Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wachstumseinschränkung durch übermäßiges Muskeltraining?
KingLoui
05.09.2007, 17:30
können wir dieter nuhrs zitat auch ein mal aus nem thread rauslassen, langsam nervts. schreibt doch den spruch einfach in eure signatur, dann ist er immer präsent.
Ja Papa, du hast so recht, Papa!
Deinem Beitrag über Muskelaufbau bei Frauen schliesse ich mich allerdings an.
Dr. Jekyll
05.09.2007, 19:18
für dich doch immer mein sohn. der apfel fällt ja bekanntlicherweise nicht weit vom stamm.
Hey da kennt sich aber einer aus (team-andro sag ich nur ;) )....an sich hast du mit allem recht! Als Frau geht mit muskelwachstum nichts (zum glück) und die männer sind meistens gedopt, da selten jemand eine genetik aufweisst, die so gut ist, um so krasse muskulatur aufzubauen.
ON Topic:
kenne jemanden (bei team andro), der von den Ärzten zu seiner Zeit geraten bekommen hat Bodybuilding zu machen, da er schon mit 16 sehr gross war und ihm vorausgesagt wurde, dass er über 2 m gross wird. Die ärzte haben das begründet damit, dass das hohe gewicht die wachstumsfugen schliessen würde, ka ob das stimmt.
und zu dem hier:
Ansonsten steigt durch Krafttraining aber auch der natürlich Testosteronspiegel an und somit könnte ich mir schon vorstellen, dass dadurch das Wachstum geringer ausfällt.
Das ist falsch, der testo-spiegel ist bei kontinuierlich-trainierenden in der regel niedriger wegen der ständigen belastung.
mfg
KingLoui
05.09.2007, 19:53
Das ist falsch, der testo-spiegel ist bei kontinuierlich-trainierenden in der regel niedriger wegen der ständigen belastung.
Das glaube ich nicht. Da der Körper immer versucht sich steigenden Anforderungen anzupassen wäre dies denkbar unlogisch, zumal Testosteron ja der Haupttrigger fürs Muskelwachstum ist.
Das ist falsch, der testo-spiegel ist bei kontinuierlich-trainierenden in der regel niedriger wegen der ständigen belastung.
Begründung bitte - interessiert mich.
EDIT: Ich sehe, ich bin nicht der Einzige der das komisch findet ;-)
Quelle muss ich mal suchen, hab ich die Tage irgendwo gelesen...
Ok, grad habe ich es gefunden, stand in dem Kölner Stadtanzeiger vom Samstag (im Magazin):
Es ging um die "Wechseljahre" beim Mann (auch ADAM-Syndrom), da äussert sich ein Herr Professor Frank Sommer (laut dem Blatt Professor für Männergesundheit am Uni-Klinikum in Hamburg) folgendermaßen:
Frage: Es heisst, Sport hilft den Hormonschwund zu bremsen?
Antwort: "Sport ist ganz entscheidend. Ich spreche nicht von extensivem Ausdauersport. Extremsport reduziert die Hormonproduktion. Gut sind kurze Ausdauertrainings von 30 bis 45 Minuten......"
Ich zähle Bodybuilding jetzt mal zum Extremsport...
Ist jetzt die Quelle, die ich gefunden habe, habe es aber auch paar mal Im Inet irgendwo gelesen, fällt mir aber gerade nicht mehr ein, wo das war.
Außerdem:
Das glaube ich nicht. Da der Körper immer versucht sich steigenden Anforderungen anzupassen wäre dies denkbar unlogisch, zumal Testosteron ja der Haupttrigger fürs Muskelwachstum ist.
Das ist nur teilweise richtig! Am Anfang des Trainings ist es defitiniv so, dass der Körper alles versucht, um sich anzupassen, das geht vielleicht 6 Monate so, maximal ein Jahr. Aber danach wird es immer schwieriger, muskeln aufzubauen, da der Körper sich gegen diese art der belastung wehrt, ganz einfach aus dem grund, weil zu viel Muskelmasse auch den Energiebedarf extrem erhöht (kann es physiologisch nicht ganz begründen, bin noch kein student, ist aber 100% so). Man macht auch deshalb in den ersten 6 Monaten die schnellsten Fortschritte, danach stagniert alles und die sportler versuchen dies mit der änderung von ihren Trainingsplänen, mit dem einsatz von supplementen und halt dem griff zur nadel/tablette.
