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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche berufl. Möglichk. als Mediziner



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astrophys
14.08.2008, 15:26
Zumal Geldund Lohnfragen sehr subjektiv sind und man darüber nicht diskutieren, sondern eher seine Meinung bekannt geben kann. Folglich ist es zwecklos darüber zu "diskutieren".

Deswegen habe ich dich ja gefragt, wie hoch die Entlohnung
für dich sein sollte. Oder ist es dir peinlich eine ungefähre Zahl zu nennen, die deiner Meinung nach angemessen wäre für einen Arzt frisch von der Uni.

Mysterious
14.08.2008, 15:33
Ich denke, die Belohnung sollte mindestens so hoch wie die für Naturwissenschaftler und Ingenieure sein. ;-)



ich weiss zwar nicht wie du auf peinlich kommst, aber ich schließe mich docmoechtegern an.

Ehemaliger User 20130505
14.08.2008, 15:45
......Rosig sind die Zeiten immerhin für Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Wirtschaftswissenschaftler. Auch Mathematiker und Informatiker sind gut dran.

So werden zum Beispiel bei Siemens in Deutschland vornehmlich Absolventen aus eben diesen fünf Fächergruppen eingestellt, und die können sich laut Unternehmenssprecher Marc Langendorf über ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von etwa 3300 brutto freuen,.....

Link (http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=50512409&top=SPIEGEL)

astrophys
14.08.2008, 15:53
ich weiss zwar nicht wie du auf peinlich kommst, aber ich schließe mich docmoechtegern an.


So hoch sind die Gehälter ja schon mindestens. Also ist die Bezahlung ja schonmal ok.

Was würde dir denn neben der klassischen Arzttätigkeit noch gefallen, nachdem du ja jetzt einige Alternativen gehört hast?

Mysterious
14.08.2008, 16:09
Interessamt fände ich die Verschmelzung zwischen Technik und Medizin --> Medizintechnik.
Wobei Pharmaindustrie auch ziemlich spannend ist. Das ist zwar ein breites Spektrum, doch was mich besonders interessieren könnte, wäre wie z.b. Wirkung und Nebenwirkung neuer Medikamente anhand von Probanden zu überprüfen. kA wie man das anders nennen kann^^. Oder etwa selbst in der Entwicklung mitzuwirken. An Erster Stelle steht natürlich die kurative Medizin. Ich finde es schön den Menschen direkt helfen zu können. Das hat mir das KPP auch gezeigt. Mit sehr viel Freude und Engagement hab ich es abgeschlossen.

NeuroChirurg
16.08.2008, 16:11
Interessamt fände ich die Verschmelzung zwischen Technik und Medizin --> Medizintechnik.
Wobei Pharmaindustrie auch ziemlich spannend ist. Das ist zwar ein breites Spektrum, doch was mich besonders interessieren könnte, wäre wie z.b. Wirkung und Nebenwirkung neuer Medikamente anhand von Probanden zu überprüfen. kA wie man das anders nennen kann^^. Oder etwa selbst in der Entwicklung mitzuwirken. An Erster Stelle steht natürlich die kurative Medizin. Ich finde es schön den Menschen direkt helfen zu können. Das hat mir das KPP auch gezeigt. Mit sehr viel Freude und Engagement hab ich es abgeschlossen.

Ich würd sagen fang erst mal an zu studieren und macht dir dann über die Gehälter gedanken, viell. packst du das studium gar nicht dann hatt sich das ganze eh erledigt :-)) :-)) (Was ich dir natürlich nich Wünsche)

P.S. Ich glaub es gibt keinen Arzt der am verhungern ist weil er zu wenig verdient :-top

Gersig
16.08.2008, 16:35
Ich finde es okay, sich im Vorfeld des Studiums Gedanken über die zukünftige Perspektive zu machen, und dazu gehören neben persönlichen Vorstellungen auch Geld und Arbeitszeit. Dass der "Durchschnittsarzt" nicht verhungert, weiß jeder :-)

Kommen wir doch bitte wieder zum Ausgangsthema

Mysterious
16.08.2008, 17:18
viell. packst du das studium gar nicht dann hatt sich das ganze eh erledigt :-)) :-)) (Was ich dir natürlich nich Wünsche)


eine viel zu zynische und vor allem naive Vorstellung. Am besten lasse ich alles sein, da sowieso nichts Sinn hat oder NeuroChirurg ? :-kotz




Ich finde es okay, sich im Vorfeld des Studiums Gedanken über die zukünftige Perspektive zu machen, und dazu gehören neben persönlichen Vorstellungen auch Geld und Arbeitszeit. Dass der "Durchschnittsarzt" nicht verhungert, weiß jeder

Kommen wir doch bitte wieder zum Ausgangsthema Danke :-top

NeuroChirurg
16.08.2008, 17:34
eine viel zu zynische und vor allem naive Vorstellung. Am besten lasse ich alles sein, da sowieso nichts Sinn hat oder NeuroChirurg ? :-kotz


