Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche berufl. Möglichk. als Mediziner
Mysterious
13.08.2008, 19:50
Vielen Dank Pieks. der zweite funzt aber nich^^
Mysterious
13.08.2008, 19:51
Vielen Dank Pieks. der zweite funzt aber nich^^
Skalpella
13.08.2008, 20:59
Also ehrlich gesagt: ich verstehs nicht! Entweder man will Medizin studieren und als Arzt arbeiten, denn genau dazu soll das Medizinstudium ausbilden; oder man studiert etwas anderes und wird eine andere Tätigkeit ausüben.
Wer vorher schon nach etwas anderem sucht, sollte vielleicht doch nochmal das Fach überdenken.
Und im Anfangspost wurde genau danach gesucht:
Diesem Anlass zufolge, gab mir die Antwort der Ärztin einen Stoß auf bedenken. Daraufhin versuchte ich zu erfahren, was für berufliche Richtungen man als Mediziner hat. Nicht, dass
jeder denkt ich wäre geldgierig. Nein, um gottes Willen, doch mich interessiert es in welchen Richtungen - abgesehen von dem Beruf Arzt - man sich als fertiger Mediziner begeben kann. Mit weitaus besseren Arbeitsbedingungen lt. Forum.
ich zitiere: "
Dass man sich in Pharmaunternehmen eine goldene Nase verdient, ist jedoch ein Ammenmärchen: "Das Einstiegsgehalt und die Steigerungsraten sind bei weitem nicht so hoch, wie viele Ärzte denken." Zum Vergleich: Viele Mediziner in der Pharmaindustrie beginnen mit Einstiegsgehältern, die vergleichbar sind mit denjenigen eines Assistenzarztes mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung."
Das widerlegt Aussagen derer, die im Forum damit propagieren, dass man als Mediziner in der Pharmaindustrie weitaus bessere Chancen hätte. Vllt gibt es ja auch Beweise dafür und genau deshalb habe ich diesen Fred eröffnet.
Also vielen Dank im voraus.
Da frage ich mich dann: warum nicht Pharma studieren, wenn man eine Tätigkeit in der Pharmaindustrie erwägt. Nix für ungut: ich verstehs halt nur nicht :-nix
Ich sehe da keinen Widerspruch, medianab. Ein Arzt kann doch auch als Arzt außerhalb der kurativen Medizin tätig sein. Das Arbeiten in einer Behörde oder in einer Krankenkasse im Bereich der Prävention von Krankheiten ist de facto eine urärztliche Tätigkeit. Man darf nicht so strikt trennen zwischen Arzt und Nichtarzt, die Übergänge sind mehr als fließend :-)
Skalpella
13.08.2008, 21:33
Ich habe auch nicht vom Ausschluss des ausschließlich kurativen Bereichs gesprochen. In der Frage ging es aber explizit um
"abgesehen vom Beruf Arzt"
Und um irgendwas anderes zu machen, muss ich es auch nicht studieren *find*
Selbstverständlich gibt es auch urärztliche Tätigkeiten jenseits des Kurativums und natürlich gehört die Prävention dazu :-)
Ich glaube, der Threadsteller meint mit "Arzt" den typischen Arztberuf, der kurativer Natur ist. Oder Threadsteller? :-)
Pfleger:"28 Std/Woche und nur 1000 € Netto, man ist das deprimierend".
Ärztin: "Freu dich doch, dass du für deinen Popowisch-Job so viel Geld bekommst. Ich arbeite doppelt so viel, habe viermal so viel Verantwortung und bekomme 1800 € ausgezahlt"
Aus dieser Diskussion wurde ein Streitgespräch (zurecht, ich würde mich auch an der Stelle des Pflegers degradiert fühlen). Diesem Anlass zufolge, gab mir die Antwort der Ärztin einen Stoß auf bedenken. Daraufhin versuchte ich zu erfahren, was für berufliche Richtungen man als Mediziner hat. Nicht, dass
jeder denkt ich wäre geldgierig. Nein, um gottes Willen, doch mich interessiert es in welchen Richtungen - abgesehen von dem Beruf Arzt - man sich als fertiger Mediziner begeben kann. Mit weitaus besseren Arbeitsbedingungen lt. Forum.
Nachdem ich gegooglet habe, habe ich nichs Weiterführendes gefunden.
http://healthcare.monster.de/14978_de-de_p1.asp
ich zitiere: "
Dass man sich in Pharmaunternehmen eine goldene Nase verdient, ist jedoch ein Ammenmärchen: "Das Einstiegsgehalt und die Steigerungsraten sind bei weitem nicht so hoch, wie viele Ärzte denken." Zum Vergleich: Viele Mediziner in der Pharmaindustrie beginnen mit Einstiegsgehältern, die vergleichbar sind mit denjenigen eines Assistenzarztes mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung."
