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SynC
30.05.2008, 20:06
Back to Topic ab jetzt wäre vielleicht ganz gut :-dafür

05deinin
30.05.2008, 21:24
@05deinin:

Deine Aussagen sind ebenfalls recht typisch, und daher ist es zum Gähnen langweilig, darüber zu diskutieren. Du hast hier nicht einfach Fragen gestellt, sondern auch einige Behauptungen in den Raum geworfen. Daraufhin hat man Deine Fragen beantwortet, und zusätzlich Deine Behauptungen auseinandergenommen, weil sie schlicht falsch sind. Wenn Du nicht willst, daß man Deine Behauptungen korrigiert - stelle keine auf. Du hast angefangen, alle zu beschuldigen, Dich wegen Deiner Fragen und Deines aktuellen Berufs von oben herab zu behandeln, weil Ärzte das immer täten. Das stimmt nicht. Allein das Wörtchen "immer" verrät mir jedoch das, was ich als "typisches Verhalten für eine OTA oder OP-Pflegekraft" bezeichnet habe. Die meisten Ärzte haben nichts gegen OTAs. Ich persönlich habe auch nichts gegen OTAs. Ich bin der Meinung, daß man auf respektvolle Weise zusammenarbeiten kann und soll. Und so verfahre ich auch. Du manövrierst Dich aber bei jedem Arzt automatisch ins Abseits, wenn Du anfängst, den Arzt zu belehren; und nichts anderes hast Du getan, als Du angefangen hast, über Karriere und Familie in unserem Beruf zu schwadronieren. Du willst Dich von den Ärzten emanzipieren? Okay. Aber emanzipieren bedeutet nicht, daß Du Ärzte belehren kannst, wiederum schon gar nicht über Dinge, von denen Du keine Ahnung hast, weil Du einfach nicht drin steckst. Deine Ausbidlung mag noch so "umfassend" gewesen sein: Du hast trotzdem nicht den Hauch einer Ahnung von der Indikationsstellung in der Chirurgie. Azeptiere es einfach, denn genau das scheint Dein Problem zu sein: Du kämpfst ständig gegen die Tatsache an, daß Dein Wissen um die Medizin dem eines Arztes um Welten unterlegen ist. Das ist nun mal der Unterschied zwischen einer OTA-Ausbildung und einem ärztlichen Werdegang. Doch Du verknüpfst Diese Tatsache automatisch damit, angeblich von oben herab behandelt zu werden. Das ist nicht wahr. Du erwartest, von Ärzten von oben herab behandelt zu werden; teilweise weil Du eventuell von einigen Kollegen so behandelt wurdest, was sicher nicht okay war; teilweise aber auch, weil Deine Kollegen Dich darauf konditioniert haben, es den Ärzten "zu zeigen", als Abwehrstrategie, um nicht von oben herab behandelt zu werden. Letztlich und endlich suchst Du in jedem Wort, daß ein Arzt zu Dir sagt, nach etwas, was man als herabwürdigend interpretieren kann, wenngleich es meistens nicht ist, dann hängst Du Dich daran auf, fängst an, es "denen zu zeigen", provozierst auf diese Weise nur genau das, was Du eigentlich vermeiden wolltest, nämlich: von oben herab behandelt zu werden. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das.

Also entspanne Dich, hör auf, in jedem Wort, das an Dich gerichtet ist, eine versteckte Beleidigung zu suchen, weil da einfach keine ist, und dann reden wir weiter.

Also wenn ich das lese bin ich mit Sicherheit sehr viel entspannter als du...
Du behauptest ja mich sehr gut zu kennen, wenn du denkst dass du mein Verhalten vor allen Ärzten kennst und weißt was ich denke. Ist dir eigentlich aufgefallen dass du deine eigenen Argumente ad absurdum führst.
Mir ist auch überhaubt nicht klar wo ich jemals eine Beleidigung gesucht haben soll. Kennst du den Satz: wer sich immer angesprochen fühlt nimmt sich selbst zu wichtig- das trifft hier voll und ganz auf dich zu....
naja ich werd jetzt nicht mehr diskutieren, aber du wirst ja wohl zugeben müssen, dass ich auf meine Fragen hier wenig sachliche Antworten bekommen hab. So far....

