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M. Cremaster
26.04.2008, 11:54
Sich morgens ins Büro schleppen, Aktenberge von links nach rechts bewegen, (manchmal auch wieder von rechts nach links), Stundenlang in den Bildschirm starren, mit nervigen Kunden telefonieren, Projekte vorbereiten (die anschließend wieder im Sand verlaufen), sinnlose Besprechungen abhalten, Protokolle schreiben, Zahlen auswerten, Statistiken vorbereiten, Bälle hin- und herspielen, Liegengebliebenem Kram hinterherarbeiten und das Wichtigste: Auf deinem Arsch sitzen, bis der Zeiger sich 10 x rumgedreht hat.

Für mich wäre schon der Job einer Krankenschwester erfüllender!

ha ha net schlecht

Und als Beruhigung für alle BWLler die Angst haben einen sicheren Job aufzugeben: Wenns überhaupt eine Zukuft in den grossen schönen glitzernden Konzernen gibt, gehört die den Ingenieuren !!

Warum? Weil in diesem Lande die letzten 10 Jahre jeder Depp der Abi gemacht hat gemeint hat m,it etwas SChwätzerei und PPT-Karaoke Kohle machen zu können. Weil in den "angesagten" Kreisen unter den Abiturienten nicht über FFT, Phasenanschnittsteuerungen und C-Compiler diskutiert wurde, sondern über Financial Engineering +totlach+, Controlling, Business-Consulting usw.

Nur dumm dass das zweite ersteres verkaufen soll und net andersrum. Nun gut, ich sehs ja gerade bei nem grossen Konzern wie es halt zunehmend an Ing. fehlt und nicht (mehr) an Finanzschwätzern

Mir hat schon das Pflegepraktikum 1000x mehr Spass gemacht als irgendwelche oberwichtigen Dinge am PC einzuhacken die dann auf "Meetings" mit irgendwelchen Schwätzern "reviewed" werden.

Und ganz egal wie es in 4 1/2 J auf dem Medizinerarbeitsmarkt aussieht. Ich hab zumindest was wirklich interessantes gelernt; ok 200x Muskelansatz, net so interessant; dafür kommen immer wieder so hämmer, du sitzt in der Vorlesung: whooooowww!! überhaupt gibts was interessanters als das leben ??!

BWLer
26.04.2008, 13:31
@Cremaster

Hast du auch schon ein Studium hinter Dir? Ich stimme ja zu, dass da etwas ganz schön falsch läuft und Ingenieure bisher (Ausnahmen gibts bestimmt) nicht die Rolle gespielt haben, die ihnen zustehen würde. Aber Wiwis arbeiten auch viel, auch wenns größtenteils die Menschheit nicht vorwärts bringt. :-(

Problematisch für mich wäre aber ein Scheitern im Medizinstudium. Was mache ich dann? Ich gehe zwar nicht davon aus, kenne aber drei Bekannte, die abbrechen mussten. Zwei wegen Biochemie und einer wegen Physik.

Wird schon klappen, denn BWL war auch nicht immer einfach! (Oder doch?) :-)

:-stud :-lesen :-top

M. Cremaster
26.04.2008, 14:54
Bitte nicht alles zu ernst nehmen was ich so von mir gebe s.o. :-)
Sind teils verbittert-sarkastische Kommentare die aus Zeiten meines Angestelltendaseins bei einem "Global player" stammen

Bin Ing. Elektrotechnik (Fachhochschule).

Machbarkeit Medizinstudium : Dürfte wohl einer der Studiengänge mit der niedrigsten Abbrecherquote sein. Teils hast du auch relativ viele Klausur-Wiederholmöglichkeiten (bis zu 5 je nach Uni). Die Motivation der Mitstudenten ist i.d.R. hoch -> Synergieeffekt. Der geringe Anteil intelligenzstrapazierenden :-D lernens sorgt für eine gute Kalkulierbarkeit der Prüfungserfolge. Du musst allerdings gut organisiert sein.

