Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blut- und Plasmaspenden
Maltinchen
24.04.2005, 19:00
ich wollt auch noch mal fragen, ob nicht einer fundierte infos darüber hat, was jetzt an diesem gerücht über den handel des drk's mit dem unentgeltlich gespendetem blut dran ist. weiß da jemand bescheid? ich bin im netz bisher nicht so fündig geworden.
da ich zur "Konkurrenz" gehöre würd ich den crossies ja gern jede schlechtigkeit unterstellen ( ;-) ), aber nur mit halbwissen wäre das natürlich armselig.
auf der seite vom drk steht nur, daß das blut halt verkauft wird, damit man seine kosten (personal, material etc.) deckt, was ja auch verständlich ist, sonst wäre das ja auf dauer ein enormes verlustgeschäft. aber so genau äußern die sich da jetzt auch nicht.
im übrigen find ich es zwar ganz nett, eine aufwandsentschädigung zu bekommen (so dicke hat man es als student schließlich nicht) und hab auch kein schlechtes gewissen dabei (das hätte ich eher, wenn man im laufe des studiums immer mal wieder gefragt wird, ob man spendet und jedes mal zugeben muß, daß man es nicht tut - wenn jemand für dieses thema sensibilisiert sein muß, dann ja wohl (angehende) mediziner!). aber ein hauptgrund ist bei mir auch einfach, daß es so praktisch ist einfach mit dem fahrstuhl in die etage der transfusionsmedizin zu fahren, die die ganze woche auf hat und in dem krankenhaus ist, in dem man sowieso jeden tag ein und aus geht, als sich samstags morgens alle paar monate in irgendeine schule außerhalb zu begeben, weil das "fahrende blutspende-sonderkommando" vom drk da grad mal gastiert. am wochenende hab ich echt besseres zu tun. da such ich mir lieber aus, wann ich spenden gehe und nutze den samstag morgen - natürlich zum lernen... öhm, öhm. ;-)
(zumindest ist das hier bei uns so; kann natürlich auch sein, daß das drk anderswo feste blutspendeplätze hat)
Froschkönig
24.04.2005, 19:07
Also aus krankenhäuslicher Sicht ist Blut oder sind allgemein Blutprodukte ja Dinge, die einen Festpreis haben, es wird ja nicht in irgeneiner Form seltenes AB teurer verkauft als Blutgruppe Null. Der Preis für ein EK liegt in etwa bei 80 Euro wenn ich das noch richtig im Kopf habe und wenn jemand unentgeltlich spendet und die betreffende Hilfsorga das dann verarbeitet und Eintütet (Kostet ja auch geld der Prozess, da in D meines Wissens nur noch Leukozytendepletierte EK´s verwendet werden) so machen sie aber immernoch daran gewinn, wenn man ihnen die "Blutspende-Webung" und das ganze vorhandene Personal nicht in Rechnung stellt.
Daß die daran verdienen ist meiner meinung aber bis zu nem gewissen grad auch legitim denn das Personal und Material will ja auch bezahlt werden.....
Der Frosch
Darf ich eigentlich Blut spenden, wenn ich eine Hashimoto Thyreoiditis habe/hatte (vor etwa 5Jahren diagnostiziert worden) und seitdem thyroxin nehme???
Wäre interessant zu wissen, weil ich bis jetzt noch nichts konkretes dazu rausgefunden hab.
fallenangel
28.07.2005, 10:27
darf nicht spenden bin zu "leicht" so ne gemeinzheit alle gehen und ich darf nicht :-???
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man allein 40 Euro pro Woche mit Plasmaspenden verdienen, richtig?
Leider konnte ich noch keine Adressen ausfindig machen, wo man das machen kann. Geht das an jeder Uniklinik?
Ach ja, und weiß jemand zufällig, ob das auch in Ungarn geht, und wenn ja, wo und bei welchem Honorar?
Vielen Dank!
müsste eigentlich an jeder Uni-Klinik gehen, frag doch mal in der Klinik für Transfusionsmedizin nach, die können dir nähere Auskunft geben
Pöh, wenn das DRK meinen kostbaren null-negativen Saft nicht haben will, haben sie halt Pech gehabt...
...und das wegen einer 10 Monate zurückliegenden Nadelstichverletzung....
Pöh, wenn das DRK meinen kostbaren null-negativen Saft nicht haben will, haben sie halt Pech gehabt...
...und das wegen einer 10 Monate zurückliegenden Nadelstichverletzung....
komisch, bei mir waren das nur 6 Monate. Aber das variiert glaub auch je nach Blutspendedienst etc....
