PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : In die Schweiz als Assistenzarzt?



Seiten : [1] 2

Lava
21.07.2007, 15:26
Mich würde mal interessieren, wer von den UAs (oder auch nicht-UAs) nach seiner Schweiz-Experience (oder auch nicht) vorhat, in die Schweiz zu gehen. Mir gefällt's hier schon sehr gut, muss ich sagen. OK, als Assi ist das nochmal anders als als Student. Wird schwieriger, ein Sozialleben aufzubauen. Aber das Land ist einfach superschön, ich mag den Dialekt, ich mag es, die Oberärzte zu duzen und mehr Geld gibt's auch. Aber gleich in die Schweiz oder erst später? Hier bleiben oder nur als Zwischenstopp?

Eilika
22.07.2007, 08:23
Also ich hab zwischen Variante zwei und drei geschwankt beim ankreuzen (geht mir beim Kreuzen ja oft so :-) ) also ich werde im Sommer 2009 wohl wieder in die Schweiz gehen und hab dann zunächst nen Vertrag für zwei Jahre. Und was dann danach wird, werd ich dann sehen... also ob ich in CH bleibe oder ob ich zurück nach D will... hängt ja auch vom drumrum ab und da hab ich ja jetzt noch keine Ahnung von.

Zoidberg
22.07.2007, 10:04
Never ever, nicht für viel Geld, nicht für noch mehr Geld und nicht für irgendwas auf der Welt.
Ich mag den Dialekt nicht, ich mag deren Einstellung nicht und ich mag deren deutschfeindlichkeit besonders nicht

Evil
22.07.2007, 10:22
Obwohl ich nicht als UA bei den Helvetiern war, werde ich trotzdem versuchen, eine Zeitlang dort zu arbeiten. Mal schauen, wie's mir dort gefällt... es sind ja auch noch BEEEERGE da :-)

katrinfr
25.07.2007, 16:42
Never ever, nicht für viel Geld, nicht für noch mehr Geld und nicht für irgendwas auf der Welt.
Ich mag den Dialekt nicht, ich mag deren Einstellung nicht und ich mag deren deutschfeindlichkeit besonders nicht

Was ist dir denn schreckliches passiert? Klingt ja nicht nach schweizfreundlichkeit. Gibt es nen objektivierbaren Grund für dein "ich mag nicht" ????

Schrumpl
10.10.2007, 17:22
Never ever, nicht für viel Geld, nicht für noch mehr Geld und nicht für irgendwas auf der Welt.
Ich mag den Dialekt nicht, ich mag deren Einstellung nicht und ich mag deren deutschfeindlichkeit besonders nicht


...du sprichst mir aus der Seele :-kotz

McBeal
10.10.2007, 20:46
Ich möchte auch nicht dorthin. Allerdings einfach aus dem Grund, dass ich nach dem Examen gar nicht mehr ins Ausland will. Liegt also nicht an der Schweiz.
Mir sind meine Heimat und besonders die Menschen in meiner Umgebung einfach zu wichtig, um wegzugehen. Ich brauche den persönlichen Kontakt, da reicht kein telefonieren oder chatten. Mit aus diesem Grund bin ich jetzt nochmal zum PJ (für einen überschaubaren Zeitraum) in der Fremde, aber dann ist es auch gut.
Nein, ich bin da nicht so die Abenteuerin.

LG,
Ally

Ehemaliger-User-13092010
06.12.2007, 19:34
bei mir sieht schweiz zurzeit als der heisseste kandidat für meine zeit nach dem examen aus (auch wenn es noch hin ist). Gründe sind einfach:
1. deutlich weniger stress als in Deutschland
2. mehr geld
3. das sage ich lieber nicht :P

Lava
06.12.2007, 21:35
1. deutlich weniger stress als in Deutschland


Wer hat dir denn das erzählt?? Das kann ich ganz eindeutig nicht bestätigen.

