Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leitungsbahnen lernen - Habt ihr eine Idee?
Weißes_Rössel
22.01.2008, 21:51
@sHoMa: Warum müssen eigentlich immer alle Düsseldorfer hier so schlechte Luft verbreiten...? Das BWA-Testat ist vollkommen in Ordnung - es ist zwar viel zu lernen, aber durchaus zu bewältigen. Jeder ist durch diesen Stress gegangen, aber ausfällig zu werden, finde ich nicht okay!
Ach was, ihr Vorpräps steckt doch alle mit den Professoren unter einer Decke! Das ist echt voll schwer, bei uns sind bestimmt 90% durchgefallen wie in allen Düsseldorfer Klausuren!
Das ist die Wahrheit! Jawohl! Nur weil wir nach 8 Semestern mal Physikum machen konnten, musst du jetzt hier nicht so rumprollen ;)
In diesem Sinne:
:-keks
also so wie shoma könnte ich die untere extremität auch beschreiben. wenn du in mein antomie skript schauen würdest, da würdeste dich aber wundern.... außerdem ist es so, dass wir jede woche ein anatomie testat haben u alle paar wochen ein großes, wenn also ein bereich abgeschlossen ist. außerdem kommt diese woche zur unteren extremität auch noch die vordere bauchwand mit leistenkanal etc hinzu. ich könnte ellenlange listen schreiben mit stoff, den wir lernen müssen, ABER DARUM GING ES JA GAR NICHT!
ich wollte einfach nur wissen, wie man leitungsbahnen gut lernen kann, was andere so für methoden anwenden. ich wollte nicht, wie du shoma, schreiben, dass ich doch ach so viel lernen muss. ES GING UM LERNMETHODEN....viele haben das ja auch verstanden!!
danke dafür ;)
und jetzt staun ich noch ne runde, wie viel du lernen musst, shoma! is ja unglaublich!!!
@Rössel: Warum verschließe ich eigentlich meine Augen immer noch vor der Wahrheit, dass Düsseldorf nur der Vorhof zur Hölle ist :-oopss ? Oder doch zu Köln - man weiß et nicht jenau ... :-oopss
also so wie shoma könnte ich die untere extremität auch beschreiben. wenn du in mein antomie skript schauen würdest, da würdeste dich aber wundern....
Scheinbar hast du, DocOz, nicht verstanden, was ich schon in meinem ersten Beitrag angedeutet habe. Ich kenne den Lernzielkatalog von sHoMa sehr genau, weil ich - erstens - genau den schon selbst als Student mitgemacht habe, und - zweitens - momentan wieder dabei bin als Vorpräp. Ich behaupte deshalb nicht ohne Grundlage, dass ich den Aufwand gut einschätzen kann. Und so ein Rumgenöle geht mir einfach nur mächtig auf den Zeiger! Statt was zu machen, versuchen sich Leute hier mit Themenlisten hervorzutun und auch noch zu übertrumpfen...
:-keks ?
doch, doch. habe deinen beitrag sehr wohl verstanden u fand ihn auch wirklich angebracht.... konnte mir es nur nicht nehmen lassen auch mal auf shomas beitrag zu antworten ;)
Okay, dann hab ich deinen Beitrag nicht richtig gelesen. Tut mir leid - meine Antwort ist vom Ton nicht angebracht gewesen.
Jetzt aber wieder back on topic!
BetterCallSaul
26.01.2008, 18:51
@Rössel: Warum verschließe ich eigentlich meine Augen immer noch vor der Wahrheit, dass Düsseldorf nur der Vorhof zur Hölle ist :-oopss ? Oder doch zu Köln - man weiß et nicht jenau ... :-oopss
Scheinbar hast du, DocOz, nicht verstanden, was ich schon in meinem ersten Beitrag angedeutet habe. Ich kenne den Lernzielkatalog von sHoMa sehr genau, weil ich - erstens - genau den schon selbst als Student mitgemacht habe, und - zweitens - momentan wieder dabei bin als Vorpräp. Ich behaupte deshalb nicht ohne Grundlage, dass ich den Aufwand gut einschätzen kann. Und so ein Rumgenöle geht mir einfach nur mächtig auf den Zeiger! Statt was zu machen, versuchen sich Leute hier mit Themenlisten hervorzutun und auch noch zu übertrumpfen...
