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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnmedizin und handwerkliche Begabung?



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sVeRiGe
09.05.2008, 20:44
Ich wollte nicht von, dann auch noch zwei ;), Personen Ratschläge bekommen.



Bin froh, dass es Leute gibt, denen es auch so geht. Habe Zuhause auch eine Humanmedizinerin sitzen. Dauernd werde ich bevormundet und das will ich nicht. Somit bin ich auch zur Zahnmedizin gekommen.
Klar, die Zahnmedizin ist interessant nur weiß ich eben nicht ob es das richtige ist, ob das Fach nicht einfach zu klein ist für mich.
Das, was die Medizin so interessant macht, ist eben, dass sie so vielseitig ist und ein Zahnarzt muss sich eben schon sehr früh festlegen.

Trotzdem, kann deine Entscheidung voll verstehen, mir geht es ja auch so, und ich hoffe einfach, dass ZM doch das richtige für mich ist.
...für HM würde glaub ich der Schnitt eh knapp nicht reichen.

Alles Gute!!!!

primus
09.05.2008, 22:24
ad sverige et markusbecker:

die zahnheilkunde ist in der tat ein sehr kleines fach.
es muss einem schon klar sein, dass man sich damit für immer festlegt.
die mobilität innerhalb des faches tendiert gegen null.
nur ca. 5% der absolventen wechseln in die kieferorthopädie oder oralchirurgie, da die weiterbildungsstellen extrem rar sind (lt. meinem chef hatte ich seinerzeit über hundert mitbewerber).

auch wenn ich gefahr laufe, mich zu wiederholen:
die tätigkeit eines zahnarztes ist (in meinen augen) wenig ärztlich, sie gleicht eher der tätigkeit eines zahntechnikers - nur, dass man seine "kunst" am patienten verrichtet.
weit über 90% der behandlungszeit verbringt man damit, die zähne zu flicken oder verlorene zu ersetzen; also mit zahntechnik (im weitesten sinne).

ich will niemandem das studium ausreden, es gibt durchaus manche, die sehr glücklich damit sind (z.b. "hennessy", der die tätigkeit anscheinend als sehr erfüllend empfindet).

ich konnte mich seinerzeit lange nicht zwischen human- und zahnmedizin entscheiden.
habe dann mit zahnmedizin angefangen und bin nur deshalb dabei geblieben, weil man bereits im 1. semester relativ viel geld investieren muss; war mir irgendwie zu blöd, gleich wieder abzubrechen... und irgendwann steckt man zu tief drin...

es gibt sicherlich gute gründe, zahnmedizin zu studieren - allerdings taugt es nicht als alternative zum humanmedizinstudium (finde ich jedenfalls).
ich persönlich würde auf gar keinen fall wieder zahnmedizin studieren.
aber das ist natürlich mein problem.

ich will mich lediglich meinen vorrednern anschließen, dass man sich unbedingt frühzeitig einen einblick in den beruflichen alltag eines zahnarztes verschaffen sollte, denn wenn man schon dabei ist, ist`s zu spät.



wow, mein 100. beitrag!
ich stell schon mal den schampus kalt...
komm icke jetzt ins fernsehen ???

Recall8
09.05.2008, 23:23
Wenn noch Fragen offen sind, antworte ich gerne, aber lieber per PM.
:-wow

Markusbecker
11.05.2008, 21:26
Hey,

Ich finds klasse, dass es soetwas wie dieses Forum gibt. Wow. Hätte nie gedacht, so viele Tipps zu bekommen. Danke dafür!!

Habe mir gerade den Studienführer Curriculum Zahnmedzin gekauft
und am Donnerstag bei zwei Praxen angerufen, beide sagten dass sei überhaupt kein Problem mal 2, 3 Wochen reinzuschauen.
Eine größere Gemeinschaftspraxis und eine kleinere bei mir ganz in der Nähe :)
Ich freu mich schon :)


Das hört sich ja so an als seist du mit der Situation überhaupt nicht zufrieden Primus...
Was gefällt dir konkret nicht wenn du sagst dass es im eigentlichen Sinne keine ärztliche Tätigkeit ist?
Ich weiß nicht genau was du mit ärztlicher Tätigkeit meinst....
Fehlen dir Beratungsgespräche (du sagtest du bist in der Chirurgie), also der direkte Kontakt?


