Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grippeimpfung- yes or no?
Ich lass mich jetzt seit 5 Jahren regelmäßig gegen Grippe impfen - die Impfung selber hatte nie wirklich irgendwelch unangenehme Folgen und ernsthaft krank bin ich seither auch nicht geworden... War ich davor aber auch nie :-nix
och - ich hatte nach der diesjährigen grippeimpfung erstmal 2 tage massivst muskelkater (der unteren extremität - DANKE schön:-( )
netfinder
05.10.2008, 11:04
och - ich hatte nach der diesjährigen grippeimpfung erstmal 2 tage massivst muskelkater (der unteren extremität - DANKE schön:-( )
also ich lass mich ja immer in die Schulter impfen...
:-))
jaja.. die tat auch 2 tage weh. aber nicht so sehr wie die beine ^^
Hm, bin jede Stunde bei 28 anderen Viren- und Bakterienschleudern, die mich 50 Min. lang anniesen/-husten oder sonstwie aktiv sind....vor 2 Jahren hab ich die Impfung machen lassen....letztes Jahr wollt ich's mal so probieren. Hat gut geklappt, daher dieses Jahr auch keine.
Anscheinend wird man in diesem BEruf durch die vielseitige Belastung mit Viren/Bakterien ja weniger anfällig....mal sehen....
Bisher hab ich in den beiden ersten Arbeitsjahren noch keinen einzigen Tag wegen Krankheit gefehlt.
Linda.1001
05.10.2008, 12:06
also ich lass mich ja immer in die Schulter impfen...
:-))
Oh nee, bloß nicht, dann kann ich 2 Tage den Arm nicht mehr heben.
Dann lieber gluteal, is ja genug Platz. :-D
Anscheinend wird man in diesem BEruf durch die vielseitige Belastung mit Viren/Bakterien ja weniger anfällig....mal sehen....
Bisher hab ich in den beiden ersten Arbeitsjahren noch keinen einzigen Tag wegen Krankheit gefehlt.
Das kenne ich woher...
jedes mal wen ich eine Impfung oder nur auffrischen möchte macht mein Hausarzt erst einen Titer.... Folge ist meist das nicht geimpft wird mit Ausnahme von Tetanus.( Obwohl als meine Ärzte mein Knie operierten war das Ding 4 Jahre drüber und bin nicht krank geworden) Warum auch immer das so ist, trotz Einhaltung aller Vorschriften. :-nix
airmaria
06.10.2008, 20:08
Na, das sei mal als zweifelhafte Behauptung dahingestellt. Ich habe bisher keine Daten gesehen, die einen eindeutigen Nutzen der Grippe-Impfung beim medizinischen Personal belegen. Die Immunsupprimierten sollte man impfen, das ist klar.
du hast das falsche studiert...
Relaxometrie
07.10.2008, 08:53
du hast das falsche studiert...
Sicherlich kannst Du diese kryptische Aussage ein wenig erläutern?
hennessy
07.10.2008, 09:16
ich hab mich vor etwa 10 Jahren gegen Grippe impfen lassen. War dann den ganzen Winter über irgendwo zwischen gesund und krank dahin geschlittert. Seither versuche ich gesund zu leben, gehe 2 mal/Woche in meine Sauna und schlafe auch im Winter bei geöffnetem Fenster. Die Grippe-Impfung hab ich nicht vermisst, weiß allerdings nicht, ob das jetzt auf meinen Lebensstil zurückzuführen ist, oder ob ich nur Glück hatte und verschont geblieben bin. Gibts denn irgendwelche verlässliche Studien darüber?
Raphefrau
07.10.2008, 11:22
Ich habe mich bis jetzt einmal gegen die Grippe impfen lassen- und bin in dem Winter fast permanent krank gewesen :-( . Seitdem lasse ich das :-meinung . Obwohl ich ein om Allgemeinen ein absoluter Freund von Impfungen bin und auch sehr darauf achte, regelmässig Impfungen auffrischen zu lassen.
