PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pendler



Seiten : 1 [2] 3

Pherenike
21.11.2007, 21:49
Ich bind mein ganzes Studium über also 4 Jahre lang gependelt. Die Strecke sind ca 50km und es hat ungefähr 1h gedauert. Das Nervige war, dass der Zug nur 1x/h fährt und man schafft es schonmal, dass er einem vor der Nase wegfährt.

Mir hat es nichts ausgemacht, ich kommte die Zeit zum lernen bzw. vor-/nachbereiten nutzen.

Aber probier es aus-du kannst ja immer noch ausziehen, wenn es zu anstrengend wird.

erk
21.11.2007, 22:32
Hi ich bin auch pendler und leg auf der einfachen streche 50 km am tag zurück. Ich pendel nunschon seit 2,5 semestern - zugegebenermaßen hat es mich am anfang ziehmlich genervt 1,5 std vor meinen komilitonen aufzustehen um mich dann noch aufs fahrad zu schwingen um rechtzeitig zum bahnhof zu kommen, während die sich noch an ihr warmes kissen kuscheln. Aber man gewöhnt sich dran. Vorteile hat das pendeln auch insb. wenn Mama daheim noch kocht :-top

Probier es wirklich aus ..

hennessy
22.11.2007, 06:41
ich wollte so schnell wie möglich von Mamas Herd weg und hab mir deshalb eine kleine Wohnung am Studienort genommen. Da jedoch meine Freundin noch zuhause war, musste ich nach wie vor hin und her fahren. Die Motivation sah aber anders aus als wenn man studienbedingt pendelt. Ich würde es aber jederzeit wieder so machen. Das ewige Pendeln würde mir schon auf den Geist gehen. Mir würde auch der bessere Kontakt zu meinen Mit-Studis am Uni-Ort fehlen.

Nika111
22.11.2007, 16:30
Hallo Linda,

es gibt von der Bahn "Schüler-Tarife", die auch für Studenten gelten - man fährt also nicht mit seinem Studententicket. Für diese Tarife braucht man sich nur eine gelbe Karte von der Uni austellen lassen. Ich habe dann je nach Bedarf Wochen- oder Monatskarten gekauft.

Viele Grüße, Anika

Cassy
23.11.2007, 17:16
Also ich pendle auch seit Beginn des Semesters bei einer einfachen Strecke von ca 50 Kilometern.... ich gehöre allerdings nicht zur Gattung Mensch, die in Bus oder Bahn lernen kann. Also würde mir diese Zeit zum Lernen nichts nützen. :-nix Bisher nervt mich das Autofahren nur dann, wenn ich zwischen zwei Vorlesungen circa 6 Stunden Zeit habe... dann fahre ich heim und beiß mich in den Hintern wenn ich die Sprit-Kosten sehe. In die Nähe ziehen kommt aber für mich momentan nicht in Frage, denn zwei Wohnungen sind mir einfach zu teuer und mein Privatleben mit Freund würde mir viel zu sehr fehlen (kenn mich, würde dann trotz Wohnung in Uninähe täglich pendeln :-blush) Und ja, ich gebe es zu, ich bin auch viel zu faul mit der Bahn zu fahren, da ich dann länger unterwegs bin und es für mich nichts schlimmeres gibt, als im Winter frierend am Bahngleis auf den Zug zu warten :-))

Maracuja
23.01.2008, 16:52
Also ich habe 3x die Woche (eigentlich 5 mal die Woche) immer die "tolle" Strecke Dortmund-Köln vor mir.
Allerdings wohne ich ja nicht direkt am Do Hbf und muss dahin nochmal gute 20 min zurechnen. Und in Köln das gleiche Spiel von Deutz nochmal ca. 17 min zur Uni & 5 min Fußweg.

Bsp.:
Wenn ich zu einer Vorlesung um 10 will, kann ich um kurz vor 7 aus dem Haus.

Demnächst sind Klausuren um 8 Uhr, ich frage mich wie ich das schaffen soll.
Vielleicht hat sich das ja bald erledigt, sollte ich "meinen" Studiengang bekommen :-stud

Das Auto ist keine echte Alternative, weil die Strecke meist stau-lastig ist und man dann ebenso Zeit einplanen müsste und auch von den Kosten...
Zug zu fahren ist für mich extrem nervtötend, lernen kann ich im Zug fast gar nicht. Abends hat man bei dem Preis nicht mal eine Garantie für einen Sitzplatz, die Leute stapel sich regelrecht. Hinzu kommt es ist extrem teuer für mich, ohne NRW Ticket (wo jetzt abgestimmt wurde) kostet mich der "Spaß" zur Uni im Monat ca. 240 Euro.

