PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zum Präpkurs



Seiten : 1 2 [3]

Medicus_bonus
26.08.2008, 06:52
Ohje ohje jetzt philosophieren schon die Abiturienten hier als hätten sie schon
sonst was für eine Lebenserfahrung!
Ist auch sehr sehr wahrscheinlich, daß du als PJler 10mal mehr Ahnung hast als irgendso ein dahergelaufener Oberarzt.
Wirst mal nen ganz Toller!!!!!!

Ob ich ein Toller werde, sehen wir dann. Das kann keiner sagen. ABer glaube mir eins und da ist die Medizin keine Ausnahmen: Es gibt IMMER jemanden der besser ist, der nocht nicht so lange dabei ist wie du.
Das nicht zu akzeptieren ist eine Krankheit die viele Mediziner haben. Grenzenlose Arroganz.
Ob ich studiere oder nicht, ich behalte recht: Medizin ist ein kooperatives Berufsfeld und kein Schlachtfeld, auf dem es darum geht wer der Bessere ist und dem Chef am Besten in den Arsch kriecht und am Wenigsten selbst denkt.

Strodti
26.08.2008, 08:28
Zum Thema Bildung:
Es ist leider Fakt, dass die Bildungschancen stark vom Elternhaus abhängen. Natürlich gibt es eine Durchlässigkeit in beide Richtungen, aber in der Regel besuchen Arbeiter- und Migrantenkinder seltener die Hochschule.

Quellen:
Shell Jugendstudie 2006
http://www.zeit.de/2006/39/Shell_Studie
PISA Studie http://de.wikipedia.org/wiki/Auswertung_der_PISA-Studien:_Einfluss_des_sozialen_Hintergrunds

Tut mir leid, dass ich keine Primärquellen gefunden habe, sondern nur sekundäre. Ich habe nur kostenpflichtige Downloadmöglichkeiten gefunden.

Medicus_bonus
26.08.2008, 11:59
Zum Thema Bildung:
Es ist leider Fakt, dass die Bildungschancen stark vom Elternhaus abhängen. Natürlich gibt es eine Durchlässigkeit in beide Richtungen, aber in der Regel besuchen Arbeiter- und Migrantenkinder seltener die Hochschule.

Quellen:
Shell Jugendstudie 2006
http://www.zeit.de/2006/39/Shell_Studie
PISA Studie http://de.wikipedia.org/wiki/Auswertung_der_PISA-Studien:_Einfluss_des_sozialen_Hintergrunds

Tut mir leid, dass ich keine Primärquellen gefunden habe, sondern nur sekundäre. Ich habe nur kostenpflichtige Downloadmöglichkeiten gefunden.

So sieht es leider aus. Haben wir auch aktuell im Soziologie LK und haben dazu viele Quellen hinzugezogen wie Zeitungsartikel (auch welche die schon etwas Älter sind).
Auch erschreckend finde ich, wenn dann jemand in der Schule erzählt was alles so auf einem im Studium zukommt (jemand vom Arbeitsamt) und dann plötzlich alle staunen und schlucken, obwohl ich schon vor Monaten vielen soetwas erzählt habe. Plötzlich, kurz vor dem Abi, fangen viele in meiner Stufe an zu realisieren wie eng es wird und was noch kommen wird und geraten nun in Panik.
Vor einem Jahr wurde ich noch müde belächelt, heute durchlöchert mit Fragen ... DAS kann es auch nicht sein. In einem Jahr geht für die Meisten das Studium los und einige wussten noch nicht einmal was Bachelor ist :-kotz

Strodti
26.08.2008, 12:06
Naja... das darf man aber auch nicht zu eng sehen. Natürlich sollte man sich informieren und ich finde es auch legitim, wenn sich ein ZVS-Bewerber um den Präp-Kurs gedanken macht, aber man kann auch ohne 2 jähriger Vorbereitung einen guten Studienstart hinlegen.

Kackbratze
26.08.2008, 14:39
Dann gehört deine Familie zu den Ausnahmen, denn die Meisten Familien (es ist in dem Fall total egal aus welchem Land die kommen) die aus der Unterschicht kommen haben eine sehr schlechte Arbeitsmoral, was sich auf die Kinder abfärbt.

ABer glaube mir eins und da ist die Medizin keine Ausnahmen: Es gibt IMMER jemanden der besser ist, der nocht nicht so lange dabei ist wie du.
Das nicht zu akzeptieren ist eine Krankheit die viele Mediziner haben. Grenzenlose Arroganz.
Ob ich studiere oder nicht, ich behalte recht: Medizin ist ein kooperatives Berufsfeld und kein Schlachtfeld, auf dem es darum geht wer der Bessere ist und dem Chef am Besten in den Arsch kriecht und am Wenigsten selbst denkt.

Boah, man möchte sich vor soviel Lebenserfahrung verneigen.
Vielleicht zum Erbrechen, aber nicht vor Ehrfurcht.

leks
26.08.2008, 14:47
Boah, man möchte sich vor soviel Lebenserfahrung verneigen.
Vielleicht zum Erbrechen, aber nicht vor Ehrfurcht.

hey ruhig bleiben. du verwechselst ihn mit jemandem der keine ahnung hat!

unter seinem namen steht immerhin "elitär" UND er ist im Soziologie-LK.