Danke :-top

Natürlich macht man sich vor dem Studium über die Perspektiven Gedanken das streite ich doch gar nicht ab. Ist vielleicht auch falsch rüber gekommen.
Ich persönlich bin bloß ein bisschen davon genervt das sich jeder über die angeblich so mickrigen Gehälter von Ärzten beschwert, aber wie gesagt das ist ein anderes Thema :-)
Zurück zum eigentlich Thema, zu dem ich eigentlich nicht viel sagen kann, weil ich nicht so über die Gehälter von Medizintechniker informiert bin, aber kann mir nicht vorstellen das es da einen so großen Unterschied gibt, aber man kann mich ja gern eines besseren belehren :-)

Gruß

edit: hab mich gerade ein bisschen schlau gemacht anscheinend, liegt das Einstiegsgehalt eines Medizintechnikers zwischen 30.000-45.000 im Jahr

test
16.08.2008, 17:42
eine viel zu zynische und vor allem naive Vorstellung. Am besten lasse ich alles sein, da sowieso nichts Sinn hat oder NeuroChirurg ? :-kotz



Ich finds eher naiv mit welchen Vorstellungen hier immer über Gehälter von Ärzten und anderen BErufsgruppen diskutiert wird. :-nix :-angel

NeuroChirurg
16.08.2008, 17:43
Ich finds eher naiv mit welchen Vorstellungen hier immer über Gehälter von Ärzten und anderen BErufsgruppen diskutiert wird. :-nix :-angel

Dito :-meinung

Außerdem, über Geld spricht man nicht man hatt es :-D

Mysterious
16.08.2008, 17:46
Dann belehr uns doch eines Besseren lieber test. Du bist ja bereits Arzt und könntest uns Neulingen ein Stück von der Realität erzählen :) Naja das ist ja auch nicht das Ausgangsthema gewesen, aber falls jmd das Bedürfnis hat darüber zu erzählen dann bitteschön.

Mich interessiert in erster Linie welche anderweitigen beruflichen Möglichkeiten man als Mediziner sonst hat. Um Geld ging es ja in diesem Thread nicht, es entstand als Seitenthema aus der Diskussionsfolge.

Jane_Doe
16.08.2008, 17:48
Ihr habt wirklich zum Teil seltsame Vorstellungen. Hab mich auch erst gewundert, aber der Arzt Beruf ist immer noch einer von den bestbezahlsten Angestelltenberufe! Das Verhältnis zur Arbeitszeit passt eben nicht! Andere arbeiten eben nur 40h/w für ihr Geld.

Pharmaindustrie ... da gibt es genug, die weniger als ein Arzt verdienen. Die paar Laborleiter, die schon 45 sind, kannst du nicht mit Assistenzärzten vergleichen .... sondern vergleich sie mit Oberärzten! Und ich glaub es gibt mehr Oberärzte wie Laborleiter/Abteilungsleiter, die wirklich fett Kohle verdienen.

Also wenn du Medizin machen willst ... kurative Medizin ... pump Busen auf. Da gibt es noch Kohle zu verdienen.

Wenn es was anderes sein soll. Werd Pilot ... nur 3 Jährige Ausbildung ... und irgendwann ein strammes Gehalt. Bei manchen Airlines als alteingesessener Kapitän bis zu ner Viertel Millionen pro Jahr.

Mein dritter Vorschlag wäre Fluglotse ... die haben recht schnell auch ein gutes Monatsgehalt beisammen. Und laut Süddeutscher ist das steigerbar bis 8000 pro Monat.

Aber ob das alles so viel toller ist als Medizin?!!?

Naturwissenschaftler allgemein ... verdienen einen Dreck. Hab auch erst gedacht, das sei ne Goldoase .... aber das ist es nicht. Da musste dich erst jahrelang hochvögeln ... bis da auch mal was zurückkommt.

Und an der Hochschule kannst es sowieso vergessen ... nur befristete Verträge und das Entgeld ist ein WItz ... und die MÜSSEN auch Arbeiten ... mehr als 40h. Und wie viele Leute werden Professoren?

Ach so ... Politiker werden hab ich vergessen ... saftiges Monatsgehalt und nebenher noch Aufsichtsrat ....

Mysterious
16.08.2008, 17:52
BITTE, wieder einmal muss ich darauf hinweisen, dass Geld nicht Thema des Threads ist. Back to topic !!!

Pauker
16.08.2008, 17:53
I
Ach so ... Politiker werden hab ich vergessen ... saftiges Monatsgehalt und nebenher noch Aufsichtsrat ....Du hast den Job mit der weltbesten Work-Life-Balance vergessen. :-))

NeuroChirurg
16.08.2008, 17:56
Dazu muss man kein Arzt sein :-)
Einfach mal den Tarifvertrag anschauen :-winky

test
16.08.2008, 18:01
Ich hab doch schon meinen Senf abgegeben in Post 48 dieses Threads:
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?p=682642#post682642

