Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : In die Schweiz als Assistenzarzt?
Mal ne Frage speziell an die, die schon länger in CH sind: Sprecht Ihr hochdeutsch oder schwyzerdütsch (nicht nur einzelne Ausdrücke, z.B. z' nünni, parkieren, velo stosse, sondern wirklich sprechen)? Ich bin an der schweizer Grenze aufgewachsen und behaupt mal schweizerdeutsch sehr gut zu verstehen. Ich spreche es allerdings nicht, bzw. wenn ich es versuche komme ich mir selbst so vor, als ob ich die Sprache imitieren würde, ein Eindruck den ich bei meinem Gegenüber gerne vermeiden möchte, deshalb spreche ich hochdeutsch mit Schweizern und benutze einge schweizer Ausdrücke.
Wie handhabt Ihr das?
ehemalige Userin 24092013
09.01.2008, 14:18
Ich spreche keinen Dialekt - warum auch?
Ein Schweizer fühlt sich ehr "beleidigt" wenn man sich permanent im Dialektsprechen versucht und meint, man kann das schon richtig gut. Meistens ist es nicht so.
Ich kenne nur 2 Menschen, die beide "Sprachen" sprechen. Einer davon wurde quasi mit Dialekt und Hochdeutsch erzogen und die andere, die hats tatsächlich gelernt und das dann auch so, dass kein Schweizer mehr dahinter kommt ;-).
Hab's auch eher so erlebt, dass die Schweizer nicht wollen, dass man ihren Dialekt spricht. Manche, besonders wenn sie schon sehr lange in CH leben, tun es trotzdem - mehr oder weniger erfolgreich.
Ein (Halb-)Schweizer UA hat mir mal gesagt, er findet es sogar grausam, wenn die Deutschen "Grüezi" sagen :-D
Die Niere
09.01.2008, 17:12
Es ist eine grosse Ausnahme, wenn deutsche in der CH schwyzerdütsch sprechen. Einige Ausdrücke sind normal und selten auch mal ganze Sätze mit alten Leuten im Spital, wenn sie dich nicht verstehen, aber sonst eher dont touch!
gruesse, die niere
Schimmelschaf
09.01.2008, 17:30
*Beitrag entfernt* :-)
Hi!
Wie ist das eigentlich mit den Überstunden und Nachtdiensten ind der Schweiz, ich höre zwar immer 6000 CHF aber sind da die Überstunden dabei?
Muss man auch wissenschaftlich arbeiten, bzw. wie hoch kann man die Lebenskosten pro Monat einschätzen ?
Bin nämlich grad am Überlegen ob ich mich für nächstes Jahr in der Schweiz bewerben soll.
LG und danke
patrick
Die Niere
17.04.2008, 23:18
Hi!
Wie ist das eigentlich mit den Überstunden und Nachtdiensten ind der Schweiz, ich höre zwar immer 6000 CHF aber sind da die Überstunden dabei?
Muss man auch wissenschaftlich arbeiten, bzw. wie hoch kann man die Lebenskosten pro Monat einschätzen ?
Bin nämlich grad am Überlegen ob ich mich für nächstes Jahr in der Schweiz bewerben soll.
Wie die Schweizer so gerne sagen. Das ist von Kanton zu Kanton (Spital zu Spital) unterschiedlich.
In einen Kantonen verdient man mehr (Solothurn) in anderen (Bern) weniger. Die Lebenshaltungskosten sind auf dem Land niedriger als in der Stadt (insbesondere Zürich). Und die Spitäler unterscheiden ganz unterschiedlich, ob und wie sie die Überstunden abgelten - manchmal garnicht, manchmal 120 Stunden pro Jahr.
gruesse, die niere
teletubs
18.04.2008, 06:09
Und es ist auch noch davon abhängig, in welchem Weiterbildungsjahr du bist, wieviel Quellensteuer du zahlst etc.pp
Und wie die Niere schon sagt: Überstunden handhabt jeder anders. Aber das ist ja in Deutschland nicht anders! ;-)
Und Nachtdienste...da kommt es darauf an, in welchem Fach du bist.
Wissenschaftliches Arbeiten musst du vor allem an grösseren Spitälern/Unispitälern...du solltest zumindest nicht abgeneigt sein! ;-)
Viel Spass beim Bewerbungen schreiben!
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