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flopipop
12.07.2007, 20:38
ich glaube nicht, dass das Niveau zu niedrig ist. Vielmehr ist es so, dass der Bezug zum ganzen Menschen zu kurz kommt. Deshalb könnte ich mir durchaus vorstellen, wie auch bereits gepostet, dass erst ein Studium der Humanmedizin absolviert wird und anschließend eine Facharztausbildung durchlaufen werden muss.

gruß
hennessy

wozu?

in osteuropäischen ländern ist es so ähnlich, da ist zahnmedizin zwar ein eigenständiger studiengang, doch die studenten müssen sich das ganze studium lang sich durch irgendwelche pflegepraktika in verschiedensten abteilungen wie gynäkologie, psychiatrie und was weiß ich nicht alles durchschlagen und das auch noch richtig wie die humanis wissen..zum zähne bohren kommen sie so gut wie gar nicht..ist das der sinn der sache?

das zm-studium in deutschland bietet dir zahlreiche möglichkeiten, sich auch allgemeinmedizinischen niveau zu entwickeln. doch wenn du dafür keine zeit oder keine lust hast, ist das nicht die schuld des studiengangs. ein zahnarzt weiß über allgemeinmedizin gerade so viel wie er braucht um erfolgreich zähne behandeln zu können. das reicht.

mc300
12.07.2007, 21:42
Jo außerdem wäre es auch gut wenn ein Mediziner sich allgemeinbilden würde. Es wäre auch gut er würde was über BWL lernen. Aber warum tut er das alles nicht? Weil es nicht verlangt wird ganz einfach.

Ich fände es auch viel besser wir müssten in der Klinik mehr "humanmedizinisches" lernen. Das wir das nicht müssen ist das Problem. Freiwillig macht das ja doch niemand. Ich auch nicht, obwohl mich der Humani-Kram teilweise schon sehr interessieren würde, aber Freizeit nutzt man eben wo immer sie sich auftut... ;)

Ulle
12.07.2007, 22:15
Ich würde mir lieber wünschen, dass das Humanmedizinstudium gekürzt wird - ich finde diesen Studiengang im Moment sehr anstrengend und ineffizient. Man lernt nur Faktenwissen für die nächste Klausur und nutzt leider sehr wenig seinen Verstand - ich hab den Eindruck, dass ich zunehmend verblöde. Ich hab zuvor schon was naturwissenschaftliches studiert und dort war das Studium ganz anders, hat richtig Spaß gemacht. Naja, ein paar Jahre noch, dann hab ich das Studium hinter mir...

Ich würde mir ein 3-jähriges Bachelor-Basisstudium für alle Mediziner und darauf dann die Möglichkeit zur Spezialisierung wünschen - 2 Jahre Masterstudiengang in einer Fachrichtung und danach dann Facharzt. Zahnmediziner würde ich dann wie alle anderen Fachrichtungen erst mit dem Bachelor vom Rest der Meute trennen.

Recall8
14.07.2007, 15:04
zahnärzte haben ihre eigene partei (fdp) und somit auch nen eigenen studiengang! oh mein gott :-))

hennessy
16.07.2007, 06:58
zahnärzte haben ihre eigene partei (fdp) und somit auch nen eigenen studiengang! oh mein gott :-))

klasse Beitrag :-nix Oh mein Gott