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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bildung - Elite - kein Zutritt für Nicht-mitglieder?



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ClooneyGeorge
10.10.2002, 18:13
Geld mag sicherlich vieles einfacher machen, und es ist leider Tatsache das es einen Zusammenhang zwischen Elternhaus und Bildungsabschluss gibt. (so gibt es ja selbst heute noch an einigen Grundschulen sog. Eignungstests...schon in den 70er wurden die Eigungstests bzw. die daraus resultierenden Empfehlungen unter die Lupe genommen in Hinblick aufs Elternhaus...kurz gesagt, Akademikerkinder bekamen größtenteils schon bei 50% der Punkte Gymnasiumempfehlungen, wogegen bei Arbeiterkinder unter 90% gar nichts lief...in den 90er gab es exakt die selben Resultate Hamburg, soviel hat sich also nicht geändert)
[kann übrigens aus eigener Erfahrung sagen, dass ich für die Realschule "vielleicht" geeignet attestiert bekam, auch wenn ich jetzt in die Klischeekiste greife, aber es spielte mit Sicherheit eine Rolle das mein Vater Grieche UND zu dem Zeitpunkt "einfacher" ARbeiter war, meine Ma Hausfrau]

Allerdings gibt es in Deutschland gottseidank noch Mechanismen wie den zweiten Bildungsweg welcher zumindest mir die Chance gab meinen 3,8 Realschulabschluss in die Tonne zu treten um ein 1,8 Abi nachzumachen. [und obendrein gibt es BaföG]

Ich finde jedoch das Shakespeare&Co. weit überbewertet werden, irgendwie gibt es hier in Deutschland eine so grosse Hochachtung vor Büchern das jeder der Mal Shakespeare gelesen hat schon als Intellektueller gilt.
Dabei war das Theater das Kino der Vergangenheit, und genauso sollte das Theater auch heute noch als "Kino" vom breiten Publikum genutzt werden.
Ich hab einige Shakespearewerke gelesen und gesehn, sehe sie nur zum Selbstzweck, sprich als Freizeitaktivität wie das Kino oder den Jazzclub.

Aber mal weg von Shakespeare, es gibt doch soviele Möglichkeiten um bei einer Bewerbung positiv hervorzustechen, dass kann anfangen beim kurzen Rock :-wow über soziales Engagement, Förderer des örtlichen Ausdruckstanzvereins bis hin zur Zweitidentität als fledermauskostümtragender Verbrechensjäger. (evtl. in Strumpfhosen)
Vitamin-B mag sicher oftmals helfen, doch 1. kann man sich Beziehungen selbst aufbauen und 2. muss sich derjenige dann irgendwann mal die Frage stellen, ob er auch ohne Mami und Papi dort wär wo/was er heute ist.
:-meinung

Lava
10.10.2002, 18:22
muss sich derjenige dann irgendwann mal die Frage stellen, ob er auch ohne Mami und Papi dort wär wo/was er heute ist.

Meinst du, das interessiert die?? So eine Frage stellt man sich schon aus reinem Selbstschutz nicht. :-D

Lion
10.10.2002, 18:46
Sehe ich ähnlich wie Janine. Was man hat, hat man. Woher das gekommen ist interessiert doch später keine Sau. ;-)

condorito
10.10.2002, 19:11
Naja,zum Glück sind solche Leute meist(und damit scher ich NICHT alle über einen Kamm) so unselbständig ,dass sie totale Looser sind,weil sie nie gelernt haben,auf eigenen Füssen zu stehen.
Muss zugeben,daß es für mich nie einfach war,es hat mich abba auch weitergebracht und zu meiner Entwicklung und Reifung durchaus positiv beigetragen..
Naja,und Bildung muss man sich selber beibringen,dazu taugt unser Bildungssystem überhaupt nicht!

