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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beriglobin bei Nadelstichverletzung, kennt das so jemand?



Bettpfannenwechsler
19.07.2007, 23:15
hallo

bin gerade von einer Kollegin aus dem Zahnmedizinischen Feld gebeten worden nach einer Nadelstichverletzung Beriglobin i.m. zu injizieren.

Nachdem bei dem Patienten kein Anhalt für eine Infektion (anamnestisch oder über Hausarzt) besteht sah ich keine Indikation ein humanes gepooltes Immunglobulin zu injizieren, Hepatitis B Schutz ausreichend.

Das Immunglobulin wurde vom Hausarzt und vom D-Arzt empfohlen, jedoch scheinbar nicht gespritzt!
Ich habe es nicht gespritzt, gleiche Aussage kam vom virologischen DA des Mikrobiologischen Institutes. Bin gespannt auf eure Meinung.

Als Indikation ist im Beipackzettel zumindest nichts von Nadelstichverletzung erwähnt, ich habe diese Procedere bisher so nie gesehen, gehört, gelernt.
Die Frage ist, steht das geringe Risiko sich über eine Nadelstichverletzung zu infizieren im Verhältnis zur Gabe eines Pool - Immunglobulins von mindestens 1000 Seren?

Freu mich über Antworten, was hättet ihr gemacht?

Evil
20.07.2007, 17:31
Ich arbeite in einer D-Arzt-Ambulanz, und wir machen bei Nadelstichverletzungen eigentlich immer nur Hepatitis- und HIV-Serologie, es sei denn, der Patient ist bekanntermaßen Virusträger, dann gibt es die entsprechende Postexpositionsprophylaxe.

KingLoui
20.07.2007, 19:46
bin gerade von einer Kollegin aus dem Zahnmedizinischen Feld

Sagt doch alles... :-))

Nein, Nein ich mag Zahnis :-love

Bettpfannenwechsler
20.07.2007, 20:46
Also, falls es noch wen interessiert,

meine Recherchen haben ergeben: sämtliche seriöse Stellen empfehlen das auch nicht! Weiß nicht woher der D - Arzt und der Hausarzt das haben.

Grüße