Es ist zwar meistens so, wie ein paar threads vorher geschrieben, dass einige Leute ohne wissen stoffen, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich manchmal echt staune, was andere Leute wiederum physiologiemäßig auf dem Kasten haben, obwohl sie arbeiter sind, oder was die Leute über Medikamente wissen...
Ach, welch ein tolles Thema, da kann man sich ja die Finger wund schreiben :-)
in dem sinne...
Frauen nach den Wechseljahren wird auch zum Krafttraining geraten, weil es der Osteoporose vorbeugen soll. Die mechnische Belastung der Knochen beim Training soll dafür verantwortlich sein.
Weiß jemand Genaueres darüber? Wenn es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Krafttraining und Hormonproduktion gäbe, könnte es ja auch einen Zusammenhang mit der Osteoporoseprophylaxe geben.
Edit: Hatte meinen Beitrag geschrieben, als das Vorgänger-Posting noch nicht da war. Muss das erst noch lesen. Scheint da um etwas Ähnliches zu gehen.
Ach, welch ein tolles Thema, da kann man sich ja die Finger wund schreiben :-)
in dem sinne...Ich find's auch sehr interessant, aber ein paar seriöse Links (i. e. Links zu Fachliteratur) zur Untermauerung der Hypothesen wären nicht schlecht. Ich meine nicht speziell BL4 sondern alle Poster ;-)
Frauen nach den Wechseljahren wird auch zum Krafttraining geraten, weil es der Osteoporose vorbeugen soll. Die mechnische Belastung der Knochen beim Training soll dafür verantwortlich sein.
Weiß jemand Genaueres darüber? Wenn es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Krafttraining und Hormonproduktion gäbe, könnte es ja auch einen Zusammenhang mit der Osteoporoseprophylaxe geben.
Edit: Hatte meinen Beitrag geschrieben, als das Vorgänger-Posting noch nicht da war. Muss das erst noch lesen. Scheint da um etwas Ähnliches zu gehen.
Die Wirkung von Training bei Osteoporose wird nicht nur über Hormone sondern mehr über die Belastung des Knochens erklärt. Es findet ja permanent remodelling im Knochen statt, welches durch Belastung gefördert wird.
KingLoui
05.09.2007, 20:32
Antwort: "Sport ist ganz entscheidend. Ich spreche nicht von extensivem Ausdauersport. Extremsport reduziert die Hormonproduktion. Gut sind kurze Ausdauertrainings von 30 bis 45 Minuten......"
Ich zähle Bodybuilding jetzt mal zum Extremsport...
Warum du auf einmal aus Krafttraining einen Ausdauersport machst bleibt mir ein Rätsel und ist definitv falsch.
Mit diesem Wachstumsstop magst du Recht haben ob dies nun an
verminderter Hormonproduktion liegt weiss ich nicht.
P.S. Der Kölner Stadtanzeiger ist vielleicht generell nicht die seriöseste Quelle
War mir klar, dass das mit der Quelle kommt, aber ich glaube dem Stadtanzeiger einfach mal an dieser Stelle, dass dieser Herr Professor nicht erfunden ist und er auch weiß, wovon er spricht. :-)
Klar, Kraftsport ist nicht Ausdauersport, aber nunmal ein Extremsport. Wer 5-7 mal die Woche im gym ist und sich 2 Stunden lang tot trainiert, ist für mich Extremsportler per se und es ist für mich sehr naheliegend, dass seine Hormonlage aufgrund der ständigen Belastung niedriger ist, da ihm einfach die Regeneration bei soviel Training fehlt.
Und das mit dem Aufbau und Stagnation, probier es einfach mal aus, du wirst es selber sehen, liegt aber nicht an sich an der Hormonlage, sondern einfach daran, dass sich der Körper adaptiert an die Belastung, die du ihm jede Woche gibst, hab ich an mir selber beobachtet, meine Freunde genauso und es steht überall so geschrieben, du wirst niemanden sehen, der mit dem selben Regime über Jahre hinweg denselben Erfolg haben wird.
Klar ist vielleicht meine Begründung auf physiologischer Ebene schwach :-blush , aber das, was ich schreibe, sind langjährige Praxiserfahrungen, jeder hart-trainierende bb´ler wird dir dasselbe erzählen.
in dem sinne :-dance
Die Wirkung von Training bei Osteoporose wird nicht nur über Hormone sondern mehr über die Belastung des Knochens erklärt. Es findet ja permanent remodelling im Knochen statt, welches durch Belastung gefördert wird. Es wäre eben interessant, ob das (Kraft)-Training nur diesen mechnischen Effekt hat, oder ob es zusätzlich einen Einfluss auf den Hormonhaushalt hat, der sich dann wiederum auf die Knochendichte auswirken könnte.