Hoppla-Daisy
07.10.2008, 11:33
Ich habe vor einigen Jahren damit angefangen, mir ne Grippeimpfung abzuholen. Allerdings hab ich damit immer ziemlich lange gewartet, um so auch in Genuss eines bereits modifizierten Impfstoffes zu kommen.
Einmal habe ich die Impfung schlicht und ergreifend vergessen. Ergebnis: Ich bekam eine echte Influenza, war über Wochen aus dem Verkehr gezogen und fühlte mich dermaßen am Boden. Als ich endlich wieder halbwegs auf die Füße kam, war selbst eine halbe Stunde Einkaufen (man muss ja von irgendwas leben) ungefähr so, als würde ich als Untrainierte nen Marathon absolvieren. Ich musste alle paar Meter anhalten, mich irgendwo festhalten und wenn möglich hinsetzen. Mit Rücksicht auf mein Herzchen hab ich es langsam angehen lassen, und Gottseidank wohnen meine Eltern nicht allzu weit weg, so dass meine Mutter mich mit Lebensmitteln etc. versorgte. Was ich damit sagen will ist: Wer einmal ne richtig schöne Influenza hatte, möchte sie nie wieder haben! Dagegen ist jeder Pups-grippaler Infekt eine Lachtablette! Und die Impfung mit evtl. auftretenden leichten Beschwerden erst recht.
Ich lasse mich auch seit einigen Jahren gegen Grippe impfen, aber auch nicht gleich zu Beginn der Impfsaison.
Was ich damit sagen will ist: Wer einmal ne richtig schöne Influenza hatte, möchte sie nie wieder haben! Das kann ich voll bestätigen. Mich hatte es auch einmal schwer erwischt. Hab mich tagelang vor Schmerzen im ganzen Körper am Boden gewälzt und danach hab ich noch mindestens ein halbes Jahr lang unter ähnlichen Folgeerscheinungen gelitten, wie Du sie beschrieben hast.
Linda.1001
07.10.2008, 12:43
Sagt mal, euch is aber bewusst/ bekannt, dass es sich bei der Influenza-Impfung um eine Impfung gegen das Influenzavirus handelt??? Ja, gut! Dann verstehe ich nur nicht, warum hier über Erkältungen diskutiert wird die angeblich im Zusammenhang mit der Influenza-Impfung stehen sollen. Wo soll denn da bitte ein Kausalzusammenhang bestehen? Bitte um Erläuterung!
Soll die Influenza-Impfung das Immunsystem schwächen oder wie?
Eine Art Impffieber bzw Lokalreaktion auf die Impfung wäre ja verständlich.
Da will ich mich meinen 3 Vorrednern anschließen, wir reden nicht von der typischen "Nase fließt, Hals kratzt und ein bisschen Kopfweh" - grippalem Infekt-Symptomatik, sondern von der ECHTEN Influenza.
Seitdem ich die auch mal "live" mitbekommen habe, gehe ich jedes Jahr impfen, da ist das bisschen Armweh oder der leichte opportunistische Infekt (krankheitsgefühl, evtl. leichtes Fieber o.ä.) nach Impfung ein pups dagegen!!!
Wie oben schon erwähnt, man ist WOCHENLANG nicht in der Lage eine Gabel zum essen ordentlich festzuhalten... sehr unschön!!
Aber das ist halt mal ein heisses Thema -
wer mal mit Impfgegnern zu tun hatte, wird wissen, wie gut deren Argumente sind, und wie schnell man selber blass aussieht und nur noch Schrott antworten kann.....
Aber wie heisst es so schön: man sieht sich immer zweimal im Leben....
Relaxometrie
08.10.2008, 22:22
Sicherlich kannst Du diese kryptische Aussage ein wenig erläutern?
Offensichtlich wird die Aussage nicht näher erläutert. Schade.
netfinder
09.10.2008, 00:05
so, nochmal fuer dich; auch wenn jene Person weiter oben behauptet, es gaebe keine daten dafuer, dass Impfungen des medizinischen Personals von Nutzen seien, so besteht komischerweise trotzdem eine Impfempfehlung der STIKO fuer "Personen mit erhöhter Gefährdung, z. B. medizinisches Personal,
Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von
ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können".