Sebastian1
06.12.2007, 21:51
Ich habe 2 Tertiale in CH verbracht und wollte früher immer gern in die Schweiz. Hauptsächlich haben mich persönliche Umstände in Form meiner besseren Hälfte davon abgehalten, nach dem zweiten Tertial dort muss ich aber auch sagen, dass ich schon meine Probleme mit der Mentaliät habe. Das soll nicht negativ klingen, es ist dort ja nicht schlechter - aber eben anders. Und ich bin ein Gewohnheitstier ;)

Ehemaliger User 02082011
03.01.2008, 23:36
Gerad aus CH zurück, mit grossem Bedauern. Ja, ich würd da sofort anfangen, wenn es das Privatleben nt gäbe.
Schwierig find ich neben dem Dialekt v.a. die politische Einstellung zum thema Sozialstaat, wenn die Krippe mal eben 2000F kostet pro Kind u dann auch noch von 12-14h geschlossen hat. Ja, und ich weiss nt, ob man so gut integriert wird, bleibt man nicht ewig DER Ausländer?

Aber das Arbeiten da war schon toll.

@ Eilika: Was machst du denn bis Sommer 2009- hast du einen temporären Arbeitsvertrag bis dahin?

bisseline

Sebastian1
04.01.2008, 00:38
Ja, und ich weiss nt, ob man so gut integriert wird, bleibt man nicht ewig DER Ausländer?

Neben privaten Gründen, die mich in D halten, is das einer der Gründe, warum ich nach 2 PJ-Tertialen in CH und dem damals eigentlich festen Vorsatz, da ganz hinzugehen, lieber hier in D bleibe. Ich habe die Schweizer als sehr freundlich und umgänglich erlebt, aber die Mentalität ist und bleibt nunmal eine eigene (nicht schlechter oder besser als hier, nur eben anders als das, womit man in D aufwächst). Ich habe das bei Freunden in CH auch durchaus erlebt, die teilweise seit Jahren in CH leben, dort auch mit Schweizer/innen verheiratet sind und Kinder haben: Es wird im persönlichen Erleben immer das "ich bin Ausländer" erhalten bleiben.
Es muss jedem selbst überlassen bleiben, wie man damit nun umgehen mag. Für mich selbst wäre das auf Dauer dann doch nichts. Und ich kann Vorbehalte der Schweizer bei der Masse an Deutschen, die da einwandern, auch durchaus verstehen, ganz unabhängig davon, ob deren brummende Wirtschaft Zuwanderung benötigt oder nicht. Diese Diskussion ist eben nicht immer rein rational. Wenn du es also mit deiner persönlichen Einstellung vereinbaren kannst, dann versuch es dort (zurück kann man ja noch immer kommen), wenn nicht, dann lass es lieber sein ;)

Eilika
04.01.2008, 09:00
@ Eilika: Was machst du denn bis Sommer 2009- hast du einen temporären Arbeitsvertrag bis dahin?
Den muss ich mir noch suchen, aber so hab ich das vor ;-) Ich denke mal, dass das eigentlich kein allzu großes Problem werden sollte, irgendwo im Sommer nen Job zu finden. Wie lange ich gedenke zu bleiben, geht die ja primär nichts an...
Ansonsten muss ich Dir und auch dem Seb aber schon zustimmen. Auch ich sehe durchaus das Problem, mich da zum Ausländer zu machen. Für mich überwiegen momentan die positiven Aspekte, aber eben im Hinblick darauf, dort für zwei Jahre hinzugehen und meine Situation dann neu zu überdenken. Ein "Auswandern auf Dauer" habe ich momentan eigentlich nicht vor, auch wenn man natürlich nie weiß, was passiert, man es demnach also auch nie völlig ausschließen kann.
Liebe Grüße
Eilika

Ehemaliger-User-13092010
04.01.2008, 09:25
hmm lustig, ich hab ja völlig vergessen, dass ich ja schon Ausländer in Deutschland bin und deswegen eh keine Probleme haben würde dort zu leben, wäre ja nichts neues für mich. Und ja, es ist exakt das Problem, was hier richtig erkannt wurde. Seine Heimat aufzugeben für bisschen bessere Bedingungen ist nicht ohne.