Froschkönig
10.10.2002, 19:49
Nochmal zum Thema Literatur :
der ClooneyGoerge spricht davon, daß Literatur überbewertet wird. Finde ich nicht. Allerdings, wenn man Literatur als "Weltkulturerbe" betrachtet, ist es uferlos...wenn ich nicht gerade ein Reich-Ranicki bin und beruflich lesen darf, muß ich mir private Zeit abzwacken...
Die angeblich wichtige Literatur schließt ja heute außer Shakespeare und Mann auch einzelwerke bestimter autoren ein (Ich denke nur an den "Fänger im Roggen" von Salenger, den ich persönlich nie gelesen habe).
Kurzum, wer von Shakespeare über Thomas Mann, Fontane, Kafka, am besten noch Kant, Popper und Co. up to date sein will, der hat nun wirklich keine Zeit mehr für´s Leben, bloß weil er vor Bücherstapeln versauert.
Andererseits wird auch überbewertet, daß die Literatur überbewertet wird. Ich habe außer dem "Fänger im Roggen" noch mehr als genug "Bestsellerlisten-Kandidaten" nicht gelesen, oder wenigstens nur den Klappentext. Warum soll ich etwas lesen, das mich überhaupt nicht interessiert und das für meinen Beruf nicht notwendig ist ? Was jedoch nach wie vor wichtig zu sein scheint, ist - wie schon öfter angemerkt - das "mitreden können". Dafür ist es aber meist ausreichend, marginal eine Ahnung zu haben, wo man ein werk hinstecken muß. Solange man weiß, daß der Sommernachtstraum von Shakespeare ist, braucht man ihn nicht gelesen zu haben, man lenkt das gespräch auf ein anderes Werk, das man vielleicht - und sei es im Englischunterricht - gelesen hat und fragt danach...
Es gehört meines Erachtens heute schon dazu, von Literatur ein wenig ahnung zu haben, und sei es die Autor/Titel kombination.
Die Kehrseite ist, daß man sich fragt, wer diese Listen aufstellt, in denen steht, was man so gelesen haben muß. Shakespeare taucht da IMMER drin auf...was ist mit "Die unglaubliche Reise des kleinen Nils Holgersson" von Selma Lagerlöff, die für dieses Werk vor ca. 85 Jahren immerhin den Literaturnobelpreis bekommen hat ? Hab noch nie gehört, daß man das kennen muß...

Unterm Strich also : Viel Dampfgeplauder bei den so genannten Literaturkennern. Die Büchermasse auf dieser Welt ist - Gott sei dank - unüberscchaubar.
Wäre ja auch schlimm, wenn´s außer den "klassikern" nix anderes mehr geben würde.

Stellt Euch nur vor, in Hundert Jahren könnte man der Depp sein, weil man Harry Potter nicht gelesen hat :-D Obwohl manche das gerne schon heute so hinstellen wollen :-D :-D :-D

ClooneyGeorge
10.10.2002, 20:49
@Froschkönig:
In deinem eigenen Posting bestätigst du eigentlich das was ich mit "Literatur wird überbewertet" meine.


Kurzum, wer von Shakespeare über Thomas Mann, Fontane, Kafka, am besten noch Kant, Popper und Co. up to date sein will, der hat nun wirklich keine Zeit mehr für´s Leben, bloß weil er vor Bücherstapeln versauert

Genau diese Einstellung suggeriert doch, dass Lesen keine Freizeitbeschäftigung ist sondern eher Arbeit, etwas das man liest um auf Cocktailparties besser mitreden zu können.
Dieses falsche Bild ist wohl durch´s Fernsehn enstanden, die allgemeine Abneigung Büchern gegenüber, "dass ist was für (pseudo) Intellektuelle...alles Blödsinn, sowohl Buch als auch Film haben ihre daseinberechtigung, wer erstmal den BBC Hamlet mit Derec Jacobi gesehn hat weiss was gutes Fernsehn kann (und kommt mehr auf seine Kosten als beim Buch)....
Ich habe von den Autoren die du oben nennst mind. jeweils 1 Buch gelesen und kann mich trotzdem noch über ein Leben freuen :-D , weil ich Lesen als Freizeitbeschätigung sehe, etwas das ich vorm Einschlafen mal gerne tue oder um zu entspannen, und da schmeiss ich auch mal Kafka´s Prozess z.B. in die Ecke weil es mir nicht gefällt und lese Stephen King, sich nur ein Buch reinzuziehen um nachher mitreden zu können durchschaut man im übrigen ziemlich schnell.