Somit "sei das eben [nicht] als zweifelhafte Behauptung dahingestellt"...
darauf bezog sich airmaria wahrscheinlich.
John Silver
09.10.2008, 18:02
Nun ja, die Behauptung, ich hätte "das falsche studiert", bezieht sich bestimmt nicht auf irgendwelche STIKO-Empfehlungen. Das ist vielmehr ein typisches Totschlag-Argument eines geistigen Tieffliegers, dem keine sachlichen Argumente einfallen, der aber trotzdem zu gern Recht haben will.
Was die Empfehlung der STIKO betrifft, so erlaube ich mir einfach, diese Empfehlung als unbegründet zu bezeichnen. Wer die Entwicklung der Medizin verfolgt, und nicht einfach nur stur und dumpf nach Vorschrift handelt, wird wissen, daß die Daten, auf denen die weltweit als anerkannt geltende Empfehlung für eine Grippeimpfung basiert, sehr umstritten sind. Die Studien, die den Nutzen der Grippe-Impfung belegen, haben grobe Mängel. Kürzlich sind einige Studien herausgekommen, die nahelegen, daß der positive Effekt auf die Mortalität während der Influenza-Saison, der der Grippe-Impfung zugeschrieben wird, in Wahrheit sehr wahrscheinlich lediglich ein Scheineffekt ist. Beispielsweise wird gezeigt, daß der positive Effekt auch außerhalb der Influenza-Saison anhält, was garantiert nicht auf die Impfung zurückführbar ist. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um den "healthy user effect". Auf jeden Fall gibt es keine Daten, die den Nutzen der Impfung wirklich belegen.
Und solange dies der Fall ist, halte ich es nicht für nötig, mich impfen zu lassen. Die Impfung als "Übertragungsschutz" ist kein wirklich zwingendes Argument, dafür gibt es nämlich auch keine Beweise. Es ist nur eine Behauptung, die im Raum steht.
War gestern Grippe impfen, habe dann gestern Abend sogar noch Sport getrieben. Was soll ich sagen? Der Arm drückt ein wenig, ansonsten geht es mir bestens.
R.
airmaria
09.10.2008, 21:32
Nun ja, die Behauptung, ich hätte "das falsche studiert", bezieht sich bestimmt nicht auf irgendwelche STIKO-Empfehlungen. Das ist vielmehr ein typisches Totschlag-Argument eines geistigen Tieffliegers, dem keine sachlichen Argumente einfallen, der aber trotzdem zu gern Recht haben will.
dann will ich dir mal nen paar einblicke in meinen geistigen bodenflug erlauben:
die entwicklung von impfstoffen dürfte unter betrachtung der potentiellen vermeidung von schweren krankheiten/toten der wesentlichste schritt der „modernen“ medizin überhaupt sein.
(achtung, dieser behauptung liegt der nichtvorhandene verstand einer als geistiger tiefflieger bezeichneten person zugrunde, kein papier, was man studieren kann).
wichtig in diesem zusammenhang ist, insbesondere bei nicht hundertprozentig schützenden impfstoffen, ein gewisser grad der durchimpfung in der bevölkerung.
natürlich stehen dem (fraglichen) nutzen auch risiken gegenüber, wie wir es z.b. bei den masern kennen (sorry, ich muss so ein banales beispiel wählen, damit ich verfolgt werden kann). ist natürlich blöd, wenn ich selbst, mein lebenspartner oder sonst wer wichtiges in meinem leben tatsächlich meinen arm hinhalten soll, wenn es doch genügend andere machen…. so dass sich das risiko für mich in viel kleineren grenzen hält, als wenn es niemand macht.
achtung, jetzt käme ein rechenbeispiel, was nicht zu lösen ist, denn menschenleben kann man eh nicht gegeneinander aufrechnen… muss man aber, wenn man global denkt (wozu ich in meinen niederungen natürlich nicht in der lage bin).
