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Theodor
30.08.2013, 18:02
Danke schonmal für die Antworten. Ja wäre super, wenn sich hierzu vllt der ein oder andere bereits praktizierende Arzt etwas über die Realität berichten könnte.

@Kackbratze: wie meinst du das, dass man sich nicht zu sehr einverleiben darf?
Wie sieht denn zum Beispiel dein Diensplan mit Diensten etc aus?

Grüße

andi93
30.08.2013, 18:09
Wie interessant. Ich bin in der selben Situation wie du. Wir sind aber anscheinend schon viele in der Generation Y bzw Z. Ich denke, dass auch der wachsende Ärztemangel die Forderungen der Assistenten präsenter machen wird. Ohne Assistenzärzte läuft keine Klinik. Ich will nämlich auch nicht mit meinem Job verheiratet sein.

Hermine09
02.09.2013, 23:50
Hallo,

ich bin jetzt am Ende meines Studiums und weiß nicht recht, ob der Arztberuf das richtige für mich ist. Insgesamt war das Studium immer wieder in Auf und Ab, mal war ich zufrieden mit meiner Wahl, mal nicht. Ich lerne nicht gerne auswendig und habe teilweise Probleme die Zusammenhänge zu sehen/zu verstehen. Wenn ich mich mit meinen Kommilitonen verglich, war ich oft frustriert. Die Themen der Vorlesungen klangen anfangs fast immer spannend für mich, ging es zu sehr ins Detail, verlor ich das Interesse. In den Praktika wie auch im PJ kam ich sehr gut zurecht, für viele Aufgaben braucht man ja gar nicht so detailliertes Fachwissen.
In der Schule waren meine Stärken v.a. Mathe und Sprachen (auch Latein). Mir macht es z.B. Spaß, Konzepte zu entwickeln, Dinge zu organisieren, handwerklich zu arbeiten, Sprachen im Kulturzusammenhang zu sehen.
Als Facharzt interessiert mich Chirurgie. Gerade überlege ich aber, ob mich nicht z.B. ein Ingenieurstudium auf lange Sicht glücklicher machen würde.
Kennt jemand einen Mediziner, der zum Ingenieur wurde?

Vielen Dank schonmal für eure Ideen und Kommentare.


VG

EVT
03.09.2013, 05:19
vllt. noch zahnmedizin machen?

Herzkasperl
03.09.2013, 08:19
Oder Psychologie?

Nessiemoo
03.09.2013, 21:36
Ich kenne leute die nach dem studium eher richtung forschung in medizinische physik gingen - strahlentherapie, radiologie u.ä, aber auch minimal invasive chirurgie...

Edit: Und, lieber Theodor: Medizin und Gesundheitswesen ist vielseitig. Ich hab jetzt meine Famulaturen in kleineren Häusern gemacht, und da, v.a in einem - sind echt regelmässige arbeitszeiten. Ja klar, Dienste gibt es, aber letztendlich arbeitet man dann doch relativ oft von 8 bis mehr oder weniger pünktlich Feierabend. Mit guter Organisation ist es anscheinend möglich. Da waren auch teilweise ärzte die teilzeit gearbeitet haben und dann immer 2 stunden früher gingen. (75%) Hängt dann doch stark von der Abteilung ab.

In chirurgischen Fächern ist es wohl etwas schwieriger, weil man nie weiss wann eine OP anfällt und einfach den chirurgen ablösen geht irgendwie nicht... Ich fand aber v.a die eine Famulatur echt schön was Arbeitsorganisation anging :) Infos gerne per PN.

ichbin.Karl
11.10.2013, 00:10
Ich wurde gern wissen habt du es bis heute beendet, oder etwas anderes bevorzugt :D