Für Leute, die nie lange im Ausland waren und sich das nicht vorstellen können, sollte man vielleicht etwas genauer beschreiben, was das Problem ist. Ich fühle mich in Deutschland nicht selten missverstanden, weil die Unterschiede in der Mentalität da sind. Daraus resultieren Streitereien, Missgunst, Antipathie, auch wenn vielleicht mein Verhalten in den Situationen eigentlich freundlicher, postiver für alle ist. Es ist komplett egal, die Deutschen verstehen manche Verhaltensweisen nicht. DAs wird in der Schweiz wahrscheinlich auch so sein, dass manche eher positive Eigenschaften von Deutschen in der Schweiz nicht verstanden werden.
Dieses Nichtverstehen der anderen Mentalität führt zur Einsamkeit und nur mit Ausländern fühle ich mich verbunden, zu Deutschen habe ich nicht mal ein Gewissen und mittlerweile keinen grossen Respekt (das wird manchmal aufgelöst, wenn ich z.b. mit Deutschen rede, die lange im Ausland waren und dementsprechend gewisse Dinge erlebt haben, aber zu hardcore Einheimischen habe ich zu 95% eine Verachtung). Keine richtige Verbindung zu Einheimischen Menschen werden wohl die meisten Ausländer auf der Welt haben...
Ah, da fällt mir noch was ein: Mittlerweile fühle ich, wie ich in meiner Entwicklung auf der einen Weise (!) gebremst werde, weil ich in Polen so etwas wie ein Aufblühen meines Verhaltens spüre. Es ist wie als wie ein talentierter Künstler, der in der Technik sitzt und nur langsam lernt. Steckt man ihn in die Kunst entwickelt er sich deutlich schneller. So geht es mir hier und iin Polen: Deutsche können mir kaum noch was beibringen, in Polen habe ich zu wenig Zeit um die vielen Eindrücke in meine Psyche zu integrieren. Interesssant finde ich dann, wenn mir mein Instinkt sagt, dass das oder jenes so nicht richtig in Deutschland ist (nehmen wir als Beispiel der Umgang miteinander). Irgendwas sagt mir, wenn die Leute so und so wären, dann wäre es doch freundlicher, schöner und so ein Umgang passt zu mir. Ich fahre nach Polen und der Umgang ist exakt so, wie es mir mein Instikt gesagt hat. Wenn ich nicht so häufig in Polen sein würde, wäre ich wohl schon längst durchgedreht und ich würde meinen, ich sei utopisch...

Würde mich interessieren, wie ihr Deutsche euch in der Schweiz gefühlt habt, ich gehe davon aus, dass die Unterschiede geringer sind, aber trotzdem vorhanden sind. Mich interessiert es auch aus dem Grunde, weil irgendwas mir sagt, es gibt gemeinsame Schwierigkeiten eines jeden Ausländers auf der Welt und es gibt landesspezifische Probleme.
Landesspezifische Probleme in Deutschland wären glaube ich die mangeldne Gastfreundlichkeit (Ausländer sind Gäste = Menschen 2. Klasse = also kritisiere hier nichts, denn wenn es dir nicht gefällt, kannste ja zurückfahren ... In Polen sind Gäste Könige, das war auch so ein Instinktding und in Polen konnte ich mich überzeugen, dass es wirklich so ist), die Verschlossenheit (deswegen fühlen sich Ausländer in D. untereinander verbunden).

Also als Fazit: Jeder muss mal wirklich viele Monate mal im Ausland leben und erst aus Erfahrung sehen, ob seine Psyche wirklich sein Leben ausserhalb seiner bekannten Umwelt aushält.

ehemalige Userin 24092013
04.01.2008, 17:53
Macht Ihr Euch nicht zu viele Gedanken?
Ich bin vor vier Jahren aus dem hohen Norddeutschland in die Schweiz gekommen ohne eine Ahnung zu haben, was es bedeutet.
Als meine Eltern an der Grenze mit meinem kleinen Hausstand einrollten (ich bin bereits voraus geflogen) erzählten sie mir, dass der Zollbeamte irgendwas von: "naja, wir haben schon viele Deutsche wieder zurückkehren sehen...", das war das erste Mal, dass man über diesen Spruch hätte nachdenken können.
Für mich war trotzdem von Anfang an klar, ich bleibe in diesem Land.