Uni-Klinikum Essen
Blutspende: ca. 26 Euro (alle 3 Monate)
Thrombozytenhochkonzentrat: 52 Euro (1 x pro Monat)
plus Getränkemarken
sehr zu empfehlen
Kleiner_Medicus_w
01.10.2005, 20:23
bei uns an der berufsschule war letztens auch blutspende. allerdings ohne bezahlung. hätte ja auch gern mein blut hegegeben aber man muss mind. 50 kg wiegen und die grenze hab ich nicht ganz geknackt... :-???
bei uns an der berufsschule war letztens auch blutspende. allerdings ohne bezahlung. hätte ja auch gern mein blut hegegeben aber man muss mind. 50 kg wiegen und die grenze hab ich nicht ganz geknackt... :-???
Ich kann mich mit auf die Waage stellen dann klappt das ;D
Mir tut die Spende auch immer gut, senkt meinen Blutdruck ;-)
LaraNotsil
05.10.2005, 12:19
Mmh... irgendwie hört sich das gar nicht hilfsbereit an, wenn man so an das Geld denkt, das man da abgreift. Aber ne feine Möglichkeit ist es in der Tat :-top
In Md gab es vor nem Jahr oder anderthalb auch die Möglichkeit der Hautspende in der Derma. Zu den 100€ gab es zusätzlich noch nen schnuckeligen Assistenten dazu. Da frage ich mich, warum bin ich nicht hingegangen?
Ich finde es hilfsbereit genug wenn man dahin geht, ne Stunde wartet und sich dann pieksen lässt. Ne kleine Aufwandsentschädigung sollte da alle mal drin sein :-))
supatrick
28.11.2005, 15:22
Hey Ihr,
kann mir jemand von euch sagen wo ich nen in Bochum Plasma gegen bezahlung spnden kann?
Ihr würdet mir sehr helfen.
cya-armer study
... hab aber ne ganz andere Sache zu besprechen...
(keine Ahnung ob in den Thread noch jemand reinschaut...naja egal)
also: ich hab mir auch schonmal das mit dem Blutspenden überlegt (habs bisher noch nie getan), mein Problem ist nur: Mir ist bisher 2x im Leben Blut abgenommen worden und beidesmal (v.a. bei 2.) ist es mir sofort richtig schwindelig + schlecht geworden!! Ich lag dann erstmal flach...
Das kann nicht von der kleinen Menge Blut kommen, die da in das Röhrchen fließt....
Andererseits- wenn ich jemandem Blut abnehme (Pflegepraktikum- Test an einer Mitkommilitonin;-) ) ist das kein Problem. Also kanns eigentlich auch nicht daran liegen, dass ich "kein Blut sehen" kann. Kann ich nämlich schon!
Naja... wenn ich jetzt zum Blutspenden gehen würde, läg ich da wahrsch. ewig flach und mir wärs richtig übel. Darauf will ichs eigentl. nicht anlegen :-?
Gings jemandem von euch auch so? Vielleicht hat ja einer nen Tipp!?
Gruß, Olypa
Shakespeareslady
24.01.2006, 19:29
hi,
zwar hatte ich vorher beim blut abnehmen nie probleme, trotzdem war ich vor meiner 1. spende letzte woche etwas skeptisch. aber es macht schon was aus, ob man vorher anständig isst und ganz viel trinkt und eben lange genug liegen bleibt..ich sollte noch 15min. unter ärztlicher beobachtung liegen, beine hoch, und danach nochmal 10min. im ruheraum. vielleicht einfach mal den hausarzt fragen?
natürlich gibts sowieso einige grundvoraussetzungen, um spenden zu können...gewicht, hb-wert etc.pp.
berichte mal, ob oder ob nicht :-top
ich wollt auch noch mal fragen, ob nicht einer fundierte infos darüber hat, was jetzt an diesem gerücht über den handel des drk's mit dem unentgeltlich gespendetem blut dran ist. weiß da jemand bescheid? ich bin im netz bisher nicht so fündig geworden.
Ich habe vor kurzem mal beim BRK nachgefragt, was sie zu diesem Gerücht meinen. Hier die Antwort:
Sehr geehrte Frau xxxxxx,
Sie haben sich am 13. Februar 2006 per email mit einer Frage an den
Blutspendedienst des BRK gewandt - vielen Dank für Ihr Interesse. Ich
bin der Vorsitzende der Geschäftsführung des Blutspendedienstes des BRK
und möchte Ihre Frage wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung gerne selbst
beantworten.
