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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Experimetelle Arbeit - ist das realistisch?



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Flauscheding
19.02.2008, 17:17
Huhu Blondi,
durch Klopfkurs und Famu werde ich erst im April beginnen, im Lab zu arbeiten. Habe erstmal die Paper erhalten, die ich gerade durcharbeite. Der Betreuer ist weiterhin jederzeit für mich verfügbar und auf die Erinnerungsmail, die ich ihm schreiben mußte, reagierte er binnen 20min. Alles in allem habe ich nicht sehr viel mehr Erfahrungen, bin aber noch immer überzeugt und guter Dinge.
Und bei dir?

Liebe Grüße,
Flausche

Blondi
20.02.2008, 10:44
Will diese Woche ein Thema in der Anästhesie vereinbaren. Leider experimentell, aber mal sehen. Hab auch an ein paar Neurologen nochmal geschrieben, mit denen ich vorher auch nochmal telefonieren will; die könnten zur Not was Klinisches anbieten, was aber wohl zeitlich genau so lang dauern würde und auch nicht weniger risikobehaftet wäre, was man so hört.

Famuliert habe ich direkt nach dem Physikum (kann einfach keinen Abstand gewinnnen; am Mo war die letzte Klausur und ich sitze schon wieder im Lernraum und lerne für nächstes Semester vor, schreib gerade ein Pathoskript), also ist das jetzt nicht so dringend. Vielleicht werd ich mir aber auch noch was arrangieren, bei mir zu Hause ginge das wohl relativ kurzfristig. Bin bzgl der Semesterferien noch ein wenig planlos, derzeit einfach nur ausgebrannt und gehe etwas auf dem Zahnfleisch. Kann mich kaum zu etwas bewegen.

jule17
23.02.2008, 11:06
Famuliert habe ich direkt nach dem Physikum (kann einfach keinen Abstand gewinnnen; am Mo war die letzte Klausur und ich sitze schon wieder im Lernraum und lerne für nächstes Semester vor, schreib gerade ein Pathoskript), also ist das jetzt nicht so dringend. Vielleicht werd ich mir aber auch noch was arrangieren, bei mir zu Hause ginge das wohl relativ kurzfristig. Bin bzgl der Semesterferien noch ein wenig planlos, derzeit einfach nur ausgebrannt und gehe etwas auf dem Zahnfleisch. Kann mich kaum zu etwas bewegen.

Mein Tipp: Dann mach mal etwas Pause :-dafür
Jetzt lernen muss ja nicht unbedingt sein, lieber zwei Wochen Kräfte sammeln und dann mit voller Power an die Diss oder noch ne Famulatur, vielleicht die auch nur zwei Wochen. Klar, die Zeit ist immer nen bisschen knapp, aber SO viel Zeit ist dann doch noch, vor allem, wenn du sagst, du bist ausgebrannt. Dann erhol dich erst mal :-top ;-)

Blondi
24.02.2008, 15:54
Du hast vielleicht Recht, erstmal wäre ein wenig Erholung vielleicht wirklich gut. Das Problem ist nur, dass ich aus privaten Gründen die letzte Hälfte der Semesterferien nicht verfügbar bin für die Diss oder eine Famulatur, weshalb ich eigentlich schon Gas geben sollte; ich will ja auch so schnell wie möglich fertig sein, da ich Angst habe, es sonst nicht mehr hinzukriegen. So ein Praktisches Jahr oder auch die Blocksemester sind eine Anstrengung, die keine Nebenprojekte dulden, was man so hört.