wenn ich nicht gerade ein Reich-Ranicki bin und beruflich lesen darf, muß ich mir private Zeit abzwacken

Kann lesen nicht unter "private Zeit" fallen ? Wieso immer dieses Arbeitsdenken beim lesen ?


Warum soll ich etwas lesen, das mich überhaupt nicht interessiert und das für meinen Beruf nicht notwendig ist ?

Absolut richtig, kann ich nur bestätigen...


Es gehört meines Erachtens heute schon dazu, von Literatur ein wenig ahnung zu haben, und sei es die Autor/Titel kombination

Das stimmt leider, aber es ist schade und zeigt wie Literatur überbewertet wird (nicht im Sinne von ist unwichtig, aber im Sinne von "Boah, der hat den Leviathan gelesen, der muss ja schlau sein" :-??? )


Shakespeare taucht da IMMER drin auf

Das ist leider wie mit Einstein...geht´s um Bildung muss stets Einstein herhalten, bei Literatur Shakespeare (allerdings zu Recht)


Abschliessend sei gesagt....
Ein Buch zu lesen um Mitreden zu können ist arm, ein Buch zu lesen weil es Freude macht ist genauso eine Bereicherung wie ein guter Film oder der Besuch im Fussballstadion.
Jeder soll sich so amüsieren wie er es möchte...

@Janine

Meinst du, das interessiert die?? So eine Frage stellt man sich schon aus reinem Selbstschutz nicht

Bitte las mir doch noch meinen letzten funken Glauben an die Menschheit :-D

Lion
10.10.2002, 20:51
Hi,

also ich habe bis dato Harry Potter noch nicht gelesen und ich habe auch nicht vor es zu lesen, es sei denn ich falle mal so auf den Kopf, daß ich mit einer veränderten Persönlichkeit aufwache und mir dann danach ist.

Soll heißen. Menschen haben nuneinmal untersch. Interessen. Der eine geht mit seinem Chef vielleicht Golf spielen (ist wohl eher mein Ding), der andere unterhält sich mit ihm über Literatur oder macht sonst irgendetwas.

Froschkönig
10.10.2002, 20:54
Original geschrieben von ClooneyGeorge
@Froschkönig:
In deinem eigenen Posting bestätigst du eigentlich das was ich mit "Literatur wird überbewertet" meine.
Genau diese Einstellung suggeriert doch, dass Lesen keine Freizeitbeschäftigung ist sondern eher Arbeit, etwas das man liest um auf Cocktailparties besser mitreden zu können....

Na prima, das wollte ich doch, HURRA es hat mich hier jemand auf anhieb verstanden :-))

Und :
Natürlich fällt lesen unter "private Zeit" eben darum will ich da kein arbeitsdenken und das lesen, was ich WILL (Und obwohl es genial ist, wird Douglas Adams nie in der SPiegel Bestsellerliste auftauchen - obwohl er sogar schon tot ist, was bei manchen scheinbar hilft....egal, ich les ihn trotzdem gerne ....)