Das hat sich bis heute nicht geändert.
Klar, manchmal hat man es nicht ganz soooo leicht, wie vielleicht ein Einheimischer. Aber eigentlich kann ich aus persönlicher Erfahrung keine schlimmen Erlebnisse hervor graben.
Vom Hörens-Sagen:
- Als Ausländer wartet man länger auf das Umstellen/ Anmelden div. Telefonanschlüsse ( gut, ich habe auch auf einen besseren Anschluss gewartet, das lag aber ehr an der Umgebung, als an meiner Person ).
Bei der Umleitung meines Anschlusses in eine neue Wohnung, musste ich net mal nen Tag warten - normales Procedere.:-)
- Auf Einwohnermeldeämtern wird man unfreundlich behandelt. Nun gut eine unfreundliche Behandlung wird subjektiv unterschiedlich empfunden. In Deutschland wird man auch gut und gerne als Deutsche angemotzt. Ich denke nicht, dass es immer was damit zu tun hat, dass man kein Einheimischer ist. :-nix
- Die Sprache: mir ist nie irgendwer dumm gekommen, wenn ich mal irgendwas nicht verstanden habe. Es wurde eben "übersetzt", wiederholt, was auch immer und mittlerweile ist das sowieso kein Problem mehr. Und wenn ich auf Schweizer treffe, die nicht wissen, dass ich ihren Dialekt verstehe und gern in Hochdeutsch reden, die reden auch dann noch Hochdeutsch, wenn ich sie drauf aufmerksam gemacht habe, dass es auch in CH - Deutsch geht.
Ich habe von Anfang an nie erwartet, dass man ewig lang mit mir hochdeutsch redet, bis ich alles geschnallt habe.
- Als Ausländer wird man benachteiligt. Bekommt weniger Stellen usw.
Selbst dazu kann ich nix sagen. Ich habe bisher die Stellen und "Beförderungen" bekommen, die ich wollte. Es war Glückssache dabei keine Frage - nur wann ist es bei der Jobsuche denn mal nicht auch Glücksache?
Und wenn es Absagen gibt, dann passt die Qualifikation eben nicht, der Charakter nicht ins neue Team, weiss der Geier. Selbst das würde ich nicht auf meine andere Nationalität schieben.


Fazit: Ich bin bestimmt Ausländerin hier. Aber ich fühle mich nicht so, dass es mich täglich belastet. Es stört mich nicht. Ich werde nicht gemein behandelt und habe hier sehr enge Schweizer und auch sehr enge deutsche Freunde.


Ich bestreite nicht, dass man es in anderen Branchen ehr zu spüren bekommt, wo man her ist (Baugewerbe z.B....) und das nicht angenehm ist.
Das ist halt einfach schade.
Prinzipiell verstehe ich auch Schweizer, denen es irgendwann langt. Zumindest dann, wenn Ausländer nicht gerade gewillt sind, sich dem Land etwas anzupassen.
Nach einiger Zeit sollte man einfach die Sprache hier verstehen können.
Einige Begriffe, die man in Deutschland sagt, die hier aber ehr obszön klingen, legt man halt ab...
Man sollte alles genauso respektieren, wie man es im eigenen Land auch tun würde und dann gibt es auch nicht solche Probleme denke ich.


LG K

LasseReinböng
05.01.2008, 14:54
bei mir sieht schweiz zurzeit als der heisseste kandidat für meine zeit nach dem examen aus (auch wenn es noch hin ist). Gründe sind einfach:
1. deutlich weniger stress als in Deutschland
2. mehr geld
3. das sage ich lieber nicht :P

Das kann ins Auge gehen ! Nach dem, was ich von deutschen Assistenz- und Fachärzten bei meiner Famu in Basel gehört habe, arbeitet man dort jedenfalls nicht weniger als in Deutschland...sogar eher noch mehr , wie manche meinten.

Und ja, es gibt mehr Geld, aber man gibt auch mehr aus :-D. Es bleibt sich finanziell gesehen wirklich gleich ! Ich habe dort mehrere Jahre gelebt...das Leben dort ist teuer, der Staat greift Dir dort erheblich weniger unter die Arme als hierzulande...wer seine Kinder in den Kindergarten schicken oder ihnen ein Studium finanzieren will, wer das deutlich weniger soziale Gesundheitssystem in Anspruch nehmen will,
muß und wird B L U T E N ! :-heul

Die Niere
05.01.2008, 20:32
Ich halte den einen wie den anderen Beitrag für ein wenig unreflektiert und vor allen Dingen pauschalisiert.

Fakt 1: In vielen Kliniken ist inzwischen das Arbeitsrecht ziemlich gut umgesetzt & gerade in den grossen erlebt man einen guten Freizeitwert neben der Arbeit. Aber es gibt auch (vorrangig) kleinere Spitäler, in denen das eben nicht so ist. Gleiches gilt für Deutschland also ist die Arbeitssituation ganz entscheidend abhängig vom Spital, das man wählt. Ich bleibe trotzdem dabei...in der Schweiz habe ich einen höheren Freizeitwert. Wenn ich frei habe, habe ich hier die besseren Möglichkeiten, diese zu nutzen (aber dies ist rein subjektiv).