Grüße
Markus Becker

ps. Hab am Dienstag nen Termin beim plastischen :)....wegen meiner Nase :D
Die muss ja anscheinend vor dem Studium nochmal gerichtet werden :-stud

primus
12.05.2008, 00:00
@markusbecker

in der vorklinik bekommst du auch als zahni eine gute naturwissenschaftliche grundausbildung, doch während die humanmediziner danach tief in die einzelnen medizinischen disziplinen eintauchen dürfen, heisst es für zahnmediziner: april, april... :-(
denn in der klinik wird die wissensvermittlung weitestgehend auf die zahnerhaltung (=füllungen) und zahnersatzkunde beschränkt.
kieferchirurgie und -orthopädie werden nur theoretisch gestreift; sonstige medizinfächer lernen die meisten erst unmittelbar vor dem staatsexamen (davor besteht weder bedarf noch hat man wirklich zeit für solchen "ballast").

letztlich ist man nach dem staatsexamen wirklich ZAHNarzt - viel ahnung vom zahn und (fast) keine von medizin.
das ist ja auch in ordnung, wenn man dies schon vorher wusste (und wollte), ansonsten ist es seeeeehr deprimierend.

mit "wenig ärztlich" meine ich folgendes:
- als zahnarzt hast du keine fundierte medizinische ausbildung genossen, der "zahn" steht in der klinischen ausbildung absolut im vordergrund; alles andere muss hinten anstehen
- es gibt zwischen den zähnen und der medizin kaum berührungspunkte (dinge wie herderkrankungen oder gesteigertes schlaganfall- bzw. herzinfarktrisiko bei parodontitspatienten sind bis dato nicht wissenschaftlich fundiert nachgewiesen...)
- die allgemeine zahnärztliche tätigkeit hat ihren focus auf dem füllen kariöser und ersatz verlorener zähne (denn nur hierin wird man an der uni als zahnarzt ausgebildet)
dabei kann man sich darüber streiten, ob der zahntechniker im labor (er stellt dort einlagefüllungen, kronen, brücken etc. her) der verlängerte arm des zahnarztes ist - oder eher umgekehrt...
- da sich ein zahnarzt wirklich ausschließlich mit zähnen auskennt, werden patienten mit mundschleimhaut- und chirurgischen erkrankungen sofort überwiesen
- dazu kommt die "verkäufertätigkeit", weil nur noch minimallösungen von den gesetzlichen kassen bezahlt werden; dann darf man mit einem patienten 10 minuten lang "ausdiskutieren", warum er 20 euro für eine füllung zuzahlen muss.

der zahnarzt ist somit eine kreuzung aus einem zahntechniker und verkäufer, mit ärztlicher tätigkeit hat das alles (in meinen augen) nichts zu tun.

so, markusbecker, vielleicht verstehst du jetzt, was ich meine...

jedenfalls fand ich die arbeit als allgemeinzahnarzt als eine kombination aus :-kotz und :-sleppy

meiner ansicht nach ist die oralchirurgie das einzige bindeglied zur humanmedizin: man braucht kenntnisse der allgemeinmedizin, ist operativ tätig und hilft menschen, die in not sind - statt ihen ein bleaching oder eine zahnreinigung aufzuschwatzen.
oralchirurgie ist wirklich klasse :-top .

mir ist nur immer noch präsent, wie mir zumute war, als ich dachte, ich müsste nun zeitlebens mit "bleachings und zahnreinigungen" für meinen lebensunterhalt aufkommen - es war wirklich zum heulen !!!
große chancen für einen weiterbildungsplatz zum oralchirurgen hatte ich mir nicht ausgerechnet, da nur ca. 1,5% der zahnärzte es schaffen.

damals hatte ich mir sehr gewünscht, die zeit zurückdrehen und mit humanmedizin anfangen zu können, denn als arzt kann man das gebiet wechseln - als zahnarzt hängst für immer fest. null mobilität.

ich weiss, dass ich mehr glück als verstand hatte - daher bin ich mit meiner situation sogar sehr zufrieden, weil ich meine aktuelle tätigkeit als sehr befriedigend empfinde.
doch zu 98,5% wäre es anders gekommen - deshalb würde ich NICHT wieder zahnmedizin studieren.

gute nacht

Mr. Listen
12.05.2008, 22:36
lt. meinem chef hatte ich seinerzeit über hundert mitbewerber

auch wenn ich das Gegenteil nicht beweisen kann: DAS kommt mir leicht überzogen vor.

