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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eine Frage an die jungen Ärzte



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Evil
20.12.2007, 22:50
Naja, die Meckerer schreien immer am lautesten, deswegen fällt das Motzen auch so auf...

MatzeXXL
20.12.2007, 22:54
Ja, so isses wohl. Trotzdem nervts. Ich werde das Gefühl nicht los, daß in anderen Berufsgruppen nicht so viel gemeckert wird.

Ehemaliger User 20130505
21.12.2007, 01:01
das ist doch ne (bewusst) extrem schwammige formulierung. wie wird das denn mit den 49% denn erfasst währen einer schicht?Die Auslastung während der Bereitschaftsdienste auf der Stelle, für die Du Dich bewirbst, ist irgendwann mal erfasst worden ( pi mal Daumen?), und danach sind die Bereitschaftsdienststufen festgelegt worden.

Wenn Du Dich bewirbst, wird Dir gesagt, zu welcher Stufe die Dienste gehören, die Du machen sollst (steht auch in den Stellenangeboten):


Die Zuweisung zu den einzelnen Stufen des Bereitschaftsdienstes erfolgt als Nebenabrede (§ 2 Abs. 3) zum Arbeitsvertrag.

3Die Nebenabrede ist abweichend von § 2 Abs. 3 Satz 2 mit einer Frist von drei Monaten jeweils zum Ende eines Kalenderhalbjahres kündbar.

Kackbratze
21.12.2007, 05:23
Ja, so isses wohl. Trotzdem nervts. Ich werde das Gefühl nicht los, daß in anderen Berufsgruppen nicht so viel gemeckert wird.

Es geht hier um Nachtdienste. Und ich meckere immer, wenn ich Nachts um 2 zu einem akuten, seit 3 Tage bestehendem Durchfall gerufen werde.
Ich meckere NICHT über akut aufgetretene Notfälle, Menschen in Not die mit ihren Symptomen überfordert/verängstigt sind und deswegen SOFORT ins KH kommen.

Mein Job macht mir Spass, auch wenn er hart ist.
Und das Internet ist dazu da, sich den angestauten Frust von der Seele zu k0tzen, weil ich das zu Hause und bei den Kollegen so schlecht immer machen kann. Meine Kollegene wollen wenn dann selber k0tzen und meine Frau hat ihre eigenen Probleme, da muss sie nicht alle 24h von mir die gleiche Leier hören...also freut euch doch, dass ihr frühzeitig von mir auf kommende Probleme vorbereitet werdet! :-))

Und was Schweden und Co anbetrifft...schaut dochmal in die Fachzeitschriften, wieviele Stelle dort überhaupt noch frei sind...so langsam hat wirklich jeder Depp die Vermutung, dass es dort besser wäre und rennt deswegen dorthin. Wenn Du mit dem Studium fertig bist, liegt die Zukunft vermutlich in Moskau, Bulgarien und China...

Medicus_bonus
21.12.2007, 11:07
Glaubst Du, Du müsstest dort keine Nacht- und Wochenenddienste machen, weil Briten und Skandinavier nur montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr krank werden?

Matze, das wäre vielleicht auch etwas für uns. Ich würde gern nach Schweden auswandern.Tolle Landschaft dort. :-love.

Ne, dass nicht...da wird auch hart gearbeitet, aber es wird auch mehr verdient. Zudem ist die Mentalität dort anders.

Ehemaliger User 20130505
21.12.2007, 13:18
.....aber es wird auch mehr verdient... Nö. Das stimmt nicht. Du solltest nicht alles glauben, was die MB-Propaganda verbreitet. Papier ist geduldig und das Internet noch viel geduldiger.;-)

Internetforen hat neulich mal jemand so charakterisiert: Das ist ein Medium, in dem nach dem Schneeballprinzip Falschmeldungen verbreitet werden. :-))

Medicus_bonus
21.12.2007, 13:30
Ich denke das meine Quellen seriös genug sind ;-)

http://www.aerztezeitung.de/

http://www.aerzteblatt.de/

Doctöse
21.12.2007, 13:33
Das Ärzteblatt ist sowas wie die Bildzeitung ;-)

Kackbratze
21.12.2007, 14:12
Nimm das bitte nicht persönlich, aber bei sowas:


da wird auch hart gearbeitet, aber es wird auch mehr verdient. Zudem ist die Mentalität dort anders.
und

Ich denke das meine Quellen seriös genug sind

Bist Du Schwede? Hast Du regelmäßigen Kontakt zu Ärzten die in Skandinavien arbeiten? Oder sonstwie Kontakt zu Einheimischen ausserhalb der Urlaubszeiten?

Mach erstmal Abi... ;-)

Medicus_bonus
21.12.2007, 14:33
:-nix :-lesen

Strodti
21.12.2007, 15:17
Nachdem ich im letzten Skandinavienurlaub ein 9,50 € Bier (umgerechnet) umgeschüttet hatte und merkte, dass ich gerade mein halbes Taschengeld durchgebracht habe, ist das Thema Schweden vorerst für mich gestorben :-party

Naja, aber Schichtdienst ist schon anstrengend (Bereitschaftsdienste sowieso... muss man erstmal lernen bei Rufbereitschaften einigermaßen zu schlafen) und geht einem mit der Zeit unheimlich auf den Senkel (Gesundheit/Soziale Kontakte = "nein, da hab ich nachtdienst, feiert alleine..."). In meiner Zeit in der Pflege hatte ich zum Glück nur 38,5 Stunden, aber wer das ein paar Jahre mitmacht weiß dass es sehr belastet.

Mich motiviert der Gedanke, dass man als Arzt auch Aussicht auf andere Stellen hat und man nicht bis zur Rente im Schichtdienst durch Krankenhaus rennen muss.