Ich dachte schon immer meine Pendelei wäre extrem, aber anscheinend machen das auch andere durch. Die an meiner Uni können das nicht verstehen, ich habe öfter gehört das alle da schon keine Lust hatten z.B. von DDorf nach Köln zu pendeln. Im Vergleich zu meiner Strecke ist DDorf Köln ein Witz. Was sollte ich denn erst sagen :-???

Umziehen will ich eigentlich auch nicht. Nur, wenn es auf Dauer nicht anders geht :-keks

Cassy
23.01.2008, 18:47
So, nach nicht mal einem Semester habe ich das Pendeln quasi aufgegeben (ok, unter anderem weil mein Süßer auch ab dem WS studieren geht -hoffe dass das auch so funktioniert!!!!!) Noch bis zum Ende des Semesters pendeln mit dem Auto, und dann nur noch eine kleine Strecke mit den öffentlcihen Verkehrsmitteln zurücklegen....

Medicus_bonus
23.01.2008, 19:46
Ich musste nicht zu Uni pendeln, aber zur Fachhochschule wo ich eine Ausbildung gemacht habe. Das waren jeden Tag 1 Stunden anreise ... es hat einfach nur ange****. Die ganzen stinkenden Menschen, die nur mist von sich geben und ihre Handys rumdudeln lassen. Für mich die totale Katastrophe. Nie wieder!
Am liebsten ziehe ich in die Uni.

Strodti
23.01.2008, 19:50
Am liebsten ziehe ich in die Uni.

Du solltest das mal untersuchen lassen, das ist pathologisch. Wenn du privat versichert bist, geh zu einem guten Arzt/Psychologen. Der macht das weg.

Sebastian1
23.01.2008, 21:47
Also ich habe 3x die Woche (eigentlich 5 mal die Woche) immer die "tolle" Strecke Dortmund-Köln vor mir.


Bäääh, wie machst du das? Als Ex-Bochumer und jetizger Kölner fahre ich mit dem Auto jetzt in die Kölner Peripherie, was mich auch zwangsweise an einer gut befahrenen Baustelle mit regelmässigen Staus entlang führt. Jeden Tag DO-K mit der Bahn, die erstmal noch quer durchs Ruhrgebiet fährt, bevor sie dann mal nach Wuppertal und Solingen gelangt, das würde mich ja nach 3 Tagen ankotzen. Umzug nach K fände ich da ja ehrlich gesagt praktikabler....

thinker
23.01.2008, 22:50
Also ich pendle immer von Köln nach Bochum und auch das kotzt mich schon mehr als genug an....wenn ich um 8 zur Vorlesung will muss ich um 4.30Uhr aufstehen. Konzentration auf Hochtouren!

hennessy
24.01.2008, 06:16
Gibts eigentlich die Pendler-Pauschale auch für Studis?
Sorry, wenn ich jetzt Quatsch gesagt habe, aber ich weiß es nicht.

addison
24.01.2008, 06:48
Ich fahre auch seit dem 1. Semestertag ca. 2 1/4 Std. (einfache Fahrt) mit der Bahn. Das klappt eigentlich ganz gut, auch mit dem Lernen im Zug. Obwohl es mir an manchen Tagen (nach dem Präpkurs oder so) auch total schwerfällt und ich im Zug dann eigentlich schlag alle bin und einschlafe. :-sleppy Ich mache es so, weil es bei mir wg. Familie mit Kindern halt nicht anders geht. Wenn ich aber die Wahl hätte, würde ich eine so lange Anfahrt nicht in kauf nehmen. Weil....es ist schon ein riesen Zeitfaktor, den man sich damit ans Bein bindet. Bei mir kommt dann noch zusätzlich dazu, dass ich, wenn ich zuhause ankomme auch nicht gleich wieder mit dem Lernen durchstarten kann, dann sind nämlich erstmal die Kinder dran. Ausserdem fehlt es mir manchmal schon, dass ich mich nicht an Lerngruppen beteiligen kann, weil's dann ja noch später werden würde, bis ich nach Hause komme.
Musst halt sehen, was Du für ein Typ bist und was für Dich selbst zumutbar ist.

Strodti
24.01.2008, 13:18
Gibts eigentlich die Pendler-Pauschale auch für Studis?
Sorry, wenn ich jetzt Quatsch gesagt habe, aber ich weiß es nicht.

Die Frage ist, von was du das absetzen willst. Mit der Pendlerpauschale setzt du berufliche Aufwendungen ab, eben den Weg zur Arbeit.
Wenn du arbeitest, Lohnsteuer zahlst und deine Steuererklärung machst, kannst du den Weg zu der Arbeit angeben. Das ist hier nicht die Uni (auch wenn man Vollzeitstudent und Teilzeitarbeitnehmer ist), sondern der Arbeitsplatz an dem du dein Geld verdienst.