Coxy-Baby
26.08.2008, 15:13
Boah, man möchte sich vor soviel Lebenserfahrung verneigen.
Vielleicht zum Erbrechen, aber nicht vor Ehrfurcht.

Würde mich da gerne anschließen.
Aber so sind halt die bösen Medis, wieder arrogant ohne Ende und das
obwohl Er einen LK Sozi hat mit vielen Zeitungsartikeln (dafür Hut ab).
Damit ist er uns allen menschlich und emotional so viel weiter voraus.....




(und so langsam aber sicher werde ich mal das Popcorn ansetzen)

BoBWheeler
26.08.2008, 16:32
Entschuldigung, aber was soll denn diese Intoleranz? Medicus hat eine Frage gestellt, eben weil er keinen persönlichen Einblick in die Materie hat. Anstatt einem Interessierten zu helfen, zieht man vor, ihn herunterzumachen. Irgendein Herumsinnieren sehe ich nicht als derat tragisch an.

Bei den anschließenden Spekulationen über den sozialen Hintergrund über (Med)Studenten handelt es sich nicht um ominöse Studieninhalte, die man mit dem 8. Semster geschenkt bekommt, als vielmehr um persönliche Meinungen. Die sollte man sachlich behandeln, schon allein wegen seiner selbst. Ich teile auch nicht Medicus' Ansichten, aber das ist kein Grund, so zu reagieren.

Ich verstehe nicht, warum das Interesse am eigenen Beruf als irgendetwas, worüber man sich mokieren -ja fast schon schützen- muss, angesehen wird, als vielmehr etwas schönes, wo man einem "Frischling" helfen und seine eigene Erfahrung einbringen kann.

Muriel
26.08.2008, 16:36
Und schau dich doch mal um. 50% sind Ärztekinder und geschätze 5% haben Eltern, die keine Akademiker sind.
Wow, ich bin etwas Besonderes. Oder muss ich mich schämen, dass mein Papa gerade mal die mittlere Reife hat und meine Mutter mit 13 nach 8 Volksschuljahren arbeiten gehen musste? Hm, ich werde mir mal Gedanken machen. Vielleicht wiegt das ja aber auch meinen Mangel an Sozialkompetenz auf, der mir mit dem leider Gottes sehr guten Abitur ja nun als großer Makel anhaftet.

Himmel, was ist das hier mal wieder alles für ein Blödsinn *Kopf schüttel*

Coxy-Baby
26.08.2008, 16:52
Entschuldigung, aber was soll denn diese Intoleranz? Medicus hat eine Frage gestellt, eben weil er keinen persönlichen Einblick in die Materie hat. Anstatt einem Interessierten zu helfen, zieht man vor, ihn herunterzumachen. Irgendein Herumsinnieren sehe ich nicht als derat tragisch an.


Gehst auch noch zu Schule oder????
Gegen Interesse hat ja keiner was aber wenn hier schon Schüler rumlungern und mit Aussagen wie:

"Das nicht zu akzeptieren ist eine Krankheit die viele Mediziner haben. Grenzenlose Arroganz.
Ob ich studiere oder nicht, ich behalte recht: Medizin ist ein kooperatives Berufsfeld und kein Schlachtfeld, auf dem es darum geht wer der Bessere ist und dem Chef am Besten in den Arsch kriecht und am Wenigsten selbst denkt."

dann ist es auch klar,daß die Medis da auch mal nen Spruch drücken!!!!!!

:-meinung

Skalpella
26.08.2008, 17:05
Es geht hier ja nicht um die Ausnahmen, die es zweifellos gibt. Die Statistik gibt nun leider genau das wieder, was hier geschrieben wird: weniger Arbeiterkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien studieren Medizin. Und: Ja, es gibt Ausnahmen!
Und nur weil die Fragen von Herrn Bonus bisweilen etwas nervig sind und er sich anmaßt, Mediziner menschlich zu beurteilen, von denen er nun wieder tatsächlich zuwenig kennt, so hat er doch nicht ganz unrecht in seiner Wiedergabe(sic!) der statitischen Daten der deutschen Studienlandschaft. Das deutsche Schulsystem wurde übrigens unlängst auch von der UNESCO genau für diese Gegebenheiten kritisiert. Zu wenig durchlässig für Kinder aus der "Unterschicht".
Also nicht immer Einzelfälle mit Statisik verwechseln, auch wenn man dies gerne tun würde, um Herrn Bonus in seine Schranken zu verweisen ;-)
Ausserdem sind wir sowas von OffTopic *anmerk*

BoBWheeler
26.08.2008, 17:06
Gehst auch noch zu Schule oder????
Gegen Interesse hat ja keiner was aber wenn hier schon Schüler rumlungern und mit Aussagen wie: [..]


Nein, ich bin nicht mehr in der Schule. Und selbst wenn, hätte es auf die Integrität meiner Aussage keinen Einfluss.



... dann ist es auch klar,daß die Medis da auch mal nen Spruch drücken!!!!!!


Auf eine dumme Aussage kann man auf verschiedene Weise antworten. Die beste ist: gar nicht.

Sebastian1
26.08.2008, 17:10
Okay, genug Unfug verbreitet in diesem Thread, teilweise mit persönlichen Seitenhieben, reicht mir, um den dicht zu machen. Beschwerden bitte nach /dev/null. Danke.