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lala
13.02.2009, 17:41
Hast Du schon mal an ein Produkt im Sinne einer Riesterrente gedacht? Die Renditen sind nicht zu verachten, weil Du ja vom Staat Zuschüsse bekommst. Und steuerliche Vorteile hast Du auch noch.

Ich dachte Riester geht nicht wenn man im Ärzteversorgungswerk ist???

hennessy
13.02.2009, 17:52
Ich dachte Riester geht nicht wenn man im Ärzteversorgungswerk ist???
Mist! Da hast Du wohl recht. Bliebe nur der Umweg über eine Ehe. Denn Ehepartner von anspruchsberechtigten Personen mit eigener Police kommen anscheinend ebenfalls in den Genuss der Riesterrente.

lala
13.02.2009, 18:04
Aber wenn dann der Partner auch im Versorgungswerk ist.... so ein Ärger! Werde ihn trotzdem heiraten :-D

HorstHützel
13.02.2009, 18:44
Habe mich vor einiger Zeit breitschwatzen lassen (von den berühmten dich dutzenden Leutchen vor dem Hörsaal) und mir tatsächlich eine BU + Rentenversicherung aufschwatzen lassen.

Muss gestehen, dass das reichlich naiv war und ich mir die dutzenden PDF-Dateien mit Modellrechnungen etc. etc. gar nicht richtig durchgelesen habe :-???

Jetzt kam prompt zum Berufsstart meine Police nebst 80 Seiten Text und nun habe ich mir die Mühe gemacht: mit dem Ergebnis den ganzen Sch*** am Montag zu kündigen.

Da stecken nämlich zig TAUSENDE EURO (!!) an Provisionen, Verwaltung und Gebühren drin...und das sind nur die Sachen die ich durchschaue und behaupte das mein "Finanzberater", der aus einer ganz anderen Branche kommt, das ebensowenig kann. Mal ganz davon abgesehen, dass ich persönlich in Zeiten der Finanzkrise mit sowas ganz vorsichtig bin. Die verstehe ich nämlich auch nicht :-D

Das man zusätzlich vorsorgen muss ist klar, aber ich werde erst nach einer Beratung mit einem Profi der Verbraucherzentrale, die nicht kostenlos ist (rund 150EUR), entsprechendes in die Wege leiten. Auch wenn ich sowas so laaangweilig finde. :-sleppy

BTW: kennt sich jemand mit der freiwilligen Zusatzversorgung der Ärzteversorgungskassen aus ?

HH

Muriel
13.02.2009, 18:48
Was zahlst du denn für dein gekoppeltes Paket?
Ich schlage mich auch gerade mit dem Thema Versicherungen herum, hab mir was BU und Altersvorsorge angeht aber erst ein Angebot eingeholt. Das lag bei 300 Euro/Monat, davon anteilig BU auch ca. 95Euro und Rentenvorsorge ca. 200Euro.
300Euro/Monat ist natürlich schon ein Wort, wenn man denkt, dass KV und die ganzen anderen Abgaben noch dazu kommen...
Huch, hatte das gar nicht gesehen, sorry. Bei dem Modell, das ich habe, ist ein Rentenanspruch im Falle des Eintretens einer Berufsunfähigkeit von 2000€ drin, an Altersvorsorge waren das etwa 800€ pro Monat (die genauen Zaheln habe ich nicht im Kopf). Ich zahle 250€ im Monat, könnte aber auch auf etwas unter 200€ gehen, dann würde natürlich der Altersvorsorgenanteil später schrumpfen.

synovia
14.02.2009, 18:59
Ich wundere mich, dass die betriebliche Altersvorsorge, z.B. durch Entgeltumwandlung noch gar nicht angesprochen wurde?! Macht das niemand von euch? Da bleibt auf alle Fälle unterm Strich vom Geld mehr übrig als bei einem Rürup-Vertrag (s. aktuelles Finanztest-Heft).
Meine Klinik bietet die Einzahlung in die KlinikRente an. Werde mir demnächst mal von einem Berater die Vor- und Nachteile aufzeigen lassen.

Muriel
14.02.2009, 19:23
Wir haben noch die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln, in die automatisch eingezaht wird.

MediHH
14.02.2009, 22:17
Ich wundere mich, dass die betriebliche Altersvorsorge, z.B. durch Entgeltumwandlung noch gar nicht angesprochen wurde?! Macht das niemand von euch? Da bleibt auf alle Fälle unterm Strich vom Geld mehr übrig als bei einem Rürup-Vertrag (s. aktuelles Finanztest-Heft).
Meine Klinik bietet die Einzahlung in die KlinikRente an. Werde mir demnächst mal von einem Berater die Vor- und Nachteile aufzeigen lassen.


Da würde mich als Assi ja nur interessieren was passiert wenn man die Stadt und die Klinik wechselt.

Wer von uns bleibt denn sein Leben lang beim gleichen Arbeitgeber?

Talelady
15.02.2009, 09:43
Da würde mich als Assi ja nur interessieren was passiert wenn man die Stadt und die Klinik wechselt.

Wer von uns bleibt denn sein Leben lang beim gleichen Arbeitgeber? :-meinung

hennessy
15.02.2009, 15:20
wenn der neue Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung anbietet, dann könnte man den Vertrag weiter bedienen. Es haben ja eigentlich beide Vertragspartner einen Benefit davon. Irgendwo habe ich (glaub ich) sogar gelesen, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Arbeitnehmer auf diese Möglichkeit hinzuweisen, falls es angeboten wird. Ansonsten ruht das Dings im Extremfall bis zur Auszahlung. Evtl. könnte man selbst weiter einzahlen, das weiß ich jedoch nicht sicher.

synovia
15.02.2009, 18:29
Man muss betriebliche Altersvorsorge und freiwillige Entgeltumwandlung trennen.
Ich glaube, so ziemlich jeder Arbeitgeber bietet eine betriebliche Altersvorsorge an. An der Uniklinik bin ich z.B. über die VBL versichert. Oft kann man auch betriebliche Altersvorsorge-Zeiten von anderen Anbietern überleiten, so dass einem keine Nachteile entstehen, wenn man den Arbeitgeber wechselt.

Über die VBL ist z.B. auch eine Entgeltumwandlung möglich, an meinem Haus allerdings nicht für Ärzte, die haben dort nur einen Vertrag mit der KlinikRente.

Relaxometrie
17.11.2009, 22:32
*threadausgrab*
Eine Sache, die ich ewig vor mir hergeschoben habe, muß ich jetzt doch mal gerade bearbeiten: die Rüruprente. So ganz unseriös scheint mir das ja nicht zu sein :-D Ich habe aber gar keine Vorstellungen, um welche Summen es sich dabei handelt. 30% des eingezahlten Betrages bekommt man wohl über die Steuererklärung zurück. Aber gibt es Mindesteinzahlungsbeträge? Oder kann ich den Betrag, den ich monatlich einzahle, frei wählen?