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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist schwieriger/aufwendiger--Physikum oder Hammerexamen?



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Lava
04.10.2008, 13:02
Du bist nur bei einem Psychologen in Behandlung? Also eine Depression gehört in die Hände eines Psychiaters! Hab's zwar noch anders gelernt im Kurs damals (:-)) ), aber auch Zwangserkrankungen scheinen mittlerweile recht erfolgreich behandelt werden zu können.


Würdet ihr also sagen mit so einer "minimalstrategie sich durch die Klinik durchwurschteln" und nur die Pflichtveranstaltungen zu besuchen und sich die unterschriften abzuholen kann trotzdem zu einem erfolgreichen Hammerexamen führen oder flieg ich damit voll auf die Schnauze und sollte mir die nächsten 5 Semester schenken+ PJ und was anderes machen?

Also ERFOLGREICH wirst du mit der Strategie nicht. Bestehen ist sicher möglich, aber ne tolle Leistung wird das nicht. Wie denn auch? Je breiter die Basis ist, die du dir schon während des Studiums aufbaust, umso leichter fällt es dir im Hammerexamen. Du kannst nicht erst 3 Monate vorher anfangen zu lernen, wenn du noch nie vorher von den Sachen gehört hast, die gefragt werden.

Praktisches Können ist übrigens auch in der mündlichen Prüfung nicht soooo wichtig. Man muss zwar den Prüfern am Krankenbett ein paar Untersuchungstechniken vormachen, aber da reicht es auch, wenn man das so wischi-waschi kann...

Unsicherer
04.10.2008, 13:39
Ich sag mal ne knappe 3 würde mir absolut ausreichen. Die Frage ist natürlich wie schwer das lernen wird wenn man ja jetzt schon weiß das man das alles eigentlich nie anwenden möchte.

Aber ich hatte halt überlegt im PJ ins Ausland zu gehen und dann schon 6Monate vor dem Examen gründlich zu lernen um auf eine 3 zu kommen oder so.

marry276
04.10.2008, 15:19
Naja, ne 3 ist denke ich auf alle Fälle drin, ist aber die Frage, ob Dir das soviel bringt, wenn Du absolut keinen Bock drauf hast. Und Ausland ist halt auch nicht immer DIE Alternative fürs PJ. Wo willst Du denn hin?
Und bis dahin ist es natürlich auch noch ne ganz schön lange Zeit, die man erstmal überstehen muss. Willst Du das wirklich? Ich meine, lieber jetzt was anderes machen als in 4 Jahren zu sehen, dass die Alternativen mit Medizinstudium vielleicht doch nicht so pralle sind wie Du Dir vorher ausgemalt hast.

Lava
04.10.2008, 16:11
Die Frage ist natürlich wie schwer das lernen wird wenn man ja jetzt schon weiß das man das alles eigentlich nie anwenden möchte.


Ich will Unfallchirurgie machen. Meinst du, Hämatologie, Arbeitsmedizin, irgendwelche Hörtests oder geburtsunmögliche Lagen interessieren mich? :-D Lernen musste ich sie trotzdem.

Unsicherer
04.10.2008, 16:40
Ja aber naja, Du willst halt alls Arzt (Unfallchirurg)arbeiten und weißt halt dass das zum Studium dazugehört und Du das halt lernen musst um nachher dein Zeil (Unfallchirurg) zu verwirklichen.
Will nur sagen dass es da nochmal was anderes ist wenn man gar nicht als Arzt tätig sein möchte.

Denke ich werde mich kommende Woche exmatrikulieren. Hat irgendwie keinen Sinn mehr.

wildcoyote
04.10.2008, 16:52
öhm, ja. wenn man kein arzt werden will soll man kein medizin studieren, das ist soweit korrekt.

netfinder
04.10.2008, 17:21
öhm, ja. wenn man kein arzt werden will soll man kein medizin studieren, das ist soweit korrekt.

so ganz wuerd ich das ja nicht unterschreiben, aber im großen und ganzen^^ schon.

wildcoyote
04.10.2008, 17:22
so ganz wuerd ich das ja nicht unterschreiben, aber im großen und ganzen^^ schon.

hmm, also wenn man in der industrie/labor sonst wo arbeiten will gibts da viieeel einfachere wege an den job zu kommen :-top

netfinder
04.10.2008, 17:26
einfachere wege als ein medizinstudium? Also bis auf die diversen Praktika ist das Studium doch sowas von einfach, wenns nur um den Hochschulabschluss geht.

zweistein
04.10.2008, 17:31
hmm, also wenn man in der industrie/labor sonst wo arbeiten will gibts da viieeel einfachere wege an den job zu kommen :-topZum Beispiel ein Chemie- oder Physikstudium. :-))

Schneekoenigin
04.10.2008, 17:43
Hey,

Also ich würde dringend davon abraten, während einer Depression eine derartige Entscheidung zu treffen! Nimm eine Auszeit, mache eine Therapie - wenn Du wieder Gesund bist kannst Du Dich immernoch exmatrikuliern wenn Du es dann noch willst.
Damit will ich Dein Problem keineswegs herunterspielen, aber in diesem Zustand sollte niemand sein Leben planen (müssen).
Wenn Du gesund bist und immernoch nicht Arzt werden oder in einem alternativen Berufsfeld als Mediziner arbeiten willst, gibt es noch genügend Möglichkeiten. Wenn Du aber so (depressiv) etwas neues anfängst, ist das nächste Problem nur eine Frage der Zeit.