@Peter 1: es ist niemals und zu keinem Zeitpunkt übertrieben sich Sorgen um seine Zukunft zu machen

test
30.05.2008, 22:55
Also wenn ich das lese bin ich mit Sicherheit sehr viel entspannter als du...
Du behauptest ja mich sehr gut zu kennen, wenn du denkst dass du mein Verhalten vor allen Ärzten kennst und weißt was ich denke. Ist dir eigentlich aufgefallen dass du deine eigenen Argumente ad absurdum führst.
Mir ist auch überhaubt nicht klar wo ich jemals eine Beleidigung gesucht haben soll. Kennst du den Satz: wer sich immer angesprochen fühlt nimmt sich selbst zu wichtig- das trifft hier voll und ganz auf dich zu....
naja ich werd jetzt nicht mehr diskutieren, aber du wirst ja wohl zugeben müssen, dass ich auf meine Fragen hier wenig sachliche Antworten bekommen hab. So far....

@Peter 1: es ist niemals und zu keinem Zeitpunkt übertrieben sich Sorgen um seine Zukunft zu machen


Sorgen um seine Zukunft und eine Karriere in der Medizin sind unterschiedliche Dinge ;-)

Welche deiner Fragen ist denn konkret nicht beantwortet worden?

John Silver
31.05.2008, 12:36
bla bla bla defensiv-komplexbehaftetes Gefasel

@Peter 1: es ist niemals und zu keinem Zeitpunkt übertrieben sich Sorgen um seine Zukunft zu machen

Ich wiederhole nochmals: Es ist verständlich, daß Du Dir Gedanken über eine mögliche Karriere als Ärztin machst. Aber Du bist viel zu voreilig. Denn all die Dinge, die es für Dich zu bewältigen gilt, bevor Du überhaupt eine Ärztin wirst, sind alles andere als ein Spaziergang. Aus diesem Grund, und weil wir, im Gegensatz zu Dir, diesen Weg bereits hinter uns haben, sagen wir Dir, daß du voreilig bist. Du verteilst schon das Fell eines Bären, den Du noch nicht erlegt hast. Also entspanne Dich, kriege erstmal einen Studienplatz, und fange erst an, zu studieren. Denn Du wirst erst am Ende des Studiums halbwegs wissen, welche Fachrichtung Dir wirklich zusagt. Weil man erst gegen Ende des Studiums, etwa im 5-6 klinischen Semester, halbwegs eine Ahnung davon bekommt, wie es in allen oder fast allen Fachrichtungen zugeht, und erst dann eine wirklich bewußte Auswahl treffen kann. Daran ändern auch all Deine bisherigen beruflichen Erfahrungen nichts. Mit mir haben jede Menge Leute studiert, die zuvor eine Ausbildung als Pflegekräfte absolvierten. Ich kenne deren Vorstellungen, die sie am Anfang des Studiums geäußert haben; jetzt haben die meisten ganz andere Wege eingeschlagen.

Versteh doch, daß ich das nicht sage, um Dir meine Überlegenheit zu demonstrieren. Ich muß das nicht tun, weil ich weiß, daß ich Dir in Sachen Qualifikation bereits haushoch überlegen bin. Wie wirklich hoch "haushoch" ist, wirst Du feststellen, wenn Du das M2 ablegen solltest. Hoffentlich wirst Du nicht eine dieser unerträglichen Dummschwätzer, die einem ständig mit ihren Geschichten auf den Geist gehen, daß sie Medizin hätten studieren können, es aber "wegen der Familienplanung", oder weil sie "lieber praktisch arbeiten", oder aus sonstigen fadenscheinigen Gründen nicht getan haben, jetzt aber einem Arzt mindestens ebenbürtig fühlen, nur weil sie rein theoretisch welche hätten sein können. Zu glauben, man wüßte als OTA auch nur im Ansatz so viel wie ein Arzt, egal, ob über Indikationsstellungen oder Karriere, ist eine maßlose Respektlosigkeit; wie maßlos, wirst Du feststellen, wenn Du herausfindest, wie hoch "haushoch" ist. Viel Glück.