ZahniVorklinik
12.05.2008, 23:27
wow, ist es wirklich so schwer?
Dachte eigentlich die Weiterbildungsmöglichkeiten wären ganz gut :-blush
Naja, bei den Stellenbörsen gibt es jedenfalls zahlreiche Angebote für diese Weiterbildung.
Steht natürlich nichts über die Bewerber :/


Gruß


selbst 50:1 ist ja schon extrem krass. aber 100:1? :-wow

primus
13.05.2008, 05:55
auch wenn ich das Gegenteil nicht beweisen kann: DAS kommt mir leicht überzogen vor.

nun ja, mr. listen, beweise habe ich auch keine...

klar ist jedoch, dass es bereits in der kfo schwierig ist, eine stelle mit voller weiterbildung (also incl. "klinikjahr") zu ergattern. und, lieber mr. listen, wie groß ist denn schon das interesse für kfo? die meisten sind doch froh, dass sie mit dem fach nach dem examen nicht mehr konfrontiert werden.

klar ist auch, dass das interesse für oralchirurgie enorm ist (schon alleine wegen der implantologie...). gleichzeitig gibt es aber für oralchirurgie noch weniger stellen mit voller weiterbildungsberechtigung als für kfo.

klar ist ebenfalls, dass die meisten stellen unter der hand vergeben werden...

daher denke ich, dass bei ofiziell ausgeschriebenen stellen mit voller wb-berechtigung in einer attraktiven region das verhälnis von 100:1 absolut realistisch ist.
wie gesagt, beweise habe ich auch keine - aber indizien...

dass die relation in der mkg eine ganz andere ist, leuchtet ein.
jedoch: lohnt sich die ochsentour wirklich?

nachtrag:
ich kenne sowohl in der kfo als auch oralchirurgie leute, die eine stelle mit 2-jähriger wb-berechtigung seinerzeit angenommen haben (weil diese stellen relativ einfach zu kriegen sind) und jetzt verzweifelt auf der suche nach dem klinikjahr sind...
würde ich persönlich nicht empfehlen, da die gefahr sehr groß ist, dass man leer ausgeht...

hennessy
13.05.2008, 07:38
ad sverige et markusbecker:

die zahnheilkunde ist in der tat ein sehr kleines fach.
es muss einem schon klar sein, dass man sich damit für immer festlegt.
die mobilität innerhalb des faches tendiert gegen null.
nur ca. 5% der absolventen wechseln in die kieferorthopädie oder oralchirurgie, da die weiterbildungsstellen extrem rar sind (lt. meinem chef hatte ich seinerzeit über hundert mitbewerber).

auch wenn ich gefahr laufe, mich zu wiederholen:
die tätigkeit eines zahnarztes ist (in meinen augen) wenig ärztlich, sie gleicht eher der tätigkeit eines zahntechnikers - nur, dass man seine "kunst" am patienten verrichtet.
weit über 90% der behandlungszeit verbringt man damit, die zähne zu flicken oder verlorene zu ersetzen; also mit zahntechnik (im weitesten sinne).

ich will niemandem das studium ausreden, es gibt durchaus manche, die sehr glücklich damit sind (z.b. "hennessy", der die tätigkeit anscheinend als sehr erfüllend empfindet).

ich konnte mich seinerzeit lange nicht zwischen human- und zahnmedizin entscheiden.
habe dann mit zahnmedizin angefangen und bin nur deshalb dabei geblieben, weil man bereits im 1. semester relativ viel geld investieren muss; war mir irgendwie zu blöd, gleich wieder abzubrechen... und irgendwann steckt man zu tief drin...

es gibt sicherlich gute gründe, zahnmedizin zu studieren - allerdings taugt es nicht als alternative zum humanmedizinstudium (finde ich jedenfalls).
ich persönlich würde auf gar keinen fall wieder zahnmedizin studieren.
aber das ist natürlich mein problem.

ich will mich lediglich meinen vorrednern anschließen, dass man sich unbedingt frühzeitig einen einblick in den beruflichen alltag eines zahnarztes verschaffen sollte, denn wenn man schon dabei ist, ist`s zu spät.



wow, mein 100. beitrag!
ich stell schon mal den schampus kalt...
komm icke jetzt ins fernsehen ???
Guten Morgen, Primus,

Ich würde Dich gerne um mehr Fairness bitten. Du stellst Behauptungen auf, die einfach nicht richtig sind und diffamierst die gesamte Zahnmedizin.