Eigentlich kann man ja auch nicht die Bücher fürs Studium absetzen, weil auch diese keine beruflichen Aufwendungen sind, aber die Finanzämter akzeptieren das in einem gewissen Maß... (Wahrscheinlich, weil das kontrollieren der Quittungen mehr kostet als das durchwinken. Zumindest bei kleinen Summen.)

Wenn man den Arbeitnehmerpauschbetrag überschreitet, kann man auch gleich ein paar Bewerbungskosten und Rechungen für Laborkittel, Arbeitsschuhe etc. mit einreichen. Hat bei mir schon öfter geklappt.

medijan
24.01.2008, 13:20
Wenn man verheiratet ist kann man auch Studiengebüren, Anfahrt etc. bei der gemeinsamen Steuererklärung absetzen

sodbrennen
24.01.2008, 14:42
Eigentlich kann man ja auch nicht die Bücher fürs Studium absetzen

Mir wurde mal gesagt, dass man gerade die Rechnungen fuer Buecher in dem Jahr, in welchem man zu arbeiten beginnt, aufheben soll, da man sie da noch von der Steuer absetzen kann. :-nix

Madam Pince
24.01.2008, 14:53
Zitat von Strodti
Eigentlich kann man ja auch nicht die Bücher fürs Studium absetzen


Mir wurde mal gesagt, dass man gerade die Rechnungen fuer Buecher in dem Jahr, in welchem man zu arbeiten beginnt, aufheben soll, da man sie da noch von der Steuer absetzen kann. :-nix

Eben deswegen 'in dem Jahr in welchem man zu arbeiten beginnt'. Medizinische Fachbücher sind medizinische Fachbücher, ob Du die für's Studium gebraucht hast oder erst für den Beruf brauchen wirst kann das Finanzamt ja nicht wirklich unterscheiden. Müssen aber halt in dem Jahr angeschafft worden sein für das die Steuererklärung gemacht wird.

Strodti
24.01.2008, 15:48
Richtig... du setzt das von deiner Lohnsteuer (Arbeitnehmer) ab. Das geht teilweise sogar umgekehrt, also wenn jemand vor dem ersten Semester von Januar - September vollzeit arbeitet und dann ab Oktober studiert, kann er versuchen die Quittungen für Studienbücher einzureichen.

Falls deine Steuererklärung aber ein "Intensivfall" wird, das heißt ein Mitarbeiter deine Erklärung genau unter die Lupe nimmt (zufällige Auswahl), dann wird er diese Aufwendungen wahrscheinlich nicht akzeptieren. Weshalb solltest du für deine Arbeit Bücher im Oktober/Nobember gekauft haben ;-)

Meistens wird das aber nicht geprüft. Gerade bei kleinen Beträgen werden die Sachbearbeiter nicht so genau prüfen. Man kann ja sowas einfach probieren... Alles - was akzeptiert werden könnte - einreichen.

Maracuja
26.01.2008, 16:59
Ja, Sebastian ich habe es eine Woche durchgehalten und ab da habe ich nur noch :-kotz
u.a. weil ich gemerkt habe, dass ich nur noch abgehetzt von A nach B renne um meine Züge zu bekommen und meine Laune jeden Tag in den Keller fällt und tiefer... In der Bahn kann ich nicht lernen, nichts vor- und nacharbeiten weil die Konzentration da leicht flöten geht. Und ich bin ein ungeduldiger Mensch und mag Autofahren. Ich weiß ja nicht, was die anderen in Zügen mitmachen, aber im RE1 kann man so einiges erleben, es singen und musizieren Leute, essen schmatzend neben einen alles und meine alles müffelnd mögliche, kränkeln rum, beten in singender Weise laut, lassen die Klingeltöne (so laut es geht) und bis zum Ende durchlaufen. Und das ist nur ein Teil von dem, was ich so erlebe.

Umziehen wäre schlau, aber ich bin hier in vielerlei Weise gebunden. Wahrscheinlich ist der Umzug die einzige Lösung oder das jetzige Studium abbrechen. Ich meine ich mag Köln, ich bin da immer gerne und auch vor dem Studium regelmäßig gewesen, aber alles was mir wichtig ist ist hier.
Ich will ja zudem auch noch warten ob, wann ich wo für Medizin hinkomme.

Ach.... ist das alles kompliziert.

Doctöse
26.01.2008, 17:13
Ohja, der RE1 ist schon eine Herausforderung. Ich bin mit dem auch öfter gependelt und fahre jetzt noch gelegentlich mit. Allerdings habe ich sogar an Silvester im proppevollen RE1 gelernt. Ich hab immer den MP3-Player an (aber nur ich höre die Musik, sonst keiner) und dann versinke ich trotz des Chaos drumherum in meinem Buch. Das einzige, was mich hin und wieder stört, sind Geruchsbelästigungen und das stimmt schon, im RE1 sitzen eine Menge Leute, die zum Himmel stinken. :-kotz