Für mich die größte Schwierigkeit, das erste mal (mit 29 :-) ) dass ich richtig lernen musste. Schule ging mit 0-Aufwand (aber auch ohne Erfolg), Elektrotechnik lief mit gesunden Menschenverstand, fachverwandter Nebenjobs und ein wenig üben vor Klausuren auch recht "unanstrengend" ab. I war net mal so schlecht mit 2,4. Aufwandsunterschied - E-Technik FH -> Medizin mindestens Faktor 10 !!! Achtung: Das ist kein Witz!!

BWLer
26.04.2008, 15:25
Das mit dem Aufwand ist schon klar und ich glaube kaum, dass man beim Studium generell nichts geschenkt bekommt. Aber wenn man was Interessantes lernt, ist z. B. bei mir die Motivation ganz anders als sie in meinem BWL-Studium war. Abbrechen wollte ich nicht, weil das im CV auch nicht so toll aussieht. Hunderte Seiten sinnlose Worthülsen mechanisch auswendig zu lernen war für mich megaanstrengend, da bei den meisten Gebieten eine natürliche Logik fehlte. Ist das bei der Medizin auch so?


Ich war geistig im BWL-Studium null gefordert und wenn dann nur im Grundstudium bei Öffentlichem Recht, als es um Rechtsphilosophie ging.

Lange Rede - kurzer Sinn. Ich bin fleißig, interessiert und intelligent und will unbedingt Arzt werden. Ist Biochemie wirklich ein Killerfach? Ich hatte schon lange kein Chemie und Biologie mehr - kommt man da wieder rein?

Doctöse
26.04.2008, 15:30
Hunderte Seiten sinnlose Worthülsen mechanisch auswendig zu lernen war für mich megaanstrengend, da bei den meisten Gebieten eine natürliche Logik einfach fehlte. Ist das bei der Medizin auch so?
Ja, manchmal schon.


Lange Rede - kurzer Sinn. Ich bin fleißig, interessiert und intelligent und will unbedingt Arzt werden. Ist Biochemie wirklich ein Killerfach? Ich hatte schon lange kein Chemie und Biologie mehr - kommt man da wieder rein?
Klar kommt man da wieder rein. Da hat es mehr mit Auswendiglernen/Grundverständnis an sich zu tun. Dem einen liegts mehr, dem anderen eben nicht. Ich z.B. hatte ewig kein Physik mehr, bis ich damit im Studium anfing. Hätte ich das Physikbuch für Mediziner schon in der Schule gehabt, hätte ich sogar Spaß an dem Fach gehabt. Soll heissen, es gibt so ein paar idiotensichere Bücher. Ich find Physik seit dem Studium erst richtig cool :-))

Auch Chemie und Biochemie sind keine unüberwindbaren Hürden. Jeder muss nur den für sich passenden Weg darüber finden :-)

Unbekannter
27.04.2008, 18:55
Es ist echt schön, mal die Berichte von Leuten zu hören, die entweder vor der gleichen Entscheidung stehen oder sich bereits entschieden haben und ihren Schritt nicht bereuen. Das macht einem selbst Mut, es vielleicht auch zu versuchen.
Ich schwanke zwar selbst immernoch, ob ich bereit bin, dieses Abenteuer trotz seiner Risiken und Ungewissheiten zu versuchen, aber es hilft echt mal darüber mit Menschen zu sprechen, die einen nicht einfach für verrückt halten, weil man gerade dabei ist, seine bisher sehr gut verlaufende Karriere aufzugeben um sich seiner Leidenschaft zu widmen und nochmal von vorne anfangen will. Auch wenn man schon fast 10 Jahre älter ist als man es gewesen wäre, wenn man sofort diesen Weg gegangen wäre.
Und vielleicht nützen einem ja trotzdem mal das Erststudium und seine anderen Erfahrungen später weiter...wer weiß schon wie alles kommt.
Ach ja, wenn ich mich nur entscheiden könnte und nicht immer alles tausendmal abwägen würde und jedes "wenn" und "aber" einbeziehen würde.

Dorotee
27.04.2008, 19:40
Hallo Ihr Spezis!

Habt Ihr Kinder?.....Nein, dann fangt sofort an und stürtzt Euch ins Studium/Vergnügen!

