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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergütung von Diensten, wieviel zusätzlich ist drin?



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AlexA23
15.02.2008, 15:30
So ich hol mal diesen Thread wieder hevor, da ich zusammen mit einer Kollegin heute mal versucht haben unsere Dienstabrechnung zu verstehen.

Wir arbeiten nach TV-Ä in einem kommunalen Haus (Ost) und sind mit unseren Bereitschaftsdiensten in Gruppe 2 (75%) eingestuft.

Bei uns werden noch 24h Dienste gemacht also 8,5h reguläre Arbeitszeit und 15,5h Bereitschaftsdienst gefolgt von 8h Freizeitausgleich am nächsten Tag.

Unser Haus rechnet erst die 15,5 Anwesenheitsstunden auf 75% runter und zieht davon die 8h Freizeitausgleich ab. Von einem Dienst in der Woche werden also 3,63h zusätzlich bezahlt.

Ist das so gängig?

Die Arbeitnehmer freundlichere Rechnung wäre natürlich 15,5-8= 7,5h zu 75% bezahlt..

Danke für die Antworten

AlexA

psycho1899
15.02.2008, 17:04
Jo, ist normal so. Arbeitnehmerfreundlich wäre es, Anwesenheit zu 100 % (ggfs. mit Nachtzuschlag) zu entlohne. Aber welcher Krankenhausträger ist schon arbeitsnehmerfreundlich ;-)

AlexA23
15.02.2008, 17:52
Dachten wir uns schon, aber fragen schadet ja nicht :) Danke

freestyler
20.04.2008, 20:40
So, hol den Thread mal wieder hoch.

Hab ja jetzt in nächster ZEit ein paar mehr Dienste.

Bei uns werden die Dienste zu 80% vergütet. Es sind 24h Dienste.

Also ich arbeite von 7 bis ca halb 8 nächsten Tag.

Also 16h mehr macht ja dann bei 80% 12,8h.

Dann 8h vom nächsten Tag abziehen ergibt 4,8h die dann ja voll vergütet werden für einen Mo, Di, Mi oder Do Dienst.

Ist das so richtig? Und werden die 4,8h nun nach meinem Stundenlohn vergütet? Denke doch..

Freitag etc. wird ja nix abgezogen.

Weiterhin hab ich am 30.4. Dienst bis in den 1. Mai rein. Also 9h davon sind Feiertag da wir da bis 9 Uhr bleiben müssen.

Gibts für Feiertage mehr bezahlt oder auch wie jede andere Arbeitsstunde?

thx

habichnicht
14.07.2008, 10:06
So ich hol mal diesen Thread wieder hevor, da ich zusammen mit einer Kollegin heute mal versucht haben unsere Dienstabrechnung zu verstehen.

Wir arbeiten nach TV-Ä in einem kommunalen Haus (Ost) und sind mit unseren Bereitschaftsdiensten in Gruppe 2 (75%) eingestuft.

Bei uns werden noch 24h Dienste gemacht also 8,5h reguläre Arbeitszeit und 15,5h Bereitschaftsdienst gefolgt von 8h Freizeitausgleich am nächsten Tag.

Unser Haus rechnet erst die 15,5 Anwesenheitsstunden auf 75% runter und zieht davon die 8h Freizeitausgleich ab. Von einem Dienst in der Woche werden also 3,63h zusätzlich bezahlt.

Ist das so gängig? ja


Die Arbeitnehmer freundlichere Rechnung wäre natürlich 15,5-8= 7,5h zu 75% bezahlt..

Die arbeitnehmerfreundlichere Bezahlung wären 100% Stundenlohn für die Bereitschaftsdienststunden. Aber die Rechnung stimmt schon:

Du hast ja nicht 15,5 Std. Volldienst plus 7,5 Std. BD gemacht, sondern nur 8 Std. Volldienst plus 15,5 Stunden BD.

Die 15,5 BD-Stunden, für die Du leider nur 75% des regulären Stundenlohns bekommst, entsprechen gehaltstechnisch knapp 12 Stunden mit vollem Stundenlohn.

Von der Bezahlung für diese knapp 12 Stunden sind bereits 7,5 (knapp 8 Stunden) in Deinem Grundgehalt enthalten (=Gehalt für den freien Tag nach dem BD) und deshalb bleiben gehaltstechnisch nur noch ca. 4 extra bezahlte Stunden übrig, für die dann am Monatsende nach den gängigen (West-)Tarifen
knapp 100 Euro (brutto) zusätzlich zum Grundgehalt auf Deiner Gehaltsabrechnung stehen.

farina
16.07.2008, 11:57
Gehaltsabrechnungen sind schwer zu verstehen.
Auch, wenn wir in unserem Haus eine liebenswerte Personalsachbearbeiterin hatten, die es uns hundertmal auseinanderklamüsert hatte.

irgendwie stimmte es dann doch wieder nicht, aber egal.

Unter´m Strich bekam ich netto pro Monat ca. 500-600 Euro mehr pro Monat als das Grundgehalt.
Wir hatten keine 24-h-Dienste. Pro Monat waren es vier bis fünf "Spätdienste" ( statt Feierabend 16:15 dann bis 19:30 incl. Übergabe an die Nacht) ist sog. Bereitschaftsdienst Stufe D und max. zweimal pro Monat machten wir den wochenendlichen "Hausdienst". Das sind 13 Stunden Anwesenheit incl. Übergabe an den Nachtdiensthabenden. Berechnet werden einige Stunden als Bereitschaftsdienst D und einige als E (Hä?).... Anstrengende Dienst !!!

Nach einem Wechsel in eine andere Abtlg mit geregelter 40-H-Woche ohne WE-Dienste, ohne Nachtdienste, einfach ohne alles... habe ich unter´m Strich viel viel mehr Lebensqualität aber auch "nur" noch das Grundgehalt.

Ich möchte dennoch nicht mehr tauschen (*fg, vll. liegt´s am Älter werden)

Also ich denke durchschnittlich sind 500-600 Euro mehr wegen "Dienste" drin.

LG
Farina

Grombühlerin
16.07.2008, 16:34
Hallo,

es ist auch mehr drin, man muss nur mehr Dienste machen.....

Ich bin vor einiger Zeit aus einer total unterbesetzten Abteilung geflüchtet, wo wir zeitweilig zu viert für die Dienste waren.

Wir hatten am Wochenende 12h-Dienste und Nachtdient nach einem normalen Tag, dann noch Visite und gehen sollte man bis 10:00 Uhr.

Unter solchen Umständen hatte ich 700 bis 1000 Euro netto mehr pro Monat, allerdings gins es mir nicht besonders gut dabei.

Jetzt habe ich nur noch das Grundgehalt aber da es nur für mich reichen muss bin ich damit auch zufrieden!

freestyler
16.07.2008, 17:00
Hab mit meinen 5-6 Diensten (24h) im Monat auch zwischen 600 und 800€ mehr im Monat. Da ich momentan gerne etwas mehr Kohle brauche stellt das für mich kein Problem dar. Man rackert sich halt so durch.

Die, die zusätzlich zum Dienst gleichzeitig Notarzt fahren haben mit 12-15 Einsätze durchschnittlich im Monat noch nen 1000er mehr, jedoch auch deutlich mehr Belastung dadurch.