacht, aber es ist, wie Grübler schon schrieb, echt machbar.
Es ist zwar dann und wann stressig, aber ein "Schweinesemester" ist es nicht mehr.

Im ersten Teil des dritten Semesters hat man genug Zeit, um sich auf Anatomie vorzubereiten. Klar, nebenbei laufen noch Physio und Biochemie, aber davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen.

Beim Biochemie-Praktikum muss man sogesehen eh nicht viel wissen, höchstens, wie man eine Pipette bedient. Man vermische Substrat A mit Substrat B und gebe noch ein Enzym dazu. Dann benutzt man noch das Photometer und das wars.

Ach ja und wenn Anatomie im dritten Semester nach sieben Wochen vorbei ist, hat man immer noch rund zwei Monate, um sich auf die Biochemie- und Physioklausuren vorzubereiten, wobei die Physioklausur dieses Jahr echt geschenkt war.

Über den Schweregrad von Biochemie kann man sich streiten, aber mit der richtigen Vorbereitung (nix großer Löffler!!) passt es.

Ich habe selbst die sagenumwobene Nachschreibeklausur dieses Jahr geschrieben und kann dir versichern, dass sie nicht schwerer war als sonst irgendeine Klausur oder irgendwie abgespact.

Setz dich einfach hin und lern ordentlich (in normalen Ausmaßen...) und dann klappt das schon. Klar ist hie und da ein kleines bisschen Glück entscheidend, ob man besteht oder nicht, aber alles ist machbar!

Für die Vorklinik in Düsseldorf ist nämlich eines wichtig: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!!!

Skalpella
27.06.2007, 16:43
Hihi, übrigens: das Medizinstudium IST verschult. Egal an welcher Uni.

Steinschlag
27.06.2007, 19:25
Leute, die Vorklinik in Düsseldorf ist ABSOLUT nicht zu empfehlen. Klar, der Druck ist überall hoch, aber das ist auch nicht das Problem in Düsseldorf. Im Endeffekt ist die Düsseldorfer Vorklinik eine riesige Lotterie. Das fängt in Anatomie bei den Prüfern an und geht lustig bis zu den Seminare weiter. Da ist die schwere BC-Klausur eher noch gut, da haben wenigsten alle die gleichen Fragen.
Die Krone haben sich die Düsseldorfer Dozenten allerding mit den Seminaren aufgesetzt. Jede Woche Anatomie, Physio und BC dazu noch Sozio/Psycho. Insgesamt jedes Fach 9-12 Termine. In Physio, BC zu jedem Termin 5 Referate vorbereiten, in Physio kommt man zufällig an zwei der 9 Termine zufällig dran und muss entsprechende Punkte holen. Dazu Antestate wo man höchstens 0 Punkte holen. kann Hier auch schon wieder große Unterschiede bei der Punktevergabe je nach Dozent. Einige stecken sie dir in den Arsch, manche geben aus Prinzip nicht zu viele Punkte. BC kann man bis zu 5,6 Mal zufällig dran kommen, auch jedes Mal 5 Referate vorbereiten.

Am krassesten vom Glücksfaktor: Anatomie. Auch hier: 2 mal drankkommen, im Antestat können gut Punkte abgezogen werden. Hier muss man nicht 5 Referate vorbereiten, sondern eher Themen wie Kopf/Hals an einem Tag, ZNS an einem Tag, oder auch allg. Anatomie an einem Tag. Der Referent kriegt zu dem riesen Thema dann ein kleines Unterthema. Bei allg. Anatomie liegen die Punkte zum Beispiel auf der Straße, bei Kopf/Hals gehts ums Überleben aufgrund der Themenfülle und der Weigerung des Dozenten generell (außer bei einigen Ausnahmen) mehr als 60% der Punkte zu geben, damit man auch ordentlich "unter Strom" steht und weiterlernt. Wenn man dann nicht genug Punkte aus den Referaten hat, darf man nicht zur Klausur. Entweder muss man das Seminar neu machen oder darf in ne mündliche über die gesamte Anatomie. Sehr fair! Dabei hingen bis die Tage die Regularien im Falle des Nichtbestehens nicht einmal aus, bzw. alle paar Tage wurde was Neues/Anderes erzählt. Durch die ganzen Seminare hat man dann auch für nen Thema wie Kopf/Hals auch nur 2 Tage Zeit. Bedeutet also: Man presst sich den ganzen Müll ins Kurzzeitgedächtniss und geht gut vorbereitet ins Physikum. Selbst Dozenten sind unzufrieden mit dem System hier

Alles in allen ist die Vorklinik hier der letzte Dreck. Auf Hilfe von Fachschaft &Co. kann man auch nicht groß bauen, die wollen sich nämlich nicht die guten Connections versauen. Naja, vielleicht ist es ja woanders auch nicht besser, aber so ungerecht wie es hier vorgeht, kann man das nicht guten Gewissens empfehlen.

