newflemmli
09.08.2007, 11:31
Die Quote steht schon lange unter Beschuss.
Urspruenglich ging Oesterreich nach folgendem Schema vor:
NUR WER IM EIGENEM LAND EINEN STUDIENPLATZ ZUGESPROCHEN BEKOMMEN HAT, wurde in Oesterreich zugelassen. Mit Ausnahme der Uni Graz die eine Listung gemaess der erreichten Punktezahl bei ihrem Einstiegstest, der Kenntnisse in Bio, Phy, Chm und MAthematik abprueft.
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Schliesslich haben einige Staaten (Deutschland, Frankreich, ...) gegen diese Regelung geklagt und vom hoechsten zustaendigen Gericht recht bekommen.
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Im naechsten Studienjahr galt dann (glaub 04/05 ws, wer zuerst kommt kriegt den Studienplatz.
Ueber 2000 Pre-Studenten hatten eine Woche lang vor der Wunsch Uni campiert und sich um den Studienplatz "woertlich" gepruegelt!
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Schliesslich zum WS 2005/07 wurde der EMS (eine schweizer Erfindung, eingefuehrt. Sammt der beruehmten "Oesterreicher Quote".
Diese sieht folgendes vor:
"Von der Anzahl aller in Oesterreich verfuegbaren Studienplaetze bzg. dem Fach Humanmedizin, Vet. und Zahnm. stehen Personen mit oesterreichischer Staatsbuergerschaft und Bildungsinlaendern 75% zu. Fuer Bewerber innerhalb der EU sind 20% reserviert. Fuer alle 3-Laender 5% (Non-EU Klausl. ..."
Also kurzgesagt:
75% Oesterreicher
20% EU Buerger
5% Non-EU Buerger
Die Ems-Testergebnisse werden dann in diesen 3 Gruppen geordnet also gelistet.
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Hier ein Beispiel: (freierfunden!)
Verfuegbare Studienplaetze (VIENNA, INNSBRUCK): 1000
Bewerber: 2500
Vorlaeufige Chance auf einen Studienplatz 1:2,5, also jeder 3. wuerde also einen Studienplatz kriegen, aber wie soll man entscheiden wer?
Oesterreichsiche Schnapsidee (produziert von einem schweizer Unternehmen) EMS-TEST.
Also Schritt 1: Ablegen des Test. Hierzu werden ALLE STUDIENPLATZBEWERBER ZUGELASSSEN!
Schritt 2: Die Reihung nach der Oesterreicherquote:
Also:
Gruppe 1: Oesterreicher: 75% aller Plaetze also: 750
Gruppe 2: EU-Buerger: 200 Plaetze
Gruppe 3. Non-EU: 50 Plaetze
Jenachdem zu welcher Gruppe man zaehlt, wird man sein Testergebniss finden.
Also liegen die min. Punktanzahl zur Zulassung in Gruppe 2,3 viel hoher als fuer GRuppe 1.
Bsp. Liste Gruppe 1:
1. 130 Punkte
2. 129 Punkte
3. 129 Punkte
.
.
.
700. 80 Punkte -- ZULASSUNGGRENZE fuer OESTERREICHER
Bspl LISTE GRUPPE 2:
1. 130 Punkte
2. 130 Punkte
3. 128 Punkte
.
.
.
200. 110 Punkte --ZULASSUNGSGRENZE fuer DEUTSCHE / EU-BUERGER.
__________________________________________________ ______________
Ein Gerichturteil im Mai dieses Jahres hat die Quote fuer nicht zulaessig erklaert.
Allerdings hat der oesterr. Staat die Moeglichkeit bekommen neue Gruende und Gutachten zu erstellen warum diese Qoute notwendig ist.
Der Hauptpunkt ist jener:
"Die meisten Deutschen sehen ihre Zukunft in Deutschland und nicht in Oesterreich, es koennte zu einem Aerztemangel kommen!"
Bis heute hat Oesterreich noch keine Antwort auf sein Gutachten von der Eu bekommen.
Einklagen eines Studienplatzes, wenn man die Zulassungsgrenze von Oesterreichern erreicht hat ist sinnlos, wei die Quote errneut von der EU geprueft wird und bis zur Ablehnung des oesterr. Einspruchs gueltig ist!
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Tja, ich hoffe, dass ich als Oesterreicher das ganze etwas erklaeren konnte.
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Meine Meinung: Jeder sollte das gleiche Recht /Chance auf einen Studienplatz haben.
Andererseits verstehe ich auch die Oesterreicher die Freunde der Quote sind:
Denn das Bevoelkerungsverhaeltnis Deutschland : Oesterreich ist sehr unterschiedlich.
Wir haben nur 3 oeffentliche MEd Unis!
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Ich moechte uebrigens also absoluter Quotenfeind in Deutschland studiern: also Protest und weils ja viel schoener ist!
