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Muriel
24.01.2009, 22:05
Dat is die Niederrhein Connection, dat löppt wieder, dat is ne wahre Wonne ;-)

Hoppla-Daisy
24.01.2009, 22:07
Und wer nochmal nachlesen möchte, dem sie das hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showpost.php?p=738124&postcount=12) ans Herz gelegt ;-)

Ehemaliger User 05022011
24.01.2009, 22:17
Ich glaube, Daisy meinte diesen Beitrag hier (entnommen aus einem Thread über Bafög)

ja Muriel, den meint sie und hier steht:
- dass ich in der V o r l e s u n g s z e i t ! in der V o r k l i n i k es nicht geschafft zu arbeiten
- dass es in der Klinik etwas anderes ist
- und es enthält den Rat, dass man, wenn man das Pfegepraktikum schon weg hat, die ganzen Semesterferien arbeiten kann (müsst euch nun aber nicht daran erinnern, dass ich an anderer Stelle schrieb, dass ich das Pflegepraktikum zusammenhängend drei Monate lang vor dem Studium gemacht habe)

so viel dazu

und nun lass es gut sein, denn Fragen des Unterhaltsrechts sind keine Fragen von "verwöhnte Schmarotzer oder nicht", dass solltest gerade du als Mutter wissen

Ich bin meinen Eltern, die übrigens nie "gebockt haben" ( denn dies ist Kindern vorbehalten) , wenn es um die Unterstützung im Studium ging jedenfalls unendlich dankbar dafür.

:-meinung
Und deiner Lena wünsche ich, dass du es genau so machen wirst, wie meine Eltern - aber du kriegst dass hin, da bin ich mir sicher ;-)

Hoppla-Daisy
25.01.2009, 09:45
Und deiner Lena wünsche ich, dass du es genau so machen wirst- aber du kriegst dass hin, da bin ich mir sicher ;-)
Nenn sie Lena, und sie springt dir mit den nackte vier Buchstaben ins Gesicht :-))

Sorry fürs OT ;-)

Ehemaliger User 05022011
25.01.2009, 10:56
Nenn sie Lena, und sie springt dir mit den nackte vier Buchstaben ins Gesicht :-))

Sorry fürs OT ;-)

eine temperamentvolle junge Dame, na sicher ganz die Mamma
:-))

alley_cat75
25.01.2009, 14:24
..., wenn man sich mit seinen Eltern zusammen setzt und ihnen erklärt, dass das Gesetz davon ausgeht, dass Eltern verpflichtet sind, die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren.

Mensch, Khiri, für derart pragmatische Äußerungen hättest Du glatt ein Stipendium verdient. Artikel 6 des Grundgesetzbuches sieht vor, dass Eltern u. a. für die körperliche Pflege ihrer Kinder verantwortlich sind. Daher darf ich bis heute 1 x /Woche ein ausgiebiges Wannenbad bei ihnen nehmen und bekomme meine Klamotten von Ihnen bezahlt. Irgendwo steht etwas über Förderung der Selbstständigkeit - gleich mit 18 das eigene Auto einklagen! Hat ja auch etwas mit Selbstständigkeit zu tun.

Zum eigentlichen Thema: bevor man als Student in spe über Stipendien nachdenkt, würde ich mir Gedanken über einen Nebenjob machen. Nicht immer ist es Bosheit von Eltern, dass sie ihre Kinder nicht vollfinanzieren. Von meinen Eltern gab es keine monatlichen Überweisungen, dafür Kost und Logis. Und ich musste nebenbei arbeiten gehen, um mir gewisse Annehmlichkeiten (Auto, Urlaub)leisten zu können. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, irgendetwas per Gesetz von ihnen einzufordern.
Benutze mal die Suchfunktion hier oder bei Google: es gibt Seiten, auf denen Stipendien in D augelistet sind. Ich hatte ein Bücherstipendium (150 Euro) von der Deutschen Studienstiftung. Für die muss Dich allerdings jemand empfehlen. Deine gesellschaftlichen Tätigkeiten können Dir durchaus zu Gute kommen, vor allem wenn die Noten ebenfalls stimmen.

Ehemaliger User 05022011
25.01.2009, 14:32
Und ich musste nebenbei arbeiten gehen, um mir gewisse Annehmlichkeiten (Auto, Urlaub)leisten zu können. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, irgendetwas per Gesetz von ihnen einzufordern.


da "Auto" und "Urlaub" auch nicht im Gesetz mit drin stehen, hättest du auch wenig Erfolg mit diesen Forderungen gehabt ;-)
aber sei nicht traurig, ein wöchentliches Bad ist doch auch schon mal was ( warum gibt es hier eigentlich keinen Badesmileys?)

little_lunatic
25.01.2009, 16:13
warum redet ihr eigentlich nur von dem einen oder anderen extrem? entweder das verwöhnte balg dass nur die hände nach kohle offen hält, mit 18 ein auto bekommt und die armen eltern auch noch verklagt oder das arme kind dem die eltern alles vorenthalten....

ich denke man kann nicht pauschal sagen ob es richtig oder falsch ist zu klagen in dem geposteten beispiel. ich denke man muss das individuell sehen und jeden fall für sich selbst. davon abgesehen finde ich dass man - egal wie man sich entscheidet - sich nicht vor "fremden" rechtfertigen muss. das muss man mit sich selbst und der familie ausmachen. ob sich nun andere das maul darüber zerreißen oder nicht.

alley_cat75
25.01.2009, 16:33
da "Auto" und "Urlaub" auch nicht im Gesetz mit drin stehen, hättest du auch wenig Erfolg mit diesen Forderungen gehabt.