Wenn man sich in der HM z.B. auf Augenheilkunde oder Radiologie spezialisiert, dann muss man genauso wissen, dass es "ein kleines Fach ist, sich damit festlegt und die Mobilität innerhalb des Faches gegen Null tendiert". Ich denke, dass es sich mit sehr vielen Disziplinen der HM genauso verhält. Wie würdest Du beispielsweise die Tätigkeit eines Radiologen einordnen? Er sieht kaum Patienten, sondern nur deren "Bilder". Ist er dann Deiner Meinung nach Fotograf oder Arzt?
Oder ein Gynäkologe? Er behandelt nur Frauen. Und davon nur ganz bestimmte Körperteile. Ist er nur Teilarzt?
Oder ein Gastro-Enterologe? Nur Verdauungstrakte den ganzen Tag. Wo ist hier die Mobilität?
Wenn Du Internist bist, was machst Du den ganzen Tag? Verschiedenste technische Untersuchungen, z.B. EKG, Sono, Röntgen, Blutentnahme usw. Bist Du dann Techniker oder Arzt? Und Du gibst verschiedenste Medikamente. Bist Du dann PTA oder Arzt?

Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

Und:
Sieh Dir mal den Stationsalltag in den Kliniken an. Ist das ärztlich? Mehr als den halben Tag Bürokram und der Rest ist "Gerede" mit den Patienten. Würdest Du Dich hier als Arzt fühlen oder als verlängerter Arm der Verwaltung?

Ich möchte mich auch gegen den Ausdruck verwehren, dass ich Zähne "flicke". Und wenn ich Zähne für die Aufnahme eines Inlays oder Krone präpariere, wo ist hier bitte die technische Komponente? Streng genommen müsstest Du dann auch jeden Orthopäden als Techniker bezeichnen.
Und jeder, der chirurgisch arbeitet, ist deswegen nicht gleich Metzger, obwohl manche das Gemüt eines Metzgerhundes haben.

Es stimmt auch nicht, dass nur 1,5% die Oralchirurgie schaffen. Es spezialisieren sich vielleicht eine Anzahl Zahnärzte, die diesem Prozentsatz entspricht, auf Oralchirurgie. Und deren Erfolgsquote in der Prüfung geht gegen 100%. Also scheints ja nicht so schwierig zu sein.

Wie würdest Du denn die gesamte Implantologie sehen? Hier beschäftigst Du Dich ja auch zu 90% mit Technik. Geht los mit DVT bzw. anderweitiger Diagnostik, Erstellen einer Bohrschablone, Locator, Auswahl des entsprechenden Implantattyps etc. Sieh doch bitte mal nur das technische Equipment an, das Du für die Implantologie benötigst.
Bist Du dann nicht noch viel mehr Techniker?

Fazit: Wenn Du selbst mit der Zahnmedizin nicht zurecht kommst, dann bitte verunglimpfe dieses Fach nicht, denn es ist unschuldig daran.

Gruß
hennessy

ZMEDI
13.05.2008, 09:13
Guten Morgen, Primus,

Ich würde Dich gerne um mehr Fairness bitten. Du stellst Behauptungen auf, die einfach nicht richtig sind und diffamierst die gesamte Zahnmedizin.

Wenn man sich in der HM z.B. auf Augenheilkunde oder Radiologie spezialisiert, dann muss man genauso wissen, dass es "ein kleines Fach ist, sich damit festlegt und die Mobilität innerhalb des Faches gegen Null tendiert". Ich denke, dass es sich mit sehr vielen Disziplinen der HM genauso verhält. Wie würdest Du beispielsweise die Tätigkeit eines Radiologen einordnen? Er sieht kaum Patienten, sondern nur deren "Bilder". Ist er dann Deiner Meinung nach Fotograf oder Arzt?
Oder ein Gynäkologe? Er behandelt nur Frauen. Und davon nur ganz bestimmte Körperteile. Ist er nur Teilarzt?
Oder ein Gastro-Enterologe? Nur Verdauungstrakte den ganzen Tag. Wo ist hier die Mobilität?
Wenn Du Internist bist, was machst Du den ganzen Tag? Verschiedenste technische Untersuchungen, z.B. EKG, Sono, Röntgen, Blutentnahme usw. Bist Du dann Techniker oder Arzt? Und Du gibst verschiedenste Medikamente. Bist Du dann PTA oder Arzt?

Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

Und:
Sieh Dir mal den Stationsalltag in den Kliniken an. Ist das ärztlich? Mehr als den halben Tag Bürokram und der Rest ist "Gerede" mit den Patienten. Würdest Du Dich hier als Arzt fühlen oder als verlängerter Arm der Verwaltung?

Ich möchte mich auch gegen den Ausdruck verwehren, dass ich Zähne "flicke". Und wenn ich Zähne für die Aufnahme eines Inlays oder Krone präpariere, wo ist hier bitte die technische Komponente? Streng genommen müsstest Du dann auch jeden Orthopäden als Techniker bezeichnen.
Und jeder, der chirurgisch arbeitet, ist deswegen nicht gleich Metzger, obwohl manche das Gemüt eines Metzgerhundes haben.

Es stimmt auch nicht, dass nur 1,5% die Oralchirurgie schaffen. Es spezialisieren sich vielleicht eine Anzahl Zahnärzte, die diesem Prozentsatz entspricht, auf Oralchirurgie. Und deren Erfolgsquote in der Prüfung geht gegen 100%. Also scheints ja nicht so schwierig zu sein.

Wie würdest Du denn die gesamte Implantologie sehen? Hier beschäftigst Du Dich ja auch zu 90% mit Technik. Geht los mit DVT bzw. anderweitiger Diagnostik, Erstellen einer Bohrschablone, Locator, Auswahl des entsprechenden Implantattyps etc. Sieh doch bitte mal nur das technische Equipment an, das Du für die Implantologie benötigst.
Bist Du dann nicht noch viel mehr Techniker?

Fazit: Wenn Du selbst mit der Zahnmedizin nicht zurecht kommst, dann bitte verunglimpfe dieses Fach nicht, denn es ist unschuldig daran.

Gruß
hennessy


Danke Hennessy!! Du sprichst mir aus der Seele..

McZahnAG
13.05.2008, 14:20
Danke Hennessy!! Du sprichst mir aus der Seele..

10:13 Uhr, Zeit zu lernen !

hennessy
13.05.2008, 14:38
10:13 Uhr, Zeit zu lernen !
oder Pause zu machen

McZahnAG
13.05.2008, 15:54
oder Pause zu machen

Klar, aber da stellt sich bei ihm die Frage "wovon denn" ? ;-) (Das war jetzt nicht off-topic !!!)

hennessy
13.05.2008, 16:05
Klar, aber da stellt sich bei ihm die Frage "wovon denn" ? ;-) (Das war jetzt nicht off-topic !!!)
vielleicht sollten wir jemanden fragen, der sich mit Zahnmedizin auskennt? Wer war das noch gleich mal? ;-)

ZMEDI
13.05.2008, 16:45
Klar, aber da stellt sich bei ihm die Frage "wovon denn" ? ;-) (Das war jetzt nicht off-topic !!!)

Jetzt wird der Herr auch noch unverschämt... 15.20 Uhr... zeit zu arbeiten und nicht auf Chefkosten das Internet zu belästigen :-D

primus
13.05.2008, 17:18
Ich würde Dich gerne um mehr Fairness bitten. Du stellst Behauptungen auf, die einfach nicht richtig sind und diffamierst die gesamte Zahnmedizin.


hallo, hennessy.

die dinge, die ich behaupte, geben natürlich nur MEINE erfahrungen wieder.
ich erhebe weder den anspruch auf die absolute wahrheit (allerdings stimmt es tatsächlich, dass nur 1,5% der zahnärzte oralchirurgen sind... ;-) ) noch glaube ich jemanden vom zm-studium abhalten zu müssen.

ich bin sogar sehr fair, weil ich die dinge (wenn auch vielleicht in den augen mancher überspitzt) beim namen nenne. das, was ich schreibe empfinde ich genau so, wie ich es schreibe.

es würde mich im übrigen kalt lassen, wenn jemand der meinung wäre, oralchirurgie sei das letzte (es sei denn, ich würde dem unbewusst zustimmen...).

ich finde es sehr gut, hennessy, dass es kollegen wie dich gibt, die mit leib und seele zahnarzt sind - dennoch befürchte ich, dass du genauso wenig den typischen zahnmediziner repräsentierst wie ich.

ich denke, die meisten zahnis lieben ihren job weder abgöttisch (wie du) noch hassen sie ihn abgrundtief (wie ich). es ist halt ein job wie jeder andere und dient vornehmlich dem broterwerb.