So long, newflemmli
Urspruenglich ging Oesterreich nach folgendem Schema vor:
NUR WER IM EIGENEM LAND EINEN STUDIENPLATZ ZUGESPROCHEN BEKOMMEN HAT, wurde in Oesterreich zugelassen. Mit Ausnahme der Uni Graz die eine Listung gemaess der erreichten Punktezahl bei ihrem Einstiegstest, der Kenntnisse in Bio, Phy, Chm und MAthematik abprueft.
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Schliesslich haben einige Staaten (Deutschland, Frankreich, ...) gegen diese Regelung geklagt und vom hoechsten zustaendigen Gericht recht bekommen.
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Im naechsten Studienjahr galt dann (glaub 04/05 ws, wer zuerst kommt kriegt den Studienplatz.
Ueber 2000 Pre-Studenten hatten eine Woche lang vor der Wunsch Uni campiert und sich um den Studienplatz "woertlich" gepruegelt!
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Schliesslich zum WS 2005/07 wurde der EMS (eine schweizer Erfindung, eingefuehrt. Sammt der beruehmten "Oesterreicher Quote".
Diese sieht folgendes vor:
"Von der Anzahl aller in Oesterreich verfuegbaren Studienplaetze bzg. dem Fach Humanmedizin, Vet. und Zahnm. stehen Personen mit oesterreichischer Staatsbuergerschaft und Bildungsinlaendern 75% zu. Fuer Bewerber innerhalb der EU sind 20% reserviert. Fuer alle 3-Laender 5% (Non-EU Klausl. ..."
Also kurzgesagt:
75% Oesterreicher
20% EU Buerger
5% Non-EU Buerger
Die Ems-Testergebnisse werden dann in diesen 3 Gruppen geordnet also gelistet.
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Hier ein Beispiel: (freierfunden!)
Verfuegbare Studienplaetze (VIENNA, INNSBRUCK): 1000
Bewerber: 2500
Vorlaeufige Chance auf einen Studienplatz 1:2,5, also jeder 3. wuerde also einen Studienplatz kriegen, aber wie soll man entscheiden wer?
Oesterreichsiche Schnapsidee (produziert von einem schweizer Unternehmen) EMS-TEST.
Also Schritt 1: Ablegen des Test. Hierzu werden ALLE STUDIENPLATZBEWERBER ZUGELASSSEN!
Schritt 2: Die Reihung nach der Oesterreicherquote:
Also:
Gruppe 1: Oesterreicher: 75% aller Plaetze also: 750
Gruppe 2: EU-Buerger: 200 Plaetze
Gruppe 3. Non-EU: 50 Plaetze
Jenachdem zu welcher Gruppe man zaehlt, wird man sein Testergebniss finden.
Also liegen die min. Punktanzahl zur Zulassung in Gruppe 2,3 viel hoher als fuer GRuppe 1.
Bsp. Liste Gruppe 1:
1. 130 Punkte
2. 129 Punkte
3. 129 Punkte
.
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700. 80 Punkte -- ZULASSUNGGRENZE fuer OESTERREICHER
Bspl LISTE GRUPPE 2:
1. 130 Punkte
2. 130 Punkte
3. 128 Punkte
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200. 110 Punkte --ZULASSUNGSGRENZE fuer DEUTSCHE / EU-BUERGER.
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Ein Gerichturteil im Mai dieses Jahres hat die Quote fuer nicht zulaessig erklaert.
Allerdings hat der oesterr. Staat die Moeglichkeit bekommen neue Gruende und Gutachten zu erstellen warum diese Qoute notwendig ist.
Der Hauptpunkt ist jener:
"Die meisten Deutschen sehen ihre Zukunft in Deutschland und nicht in Oesterreich, es koennte zu einem Aerztemangel kommen!"
Bis heute hat Oesterreich noch keine Antwort auf sein Gutachten von der Eu bekommen.
Einklagen eines Studienplatzes, wenn man die Zulassungsgrenze von Oesterreichern erreicht hat ist sinnlos, wei die Quote errneut von der EU geprueft wird und bis zur Ablehnung des oesterr. Einspruchs gueltig ist!
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Tja, ich hoffe, dass ich als Oesterreicher das ganze etwas erklaeren konnte.
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Meine Meinung: Jeder sollte das gleiche Recht /Chance auf einen Studienplatz haben.
Andererseits verstehe ich auch die Oesterreicher die Freunde der Quote sind:
Denn das Bevoelkerungsverhaeltnis Deutschland : Oesterreich ist sehr unterschiedlich.
Wir haben nur 3 oeffentliche MEd Unis!
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Ich moechte uebrigens also absoluter Quotenfeind in Deutschland studiern: also Protest und weils ja viel schoener ist!
So long, newflemmli