Seid Ihr Mit Haus/Grundstück gebunden?.....Nein, dann fangt sofort an!

Wohnt Ihr Uni-nah?.....Ja, dann fangt sofort an!

Das Finanzielle bekommt man schon hin. Für etwas essen, wohnen und Bücher wird es schon reichen... was braucht man auch mehr???

Ich wünschte, ich könnte oben aufgeworfene Fragen pro Studium beantworten....

Unbekannter
27.04.2008, 22:28
@Dorotee: Ja, ich kann deine Fragen pro Studium beantworten. Könnte ich das nicht, dann glaube ich, dass ich mich wahrscheinlich auch definitiv gegen ein Studium entscheiden würde. Aber ich finde, dass die Entscheidung auch trotz positiver Beantwortung dieser Fragen ziemlich schwer ist. Auch wenn man nicht die von dir aufgeworfenen Hindernisse hat hängt doch verdammt viel an soeiner Entscheidung.
Hast du dich deswegen gegen ein Studium entschieden oder wie sieht es bei dir aus?

Dorotee
28.04.2008, 19:29
Hallo "Unbekannter"! Hallo Ihr anderen in diesem Thread!

Tja, wie sieht es bei mir aus: ich stehe genauso wie Du/Ihr vor der Entscheidung, das Medizin-Studium zu beginnen oder es besser sein zu lassen.
Für einen Beginn spricht eindeutig die Motivation, Traum, Berufung, Erfüllung, Begabung.....
Gegen ein Studium spricht die finanzielle und organisatorische Machbarkeit... ganz konkret heißt das: 33 Jahre alt, 2 kleine Kinder, eine Stunde Fahrzeit von der nächsten Uni enfernt, Mann nur am WE zu Hause, sonst auch keine Verwandten, Freunde etc. zur Verfügung. Kosten abgeschätzt pro Monat 850,00 EUR für Fahrtkosten, Hort, Krippe, Babysitter, Bücher, Semestergebühren habe ich noch gar nicht mitgerechnet.
Zeitlich heißt das täglich um 4.00/ 4.30 Uhr aufstehen, Kinder 6.00 in Hort/Krippe abgeben, eine Stunde fahren, um 8.00 Uhr punktlich an der Uni zu sein. Wenn Kurse bis 19.00 gehen, bin ich erst 20.30 zu Hause. Bis dahin müssen meine Kinder fremdbetreut werden. Dann noch Haushalt machen. Wann soll ich bloß lernen???? Schlafen wollte ich auch noch............Alles wäre einfacher, wenn ich wenigstens nicht die üble Fahrzeit hätte. Aber wir sind hier mit einem "Häuschen" örtlich gebunden....Verkauf des Hauses, schwierig. Vermieten, auch schwierig, weil zu speziell...........ich könnte echt verzweifeln, ich drehe mich hier im Kreis, während die Anmeldungsfrist bei der ZVS bald ablaufen wird.....!

Glaubt mir, Euch geht es da echt besser!
Wenn ich mal bildlich sprechen darf: Ihr steht schon auf dem Bahnhof und überlegt nur noch, ob Ihr den früheren oder doch den späteren Zug nehmt oder vielleicht wieder ganz nach Hause geht. Ich dagegen laufe und laufe wie das Hamsterchen im Laufrad, um den Bahnhof irgendwie zu erreichen.
Vielleicht habt Ihr ja als Außenstehende irgendwelche Ideen für mich??? Bin über alle gescheiten und verrückten Anregungen dankbar!

Unbekannter
28.04.2008, 21:11
Wenn ich mal bildlich sprechen darf: Ihr steht schon auf dem Bahnhof und überlegt nur noch, ob Ihr den früheren oder doch den späteren Zug nehmt oder vielleicht wieder ganz nach Hause geht. Ich dagegen laufe und laufe wie das Hamsterchen im Laufrad, um den Bahnhof irgendwie zu erreichen.


Ein sehr schönes Bild....hoffentlich merke ich nicht erst , dass ich mitfahren will, wenn der letzte Zug den Bahnhof verlässt. Sowas ist ja leider oft im Leben.