ICH bin in der zahnmedizin sicherlich fehl am platze und muss gott jeden tag aufs neue danken, dass ich zur oralchirurgie gefunden habe.

sei mir nicht böse, hennessy, ich wollte dich mit meinen äusserungen nicht angreifen; ich schildere lediglich, was ich denke...

ZahniVorklinik
13.05.2008, 20:57
Hey,


unabhängig davon, wer jetzt Recht haben sollte, finde ich es klasse, dass du dich so öffnest, Primus.
Manche Leute fragen sich dreißig Jahre lang warum es ihnen jeden Morgen auf dem Weg ins Büro so schei sse geht.
Finde deine Reflektion Klasse!
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass jeder von uns mal in derartige Phasen kommt. Da wünscht man sich, mann würde diesen ganzen Mist hinter sich lassen, und etwas anderes machen. Ich denke aber mann beschönigt die Dinge immer aus der Ferne...
Ich habe auch im 2. Semester, also ganz früh Anfang 2007, beinahe nen ZVS Bescheid für Human abgeschickt.
Das war ne Phase, wo ich dachte das scheiß Labor nicht zu packen, und warum ich mir das alles antue.
Ich hab auch gedacht: Du kannst sauschnell lernen, hier beim Wachsen geht gar nix, du bist hier falsch! :-notify
Die Sache ist denke ich wie mann damit umgeht. Viele zerbrechen daran. Ich habe einfach weitergemacht. Mann vergisst leider allzu schnell, dass es auch auf der vermeintlich anderen Seite genauso beschissene Situationen gibt, in denen mann sich wünscht etwas anderes zu machen.
Ein Beispiel ist meine Cousine. Sie macht eine Facharztausbildung Neurologie. Wollte ihr ganzes Leben nichts anderes machen.
Du solltest dich mal mit ihr unterhalten, was sie unter ärztlichen Tätigkeit versteht, wenn ihr um vier Uhr morgens die 12. sabbernde Omi mit quasi Hirntod auf die Neurointensiv geschoben wird und ihre Tätigkeit sich darin erfüllt, die Medikamente zu verschreiben und sie 2 Wochen später im gleichen Zustand in die Intensivpflege wegzuschicken.

Bitte versteh mich nicht falsch, du bist vermutlich 2,3 Jährchen älter als ich, ich muss dir nichts erzählen. Wollte das nur mal anmerken.

Gruß
ZahniVorklinik

McZahnAG
13.05.2008, 23:13
Jetzt wird der Herr auch noch unverschämt... 15.20 Uhr... zeit zu arbeiten und nicht auf Chefkosten das Internet zu belästigen :-D

Der Herr von Welt hat seinen Dienst zu diesem Zeitpunkt schon getan und genießt seit 1:20 seinen wohlverdienten Feierabend !!! ;-)

Markusbecker
14.05.2008, 09:41
oh das Thema hat ja jetzt ein ganz anderes Thema... :-wow

Nun ja, ich wollte mich nochmal bei allen für die Tipps bedanken. :-love

Da es ja nicht mehr lang bis zur Bewerbung ist, wollte ich nochmal etwas fragen. Ich habe keine Ahnung von der Qualität der Unis oder dem Schwierigkeitsgrad. Bin nach dem Focus Uni-Ranking gegangen.

Meine Idee: 1. Göttingen
2. Würzburg
3. Erlangen
4. München
5. Marburg

Das Problem ist, ich komme wahrscheinlich bereits an eine der ersten Unis ( NC:1,6), dh. es wäre schön, wenn jemand etwas zu Göttingen, Würzburg oder Erlangen sagen könnte.

Dann lass ich euch auch in Ruhe!! :-wow

....bis zum Start im Herbst :D :D

holtman
14.05.2008, 10:00
Bin nach dem Focus Uni-Ranking gegangen.

hat der focus speziell die zahnmedizin-studiengänge untersucht, oder lediglich die medizin-studiengänge?