:-keks ?
bin die ganze zeit am lernen, die 2 minuten copy & paste hab ich mir aber nicht nehmen lassen ;P und dass mir hier irgendwer sagt, man könne ja innerhalb von 15 minuten nicht spezifische fragen stellen, ja klar. hab ich in den antestaten ja gemerkt wie unspezifisch gefragt wurde. und lass mich nörgeln, muss auch ma bisschen luft machen hier
:-kotz in dem sinne, gutes gelingen @all. by the way offtopic: welchem kurs, a oder b? und an welchem tisch? greez
Schneekoenigin
27.01.2008, 07:25
Morgen,
Kleines, gelbes Buch, Urban&Fischer "Gelenke, Muskeln, Nerven"
Ersetzt natürlich nicht die Anschauung aber wenn es mal schnell gehen muss...
die Verläufe sind da in den wesentlichen Punkten zum Auswendiglernen zusammengestellt. Ansonsten Präppen, 3D-Denken, den anderen erklären (am Anfang vielleicht mit dem Tutor in Hörweite).
Wenn die Möglichkeit besteht, andere Leichen ansehen und vergleichen.
"Lernposter", egal ob gekauft oder selbst gebastelt aufhängen und jedes(!) mal,
wenn man daran vorbeikommt, eine Bahn/Gelenk/System laut aufsagen.
Wenn garnichts mehr hilft: Mnemotechnik (sp?) googlen...
Ach, und noch etwas: wer sich beim Präppen einbringt, pünktlich und vorbereitet kommt, auch mal etwas freiwillig erklärt, den Anderen an doofen stellen hilft ect hat es in der Prüfung leichter, weil man a) ganz nebenbei mehr mitbekommt/lernt/übt und b) schon mal positiv aufgefallen ist. Das sollte natürlich nicht zum Schleimen ausufern :-keks
Wenn Ihr dürft, tauscht ab und zu untereinander die Präpgebiete.
Präpariert so gut wie Ihr nur irgend könnt, je besser etwas dargestellt ist, desto besser kann man es zeigen. Das hat auch mit Kollegialität denen gegenüber zu tun, die am anderen Ende der Leiche gearbeitet haben, und vielleicht nicht wissen, dass der komische Bindgewebsstrang in wirklichkeit ein Nerv sein soll. In meiner Gruppe merkte jemand beim Testat nicht, dass der Leiche ein Finger fehlt. Begründung: war am Fuß. Das ist aber schon ein Extrembeispiel.
Viel Erfolg und nicht verzweifeln!
Sk
mir ist eingefallen, dass ich von lehmanns irgendwann mal so eine probe ausgabe von "anatomie des menschen" von schattauer geschenkt bekommen habe. das sind lerntafeln, die wirklich sehr gut sind. alles ist sehr schematisch u übersichtlich dargestellt. das letzte testat hat auch ganz gut damit geklappt.
beim präppen kann uns eigentlich nicht so viel passieren, da wir nur zu fünft an einer leiche sind und meistens 2 tutoren haben. die ganze gruppe geht also gebiet für gebiet weiter u macht alles allein. dadurch kommt man mit den strukturen, die man da so entdeckt eig ganz gut klar. das ist es auch, worauf ich meistens setze. die hilfe der tutoren und das obligatorische durchsprechen des ganzen stoffs samt klinischer beispiele u das präppen an der leiche birngen vor jedem testat noch einmal enorm viel.
Hm, am besten hat damals immer noch der Blick in den guten alten Atlas geholfen, besonders der Prometheus glänzt im Extremitätenbereich. Lerntabellen und diese Schemata waren nie mein Fall, aber das variiert eben von Studi zu Studi ;-) .