@BL4: Ich halte den KStA nicht für eine unseriöse Quelle, aber es ist eben eine Tageszeitung und keine Fachliteratur. Als Tageszeitung ist er imho schon o.k.
Moderates Krafttraining regt die Testosteronproduktion an, extreme Zufuhr von Außen lässt, na ja, sagen wir mal, die Hoden schrumpfen. Quelle: jede Ausgabe Men´s Health ;-)
Der Knochen hat die Fähigkeit zur Adaptation, wie auch test schon anmerkte. Im Drenckhahn ist z. B. die Rede davon, daß der Spielarm von Tennisspielern eine dickere Kompakta aufweisen kann. Das betrifft aber nur das Dickenwachstum. Solange man es nicht übertreibt sollte auch vor Schluß der Epiphysenfuge nichts passieren.
Endlich mal ein Forum mit qualifizierten Leuten ohne den gewissen Anteil an Möchtegernwikipediamedizinern.
Zum Thema, das mich in gewisser Weise persönlich betrifft:
Ich habe bis zum 14. Lebensjahr sehr aktiv Fußball gespielt, musste dann auf Grund einer Knöchelverletzung aufhören und habe mich seitdem "gehen" lassen, also außer Schulsport wenig gemacht. Ich bin dadurch nicht sonderlich dick, aber untrainiert geworden.
Das eigentliche Problem daran ist, dass ich bis zu dem Zeitpunkt immer der Größte (mit Abstand) "in meiner Klasse" war.
Jetzt bin ich 20 und zähle mit 1,86m nicht gerade zu den Großgewächsen.
Desweiteren würde ich mich als absolut unterentwickelt bezeichen, d. h. garnicht bis sehr wenig Bartwuchs usw.
Für mich ergeben sich daraus zwei Fragen:
1. Kann es mit dem Bewegungsmangel (Hormonspiegelveränderung)zusammenhängen, dass ich nicht bzw. wenig weiter gewachsen bin?
und lässt die Unterentwicklung die Hoffnung zu, dass ich
2. noch wachse, obwohl ich schon 20 bin, also einfach in der Entwicklung zurückhänge?
Danke für eure Antworten
Ich denke, das ist bei dir einfach Veranlagung, einige menschen haben halt spärlichen bartwuchs (hab selber kleine löcher im bart), das mit der Größe würde ich jetzt einfach mal auch auf die genetik schieben, könnte natürlich noch sein, dass du wächst, hast du mal deinen Hormonhaushalt bestimmen lassen? Solange dein Testo-wert im normbereich liegt (und die anderen werte natürlich auch), würde ich mir keine sorgen machen.
1, 86m ist doch super. Das Längenwachstum ist aber sehr wahrscheinlich mit 20 Jahren abgeschlossen.
Ich würde hier einen Psychologen empfehlen...
Psychologen? Wohl kaum.
Die Hoffnung noch etwas zu wachsen muss nicht mit Unzufriedenheit oder Frustration einhergehen.
Sollte ein Wachstum dennoch möglich sein, was kann ich tun, um dies zu fördern in Hinblick auf Ernährung, etc. ?
Bensona!
07.09.2007, 19:48
Defintiv ist Krafttraining für heranwachsende in Fitnessstudios nicht zu empfehlen. Es ist kein Geheimnis, dass exessiv trainierende ("bodybuidling") Heranwachsende später kleiner sind, als gleichaltrige. Ich weiss da gar nicht, was man da noch groß diskutieren muss. Das gehört schon zum sogenannten "Allgemeinwissen". Natürlich kommt aber auch das Psychologische dazu, kleine Männer, behaupte ich mal einfach, neigen eher dazu ihren Körper exessiv mit bodybuilding aufzubauen, um auch irgendwie bei der weiblichen Gesellschaft zu punkten.
Wenn man sich Hormone (jeder Art) künstlich hinzuspritzt, athrophiert irgendwann das Organ, dass dafür doch eigentlich zuständig ist. (Nebenniereninsuffizienz bspw. bei andauernden Cortisoltherapien)
1.86 m Körpergröße ist doch die Idealgröße. Die hätte ich gerne.
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