In diesem Sinne - alles Gute, vorallem gute Besserung,
Grüße,
Schneekönigin

wildcoyote
04.10.2008, 17:46
Hey,

Also ich würde dringend davon abraten, während einer Depression eine derartige Entscheidung zu treffen! Nimm eine Auszeit, mache eine Therapie - wenn Du wieder Gesund bist kannst Du Dich immernoch exmatrikuliern wenn Du es dann noch willst.
Damit will ich Dein Problem keineswegs herunterspielen, aber in diesem Zustand sollte niemand sein Leben planen (müssen).
Wenn Du gesund bist und immernoch nicht Arzt werden oder in einem alternativen Berufsfeld als Mediziner arbeiten willst, gibt es noch genügend Möglichkeiten. Wenn Du aber so (depressiv) etwas neues anfängst, ist das nächste Problem nur eine Frage der Zeit.

In diesem Sinne - alles Gute, vorallem gute Besserung,
Grüße,
Schneekönigin

true, habs überlesen

Ehemaliger-User-13092010
07.10.2008, 18:47
koennen wir wieder zum thema kommen?

was ich im lesesaal gesehen habe, wuerde ich eher sagen, das HEX ist aufwendiger, da die Studis monatelang nur auf das HEX lernen. Aber da im Hex deutlich weniger als 40% der angemeldeten durchfallen, ist es wohl einfacher als das Physikum. Muendlich war ja das Physikum hop oder flop: kann gut gehen, kann aber auch total schief gehen. Im HEX mundlich ist es eher einfach durchzukommen.
Also darauf stelle ich mich ein.

Lava
07.10.2008, 18:49
Spitzen Logik. Vielen fallen durch = Physikum schwer. Fast alle bestehen = HEX einfach zu bestehen.

Du vergisst, dass da einige Jahre und Scheine dazwischen liegen. Ich sag's mal so: wer das HEX nicht schaffen würde, wurde vorher ausgesiebt.

Ehemaliger-User-13092010
07.10.2008, 18:55
Dein Scharfsinn ist einfach genial. Hier geht es nicht um Scheine und Klausuren vor den Examina, sondern nur um die Examina selbst.
In der Klinik und Sieb? Da habe ich etwas nicht mitgekriegt, oder bin ein Genie, denn in der Klinik lerne ich fast nix fuer Klausuren und schreibe 1-3... Physikum mit 4 bestanden...

Ja, wenn ca. 40% durchfallen, ist es fuer mich ein Anzeichen vom Schweregrad. Beim Hex fallen ja ca. 5% durch. Zwischen 40 und 5% liegen Welten.

Aber vielleicht haben wir die Frage unterschiedlich verstanden. Ich gehe von einem Durchschnittstudenten aus, der vor dem Physikum steht und derselbe, wenn er vor dem Hex steht... Ist klar, dass wenn du einem Laien das Physikum und das Hex gibts, dass er das HEX schwerer findetm weil dort viel Vorwissen verlangt wird.

Lava
07.10.2008, 19:04
OK, im Schnitt fällt das Ergebnis beim HEX besser aus. Ich denke aber, das liegt auch daran, dass man einfach viel dazu lernt. Man lernt besser mit der Zeit umzugehen, schneller die richtigen Lernmaterialien zu finden und sich nicht so von anderen verrückt machen zu lassen. Man ist einfach durch 6 Jahre Studium besser trainiert als vorm Physikum. Und wie gesagt: wer am Studium keinen Spaß hat oder wem das nicht liegt, der hört schon vorher auf und nicht erst vor der allerletzten Klausur, dem Examen.

test
07.10.2008, 21:06
Dein Scharfsinn ist einfach genial. Hier geht es nicht um Scheine und Klausuren vor den Examina, sondern nur um die Examina selbst.
In der Klinik und Sieb? Da habe ich etwas nicht mitgekriegt, oder bin ein Genie, denn in der Klinik lerne ich fast nix fuer Klausuren und schreibe 1-3... Physikum mit 4 bestanden...

Ja, wenn ca. 40% durchfallen, ist es fuer mich ein Anzeichen vom Schweregrad. Beim Hex fallen ja ca. 5% durch. Zwischen 40 und 5% liegen Welten.

Aber vielleicht haben wir die Frage unterschiedlich verstanden. Ich gehe von einem Durchschnittstudenten aus, der vor dem Physikum steht und derselbe, wenn er vor dem Hex steht... Ist klar, dass wenn du einem Laien das Physikum und das Hex gibts, dass er das HEX schwerer findetm weil dort viel Vorwissen verlangt wird.

Dann zeig mal das Physikum in dem 40% durchfallen bitte.
Früher waren 10-15% meines Wissens im üblichen Bereich und inzwischen ist es soweit ich weiß weniger geworden. :-nix

ivannie
08.10.2008, 07:33
Ganz interessant fand ich die Tatasache, dass bei den letzten Stex mehr durchgefallen sind- schwerer fand ich die nicht. Ich glaube nur, dass es weniger gab die sich dann bei schelchten Ergebnissen krank gemeldet haben.
Sowas sollte man vielleicht auch einbeziehen..

trina1081
08.10.2008, 08:12
Und vielleicht sollte man auch bedenken, dass viele sich für die klinischen Fächer viel mehr interessieren und daher von alleine mehr lernen oder mehr behalten als in BC oder Physio

Kliri
08.10.2008, 08:33
Ganz interessant fand ich die Tatasache, dass bei den letzten Stex mehr durchgefallen sind- schwerer fand ich die nicht. Ich glaube nur, dass es weniger gab die sich dann bei schelchten Ergebnissen krank gemeldet haben.
Sowas sollte man vielleicht auch einbeziehen..


heeeeeeeee? seit wann kann man sich bei einem schlechten Ergebniss noch krank melden, dann ist es doch schon zuspät, wenn man die Prüfung abgelegt hat oder?????