Deine Situation ist echt schon schwieriger. Da komme ich mir fast blöd vor, dass ich überhaupt solange zweifel....

Leider habe ich sonst auch keine Top-Idee, wie du die Hindernisse die du hast überwinden kannst. Es wäre für dich echt eine harte Zeit, die sich allerdings sicherlich lohnen würde. Nur das sieht man auch erst im Nachhinein so....

jilain
28.04.2008, 21:59
Hallo "Unbekannter"! Hallo Ihr anderen in diesem Thread!

Tja, wie sieht es bei mir aus: ich stehe genauso wie Du/Ihr vor der Entscheidung, das Medizin-Studium zu beginnen oder es besser sein zu lassen.
Für einen Beginn spricht eindeutig die Motivation, Traum, Berufung, Erfüllung, Begabung.....
(...)

Aber wir sind hier mit einem "Häuschen" örtlich gebunden....Verkauf des Hauses, schwierig. Vermieten, auch schwierig, weil zu speziell...........ich könnte echt verzweifeln, ich drehe mich hier im Kreis, während die Anmeldungsfrist bei der ZVS bald ablaufen wird.....!


Hallo Dorotee,

ich bin relativ optimistisch veranlagt und der Meinung, dass man seine Träume erfüllen sollte. Stell dir vor, du bist 60 und denkst: Hach hätte ich doch mal...

Ich würde mich bewerben! Du bist örtlich an ein Haus gebunden - okay. Du schreibst verkaufen/vermieten sei schwierig. Ist es denn absolut nicht machbar? Wo arbeitet dein Mann? In näherer Nähe an einer Uni?

Wäre es nicht ein toller Schritt in die nächstgelegene Unistadt zu ziehen, näher dran an deinen Mann? Eine Anzeige zur Vermietung/zum Verkauf eures Hauses ist doch einen Versuch wert? Warum vorher sagen, dass es nichts wird? Bewirb Dich und leite die nötigen Wege ein. Es muss ja nicht sofort klappen (sowohl mit Studienplatz als auch mit Verkauf/Vermietung des Hauses). Aber es kann eben klappen!

Gehen deine Kinder schon zur Schule? Wenn nicht - so sollte doch auch diese Umstellung gut klappen :-top

Kinder sind oft flexibler als man denkt - man muss "nur" mit ihnen reden!

In diesem Sinne: Probieren lohnt sich! Wenns gar nicht geht, kannst du doch immer noch abbrechen - aber dann hast du es wenigstens versucht :)

:-winky

airmaria
28.04.2008, 22:56
Lieber spät als nie! :-) Ich bin 28 und Dipl.-Kfm. Wie ihr an meinem Nick erkennen könnt, hab ich mal BWL studiert und mich schon während meines Studiums hier angemeldet (2002) Seit dem Studium arbeite ich jetzt schon zwei Jahre lang in Jobs, die mich tierisch langweilen. Die Medizin lässt mich nicht los. Ich hab mich damals für BWL entschieden, weil Medizin ohne Wartesemester nicht zu erreichen war, aber damals schon mit Zweitstudium geliebäugelt. Ich wollte schon immer Arzt werden, aber meine Eltern meinten, dass ich das nicht schaffe. Was soll ich tun? Ich kann nicht bis 75 in meinem Beruf arbeiten und ein möglicher Seiteneinstieg ins Lehramt reizt mich auch nicht. Ich habe mein Studium mit 1,9 abgeschlossen und erhalte dafür drei Punkte. Wehrdienst hab ich bei den Sanis abgeleistet und bei den Punkten aus beruflichen Gründen rechne ich mit einem Punkt. Es bleiben also vier Punkte und Wehrdienst. Kann ich zu 99 % davon ausgehen, dass ich im WS 08/09 einen Studienplatz bekomme?