Richtig ist, daß der Blutspendedienst des BRK, der eine rechtlich völlig
selbständige Tochtergesellschaft des DRK ist, die aus den Blutspenden
der Spender hergestellten Blutpräparate an die Kliniken in Bayern
verkauft. Auch wenn die Blutspender ihr Blut unentgeltlich spenden,
müssen wir für die Präparate eine Kostenvergütung berechnen, um den
hohen logistischen Aufwand und den enorm hohen Laboraufwand abdecken zu
können. Die Blutspenden werden vom Entnahmeort jede Nacht in eine
zentrale Verarbeitungsstätte nach Wiesentheid in der Nähe von Würzburg
gefahren, dort umfassend getestet (u.a. auf die Viren HIV, HCV, HAV, HBV
und Parvo Virus B 19, natürlich auf Syphillis und auf den Leberwert, um
nur einige Laboranalysen zu nennen) und in Humaplasma und
Erythrozytenkonzentrate aufgetrennt. In einem aufwändigen Kühl- und
Lagerprozess werden die Konserven dann möglichst schnell in die über 400
Kliniken und Praxen in Bayern gebracht, wo sie binnen 42 Tagen
aufgebraucht sein müssen. Es gäbe noch viel mehr zu berichten über die
Komplexität unserer Arbeit.
Für all diese Prozesse sind über 700 Menschen beim BSD/BRK beschäftigt.
Die Kostenvergütungen, die die Kliniken für unsere Präparate, die zu den
sichersten weltweit gehören, sind in den letzten drei Jahren um fast 20
% gefallen - ausschlaggebend waren Wettbewerb und der Kostendruck im
Gesundheitswesen. Wir mussten unsere eigenen Abläufe stark optimieren,
um diesen Preisrückgang auffangen zu können. Kliniken in Deutschland
zahlen für ein Erythrozytenkonzentrat heute im Durchschnitt etwa 75
Euro, während das gleiche Präparat in Österreich und in Frankreich
zwischen 90 und 160 Euro kostet.
Obwohl der BSD/BRK ein gemeinnütziges Unternehmen ist, also nicht mit
Gewinnerzielungsabsicht arbeiten darf, was übrigens von den Behördern
auch streng überwacht wird, müssen wir Überschüsse in geringer Höhe
erzielen, die ausschließlich zur Vorsorge für Investitionen in neue
Labortechnologien und in die Forschung fliessen. Mit unseren Einnahmen
stopfen wir keine Löcher des Roten Kreuzes, wir haben uns verpflichtet,
unsere Mittel ausschließlich im Bereich des Blutspendewesens
einzusetzen, zur Verbesserung der Versorgung und der Sicherheit der
Blutprodukte. Nicht ohne Grund haben wir z.B. noch keinen einzigen Fall
einer HIV-Übertragung durch Blutspenden gehabt - ein Ergebnis unseres
hohen Sicherheitsstandards und unserer ständigen medizinischen
Forschung und Entwicklung.
Mit den Kliniken in Bayern, insbesondere mit den Universitätskliniken,
die ihren Blutspendern eine Aufwandsentschädigung zahlen, arbeiten wir
eng zusammen, obwohl wir nach wie vor das Prinzip der Unentgeltlichkeit
verfolgen. Ich kann nicht erkennen, wie wir als großer Versorger in
Bayern den Kliniken, die selbst Blutspenden entnehmen, schaden könnten.
Sehr geerhte Frau xxxxxxx, ich habe Ihnen sehr ausführlich geantwortet,
weil uns der Vorwurf, mit unentgeltlich gewonnen Blutspenden Geschäfte
zu machen, unberechtigt ist und weil dieser Vorwurf unserer wichtigen
Arbeit im Dienste am Patienten und der Medizin insgesamt nicht gerecht wird.
Mit bestem Gruß
Leonhard Stärk
Vorsitzender der Geschäftsführung
Blutspendedienst des BRK gGmbH
München.
*g* was für eine antwort hast du erwartet? "ja, wir verdienen sehr viel geld damit, das darf aber keiner weitersagen"?
Hey Ihr,
kann mir jemand von euch sagen wo ich nen in Bochum Plasma gegen bezahlung spnden kann?
Ihr würdet mir sehr helfen.
cya-armer study
Ruhr-Plasma-Zentrum Bochum Ferdinandstraße 13
Das ist in einem hohen Gebäude direkt hinter dem Bahnhof. Wenn du durch den Bahnhof durchgehst auf der linken Seite das erste Haus. Ich glaube im 2. Stock. War selber schon lange nicht mehr dort spenden, da zeitweise ein Überangebot bestand und die Spendenzahl begrenzt wurde. Ich glaube aber, dass es jetzt wieder problemlos möglich ist zu spenden. Gibt 15€ und man kann jede Woche spenden. Ist locker verdientes Geld.
Werde mich wohl bald auch mal wieder dort blicken lassen. War allerdings kürzlich erst Vollblut spenden beim DRK.
Gibt einem doch immer wieder ein gutes Gefühl, wenn man sicher sein kann, dass das Blut frei von schlimmen Viren + Bakterien ist.
Shakespeareslady
21.02.2006, 20:15
da weiss man wieder, warum eben doch viele kliniken noch geld bezahlen für spendenwillige => es kommt sie immer noch günstiger, als das beim drk zu kaufen...
gehe allerdings auch beim drk spenden..mh.. :-nix
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