Miss
31.05.2008, 13:39
Also, ich würd auch sagen, diese sog. Spitzendisziplinen gibt es nicht (mehr).
Auch wenn sich manch einer von den beispielsweise Herzchirurgen oder Neurochirurgen (das sind jetzt einfach mal Beispiele, kann die Erfahrungen da auch so nicht bestätigen) als Retter der Menschheit sieht ;-) und das ja auch wirklich z.T. faszinierende Eingriffe sind, die sie da machen...würd ich trotzdem sagen, die kochen auch nur mit Wasser, man kann sich da bestimmt nicht an den Tisch stellen und mal eben los operieren, aber mit ner gewissen Ausbildung und nem gewissen Geschick plus Übung (es ist nicht nur Talent) würden das wohl auch viele von uns hinkriegen.
Das denke ich aber auch von manch anderen Fachdisziplinen, Augen-OPs wow, Diagnose einer seltenen Hautkrankheit, Histologische Beurteilungen von Präparaten etc.pp.


Als Tipp kann ich weitergeben bzw. sieh es eher als Erfahrungswert, studier erstmal und guck, wie sich Deine Vorlieben und Sichtweisen während des Studiums verändern.
Bei mir und vielen anderen war das jedenfalls so...das, was ich jetzt mache, macht mir gerade total viel Spaß, wenn mir das jemand so vor 7 Jahren gesagt hätte, hätte ich nur ungläubig den Kopf geschüttelt...so kanns gehen.

Aber meiner Meinung nach geht Karriere auch mit Approbation mit 30plus...und ich denke, daß man, wenn man gewisse Abstriche macht, auch Karriere und Kinder managen kann. Vielleicht keine 5 Kinder neben eines Jobs als Chefärztin eines Uniklinikums :-nix (und am besten auch mit nem Mann, der nicht nur sein Ding durchziehen will, sondern die Sache mitträgt und man sich gegenseitig unterstützt) aber ist auch die Frage, ob alles sein muß. Mir reichen vielleicht 1,2 Kinder und irgendwann mal ein OÄ-Posten, und das geht bestimmt :-meinung

schmuggelmaeuschen
31.05.2008, 17:25
ich amüsier mich schon eine weile,... ich warte auch auf einen platz und mache eine ausbildung. Hab mir auch den kopf zerbrochen ob mich mit 30 noch jemand will, wie is das mit Kindern? Erstmal würd ich sagen wenn man will geht alles, außerdem häängt karriere weniger am alter als am Talent. Und dann würd ich mich mal meiner mama anschließen die immer sagt: Kind, mach erst mal dein examen und dann erstmal nen platz haben, dann durchhalten, dann das physikum, danach nochmal durchhalten und dann erstmal Hammerex.
et kütt wie et kütt

Evil
31.05.2008, 17:39
Zu glauben, man wüßte als OTA auch nur im Ansatz so viel wie ein Arzt, egal, ob über Indikationsstellungen oder Karriere, ist eine maßlose Respektlosigkeit; wie maßlos, wirst Du feststellen, wenn Du herausfindest, wie hoch "haushoch" ist. Viel Glück.
Na, nu übertreib mal nicht, Schatzinselpirat, soo hoch über den niederen Sterblichen stehen wir nun auch wieder nicht ;-)
Klar hat eine OTA nicht den theoretischen Hintergrund eines Medizinstudiums, aber gerade die Chirurgen und Orthopäden sind von allen Disziplinen diejenigen, die am wenigsten theoriebelastet sind. Das Gefasel von wegen Indikatonsstellung kannst Du Dir schenken, die allermeisten Würmer und Frakturen sind ziemlich klar, und wenn es schwieriger wird, brauchste Facharztkompetenz, die Du genausowenig hast, also blas Dich mal nicht so auf.
Und um die Zeitbelastung einer Assistenzärztin mitzubekommen, muß man einfach mal die Augen aufhalten, das hat nix mit Akademikersein zu tun :-D

@05deinin: nichtsdestoweniger klingst Du tatsächlich ein wenig empfindlich, was die Argumentation angeht. Hast Du das nötig?
Spitzendisziplinen gibt es keine. Jede Fachrichtung meint, sie sei die allerwichtigste und anspruchsvollste, das war schon immer so, deckt sich aber nicht mit der Realität. Ob und was Du aus Deinem Fach machst, liegt allein bei Dir.
Und mach Dir nicht zuviele Gedanken um ungelegte Eier, bevor es soweit ist, mußt Du Dich noch mit ganz anderen Sachen herumschlagen, mach Dir da mal jetzt keinen Kopp um sowas.

