Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anorexie?
kirschbluete
21.07.2015, 21:20
Morgens Müsli, in der Schule was vom Bäcker und meistens was Süßes, dann Mittagessen (wenn ich in der Schule bin meistens wieder was vom Bäcker, Pizza oder Salat), nachmittags entweder Obst oder was gerade da ist, dann Abendbrot (unterschiedlich, wenn ich Lust habe mache ich mir nochmal was warmes oder einfach Brot) und später esse ich meistens noch irgendwas, halt Obst oder auf was ich Lust habe.
kirschbluete
21.07.2015, 21:22
Teil der Anorexie ist es, dass man trotz starken Untergewichts nicht zunehmen will. Nennt sich Körperschemastörung.
Wenn man aber nicht stark untergewichtig ist und vorher auch nicht abgenommen hat? Und wenn man normal isst? Ich habe einfach Glück und kann alles essen ohne zuzunehmen. Deshalb esse ich auch normal ;-)
@Gesocks: Wie jetzt? Ein Mensch, der in normalem Rahmen Sport treibt und in normalen Mengen Nahrung aufnimmt, aber nach BMI untergewichtig wäre, ist essgestört? Ohne die weiteren Kriterien (s.o.) sicher nicht... Untergewicht nach BMI geht auch ohne Esstörung.
Ich bin jetzt nur nach deinem anderen Post gegangen; wenn du Schwächen des BMI usw. meintest, dann habe ich dich falsch verstanden. Kann sein, dass der im unteren Grenzbereich nicht recht hinhaut, damit habe ich mich noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Ich meine, analog zu Spark: Bei bestehendem Untergewicht "darauf zu achten, nicht zuzunehmen" ist m.E. kategorisch essgestört.
kirschbluete
21.07.2015, 21:30
Bei bestehendem Untergewicht "darauf zu achten, nicht zuzunehmen" ist m.E. kategorisch essgestört.
Für den Fall, dass sich das jetzt auf mich bezieht - ich achte nicht darauf, ich will es nur nicht.
WackenDoc
21.07.2015, 21:36
Ich denke, das Forum ist der falsche Ort um da weiter in die Tiefe zu gehen.
Und du wirst auch von keinem hier hören, dass du keine Anorexie hast. Den ein oder anderen Hinweis, dass da was nicht stimmt, gibt es nämlich schon.
kirschbluete
21.07.2015, 21:39
Das war ja eigentlich auch gar nicht mein Ziel.
Dass da irgendwas nicht so ganz in Ordnung ist, weiß ich selbst. Aber es ist wirklich nur dieser eine Punkt.
Feuerblick
21.07.2015, 21:52
Ich bin jetzt nur nach deinem anderen Post gegangen; wenn du Schwächen des BMI usw. meintest, dann habe ich dich falsch verstanden. Kann sein, dass der im unteren Grenzbereich nicht recht hinhaut, damit habe ich mich noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Ich meine, analog zu Spark: Bei bestehendem Untergewicht "darauf zu achten, nicht zuzunehmen" ist m.E. kategorisch essgestört.
Nee, so einfach kannst du dir das sicherlich nicht machen. Eine Ess-Störung zeichnet sich ja schon durch mehr aus als nur durch "Ich will nicht zunehmen".
erdbeertoertchen
21.07.2015, 22:02
Mal eine andere Frage, kann man bei Kinder und Jugendlichen überhaupt den BMI alleine als Massstab nehmen? Gehts da nicht eher nach der Perzentile und BMI zusammen?
WackenDoc
22.07.2015, 08:58
Nein eigentlich erst ab 18. Und bei kleinen Menschen, die zierlich gebaut sind, passt er oft auch nicht ganz.
Aber bei jemandem der schon 16 und "groß" ist, kann man ihn gut als Anhalt nehmen.
kirschbluete
22.07.2015, 18:39
Kommt das nicht irgendwie fast aufs gleiche?
Was kommt aufs Gleiche?
Nee, so einfach kannst du dir das sicherlich nicht machen. Eine Ess-Störung zeichnet sich ja schon durch mehr aus als nur durch "Ich will nicht zunehmen".
Bei bestehendem Untergewicht-fördernden oder -erhaltenden Verhalten - doch, finde ich schon :-))
Bzw. - was braucht es zusätzlich noch oder warum wäre es sinnvoll und konstruktiv, nicht von einer Essstörung zu sprechen? Definiert sind Essstörungen als nahrungsbezogene Störungen, die zu einem gesundheitsbeeinträchtigenden Essverhalten führen (i.W.S.: Umgang mit Nahrung, damit Sport usw. auch abgedeckt sind); und Untergewicht ist eine Gesundheitsbeeinträchtigung.
kirschbluete
22.07.2015, 19:23
Perzentilen und BMI.
Es gibt aber immer noch einen Unterschied zwischen "nicht zunehmen wollen" und "aufpassen nicht zuzunehmen".