June
10.10.2002, 21:01
Original geschrieben von Froschkönig
Ich denke nur an den "Fänger im Roggen" von Salenger, den ich persönlich nie gelesen habe
Sei froh, da hast du GAR-NIX verpaßt! Hab bis kurz vorm Ende drauf gewartet, daß es noch interessant wird... :-D
Ich denke, Bücher, zu denen man sich zwingen muß, sie zu lesen bringen einem (bis auf vielleicht ein paar Ausnahmen, die man erst mit der Zeit schätzen lernt) nicht viel.
Sehe das wie ClooneyGeorge: Lies, wenn es dir Spaß macht, laß es sein, wenn es dir nichts gibt.
Was mich zur Zeit allerdings etwas traurig macht, ist daß ich so gerne mal wieder ein Buch lesen möchte, das nichts mit Medizin zu tun hat, aber keins kann mich fesseln - habe schon fünf angefangene Bücher neben meinem Bett liegen, und ich fürchte, ich werde keins davon zu Ende lesen... Ob man das Bücher lesen "verlernen" kann?
Fragt sich die June

ClooneyGeorge
10.10.2002, 21:04
Der Hitchhiker´s Guide ist einfach genial....mein Leben grundlegend verändert hat sie Szene im zweiten Teil im Restaurant am Ende des Universums, wo eine Kuh tanzend auf die Bühne springt, und den Gästen ihren Körper bzw. eine delikate fleischige Stellen ihres Körpers anbietet.
Arthur meint doch nur:
"Ich kann doch nichts essen was mal geredet hat."
:-((


Laut Bestsellerliste ist übrigens für die "Mitreder" nun auch der Kauf von Dieter Bohlen´s Biographie angesagt.

:-D

Froschkönig
10.10.2002, 21:05
Ich kann verstehen, wenn einem das lesen für private zwecke irgendwann vielleicht nicht als nonplusultra erscheint, aber verlernen ? NEIN!
Wohin gehen denn deine interessen, vielleicht kann dir jemand ein paar tips geben ?

June
10.10.2002, 21:45
Original geschrieben von Froschkönig
Ich kann verstehen, wenn einem das lesen für private zwecke irgendwann vielleicht nicht als nonplusultra erscheint, aber verlernen ? NEIN!
Wohin gehen denn deine interessen, vielleicht kann dir jemand ein paar tips geben ?
Na das klingt doch mal beruhigend!
Ich lese sonst verschiedenste Sachen, gerne Krimireihen (z.B. Leo Malet, Magdalen Nabb, Amanda Cross), Arthur C. Clarke (der von dem 2001 - Odyssee im Weltraum ist), Matt Ruff "Fool on the Hill" (nicht so bekannt, aber absolut empfehlenswert!!! Vielleicht sollte ich mir das mal wieder vornehmen...), Tolkien, Sartre, Camus... und jede Menge einzelner Bücher, die schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sind...
Ein paar Tips wären wirklich nicht schlecht!
Die June :-music

airmaria
10.10.2002, 23:37
Original geschrieben von condorito
Elite sollte sich auf Können gründen,und nicht auf irgendwas anderem wie sozialem Status


Aber wer entscheidet, welches Können wie hoch einzustufen ist?!

das künstklerische, das literarische, das literarische, das mathematische... das körperliche, das handwerkliche, das sportliche...

Wieso ist es eigentlich mehr "wert", wenn jemand irgendwelche Rechenprogramme schreibt, als wenn ein anderer ein begnadeter Schrauber ist?

Ach ja, noch was zum Lesen: ich les lieber die Bildzeitung, da weiß ich, was Deutschland denkt!

"Mary" airmaria

hobbes
11.10.2002, 00:00
Wieso ist es eigentlich mehr "wert", wenn jemand irgendwelche Rechenprogramme schreibt, als wenn ein anderer ein begnadeter Schrauber ist?

Eine Elite ist eben nur dann eine Elite wenn sie klein ist und über Wissen, Geld, Land oder andere Macht verfügt, von denen die anderen abhängig sind. Dadurch macht sie sich unentbehrlich und kann sich Rechte rausnehmen, die andere nicht haben.

Nun gibt es halt mal viele Schrauber und wenige Rechenprogrammschreiber.