John Silver
31.05.2008, 18:13
Na, nu übertreib mal nicht, Schatzinselpirat, soo hoch über den niederen Sterblichen stehen wir nun auch wieder nicht ;-)
Klar hat eine OTA nicht den theoretischen Hintergrund eines Medizinstudiums, aber gerade die Chirurgen und Orthopäden sind von allen Disziplinen diejenigen, die am wenigsten theoriebelastet sind. Das Gefasel von wegen Indikatonsstellung kannst Du Dir schenken, die allermeisten Würmer und Frakturen sind ziemlich klar, und wenn es schwieriger wird, brauchste Facharztkompetenz, die Du genausowenig hast, also blas Dich mal nicht so auf.
Und um die Zeitbelastung einer Assistenzärztin mitzubekommen, muß man einfach mal die Augen aufhalten, das hat nix mit Akademikersein zu tun :-D

Ach, jetzt laß mir doch meinen Spaß :-D

Natürlich denke ich das nicht wörtlich, aber es ist ganz lustig, der guten OTA hier ein Paar Steilvorlagen zu liefern, damit sie sich noch ein bißchen in ihre stereotype Amoklaberei hineinsteigert :-)) Ich meine, sie kam hierher, bekam sachliche Antworten auf ihre Fragen, und dann ging das "man kann ja nix sagen, ohne daß..."-Gefasel los; da werde ich ein wenig mit dem Kind spielen dürfen, bitte-bitte :-))

Jégvirág
31.05.2008, 19:09
Also, ich würd auch sagen, diese sog. Spitzendisziplinen gibt es nicht (mehr).
Auch wenn sich manch einer von den beispielsweise Herzchirurgen oder Neurochirurgen (das sind jetzt einfach mal Beispiele, kann die Erfahrungen da auch so nicht bestätigen) als Retter der Menschheit sieht ;-) und das ja auch wirklich z.T. faszinierende Eingriffe sind, die sie da machen...würd ich trotzdem sagen, die kochen auch nur mit Wasser, man kann sich da bestimmt nicht an den Tisch stellen und mal eben los operieren, aber mit ner gewissen Ausbildung und nem gewissen Geschick plus Übung (es ist nicht nur Talent) würden das wohl auch viele von uns hinkriegen.
Das denke ich aber auch von manch anderen Fachdisziplinen, Augen-OPs wow, Diagnose einer seltenen Hautkrankheit, Histologische Beurteilungen von Präparaten etc.pp.

:-top ... sehe ich im Grunde ganz genauso. Erstmal hat jedes Gebiet seine eigenen faszinierenden Aspekte und dann ist das einfach eine Frage des Engagemants und der Übung. Wenn man lange genug in einem Bereich arbeitet, sollte man mit der Zeit so viel praktische Erfahrung haben, dass es keine Unmöglichkeit mehr ist, komplizierte OP/s/Indikationen, etc. pp zu bewerkstelligen. Dafür ist die Facharztausbildung schließlich da. Und niemand wird dazu gezwungen, ein Fach zu machen, das er nicht will.

Im Übrigen bin ich ganz eindeutig für den Erhaltder "Spitzendisziplinen" :-dafür Bevor jetzt die Steine fliegen ... wir merken ja, wohin auch nur die bloße Erwähnung dieses Wortes führt -> jeder hält "sein" Fach für das komplizierteste, wichtigste und interessanteste. Die Frage ist nur, warum das so schlimm ist!? Wenn man sich deswegen nicht gleich die Köppe einschlägt, weil es nur darum geht, den anderen von seiner Meinung zu überzeugen, dann ist das doch völlig in Ordnung. Wenn der Neurochirurg den Ophthalmologen für "unwichtiger" hält und der Ophth. sich davon überzeugen ließe, wo blieben dann die guten Augenärzte, die von ihrem Job 100% überzeugt sind! Und andersherum genauso. Dass jemand sein Gebiet für das wichtigste hält ist doch nur gut, für die Leistung, die er mit der Überzeugung bringt ... natürlich sollte man das trotzdem nicht raushängen lassen, als sei es wirklich so. Der erfahrene Mediziner weiß doch sowieso, dass in einem gesunden Körper nicht nur Hirn oder wahlweise Augen funktionieren sollten. Der Organismus funktioniert nur als Einheit und für jeden Teil der Einheit gibt es Spezialisten. Wer blöd, wenn nicht, oder!? Wer das anders sieht, der hat sich wirklich umsonst mit den VK-Fächern herumgeschlagen ... :-))

So, und zum Schluss wünsche ich mir den Weltfrieden :-D ... für alle, die Spezialisten sind und die, die's noch werden wollen ...