Feuerblick
22.07.2015, 19:29
Naja, wenn du es als gesundheitsbeeinträchtigend ansehen willst, dass jemand zu den eher schlanken Menschen gehört, in normalem Rahmen Sport treibt und sich ansonsten wie jeder normale Mensch ernährt, damit nicht zunimmt und das als völlig okay ansieht... dann mag es eine Ess-Störung sein. Einfach weil der BMI für dich schon als Gesundheitsbeeinträchtigung zählt. Ich persönlich würde da doch schon eine Körperschemastörung (zu dick fühlen trotz Untergewicht), ein sagen wir "unnormales" Beschäftigen mit Sport und Nahrung und ein bewusstes Wenig-Essen oder etwas in der Art haben wollen, bevor ich pathologisieren würde. :-nix
Perzentilen und BMI.
Es gibt aber immer noch einen Unterschied zwischen "nicht zunehmen wollen" und "aufpassen nicht zuzunehmen".
Finde ich nicht... und gerade dieser verzweifelte Versuch da einen Unterschied rausarbeiten zu wollen stimmt mich nachdenklich...
kirschbluete
22.07.2015, 19:34
Finde ich nicht... und gerade dieser verzweifelte Versuch da einen Unterschied rausarbeiten zu wollen stimmt mich nachdenklich...
Glaub mir, zu meiner 16,2 Zeit wollte ich auch zunehmen. Für mich ist das schon ein Unterschied, mein Essverhalten und alles ist ja total normal. Anders wäre das natürlich, wenn es nicht so wäre und ich übermäßig Sport machen würde etc.
Absolute Arrhythmie
22.07.2015, 19:38
Was genau ist denn aktuell deine Intention in diesem Thread? Wenn du unsicher bezüglich deines Gewichts bist, dann solltest du deinen Haus- oder Kinderarzt aufsuchen. Dies ist ein anonymes Internetforum und sicher nicht der richtige Ort um über Gesundheit oder nicht-Gesundheit einer 16jährigen zu debattieren. Ganz zu schweigen davon, dass Ferndiagnosen nicht erlaubt sind.
kirschbluete
22.07.2015, 19:40
Keine. Wie schon mehrfach erwähnt, hier sollte es eigentlich nicht um mich gehen.
Naja, wenn du es als gesundheitsbeeinträchtigend ansehen willst, dass jemand zu den eher schlanken Menschen gehört, in normalem Rahmen Sport treibt und sich ansonsten wie jeder normale Mensch ernährt, damit nicht zunimmt und das als völlig okay ansieht... dann mag es eine Ess-Störung sein. Einfach weil der BMI für dich schon als Gesundheitsbeeinträchtigung zählt. [...]
Wie gesagt: Wenn ein BMI im Grenzbereich im Einzelfall als Maß nicht hinhaut, dann mag das so sein - damit habe ich mich nie ausreichend auseinandergesetzt und darum geht es mir nicht.
Und Ich (... der ich die genaue BMI-Untergrenze nur durch diesen Thread im Kopf habe ...) entscheide erstmal nach Bauchgefühl, ob ich tendentiell Unter-, Normal- und Übergewicht auf dem Aufnahmebogen ankreuzen würde und setze mich dann u.U. an den BMI; Gesundheitsbeeinträchtigung wittere ich also in erster Linie mit meinem ästhetischen Empfinden. Ich unterschätze den BMI übrigens in der Regel - für mich ist es sehr hilfreich, einen ungefähren Grenzwert zu haben, ab dem ich das Thema auf jeden Fall anspreche.
EDIT:
Glaub mir, zu meiner 16,2 Zeit wollte ich auch zunehmen. Für mich ist das schon ein Unterschied, mein Essverhalten und alles ist ja total normal. Anders wäre das natürlich, wenn es nicht so wäre und ich übermäßig Sport machen würde etc.Es hieß ja auch "nicht zunehmen wollen".
kirschbluete
23.07.2015, 18:55
EDIT:
Es hieß ja auch "nicht zunehmen wollen".
Ich verstehe gerade gar nichts mehr...
Es gibt aber immer noch einen Unterschied zwischen "nicht zunehmen wollen" und "aufpassen nicht zuzunehmen".
Ich finde auch, dass es da einen Unterschied gibt. Wer will denn schon zunehmen?
Der Unterschied ist, ob man sich dann trotzdem die Pizza reinzieht oder ob man darauf verzichtet, weil man wirklich nicht zunehmen will und auch aktiv was dafür tut.
Ich will auch immer gute Noten, aber ob ich dann auch genügend dafür lerne, ist was anderes. ;-)
Es gibt doch genügend Teenie-Mädchen, die sehr schlank sind. Irgendwann nehmen die meisten dann zu.
Manche haben auch Glück und bleiben so schlank. Dafür würde ich mir erstmal die restliche Familie angucken.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.