Hatte ich Dir heute schon empfohlen, Jura zu studieren?! Wobei es schon reichen würde, wenn Du die hier von Dir gegebenen Fakten besser recherchieren würdest. Im BGB steht auch nicht explizit, dass Eltern ein Studium finanzieren müssen. Sondern es geht um gegenseitige(n) Beistand und Rücksichtnahme. Ansonsten frage ich mich gerade, ob Du dem threadsteller hier konkrete Hilfestellung geben kannst oder nur wieder in Deinem Zitatenschatz blätterst...

roger rekless
25.01.2009, 16:38
Nie wäre ich auf die Idee gekommen, irgendetwas per Gesetz von ihnen einzufordern.


Was ja aufgrund dessen, dass es deine Zweitausbildung war, nicht möglich gewesen wäre =)

alley_cat75
25.01.2009, 16:45
Na, Du bist ja ein Schlauer! Und doch hätte ich zu Gymnasialzeiten eine eigene Wohnung beziehen und von ihnen Unterhalt fordern können. Warum nur machen das so wenige?

roger rekless
25.01.2009, 16:51
Na, Du bist ja ein Schlauer! Und doch hätte ich zu Gymnasialzeiten eine eigene Wohnung beziehen und von ihnen Unterhalt fordern können. Warum nur machen das so wenige?

Vermutlich wegen der Wäsche.

alley_cat75
25.01.2009, 17:08
Der Punkt geht dann doch an Dich!

Linda.1001
25.01.2009, 17:50
Was hat dieser Thread denn noch mit Stipendien zu tun? :-nix

Ehemaliger User 05022011
25.01.2009, 17:52
ich denke man kann nicht pauschal sagen ob es richtig oder falsch ist zu klagen in dem geposteten beispiel. ich denke man muss das individuell sehen und jeden fall für sich selbst. davon abgesehen finde ich dass man - egal wie man sich entscheidet - sich nicht vor "fremden" rechtfertigen muss. das muss man mit sich selbst und der familie ausmachen. ob sich nun andere das maul darüber zerreißen oder nicht.

Genau ! So sehe ich das auch little_lunatic


Ansonsten frage ich mich gerade, ob Du dem threadsteller hier konkrete Hilfestellung geben kannst

ich denke schon, denn wenn ein Hinweis auf die gesetzliche Pflicht der Eltern zur Unterhaltszahlung nicht ggf. auch helfen würde, dann würden die Beratungsstellen der Uni's -auf die ich hingewiesen habe - sich diesem Tema wohl kaum in so großem Umfang, wie sie es tun, widmen



wieder in Deinem Zitatenschatz blätterst...

darfst auch mal darin blättern
http://www.ruhr-uni-bochum.de/ls-muscheler/Sem07/thema3.pdf

dann erkennst du, dass bezogen auf's Unterhaltsrecht von Kindern es nicht um

gegenseitige(n) Beistand und Rücksichtnahme.

geht und ab wann der Unterhaltsansprcuh des Kindes ein e i g e n e r Rechtsanspruch ist


Wobei es schon reichen würde, wenn Du die hier von Dir gegebenen Fakten besser recherchieren würdest. Im BGB steht auch nicht explizit, dass Eltern ein Studium finanzieren müssen.

und das ist nun wirklich schwach, da kannst du keinen Punkt für bekommen :-))

denn dieser § des BGB ist nicht aus meinem "Zitatschatz" und man findet ihn auch ohne Jurastudium

"§ 1610 Maß des Unterhalts
(1) .......
(2) Der Unterhalt umfasst den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf, bei einer der Erziehung bedürftigen Person auch die Kosten der Erziehung. "

Hoppla-Daisy
25.01.2009, 17:54
Ich persönlich finde es schlimm (und traurig), wenn man eine persönliche Beziehung, wie man sie nun mal als Familienmitglieder per se hat, durch Gesetze regeln lassen möchte :-?

Ehemaliger User 05022011
25.01.2009, 17:57
Was hat dieser Thread denn noch mit Stipendien zu tun? :-nix

nichts für ungut Linda,
der Thread heißt Stipendien/ Studiumfinanzierung und für Letzteres sind viele Studenten eben auch auf die Unterhaltszahlungen ihrer Eltern angewiesen.

Aber du hast damit Recht, dass dieses Thema jetzt ausreichen diskutiert wurde und dass noch Hinweise für den Threadschreiber zu Stipendienmöglichkeiten fehlen

@Daisy, ja es ist schlimm und traurig, wenn Beziehungen zwischen Eltern und Kindern nicht funktionieren, dass sehe ich auch so wie du

Linda.1001
25.01.2009, 18:06
Ich persönlich finde es schlimm (und traurig), wenn man eine persönliche Beziehung, wie man sie nun mal als Familienmitglieder per se hat, durch Gesetze regeln lassen möchte :-?
da kann ich dir nur zustimmen :-nix

roger rekless
25.01.2009, 19:20
Ich persönlich finde es schlimm (und traurig), wenn man eine persönliche Beziehung, wie man sie nun mal als Familienmitglieder per se hat, durch Gesetze regeln lassen möchte :-?

Finde es aber genauso traurig wenn die Eltern sich (dadurch dass sie nicht WOLLEN dass man studiert) der eigenen Selbstverwirklichung in den Weg stellen.

Hoppla-Daisy
25.01.2009, 19:27
Ich wäre dennoch im Traum nicht auf die Idee gekommen, meine Eltern (die NICHT wollten, dass ich studiere!!!!) zu verklagen .... oder auch nur drüber nachzudenken