Blondi
25.02.2008, 12:39
Nun habe ich heute mit dem Professor in der Nuklearmedizin (statistische Doktorarbeit) telefoniert und er meinte, er habe mich schon vermisst (obwohl ich ihm eine Email geschrieben hatte, die unbeantwortet blieb). Ich fragte ihn, wann ich denn endlich mein Thema kriegen würde und er meinte MAN BRAUCHE KEIN THEMA FÜR EINE RETROSPEKTIVE ARBEIT, man könne anfangen die Daten auszuwerten. Ich solle gleich damit beginnen; ich meine was denkt der sich eigentlich, man will doch ein Thema haben, bevor man anfängt oder, sonst läuft man doch Gefahr, einfach nur eine Datenverarbeitungsmaschine zu werden, die billig, oder besser kostenlos, alle Daten der vergangenen 5 Jahre auswertet?! Oder irre ich mich da? Soll ich einfach mal so anfangen ohne Thema? Oder nur unter der Auflage, dass sie mir eins nennen? Irgendwie fühle ich mich ein wenig unter Druck gesetzt und vor den Kopf gestoßen...mir wurde von älteren Semestern immer g esagt, man solle nie ohne Thema anfangen. Oder gilt das nur für prospektive Arbeiten?

jule17
28.02.2008, 13:53
Ok, auch wenn dein Eintrag schon etwas her ist: Das fände ich auch komisch. Beim Auswerten sollte man ja schon wissen, wonach man eigentlich guckt?! Sonst verliert man sich ja völlig oder vergisst wichtige Daten, die dann hinterher noch gebraucht werden... Also, etwas umrissen solte das Thema auf jeden Fall sein :-dafür
Den genauen Wortlaut und so kann man ja je nach Ergebnis noch modifizieren. Aber so ins Blaue arbeiten... Ich weiß nicht, aber da wäre ich sehr vorsichtig.
Viel Glück

Blauer Engel
29.02.2008, 08:15
Falls es Dir sonst aber zusagt, kannst Du in einem persönlichen Gespräch ja immer noch nachfragen, wohin die Reise gehen soll.
Ich fang auch gerade erst an und ein genaues Thema hab ich auch nicht, also noch keine druckfertige Überschrift, aber ich weiß, was ich machen soll und wonach ich suche. Es ist eine klinisch prospektive Studie.
Du schreibst bisher nur über statistisch oder experimentell. Wäre nicht sonst auch eine Klinische Arbeit etwas für Dich?
Viel Erfolg beim Entscheiden.
Ich persönlich habe jetzt 5 Monate gebraucht ehe es wirklich mal los ging und das Thema wechselte zwischenzeitlich auch immer mal - aber ich fühle mich richtig gut betreut! Und das Thema gefällt mir auch! Also - dann mal los, ist zumindest jetzt mein Motto. Man weiß eh nie was kommt.
:-top

Blondi
29.02.2008, 23:58
Also eine Richtung ist schon erkennbar, ich denke, das geht in Ordnung. Hab auch ewig herumgesucht, bis sich endlich was rauskristallisiert hat.

Leider bin ich ziemlich krank geworden und hab im Moment limitierte Kapazitäten. Fühle mich auch total ausgebrannt. Hab bereits einige Artikel durchgearbeitet und werd morgen anfangen, mich in die Statistik einzuarbeiten. Am Montag wäre so eine Konferenz...ist es eigentlich schlimm, wenn man da nicht hingeht? Was meint ihr? Bin im Moment wirklich übelst fertig und würde gern zu Hause bleiben...

McBeal
01.03.2008, 06:03
Leider bin ich ziemlich krank geworden und hab im Moment limitierte Kapazitäten. Fühle mich auch total ausgebrannt. Hab bereits einige Artikel durchgearbeitet und werd morgen anfangen, mich in die Statistik einzuarbeiten. Am Montag wäre so eine Konferenz...ist es eigentlich schlimm, wenn man da nicht hingeht? Was meint ihr? Bin im Moment wirklich übelst fertig und würde gern zu Hause bleiben...
Dann ruh und kurier Dich erstmal aus, bevor Du Dich an die Sachen setzt. Und dann hast Du vielleicht auch genug Kraft, am Montag zu der Konferenz zu gehen. Bis dahin sind es schließlich noch zwei Tage! Ich kenne Deine Arbeitsgruppe ja nicht, könnte mir aber vorstellen, dass persönliches Erscheinen am Anfsng wichtiger ist als dass man schon 20 Texte gelesen und die Statistik angefangen hat.
Gute Besserung!

LG,
Ally