Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnseide vor dem Putzen?
Du hast natürlich recht! Inlay... mh, nein, ich mach mir jetzt keine Gedanken, warum ich das jetzt falsch geschrieben hab... ich mach mir eh zu viele Geddanken...
Du meinst sicherlich ein Inlay = gegossene Füllung. D.h., das Füllungsmaterial wird nicht in den präparierten Zahn gestopft, sondern es wird ein Abdruck gemacht, mit dessen Hilfe der Zahntechniker dann die Gußfüllung macht. Diese Füllung wiederum wird dann vom Zahnarzt in den präparierten Zahn einzementiert.
Hmm, was ist da der vorteil gegenüber einer Füllung die gleich in die cavität gestopft wird und so den größeren aufwand rechtfertigt?
Relaxometrie
24.09.2007, 16:27
Hmm, was ist da der vorteil gegenüber einer Füllung die gleich in die cavität gestopft wird und so den größeren aufwand rechtfertigt?
Das kann ich nicht mehr ganz eindeutig beantworten, da muß ein Zahnmediziner dran.
Soweit ich weiß, ist es bei den gestopften Kunststofffüllungen ein Problem, daß beim Aushärten des Materials ein Randspalt entsteht, in welchem dann neue Karies beginnt.
Amalgam soll zwar ein sehr gutes Material sein, wird ja allerdings so verteufelt, daß es wohl nicht mehr sehr viele Zahnärzte verwenden.
Ich habe auch mal etwas von Goldstopffüllungen gehört. Gibt es die wirklich??? Falls ja, sind sie aber bestimmt nur für sehr kleine Füllungen geeignet.
hennessy
24.09.2007, 16:42
Das kann ich nicht mehr ganz eindeutig beantworten, da muß ein Zahnmediziner dran.
Soweit ich weiß, ist es bei den gestopften Kunststofffüllungen ein Problem, daß beim Aushärten des Materials ein Randspalt entsteht, in welchem dann neue Karies beginnt.
Amalgam soll zwar ein sehr gutes Material sein, wird ja allerdings so verteufelt, daß es wohl nicht mehr sehr viele Zahnärzte verwenden.
Ich habe auch mal etwas von Goldstopffüllungen gehört. Gibt es die wirklich??? Falls ja, sind sie aber bestimmt nur für sehr kleine Füllungen geeignet.
Schaut mal Hier:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=385498<page=28<pp=5
Ich hab leider den Trick mit dem Verlinken immer noch nicht kapiert. Sorry!
gruß
hennessy
Relaxometrie
24.09.2007, 16:58
Schaut mal Hier
funzt nicht
hennessy
24.09.2007, 17:17
funzt nicht
Sorry, aber ich bin anscheinend wirklich zu blöd dafür.
Geht bitte in der Rubrik Zahnmedizin auf den Threadtitel: Sorgenkind Amalgam. Ab dem posting#8 werden verschiedene Füllungswerkstoffe besprochen.
Falls noch Fragen auftauchen werde ich gerne versuchen, diese zu beantworten.
Entschuldigung nochmals wegen dem verpatzten link. :-nix
gruß
hennessy
Relaxometrie
24.09.2007, 17:26
Entschuldigung nochmals wegen dem verpatzten link
Macht doch nix!!!
Ich war zu faul, ausführlich niederzuschreiben, wie es geht, weil ich vermutet habe, daß einer der anderen User schneller ist.
Und jetzt stürze ich mich ins Abendvergnügen.
Wenn aber niemand antwortet, schreibe ich Dir später, wie man verlinkt.
Hey Eilika,
da hast du dir ja was kosten lassen.
Ein Inlay aus Keramik?
Darf ich fragen, was du zuzahlen musstest?
Steh nämlich nämlich vor der Wahl. Kunststofffüllung oder....
Für Kunststoff muss man ja schon satte 40Euronen zublechen!
Amalgam 0 Euro.
Und bist du zufreiden mit dem Inlay?
hennessy
25.09.2007, 06:43
Hey Eilika,
da hast du dir ja was kosten lassen.
Ein Inlay aus Keramik?
Darf ich fragen, was du zuzahlen musstest?
Steh nämlich nämlich vor der Wahl. Kunststofffüllung oder....
Für Kunststoff muss man ja schon satte 40Euronen zublechen!
Amalgam 0 Euro.
Und bist du zufreiden mit dem Inlay?
40 Euronen für ne Kst-füllung finde ich normal. Generell muss man halt die Indikation abwägen und sich dann für eine Therapiemöglichkeit entscheiden. Der finanzielle Aspekt spielt sicherlich eine große Rolle, sollte jedoch nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.
Ich persönlich habe noch nie eine Amalgam-Füllung gelegt, seit ich meine Praxis habe. Aber das Thema wurde ja schon in einem anderen fred besprochen, auf den ich nochmals hinweisen möchte: Sorgenkind Amalgam.
gruß
hennessy
Sorgenkind Amalgam (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=38549)
Lg
Meuli (heute sozialer Tag :-)) )
hennessy
25.09.2007, 06:55
Sorgenkind Amalgam (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=38549)
Lg
Meuli (heute sozialer Tag :-)) )
Hi, Meuli!
Kannst Du mir bitte sagen, wie man richtig verlinkt. Ich bin zu doof dafür. Vielleicht per PN, damit wir nicht den fred zumüllen.
