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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach Dr. med. dent. noch Dr. med. ?



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Plotin
12.08.2007, 16:43
Somit soll die Vorklinik für Zahnis identisch mit der für humnis sein und nach einem gemeinsamen Physikum kommen dann 2 Sem. die Zahnkurse und 4 Sem. klinische Ausbildung.
Und das bedeutet für die Zahnis in der Vorlinik auch eine zweimonatige Famulatur, einen Erste-Hilfe-Kurs und einen dreimonatigen Krankenpflegedienst wie die Humanis. Und das bedeutet ferner TPK erst in der Klinik! (Quelle (http://tinyurl.com/24hy77)). Angesichts fast gleicher theoretischer Studieninhalte ist es dann tatsächlich fraglich, inwieweit für die Tätigkeit in der MKG ein Doppelstudium gefordert werden kann. Mit der neuen AO für Zahnärzte müsste dann folgerichtig auch eine Überarbeitung der Zulassungsbestimmungen zum MKG-Chirurgen initiiert werden.

Recall8
13.08.2007, 09:36
Naja, ich habe hier ein nettes Schreiben rumeiern,dass ich gerade nicht finde vom zuständigen Ministerium,da ich mich auch mal hinsichtlich neuer Appo für ZM informiert habe....

Eins ist sicher: es werden noch einige Lenze vergehen bis die kommt.

timis
26.08.2007, 17:56
Hallo zusammen,



Ich studiere zurzeit Zahnmedizin und komme ins fünfte Semester, ich möchte unbedingt in die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
Meine Frage ist nun ob es sinnvoller und vor allem zeitgünstiger ist jetzt zur Humanmedizin zu wechseln und anschließend die Zahnmedizin zu machen, oder umgekehrt.
Was ist zeitgünstiger, auch in Aussicht auf die Facharztausbildung, die man soweit ich weiß auch schon während des Studiums anfangen kann.
Bin für jeden Tipp dankbar.

ehemaliger User 0712
26.08.2007, 20:58
Hey timis! Schön, dich bei uns begrüßen zu dürfen!

Direkt zur Sache..., aaalso meinen Berechnungen zufolge ;-) :
a) ZM unterbrechen, dann 6 Jahre HM, dann 4 Jahre WB und währenddessen die übrigen 3 Jahre ZM = 10 Jahre
b) ZM fertig machen also noch 3 Jahre, dann 6 Jahre HM, dann 4 Jahre WB = 13 Jahre
Du darfst nämlich erst in WB wenn du die ärztliche Approbation hast und nicht andersrum mit Zahni vorneweg!
Ach ja, falls du dann noch eine Diss machen solltest, muss das auch noch irgendwie arrangiert werden :-lesen :-keks ...

Jetzt mal meine ganz persönliche Meinung: Ich würde ZM zu Ende bringen, sodass ich einen "ordentlichen" Abschluss in der Tasche habe bzw. versuchen, jetzt anfangen parallel ZM und HM zu machen. Denn erst dieses und dann jenes und ein riesen Tohuwabohu und solch ein Terz - mir persönlich wäre es irgendwie recht unangenehm, da möchte ich doch eine "Absicherung" haben.
Weiterhin solltest du dich fragen, was du mit MKG erreichen möchtest bzw. warum du ausgerechnet dies machen willst. Mir selbst ist es nach wie vor unerklärlich, dass es so viele aus "unserer" Sparte gibt, die diese jahrelange Odyssee mitgemacht haben und dann "nur" niedergelassen sind und - sorry, möchte jetzt niemanden damit angreifen! - OST, WSR, Implantate und im besten Falle eine kleine Belegabteilung zum "damit Herumschlagen" haben. In meinen Augen lohnt sich da der Aufwand nicht, daher lieber ZM und Oralchirurgie dranhängen... :-nix

Fühlst dich jetzt hoffentlich nicht zu erschlagen vom "Tipp" :-wow :-music
Ansonsten wäre noch die Frge offen, wo du studierst und wie sich gewisse Dinge bei dir an der Uni als auch im Privaten arrangieren lassen - und vielleicht auch wie alt du schon bist...

Meld dich gern auch mal per PN, wenn was sein sollte bevor es zu sehr ins Detail geht und das Thema off-topic wird...
:-winky

timis
27.08.2007, 16:03
Hallo kimi,


danke für den Tipp, ich denke du hast Recht das Beste wäre es so viel wie möglich parallel zu studieren.
Ja, sicherlich wie du schon sagtest ist der Weg zum MKG Chirurgen nicht der leichteste, allerdings ist das Spektrum der Eingriffe die du in deiner Praxis durchführen kannst auch nicht ohne.
Zahnärztliche Chirurgie
Dentale Implantologie
Kieferchirurgie (Kieferfehlstellungen)
Gesichtsschmerz
Ästhetische Chirurgie (Laserchirurgie)
Gesichts-Kieferverletzungen
Fehlbildungen
Tumorbehandlung
Schlafapnoe
Wiederherstellungschirurgie
Ich denke einer der Hauptunterschiede zur Oralchirurgie ist, dass du als Oralchirurg immer noch hauptsächlich mit der konservativen Zahnmedizin beschäftigt bist und lediglich hin und wieder operierst.
Bei MKG-ler hingegen steht die Chirurgie im Vordergrund, was mich persönlich mehr reizt.
Ach ja, um auf deine Frage einzugehen, bin 22 und komme aus Frankfurt.

ehemaliger User 0712
27.08.2007, 18:52
Hallo timis!

Du hast das schön aufgezählt, was man durchaus in einer Praxis (mit Belegabteilung?) an Chirurgie betreiben kann - zwar in kleinerem Stil, aber möglich! (Wobei meine Objektivität manchmal arg darunter leidet, schließlich möchte ich andere Tätigkeiten nicht einfach herunterwürdigen *hüstel*) Leider siehts es da mit der entsprechenden Honorierung der Leistung nicht immer rosig aus - das alte Thema mal wieder...

Aber schön, dass du dich dafür interessierst und in Frankfurt müsste es eigentlich rein formal klappen, parallel zu studieren (kenne bis jetzt nur einen Fall, aber müsste demnach passen :-? ).

Also ruhig Mut haben und einen weiteren Schritt wagen! Wird schon! ;-)