Fakt 2: Es gibt hier mehr Geld.

Fakt 3: Das Leben ist hier teurer.

Fakt 4: Was am Ende günstiger ist, kommt ganz auf die persönliche Situation an. Kinderbetreuung ist ein sehr stiefmütterliches Thema in CH und kostet sehr viel Geld. Wenn man alleine lebt oder nicht verheiratet ist uns sogar keine Kinder hat, bleibt auf jeden Fall mehr Geld am Ende des Monats übrig. Ich rechne sehr gerne haarklein alles vor!

Fakt 5: Ob der Staat wirklich weniger unter die Arme greift, weiss ich nicht. Ist viel zu pauschal gesagt. Auf jeden Fall zahle ich hier aber auch horrend weniger Steuern!

Fakt 6: Die Krankenversicherung (so habe ich dein deutlich weniger soziales Gesundheitssystem verstanden (warum ist das so deutlich weniger sozial??? Versteh ich nicht...ich seh genau andersherum)) ist deutlich günstiger als in D, auch wenn es sehr schwer ist die verschiedenen System zu vergleichen. Aber ich beziehe mich in meinem Beispiel mal auf die gesetzliche KV. Bei der Privaten wird es schwieriger...auch weil Unfälle nicht über die KV laufen.

gruesse, die niere

Schimmelschaf
05.01.2008, 21:40
Naja, wenn man nach z.T. >15h arbeiten um 22.30 das Spital verlassen darf, dann kann man nicht gerade von einem hohen Freizeitwert sprechen. Mir sind da ein paar Fälle aus (relativ) grossen KH bekannt.

Und die KV... Die ist hier einfach mal totaler Mist. Es gibt welche, bei denen man einen so hohen Selbstbehalt hat, dass man die Arztkosten eigentlich komplett selber zahlt. Zudem gibt es hier auch keine KV, die die Zahnarztkosten übernimmt, es sei denn, man wurde schon als Kleinkind dazu angemeldet.
Dass man die Arzt-Rechnungen zuerst zur Krankenkasse schicken muss, um dann das quasi vorgestreckte Geld zurückzuerhalten, ist zwar etwas umständlich, aber man gewöhnt sich dran.

Patella
08.01.2008, 08:58
Dass man die Arzt-Rechnungen zuerst zur Krankenkasse schicken muss, um dann das quasi vorgestreckte Geld zurückzuerhalten, ist zwar etwas umständlich, aber man gewöhnt sich dran.

Hej Schimmelschaf,
das ist ja im Prinzip in Deutschland genauso, wenn man privat versichert (und evtl. beihilfeberechtigt) ist.

VG Patella

Die Niere
08.01.2008, 20:53
Naja, wenn man nach z.T. >15h arbeiten um 22.30 das Spital verlassen darf, dann kann man nicht gerade von einem hohen Freizeitwert sprechen. Mir sind da viele Fälle aus einem relativ grossen KH (auch aus einem Unispital) bekannt.
Wie ich bereits gesagt habe...das ist von Spital zu Spital sehr unterschiedlich und ist auch von dem Fach, den eigenen Zielen und dem eigenen Wünschen abhängig. ich sage nur, dass wenn man frei hat, der Freizeitwert (also das was ich in meiner freien Zeit machen kann) in meinen Augen höhrer ist.


Und die KV... Die ist hier einfach mal totaler Mist. Es gibt welche, bei denen man einen so hohen Selbstbehalt hat, dass man die Arztkosten eigentlich komplett selber zahlt.Den Selbstbehalt kannst du doch selber bestimmen...zahlst dann halt pro Monat mehr. Ausserdem zahlst du als Arbeitnehmer nichts für deine Unfallversicherung, die alle beruflichen und privaten Unfälle bezahlt. Und weisst du wieviel man als Allgemeinversicherter und normalem gehalt in die KV pro Monat zahlen musst? Vergleich das einmal.


Zudem gibt es hier auch keine KV, die die Zahnarztkosten übernimmt, es sei denn, man wurde schon als Kleinkind dazu angemeldet.
Da stimme ich dir zu und finde es auch sehr traurig, dass dieses Thema so stiefmütterlich von den KVs behandelt werden darf.

gruesse, die niere