Ich würde dir vor allem auch mal ans Herz legen den Unterschied zwischen brutto und netto GEhalt zu verstehen. Der von dir aufgeführte Vergleich der netto Gehälter zu BEginn des Threads zeigt nicht gerade sehr viel Weitsicht. Desweiteren sind Arztgehälter kein Geheimnis und die Tabellen im öffentlichen Dienst einfach zu finden und können dann mit anderen Berufsgruppen verglichen werden. ;)

Im öffentlichen Dienst als Angestellter sind Ärzte die best bezahlte BErufsgruppe. Die Möglichkeiten in anderen Bereichen (Industrie, Verwaltung usw.) sind auch gut und liegen im Schnitt über denen anderer Berufsgruppen. Mir würde kein Studium einfallen mit dem man garantiert so viel verdient wie als Arzt.
Mit anderen Studiengängen muß man schon deutlich besser verdienen als der Schnitt um über dem gehalt von ÄRzten zu liegen. Sicher möglich mit Jura oder BWL/VWL aber dann nicht die Regel. (in der süddeutschen hab ich neulich Durchschnittsstartgehälter für BWLer gesehen, die unter meinem Gehalt im 1.Jahr lagen).
Also bei aller Jammerei wüßte ich echt nicht, was ich hätte studiert haben sollen, um jetzt mit SIcherheit mehr zu verdienen als ich es tue? Hätte vielleicht eine reiche Frau heiraten sollen. ;)
Zu dem Punkt mit den hohen Arbeitszeiten, das ist sicher richtig, aber inzwischen hat man die Möglichkeit, wenn man 40h arbeiten will, an Häuser zu gehen, die entweder in Freizeit oder mehr Geld ausgleichen oder direkt in ein Haus zu gehen, wo tatsächlich nur 40h gearbeitet wird. :-meinung Und zu glauben, dass in anderen Bereichen, in denen höhere Gehälter gezahlt werden, nur 40h gearbeitet wird, ist wohl illusorisch. :-meinung

Mysterious
16.08.2008, 18:23
Das Gehalt, das ich am Anfang genannt habe, war nicht mein Quelle. Hättest du aber aus dem Beitrag entnehmen können. Eine Unterscheidung zwischen netto und brutto ist glaub ich jedem geheuer - ausserdem ist brutto sowieso irrelvant, denn aus deinem Beitrag zur PV kannst du dir kein Eis kaufen^^
Was am Ende ausschlaggebend ist, ist die fettgedruckte Summe von der zahlreiche Ausgaben subtrahiert worden sind.

test
16.08.2008, 18:38
Das Gehalt, das ich am Anfang genannt habe, war nicht mein Quelle. Hättest du aber aus dem Beitrag entnehmen können. Eine Unterscheidung zwischen netto und brutto ist glaub ich jedem geheuer - ausserdem ist brutto sowieso irrelvant, denn aus deinem Beitrag zur PV kannst du dir kein Eis kaufen^^
Was am Ende ausschlaggebend ist, ist die fettgedruckte Summe von der zahlreiche Ausgaben subtrahiert worden sind.

Deine Aussage belegt meine oben gemachte These. :-))
Es spielt sehr wohl eine Rolle wieviel du in Versorgungswerk und Zusatzversorgung enzahlst, da sich daraus ja deine Versorgung im Alter ergibt. Was meinst du, wer da besser da steht Pfleger mit halber Stelle oder Arzt?

Der Vergleich von netto Gehältern ist abgesehen davon völlig schwachsinnig, weil es von Familienstand, Steuerklasse, Krankenkasse, Anzahl der Kinder usw.. völlig unterschiedlich ausfällt. Für einen objektiven Vergleich sind nur brutto Gehälter sinnvoll.
Wenn es dich stört, dass die Abgabenlast in Deutschland hoch ist, dann hat das nichts mit dem Arztberuf zu tun sondern mit dem deutschen Sozialsystem. Und wenn der Arztberuf so schlecht bezahlt ist, zeig mir mal Bruttogehälter von anderen Berufsgruppen im 1. Jahr.

Mysterious
16.08.2008, 18:46
Wenn es darum geht, gebe ich dir natürlich Recht. Doch was zählt, ist das JETZT und was später kommt werden wir sehen^^

Ausserdem kannst du mir garnicht garantieren, ob z.b. meine Rente überhaupt gezahlt wird oder nicht :-D



Back to topic:
http://www.thieme.de/viamedici/medizin/beruf/index.html
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,390387,00.html
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=30074

EDIT:
Spiegel
"Der Marburger Bund hat ausgerechnet, dass ein 29-jähriger verheirateter Arzt über einen Zeitraum von zehn Jahren exakt 31.298,46 Euro weniger verdient als zu BAT-Zeiten. "

"Die Arbeitsbelastungen in den Kliniken nähmen zu, der ohnehin karge Lohn gehe weiterhin zurück. Im ersten Jahr verdient ein 28-jähriger, lediger Arzt in einer öffentlichen Klinik 3070 Euro brutto pro Monat, im fünften Jahr sind es 3400 Euro."

"Bei BMW hingegen fängt ein junger Ingenieur im Schnitt mit knapp 4000 Euro brutto an und wird selten 60 Stunden die Woche arbeiten müssen."

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