na gut, dann will ich mich mal zur ausgangsfrage auslassen, schliesslich reizen mich die 28 :-))
exakt mein alter, als ich mit dem zweitstudium medizin (nach offz-laufbahn bw inklusive maschbau-studium) angefangen habe. richtig, tausch führungsposition, sichere berufsaussichten, finanzielle unabhängikeit... gegen student im 1. semster.
wow, "begeisterung" der eltern, ungläubiges bemitleiden der freunde... alles egal, ich war frei. so frei, wie man fast nur im studium sein kann (wenn man keine prügfungsangst hat). zeiteinteilung, tagesablauf, semersterferien... ich habe das studium genossen! wenn die "küken" über die belastung jammerten, habe ich insgeheim immer gedacht: "hättet ihr mal richtig gearbeitet, würdet ihr euch im moment schlapplachen".
was juckt das geschwätz der anderen? eigene ziele verfolgen, das zählt. (irgendwann allerdings ist eine grenze erreicht, wo ich der meinung bin, zu spät, jetzt geht es auf kosten der anderen... vielleicht 40, 45 jahre alt?)
ob die punkte reichen, weiss ich nicht, aber ist doch ganz einfach: bewerben, gucken was passiert, dann entsprechend die letzte entscheidung treffen.


Problematisch für mich wäre aber ein Scheitern im Medizinstudium. Was mache ich dann? Ich gehe zwar nicht davon aus, kenne aber drei Bekannte, die abbrechen mussten. Zwei wegen Biochemie und einer wegen Physik.
der gedanke kommt zwangsläufig... aber wenn man es will, schafft man es schon. wer aufgibt, hat schon verloren... usw., gibts tausend sprüche


Wird schon klappen, denn BWL war auch nicht immer einfach!
ganz wichtig: du hast schon gezeigt, dass du studieren kannst, weisst, wie es geht... und hast im allerschlimmsten fall noch eine rückzugsmöglichkeit.


Machbarkeit Medizinstudium : Dürfte wohl einer der Studiengänge mit der niedrigsten Abbrecherquote sein.
eben! du schaust am ersten tag in die runde und suchst dir die 20% :-oopss


Teils hast du auch relativ viele Klausur-Wiederholmöglichkeiten (bis zu 5 je nach Uni). Der geringe Anteil intelligenzstrapazierenden :-D lernens sorgt für eine gute Kalkulierbarkeit der Prüfungserfolge. Du musst allerdings gut organisiert sein.
die prüfungen sind kalkulierbar, organisation ist alles und bringt ne menge freizeit.


zusammenfassend muss ich für mich persönlich sagen: habe es nie bereut, hatte ne menge spass und freizeit im studium... und vor allem: ich bin jetzt nach 5 jahren assistenzarztzeit eine langsam aussterbende spezies: nicht frustriert vom klinikalltag! (anmerkung: in der schweiz)
airmaria

BWLer
29.04.2008, 10:17
Das Gefühl kenn ich vom letzten Jahr. Ich habe überlegt und gezögert ob ich es machen soll oder nicht. Ich habs nicht gemacht und bereue es jetzt. Hoffentlich reichen heuer die vier Punkte mit Dienst, denn sonst wäre mein Traum eh nur ne Illusion.

@Unbekannter

Hör auf Dein Herz und Deinen Verstand. :-)

Unbekannter
29.04.2008, 13:29
@Unbekannter

Hör auf Dein Herz und Deinen Verstand. :-)

Nur glaube ich, dass nein Herz und mein Verstand was anderes sagen. :-((

BWLer
29.04.2008, 14:40
Hör einfach genau hin! Mein Verstand sagt auch du spinnst aber mein Herz hechelt leise ja. :-)

Dorotee
29.04.2008, 20:54
Hallo "Kollegen"

danke für Eure Mut machenden Anregungen.
Ich denke ich werde, mich erstmal ins Pflegepraktikum stürzen....und die ZVS- Bewerbung abgeben....mal sehen, was passiert.