(posting ohne jegliche persönliche Wertung)

Thomas24
11.10.2002, 11:46
Original geschrieben von airmaria


Ach ja, noch was zum Lesen: ich les lieber die Bildzeitung, da weiß ich, was Deutschland denkt!

"Mary" airmaria

Was Deutschland denkt ?
In Deutschland gibt es glücklicherweise mehr als nur die Meinung der leitenden Springerredakteure-


@GeorgeClooney
Bist Du auch ein glühender Anhänger der Bistromathik und des Unwahrscheinlichkeitsantriebs? Einfach genial absurd und witzig!

airmaria
11.10.2002, 12:38
@hobbes: es gibt aber weniger Luftfahrzeugmechaniker als Manager... alles eine Frage der Betrachtungsweise.
Außerdem spielen mehr Fußball, als es Informatiker gibt; dennoch werden die Spitzenspieler besser bezahlt.
Macht haben sie strenggenommen alle nicht und unverzichtbar sind sie auch nicht... jeder ist ersetzbar!

@Thomas24: meinst Du wirklich? Ist mir noch garnicht aufgefallen! :-))

"Mary" airmaria

Lion
11.10.2002, 13:24
Hi,

die Elite schlechthin, als feste Kaste oder sonstiges gibt es meiner Meinung nach nicht, sondern nur noch in einzelnen Bereichen.

Man nehme z.B. Michael Ballack. Zählt mit Sicherheit zur Elite des deutschen Fußballs, ist aber so dumm, daß man froh ist, wenn er bei einem Interview mal die Klappe hält.

Deshalb, glaube ich, gibt es keine Elite mehr, die all die Eigenschaften besitzt, die wir mit dem Begriff Elite in Verbindung bringen.
Man kann natürlich darüber streiten, ob die Elite einer Sparte über der einer anderen steht. Das hat dann wiederum oftmals etwas mit Beliebtheit zutun. Der beste Computerprogrammierer wird von der breiten Masse niemals so angehimmelt werden wie ein Hollywoodstar.

airmaria
11.10.2002, 14:19
Original geschrieben von Lion
Der beste Computerprogrammierer wird von der breiten Masse niemals so angehimmelt werden wie ein Hollywoodstar.

Mein Reden!!!!!!!

Die breite Masse bestimmt, wer zur Elite gehört und nicht umgekehrt!

... und wo kann man sich über die breite Masse am besten informieren? Das steht in der Bildzeitung! :-)) :-)) :-))

"Mary" airmaria

Lion
11.10.2002, 15:14
Original geschrieben von airmaria


... und wo kann man sich über die breite Masse am besten informieren? Das steht in der Bildzeitung! :-)) :-)) :-))



Stimme ich durchaus zu. Ich möchte die Bildzeitung jedenfalls niemals zum Feind haben. :-))

Lava
11.10.2002, 16:54
Woher kommt es denn, dass das Lesen überbewertet wird? Weil unsere Lesekultur stark nachgelassen hat. Da bildet man sich schon was ein, wenn man nur ein Buch gelesen hat. Dabei wird dann vergessen, warum man überhaupt liest und warum manche Bücher eben als Klassiker gelten und andere nicht. Aber ich schätze, das ist eine Entwicklung, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Unser Wissen vermehrt sich ja auch rapide und um mithalten zu können, verschlingt man halt lieber Infoschnipsel aus Galileo und der Blöd Zeitung.

Nachtrag: Ich finde, es geht einem viel verloren, wenn man nicht liest. Genauso wie June habe ich oft das Problem, ein Buch nach 50 Seiten wegzulegen. Aber wenn ich doch mal eins durch habe, nehme ich auch wirklich was mit. Zum einen macht es Spaß und es fördert die durch zu viel Fernsehen geschädigte Fantasie. Und wenn man dann noch sowas liest wie Herr der Ringe, kann man sich mit vielen Menschen praktisch endlos drüber unterhalten. :-)