Dr. Cox M.D.
27.06.2007, 23:38
Siehste, Coxi, ich musste nur etwas provozieren, schon flutscht´s :-top

Sauber!

Habe fast schon aufgegeben, aber auf meinen Hamburger Kollegen ist Verlass! :-)

HH-Hippokrates
28.06.2007, 01:35
Aber immer doch :-party

Recall8
29.06.2007, 18:10
Hihi, übrigens: das Medizinstudium IST verschult. Egal an welcher Uni.

das ist der punkt.
das problem: es wird sich in absehbarer zeit nicht ändern. :-kotz

Flöckchen
29.06.2007, 19:08
Also ich kann ein paar Worte zu Marburg loswerden:
Die Gruppengrößen sind meiner Meinung nach ok, ca. 23 Leute in den Seminargruppen, ca. 16 in Praktikumsgruppen. Vor- oder auch Nachteil an Marburg (wie immer man das sehen möchte): die vergeben Teilstudienplätze für die Vorklinik und machen einem nicht viel Hoffnung in der Klinik übernommen zu werden. Heißt, man kann im 4. Semester (oder vorher) wie ein Irrer Bewerbungen an alle Unis schicken um hoffentlich weitermachen zu können.
Ansonsten fand ich die Vorklinik hier ziemlich gut, nicht schwer, man kam überall mit dem gewissen Auswendiglernen durch. Die Anatomen sind der KNALLER, die machen nach jedem Präpkurs ne Party für ihre Studis und sind auch ansonsten die freundlichsten Profs die man sich denken kann. Biochemie ist ne ziemlich harte Nuss hier, allerdings null mündliche Prüfungen bis zum Physikum ausser in Anatomie (Präp- und Histo-Testate). Alles ganz gut zu bestehen. Bin bis hierher gut durchgekommen, stehe allerdings jetzt vorm Physikum und fühle mich nicht besonders gut vorbereitet - führe das allerdings auf Faulheit zurück...:-sleppy
Marburg ist ne süße kleine Stadt, nicht viel los, viele nette kleine Kneipen aber nix großstadtdiscomäßiges. Gemütlich halt.
Hmm... will einer noch mehr wissen...?

Grübler
29.06.2007, 20:59
Die Anatomen schmeißen ne Party? Geile Sache :-)) *auch haben will*

Cuff
29.06.2007, 21:06
Ja. Unsere Anatomen sind schon total GEIL. Auch wenn's immer wieder Leute gibt, die das Gegenteil behaupten. *G* Aber die sind gewiss in der Unterzahl.

*Minifloh*
29.06.2007, 21:30
ich bin im 2. Semester und mache grad 7 Fächer parallel, es ist Stundenplan-mäßig total schlecht organisiert und der Nächste der mir erzählt Marburg sei durch und durch "chillig" sollte geteert und gefedert werden!!

Safa
02.08.2007, 15:29
ich bin im 2. Semester und mache grad 7 Fächer parallel, es ist Stundenplan-mäßig total schlecht organisiert und der Nächste der mir erzählt Marburg sei durch und durch "chillig" sollte geteert und gefedert werden!!


:-keks :-)

Steinschlag
02.08.2007, 15:45
:-wand

Andi G. Schütze
02.08.2007, 19:58
Kurze Zusammenfassung der Vorklinik in Hamburg (UKE):
Im 1. Semester gibts Bio, Chemie, Termi, BFE, Anatomie (Bewegungsapparat), MedSoz und mensch fängt mit BC an. Eigentlich alles gut zu schaffen, obwohl sich da auch einiges geändert haben soll, seit ich vor drei Jahren da war. Die Bio-Klausuren werden wohl tatsächlich immer schwerer und Chemie war schon immer schwer, wird aber anscheinend leichter. Die beiden Anatomie-Testate (Arm/Rücken & Bein/Vordere Rumpfwand glaub ich) sind gut zu schaffen. Natürlich auch Prüfer abhängig, aber das ist nun mal bei mündlichen Prüfungen so. Für beide Testatebiete hat mensch ca. je 2 Wochen Zeit. BC ist im ersten Semester billig, glaub die Themen waren DNA und PBS (in BC wird jedes Semester ne einzelne Klausur geschrieben). Außerdem kann mensch im BC-Praktikum (2x im ersten Semester zusammen mit entsprechendem themengleichem Seminar) Bonuspunkte für die Klausur sammeln, so dass es dann nicht mal mehr 50% braucht... In MedSoz brauchts nur eine Hausarbeit oder so.