Mh, ich hab damals in den sauren Apfel gebissen und den Mist tatsächlich komplett auswedig gelernt. Die einzelnen Nervenverläufe, Abzweigungen, Innervationsgebiete so lange immer wieder laut aufgesagt bis ich die Tabellen aus dem Moll seitenweise auswendig zitieren konnte, dazu schematische Bilder und Atlas angeschaut. Das hat für das Testat damals locker gereicht. Aber ganz ehrlich? Ohne praktische Anwendung (zB als Neurologe oder Handchirurg) vergisst man das sehr schnell wieder und muss es später eh komplett neu lernen, wie so vieles eben...
Die mangelnde Anwendung ist in der Tat ein Problem, aber da haben mir die Jahre als Tutor so einiges ins Langzeitgedächtnis gebrannt...
so, hatte grad mein großes testat an der unteren extremität. alles hat sogar noch eine stunde länger gedauert als sonst. dann war es auch noch so, dass unser prof plötzlich verschwunden ist u jemand anders aufgetaucht ist, der uns dann testiert hat. es war total heftig u ganz anders als sonst. wir wurden wirklich unter druck gesetzt und wären fast durchgefallen. war nicht so toll...
zurück zu den leitungsbahnen: mich hat er gefragt, von welchem segment die großezehe innerviert wird. habe s1 gesagt - naja l5 wärs gewesen, oder?! die segmente mussten wir bisher eig nicht so genau können... egal, habe bestanden u das ist ja die hauptsache!!
michael333
31.01.2008, 18:44
[...]zurück zu den leitungsbahnen: mich hat er gefragt, von welchem segment die großezehe innerviert wird.
Wen interessiert so n Kleinkram??
Wie gestern ein Kardiologe im Wortlaut zu mir sagte: "Es wäre besser die Medizinstudenten würden jedes Jahr eine Prüfung in Wiederbelebung nachweisen müssen, als dass sie jede ****** Arterie oder Nerv im Fuß oder Arm kennen müssen."
Und da hat er Recht!
so, hatte grad mein großes testat an der unteren extremität. alles hat sogar noch eine stunde länger gedauert als sonst. dann war es auch noch so, dass unser prof plötzlich verschwunden ist u jemand anders aufgetaucht ist, der uns dann testiert hat. es war total heftig u ganz anders als sonst. wir wurden wirklich unter druck gesetzt und wären fast durchgefallen. war nicht so toll...
zurück zu den leitungsbahnen: mich hat er gefragt, von welchem segment die großezehe innerviert wird. habe s1 gesagt - naja l5 wärs gewesen, oder?! die segmente mussten wir bisher eig nicht so genau können... egal, habe bestanden u das ist ja die hauptsache!!
Einige Segm. sind klinisch z.B wirklich wichtig (Abgrenzung Bandscheiben-Vorfall) - fürs nächstes Mal weißt du es dann ;-)
Man kann mit "Klinikwissen" meist immer punkten auch wenn es sonst 'dünne' ist... :-top
:-)
Das zeigt eigentlich die dumme Situation in der Vorklinik - man wird Sachen gefragt, über die man sich total aufregen kann. Und wenn man dann in der Klinik ist muss man zugeben, dass manche davon (sicherlich nicht alle!) schon wichtig zu wissen sind.
Ich muss zugeben, in der Vorklinik konnte ich mir die Dermatome auch nie richtig merken. Aber gerade die Großzehe als Teil von L5 wird dich in Neuro, Ortho und weiteren Fächern wieder ereilen ;-)
Leider gelingt es oft nicht die klinische Relevanz in der Vorklinik hervorzuheben. Damit wäre vieles einfacher. Aber naja, ihr schafft das schon :-top
Wen interessiert so n Kleinkram??
Wie gestern ein Kardiologe im Wortlaut zu mir sagte: "Es wäre besser die Medizinstudenten würden jedes Jahr eine Prüfung in Wiederbelebung nachweisen müssen, als dass sie jede ****** Arterie oder Nerv im Fuß oder Arm kennen müssen."