Leitgedanken:

"Verlass Dich in allen Dingen dieses Lebens, in den wichtigen wie den weniger wichtigen, auf Dein Gefühl und Deine Intuition. Höre immer zuerst auf die Stimme Deines Herzens, denn das Herz kennt Gründe, die dem Verstand gar nicht in den Sinn kommen. Und mache nie, wirklich nie, eine Entscheidung in Deinem Leben vom Gelde abhängig. Wähle einen Beruf, der Dir Feude macht, und keinen Job, der nur Geld einbringt, denn das rächt sich immer..." "Versuche nie, Spaß mit Freude, Liebe mit Lust und einen Beruf mit einem Job zu verwechseln. Das rächt sich noch mehr. Es kann einen nämlich geradezu krank machen. Ein Trost: Es ist nie zu spät, daran noch etwas zu ändern. Mache zu Deinem Beruf nur etwas, was Du wirklich liebst."

Nachzulesen in dem Buch "Seelenruhe" von Eva-Maria Altemöller.

In diesem Sinne, liebe "Leidensgenossen", viel Erfolg!

M. Cremaster
01.05.2008, 11:55
tausch führungsposition, sichere berufsaussichten, finanzielle unabhängikeit... gegen student im 1. semster.
wow, "begeisterung" der eltern, ungläubiges bemitleiden der freunde... alles egal, ich war frei.

da hast du ja wirklich viel aufgeben, bei mir wars nur ein rel. sicherer überdurchschnittlich bezahlter aber todlaaaaaaaangweiliger Bürojob.

Wie siehst du das ganze jetzt? Man liest bei dir so oft "war ne tolle Zeit das Studium" "nicht bereut" usw . Aber wie siehts im Job aus? Finanziell wirst du nie mehr an dein altes Leben anknüpfen können, soviel ist sicher, ich weiß was im selbstst. Ing-Bereich so verdient wird ...

Was ist jetzt ganz konkret das "Mehr" im Job was dir vorher gefehlt hat? Mehr Action (kein Witz)? Mehr Menschlichkeit? Was gibt dir den Kick am Arztsein? Dieses ganz nah sein am Existentiellen? Also Pancreas-Ca mit allem was dazu gehört, statt spezifikationserstellung für die Handy-Sprachsteuerung oder anlagestrategieberatung -> mal sehr überspitzt formuliert ...

Würde mich echt interessieren, bin dir für eine AW dankbar da ich ja auch aus der Ing-Ecke stamme.

Gruß,
Cremaster

airmaria
01.05.2008, 19:39
@finazen: sieht gar nicht soo schlecht aus, bin allerdings nach dem studium in die schweiz gewandert (mit allen vor- und nachteilen)... und man bleibt normalerweise nicht ewig assi. also nen halbwegs realistisches ziel könnte z.B. "leitender arzt" sein, damit würde man rein pekunär betrachtet schon mal nicht allzuschlecht dastehen.

@kick: für mich ist es die kombi: habe zunächst als wissenschaftlicher aa in der ortho mit schwerpunkt endporothetik angefangen und bastel da auch nen bissle entwicklungsmässig an knieprothesenzeug rum usw.
keine ahnung, ob es was wird, aber ich träume davon ;-)
...darüber hinaus erzeugt man in der orthopädie/unfallchirurgie meist glückliche und dankbare patienten, die im gegensatz zur inneren z.b. auch mal geheilt werden. das macht den nicht sonderlich stressigen alltag auch noch schön.

airmaria

M. Cremaster
01.05.2008, 22:02
@kick: für mich ist es die kombi: habe zunächst als wissenschaftlicher aa in der ortho mit schwerpunkt endporothetik angefangen und bastel da auch nen bissle entwicklungsmässig an knieprothesenzeug rum usw.
keine ahnung, ob es was wird, aber ich träume davon ;-)

Interessant, eigentlich kann ich mir nichts anderes als in der Patientenversorgung zu arbeiten vorstellen, momentan kommt aber doch immer wieder der Ing. in mir raus wie z.B. im Präpkurs
"Neuroanatomie gefällt mir - viele Schaltungen :-) "

Und als wir neulich im Physio -Seminar über LQTS-Therapien referieren sollten ist mein Beitrag dazu "versehentlich" zur Signalverarbeitung (FFT) gerutscht .. bin halt irgendwie doch so n Tekki

airmaria
02.05.2008, 08:17
physio ist für mich eh das königsfach der vorklinik... wie technische mechanik im vordiplom ;-)