2. Semester: Empfand ich damals als das stressigste Semester und hat die "wunderbare" Überschrift "Die Zelle". Fächer sind BC, Physio, Physik, MedSoz, komplette Histo. Zweimal die Woche Mikroskopieren und (jetzt wieder Pflicht, bei mir damals zum Glück nicht - bind halt nicht so künstlerisch...) Zeichnen (Zeichnungen müssen als Mappe wohl am Ende des Semesters abgegeben werden). Die Histo-Klausuren sind schon hart, naja, ok, im Regelfall ist entweder die allg. Histo- oder die spezielle Histo-Klausur hart und bringt viele Durchfaller hervor. Physik ist geschenkt, nervig sind nur die ganzen Praktikumsprotokolle, die einfach zeitraubend sind und bei denen mensch ne Mindestpunktzahl am Ende des Semesters braucht. MedSoz glaub ich nur mal wieder ne Hausarbeit (max. 2 Stunden Arbeit, wie im ersten Semester...). BC gibts diesmal 4 Praktika und Seminare (wieder Bonuspunkte für Klausur) über so Themen wie Signaltransduktion, Hormone, Enzyme und Blut. BC-Klausur empfand ich als super hart, k.A. obs immer noch so ist. Physio war im 2. chillig. Nur Zellphysiologie, 2 Praktika und Seminare (eeeeeeeewiiiiiiig lange Seminare...). Wie in BC muss mensch in den Physio-Seminaren Referate halten, die bei Physio durchaus mal ne Stunde dauern, wofür Punkte vergeben werden und wo am Ende der Vorklinik ne Mindestpunktzahl, wie auch bei deren Eingangstestaten, erreicht worden sein muss (is aber eigentlich nie ein Problem). Physio Klausur im 2. war auch chillig. Noch was zu den BC-Seminaren: In der ganzen Vorklinik muss mensch hier zwei KURZreferate gehalten haben.

3. Semester: Gilt als heftigstes, is aber eigentlich weniger schlimm als das 2. Hier gibts MedPsych mit Klausur (super easy), Präpkurs Teil 2 (Kopf und Situs), Physio (vegetativ) und BC (Stoffwechsel). In BC gibts mal wieder 4 Praktika und 4 Seminare und ne relativ einfache Klausur. In Physio gibts 4 Praktika und 8 Seminare die noch länger sind als im 2., sowie ne von Jahr zu Jahr unterschiedlich schwere Klausur (mal ne Superharte, mal ne total einfache...). Nach Weihnachten sind dann die Klausuren geschrieben und es startet Anatomie. Je 2 bis 3 Wochen pro Testatgebiet (Hals/Thorax, Bauch/Becken, Kopf). Wie immer absolut Prüfer-Abhängig, aber wie immer gilt, wer sich gut vorbereitet hat, der schaffts auch im Regelfall, falls er nicht total aufm falschen Fuß erwischt wird und/oder nen Blackout hat. Anschließend wird neuerdings (ich musste es zum Glück noch nicht machen) ne zusammenhängende Anatomie-Klausur geschrieben (Bewegungsapparat+Kopf+Situs), die aber schaffbar sein soll...
Zusätzlich gibts abm 3. Semester (wie auch im 4.) noch die Einführung in die klinische Medizin, was (wie wahrscheinlich überall) total dozentenabhängig ist... ich hatte nen miesen Dozenten (zwar nett, aber überhaupt nicht zur Lehre motiviert...).

4. Semester: Relativ entspannt. MedPsych gibts noch n paar Seminare, aber keine Klausur mehr. BC ist vor allem Immunologie mit 2 Praktika und Seminaren und total easy. Physio is Neurophysio. 4 Praktika, 6 Seminare, manchmal gemeine, manchmal leichte Klausur... In Anatomie gibts Neuroanatomie, Klausur gut schaffbar, ganz entspannt. Dann gibts natürlich noch die Fortsetzung von EKM und Seminare mit klin. Bezug in allen Fächern, die zum Teil der Physikumsvorbereitung dienen, zum Teil aber auch (in BC) wirklich mal klin. Bezug herstellen, naja, zumindest peripher... (das sind nicht die integrierten Seminare, die gibts ja in allen Semestern...).