Und da hat er Recht!
ja, das hört der rettungsdienstler natürlich gern....ts..
warum gleich muss der kleine vorkliniker präklinische notfallmedizin beherrschen?
hmk?
und zum thema:
ich finde man muss hier zwischen mündlichen und schriftlichen prüfungen unterscheiden.
im mündlichen wird man ja öfter einfach mit einem schlagwort gefüttert und muss dann halt inhalte abspulen oder strukturieren.
im schriftlichen wird ja öfter nach ausnahmen gefragt, oder sagen wir signifikanten unterschieden oder wichtigen einzelheiten.
so eine frage wie oben find ich schon happig im mündlichen, sowas kann man meinetwegen in ner klausur mit reinstellen.
durch diese unterschiede muss man sich halt auch anders vorbereiten. im mündlichen sollte man es drauf haben rauf und runter auf den nerven und blutstrassen zu fahren,
im schriftlichen ist dann vielleicht doch wichtiger wie sich der enstehungsort der saphena parva und magna unterscheiden oder das der n. tibialis auch adduktoren innerviert.
Biologin
04.02.2008, 19:34
Ich muß sagen, Euer Tip mit Lehmanns FACTs war echt klasse! Es schafft einen recht guten Überblick. Auch wenn einige fachliche Hacker drin sind... Bin so gut durch die Testate letzten und diesen Montag gekommen!
hat jemand eine idee, wie man sich die verläufe gut einprägen kann? ich mein, wenn ich mir schematische darstellungen anschaue, dann fehlen ja oft die muskeln, organe etc... nur so ne linie bringt mir dann auch nicht viel...
Dafür ist ja eigentlich der Präpkurs da.
hat jemand eine idee, wie man sich die verläufe gut einprägen kann? ich mein, wenn ich mir schematische darstellungen anschaue, dann fehlen ja oft die muskeln, organe etc... nur so ne linie bringt mir dann auch nicht viel...
1) siehe Grüblers Beitrag
2) Haben Atlanten meistens noch einen speziellen Topographie-Teil (da ist es dann im Zusammenhang dargestellt)
BetterCallSaul
10.02.2008, 17:36
Rückmeldung: Es lief hammermegaultrageil im Testat :D perfect score :-dance :-dance :-top
Kann das bestens nachvollziehen. Hatte anfänglich damit auch so meine Probleme. Mir hat's auch geholfen, mir erstmal die Verläufe anzusehen (eben nur diese blöden Linien, damit man schonmal grob weiß, was wohin abzweigt) und dann hinterher komplexere Bilder anzusehen (wo dann Organe oder Muskeln mit drauf sind und die Leitungsbahnen vielleicht nicht ganz abgebildet sind). Wenn Du einerseits den Verlauf ohne Muskeln kennst und dann auf einem Bild MIT Muskeln siehst, dass an irgendeiner Ecke eine Arterie rausguckt, musst Du nur noch die Phantasie spielen lassen und 1 + 2 zusammenfügen und Dir unter bzw. hinter dem Muskel den kompletten Verlauf (den Du zuerst gelernt hast) vorstellen, quasi die Bilder gedanklich überlappen lassen. Das geht fürs Zuhause lernen ganz gut. Wichtig ist dann eben auch immer der Präpkurs, mit dem Du Deine "Vorstellungen" dann überprüfen oder korrigieren kannst. Lass Dir das immer wieder zeigen und erklären, egal wie oft. Hört sich kompliziert an, aber das liegt, denke ich, daran, das Anatomie nunmal sehr räumliches Lernen voraussetzt. Die Vorstellungen, die Du vom "vereinfachten" Lernen der Leitungsbahnen hast, würde wahrscheinlich nur ein 3D-Computerprogramm erfüllen, bei dem Du der Leitungsbahn einfach unter einem Muskel hindurch folgen könntest. Sowas hab ich leider auch noch nicht gefunden :-)) Ich will Dch auch nicht entmutigen, aber warte mal, bis es an die Foramina des Schädels geht ;-)
Mal eine andere Frage, wo wir gerade bei Leitungsbahnen und Gefäßen sind. Was sind venöse Emissarien? Ist das einfach nur ne Umschreibung für venöse Gefäße od. warum schimpfe sich die Dinger Emissarien?
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