Tausend Dank für den sozialen Tag ;-)
lg
hennessy
Du hast PN :-)
(ich hoffe nur, ich habs verständlich geschrieben, falls net, schiebs bitte auf die Uhrzeit ;-) )
Lg
Es gibt nun mal Löcher, die sind zu groß oder da ist die Kante zu schmal für Kunststofffüllungen. So hat mir das zumindest mein Zahnarzt erklärt. Und im Oberkiefer hab ich Gold, bloß unten wollte ich das nicht, rein aus ästhetischen Gründen... und was die Dinger gekostet haben, kann ich Dir nicht sagen. Als ich die bekommen hab, war ich noch in der Schule, da ging so Zeug an mir vorbei...
Und ja, ich hatte einen Zahnarzt, der Mist gebaut und den Karies unter der kleinen Kunststofffüllung an drei Zähnen hat weiterwachsen lassen und mir ein Jahr nicht geglaubt hat, dass es aber echt noch weh tut... deshalb hab ich jetzt Probleme mit Zahnärzten, nicht so viel Vertrauen und fahr immer noch über 200km zu meinem Zahnarzt, der mir damals das alles saniert hat, was sein Kollege verbockt hatte...
Relaxometrie
25.09.2007, 09:59
Und ja, ich hatte einen Zahnarzt, der Mist gebaut und den Karies unter der kleinen Kunststofffüllung an drei Zähnen hat weiterwachsen lassen
Daß Karies unter Kunststofffüllungen fortschreitet, oder wegen der Randspaltbildung neu beginnt, ist ein Problem, das ich auch an mindestens zwei Zähnen hatte.
Wie sehen die Zanärzte das Material Kunststoff? Gut, oder wegen der Randspaltbildung doch nicht so toll? Kann die Randspaltbildung durch sauberes Arbeiten so minimiert werden, daß Kunststofffüllungen doch ok sind?
Oder steht das alles in dem Thread "Sorgenkind Amalgam"? Vielleicht sollte ich den doch endlich mal lesen.
Wie sehen die Zanärzte das Material Kunststoff? Gut, oder wegen der Randspaltbildung doch nicht so toll?
kunststoff ist 'n klasse zeuch - wenn er denn korrekt verarbeitet wird und die indikationsgrenzen eingehalten werden. soll heissen: absolute trockenheit ist pflicht, und das ist bei einem teil der löcher auch mit kofferdamm nicht hinzubekommen. und dann sollte ein brauchbares klebesystem verwendet werden, dass EXAKT nach herstellervorgaben eingebracht wird. und wenn man dann noch einen aktuellen kunststoff verwendet, der nicht wie früher um die hälfte schrumpt, sollte die füllung ähnlich lange halten wie 'ne amalgamfüllung.
so weit alles schön und gut, das problem ist nur: dafür ist in der praxis im prinzip keine zeit. und so wird eben kein kofferdamm gelegt, der schmelz nur 10 sekunden angeätzt und abgespüht und das adhäsiv mit einer flasche in das loch gewurschtelt. und dann geht das ding halt nach zwei jahren hoch.
ich hab an der uni die kofferdamm-geschichte ja wirklich hin und wieder verteufelt - jetzt wünsch ich mir in den meisten fällen einen. nur gibts hier in der praxis keinen ;)
fazit: die füllungen aus'm uni-studentenkurs sehen zwar meistens eher nach kartoffel als nach zahn aus, sind aber die haltbarsten :)
Kann die Randspaltbildung durch sauberes Arbeiten so minimiert werden, daß Kunststofffüllungen doch ok sind?
jau, das klappt. theoretisch, siehe oben.
hennessy
25.09.2007, 13:44
Oder steht das alles in dem Thread "Sorgenkind Amalgam"? Vielleicht sollte ich den doch endlich mal lesen.
Gute Idee!!
hennessy
25.09.2007, 13:49
kunststoff ist 'n klasse zeuch - wenn er denn korrekt verarbeitet wird und die indikationsgrenzen eingehalten werden. soll heissen: absolute trockenheit ist pflicht, und das ist bei einem teil der löcher auch mit kofferdamm nicht hinzubekommen. und dann sollte ein brauchbares klebesystem verwendet werden, dass EXAKT nach herstellervorgaben eingebracht wird. und wenn man dann noch einen aktuellen kunststoff verwendet, der nicht wie früher um die hälfte schrumpt, sollte die füllung ähnlich lange halten wie 'ne amalgamfüllung.
so weit alles schön und gut, das problem ist nur: dafür ist in der praxis im prinzip keine zeit. und so wird eben kein kofferdamm gelegt, der schmelz nur 10 sekunden angeätzt und abgespüht und das adhäsiv mit einer flasche in das loch gewurschtelt. und dann geht das ding halt nach zwei jahren hoch.
ich hab an der uni die kofferdamm-geschichte ja wirklich hin und wieder verteufelt - jetzt wünsch ich mir in den meisten fällen einen. nur gibts hier in der praxis keinen ;)
fazit: die füllungen aus'm uni-studentenkurs sehen zwar meistens eher nach kartoffel als nach zahn aus, sind aber die haltbarsten :)
jau, das klappt. theoretisch, siehe oben.
das alles hat in meiner Praxis dazu geführt, dass ich eigentlich nur noch einflächige Kavitäten mit Kunststoff versorge. Allenfalls mit kleinem approximalen Kasten. Aber der Kasten darf nicht bis zur Schmelz-Zement-Grenze nach apical reichen. Da kannst Du machen, was Du willst, es wird auf Dauer nicht dicht sein. Und das sage ich gerne auch einem Prof. Kreijci oder wie sie alle heißen, die selbst ernannten Kunststoff-Päpste.
gruß
hennessy
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