Das widerlegt Aussagen derer, die im Forum damit propagieren, dass man als Mediziner in der Pharmaindustrie weitaus bessere Chancen hätte. Vllt gibt es ja auch Beweise dafür und genau deshalb habe ich diesen Fred eröffnet.
Ich würde mich über Infos, Aussagen, Geschichten, insb. Beweise und Links freuen. Aber vorallem würde es mich interessieren in welchen Bereichen man tätig sein kann und wie und was die Tätigkeiten aussähen..
Wenn ich mal ganz ehrlich bin, finde ich was die Bezahlung angeht unverschämt. Meiner Meinung nach, ist es Ausnutzung und gerade das werde ich nicht zulassen, indem ich ins Ausland gehe oder meine Richtung wechsele :-meinung
Also vielen Dank im voraus.
Hab gerade keine Lust mir alles durchzulesen, ABER ich verdiene im 1. Jahr ohne Dienste ca. 15% netto mehr als die oben angegebenen 1800.
Wenn man in der Pharmaindustrie mit einem Gehalt eines Assis im 3.-4. Jahr anfängt dürfte das vermutlich inkl. DIensten 60 - 70 000 Euro brutto entsprechen, was meiner Meinung nach kein schlechtes Gehalt ist. Was ich gehört hab kriegt man auch was um den Dreh in der Industrie als Mediziner.
Wenn ich mir andere Leute angucke in meinem Alter (NaWis usw.) verdienen die meisten schlechter, mir fällt gerade niemand ein in meinem Bekanntenkreis, der wirklich besser verdienen würde. Ein bekannter Dipl. Physiker in der Industrie im Osten verdient das gleiche wie ich im öffentlichen Dienst.
Da muß ich sagen erscheint mir das Gehaltsmäßig nicht unbedingt attraktiver, da man als Arzt im öff D garantierte AUfstiege hat und keinen unsicheren Job wie in der Industrie. Aber macht ruhig weiter mit der wertvollen Diskussion, die sich irgendwie in letzter Zeit hier häuft, obwohl doch gerade gar keine großen Tarifverhandlungen sind. ;-) :-))
Mysterious
14.08.2008, 13:42
@ medianab
Du hast den Beitrag falsch interpretiert. Es war lediglich eine Interessensfrage und wie Gersig schon sagte, dass das Ziel meist das Gleiche ist, nur die Wege sind verschieden. Man kann als Arzt kurativ tätig sein oder als Mediziner in der Pharmaindustrie, sodass man im endeffekt was für die Menschheit tut...
Und das "abgesehen vom Beruf Arzt" war bezogen auf die Frage - wie der Threadtitel schon sagt - welche beruflichen Möglichkeiten man als Mediziner sonst hat abgesehen vom Beruf des Arztes. Ich wollte mich darüber informieren, weil ich davon mal was gehört habe, doch keine konkreten Vorstellungen hatte - zumindest bisher :-top
docmoechtegern
14.08.2008, 14:10
@ docmoechtegern
es geht nicht um Gehalt oder gar um Geld. bitte nicht so viel reininterpretieren. Aber aus diesem Teil Deines Beitrags schließe ich, dass Du primär aus monetären Gründen nicht (oder zumindest nicht hierzulande) kurativ arbeiten willst:
Wenn ich mal ganz ehrlich bin, finde ich was die Bezahlung angeht unverschämt. Meiner Meinung nach, ist es Ausnutzung und gerade das werde ich nicht zulassen, indem ich ins Ausland gehe oder meine Richtung wechsele
Und wie soll ich das hier
Die Schulmedizin ist der absolute Traum, doch die Bedingungen schrecken einen manchmal davor ab. interpretieren? Die einzige "Arbeitsbedingung", die Du in Deinem Ausgangsbeitrag erwähnt hast, ist die Deiner Meinung nach unverschämte Bezahlung, die Du für Ausnutzung hältst.;-)
Mysterious
14.08.2008, 14:33
@docmoechtegern
Es ging primär um Ausnutzung und nicht ums Geld. Das Verhältnis zwischen Leistung und "Belohnung" stimmt nicht, daher bin ich der Meinung, dass es relativ ungerecht ist auf diesem Niveau zu bezahlen und viel schlimmer ist es sich auf diesem Niveau bezahlen zu lassen (Aspekt: Ausnutzung) Und wenn ich die Möglichkeit habe, für mich das Beste vom Besten zu holen, sei es im Ausland oder durch eine andere Tätigkeit, die meine Bedürfnisse auch erfüllt und mir die Ruhe gibt was gutes getan zu haben, dann ist das völlig OK, find ich zumindest.