solche rechenbeispiele bieten eine eindeutige lösung, wenn man einen vollen erfolg verbuchen kann: z.b. die ausrottung einer krankheit, was immerhin durch impfung tatsächlich schon einmal gelingen konnte.
kommen wir langsam mal zur influenza. oh ja, wir haben in unseren büchern schon tatsächlich mitbekommen, dass es nicht schwarz und weiss gibt, wir sind sogar so schlau zu wissen, dass nicht jedes jahr der passende impfstoff zur verfügung steht. (wir sind toll, oder?)
jetzt muss ich leider auch noch tatsächlich auf diese blöden papierstudien eingehen. da war man doch unter anderem vor fast 14 jahren so frech mittels randomisierter studie zu publizieren, dass ein signifikanter nutzen hinsichtlich der sterblichkeit durch eine grippeimpfung erreicht werden kann. und jetzt so was:
Sehr wahrscheinlich handelt es sich um den "healthy user effect". Auf jeden Fall gibt es keine Daten, die den Nutzen der Impfung wirklich belegen.
der „healthy user effect“ macht mein weltbild kaputt… und das noch in der zeit, wo ein anderer einen nobelpreis bekommt, weil er den nachweis vireninduzierter krebsbildung und damit verbunder möglichkeit zur – ebenfalls nicht ganz unumstrittener - impfstoffentwicklung (hier kann man auch verschieden papiere studieren) geliefert hat. so ein mist, aber diesen müsste man gesondert studieren, zurück zum effekt der gesunden gebraucher:
in der hier einschlägig bekannten studie unter leitung von sumit majumbar werden zweifel an den euphorischen älteren daten aufgezeigt, es wird beschrieben, dass ein teil des effektes auch auf dem bereits mehrfach erwähnten effekt beruhen könnte (unter anderem deshalb, weil ein teil der überlebenden patienten im gegensatz zu den an pneumonie verreckten zusätzlich eine pneumokokkenimpfung erhalten hatte, wie gemein aber auch).
der kollege empfiehlt darüber hinaus weiterhin die grippeimpfung unter der einschränkung, dass man diese „nicht als lebensversicherung betrachten solle“ (na so was)… und jetzt kommt was interessantes …sondern weitere vorsichtsmaßnahmen zu beachten wären. „dazu gehöre etwa das regelmäßige händewaschen, die vermeidung von kontakten mit erkrankten kindern und die vermeidung von krankenhausbesuchen während der grippewelle. „
was für leute arbeiten noch mal im krankenhaus? stimmt, auch studierte, wenn sie auch vielleicht gerade das falsche studiert haben.
weiterhin gebe ich natürlich zu, dass ich mich nicht so weit aus dem fenster lehne, als dass ich mich den leuten bei der who oder anderen gruppen entgegenstelle, wo sich spezialisten hauptberuflich mit einer nutzen- riskoanalyse auseinandersetzen, so was dürfen nur geistige überflieger.
zum schluss muss ich nun doch ein kleine rechenaufgabe „arithmetic problem“ bringen:
angenommen ich „hollowcheek“ wäre chef eines tieffliegerkommandos „commando low level flight“ auf einer abgeschiedenen insel „sunpeace“ unter folgenden eckdaten „indicators“:
population „pop“ zum zeitpunkt „time“ = 100, zuwachsrate „sex“ = konstant.
leider wird diese idylle jährlich durch einen gemeinem influenza-angriff „i-attack“ überschattet. glücklicherweise bin ich durch meine telepathischen kontakte „telepathy liaison“ zum chef des nachbarkommandos auf „rainhell“ in der lage einen impfstoff „questionhelp“ zu entwickeln, welcher ein geringes risiko „risk“ für nebenwirkungen „adverse-reaction“ zeigt. im september 2010 „fall“ beziffert sich die anzahl der impfverweigerer „opponent“ auf drei.
preisfrage: wie gross ist „pop“ im frühling „spring“ 2011?
viel spass dabei, airmaria
ps: es gibt nur eine leitungslösung, aber vielleicht habe ich dafür das falsche studiert
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