Allgemeines über die Vorklinik: Die Dozenten sind sehr verschieden. Im großen und ganzen ist es doch sehr anonym, ist halt ne Massenuni mit >360 Leuten im ersten Semester. Anfangs sind die Hörsäle noch verstopft, später gibts immer genug Plätze, da die Qualität der meisten Vorlesungen doch eher bescheiden ist. In einigen BC-VL waren wohl nur um die 50 Leute da... in MedSoz so um die 20...
Aufm Gelände des UKE steht noch die Villa Garbrecht, da kann mensch sich imnmer auf Sofas packen und Donnerstags gut saufen und Partey machen, obwohl es in letzter Zeit unangenehm voll ist, nicht nur zur Block-Anfangs- und -End-Bar.
Die ÄZB ist eigentlich gut mit Büchern bestückt und sowas ekliges wie den Löffler kriegt mensch da immer.
Ne richtige Mensa gibts nicht mehr. Statt dessen essen jetzt StudentInnen und Personal in nem selten hässlichen Casino, wobei das Essen weiterhin schlecht ist und die Preise höher als in der Mensa aufm normalen Campus. Zumindest im ersten Semester kann mensch aber auch da essen gehen, da Bio und Chemie an der "Hauptuni" unterrichtet werden (10 Minuten per Bus weg). Physik im 2. wird am Allerwertesten von Hamburg unterrichtet...

Zu Beginn des ersten Semesters gibts ne einwöchige OE, die echt lehrreich und partyreich ist.
Anschließend gibts noch nen Chemie-Crashkurs von ner Woche und dann startet das 1. Semester. Vor dem 2. gibts noch einen Physik-Crashkurs von einer Woche.

In Sachen Klinik bin ich eigentlich nach nem Jahr zufrieden. Alle klinischen Fächer wurden einfach in Themenblöcken aufgeteilt, von denen es jetzt sechs Stück gibt: Diagnostik, Innere, Chirurgie, Kopf, Gyn, Psych. Z.B. sind im Innere-Block Innere, Derma, Patho und Pharma + entsprechende QBs.
Die Blöcke kann mensch sich dann im Trimester-System frei legen (besser: "wünschen"). Damit die neun möglichen Trimester in der Klinik auch genutzt werden, gibts dazu noch 2 Freiblöcke und den Wahlblock. Eigentlich ganz nett, da so endlich die Verschulung wenigstens etwas nachlässt und mensch zumindest etwas freie Hand bei der Gestaltung des Studiums hat. Nachteil ist sicherlich, dass es theoretisch möglich ist, erst zum Ende der Klinik vorm PJ Fächer wie MiBi zu haben, welche am Anfang wesentlich sinnvoller wären. Außerdem ist es auch ungünstig, wenn mensch Innere hat, ohne die geringste KliChe-Ahnung zu haben, aber klappen tuts in der Regel trotzdem ganz gut. Der Unterricht ist gemischt. Einige UaKs sind gut, andere mist. Bei den Blockpraktika ists genauso.

Zusammenfassend würd ich den Leuten hier Hamburg echt empfehlen. Über die Stadt an sich brauch ich ja wohl keine Worte zu verlieren, oder? Vieles am UKE ist zwar verbesserungswürdig, aber wenn mensch sich die letzten Jahre so anschaut, kann mensch sagen: "Es geht voran! Es tut sich was!"
Einzig der FSR ist ne mittlere Katastrophe: betont apolitisch, immer bedacht auf die guten Connections zum Dekanat etc, betreibt keinen wirklichen Kampf gegen die Studiengebühren, blockiert den Kampf teilweise sogar...

wanci
02.08.2007, 20:29
Im großen und ganzen ist es doch sehr anonym, ist halt ne Massenuni mit >360 Leuten im ersten Semester. Anfangs sind die Hörsäle noch verstopft, später gibts immer genug Plätze, da die Qualität der meisten Vorlesungen doch eher bescheiden ist.

Das nennst du Massenuni? Ist doch gemütlich :-D

In München sind wir 1000 im ersten Semester, in Frankfurt sinds 800.
Aber erstaunlich, wie gut man sowas in den Griff bekommen kann.