Ein wenig Egoismus ist garnicht mal so schlecht.." :-angel
Gegen eine kurative Tätigkeit gibt es keine Einwände, bis auf die Bezahlung, die hierzulande ausgezahlt wird. Ginge es um Monetarismus, so würde ich nicht mal einen Gedanken daran verlieren mich der Humanmedizin zu widmen.
Edit:
Die Bedingungen sind jeden bekannt, ich glaube ich muss nicht bei Adam und Eva anfangen :-
Und wenn man den Ausgangsbeitrag genau durchliest, dann stellt man fest, dass ich zwei Mankos genannt habe. Zum Einen die unzufriedenstellende Bezahlung und zum Anderen die schlechten Arbeitsbedingungen.
astrophys
14.08.2008, 14:46
Gut, anprangern ist leicht. Wie hoch sollte denn die "Belohnung" sein, damit jemand wie du nicht in andere Richtungen abwandert?
docmoechtegern
14.08.2008, 14:53
Ich denke, die Belohnung sollte mindestens so hoch wie die für Naturwissenschaftler und Ingenieure sein. ;-)
p.s.: Sag mal, Mysterious, bist Du mit Flowrocka verwandt? :-))
Mysterious
14.08.2008, 14:58
Über Zahlen lässt sich streiten, aber angemessen soll sie sein. Jemand der eine hohe Verantwortung hat, eine mind. 50 Std/Woche hat, Dienste schieben muss etc. soll (sagen wir mal) mit 2000 € monatlich sich abfinden ?
Mal eine Gegenfrage: Seid ihr denn mit der o.g. Bezahlung zufrieden oder warum stellt man sich auf einmal so quer, obwohl das Gehalt eines Arztes der Hauptgrund für die Mehrheit der 40 % der Medizinabsolventen ist das Heimatland zu verlassen ?
Aber eigentlich war das garnicht die Intention des Threads. Wieder einmal diskutiert man über etwas Anderes. Zumal Geldund Lohnfragen sehr subjektiv sind und man darüber nicht diskutieren, sondern eher seine Meinung bekannt geben kann. Folglich ist es zwecklos darüber zu "diskutieren".
gut ich hab auch so meine bedenken was die entlohnung angeht, aber es ist auch eine sache was man aus seiner ausbildung macht. ich kenn zb einige fachärzte in orthopädischen oder internistischen gemeinschaftspraxen die richtig dick asche machen. und mal ehrlich irgendwo ist es schon ein spannender beruf, wen ich mir die ganzen sesselpupper und bwler anschaue mach ich heute noch drei kreuze das ich medizin gemacht habe.
Mysterious
14.08.2008, 15:07
nicht, dass ich es wüsste. wie kommst du darauf ?
Verantwortung hast du als Assi nicht, die trägt der Oberarzt ;-)
Ehemaliger User 20130505
14.08.2008, 15:13
Über Zahlen lässt sich streiten, aber angemessen soll sie sein. Jemand der eine hohe Verantwortung hat, eine mind. 50 Std/Woche hat, Dienste schieben muss etc. soll (sagen wir mal) mit 2000 € monatlich sich abfinden ?
Mal eine Gegenfrage: Seid ihr denn mit der o.g. Bezahlung zufrieden oder warum stellt man sich auf einmal so quer, obwohl das Gehalt eines Arztes der Hauptgrund für die Mehrheit der 40 % der Medizinabsolventen ist das Heimatland zu verlassen ?
.Mysterious, mach Dir mal um Dein zukünftiges Gehalt keine so großen Sorgen. Bis Du mal fertig sein wirst, werden Ärzte- und Krankenhausbettendichte hierzulande auf britisches Niveau gesunken und Ärztegehälter auf britisches Niveau gestiegen sein.:-)) :-dance
Mysterious
14.08.2008, 15:14
mir hat mal ein PJ Student erzählt, dass selbst er Verantwortung hätte. Und zwar für all´ das, was er macht und hinterlässt...
Ehemaliger User 20130505
14.08.2008, 15:18
mir hat mal ein PJ Student erzählt, dass selbst er Verantwortung hätte. Und zwar für all´ das, was er macht und hinterlässt...Das war bestimmt Flowrocka. Wollen wir nicht mal wieder meinen Lieblingsthread ausgraben? :-))
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=36794&page=1
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