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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Noch mal Medizin studieren?



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MediBiene
18.03.2009, 07:03
Mmmh also ich würde sagen viel drüber nachdenken und diskutieren hilft dir letztendlich auch nicht...
Denke die Argumente dafür und dagegen weißt du ja selber..
Letztendlich hilft nur der Sprung ins kalte Wasser und es einfach mal versuchen
(wenns dir überhaupt nicht liegt kannst du immernoch aufhören und dein anderen Beruf weiter machen)
oder sich endgültig dagegen entscheiden und dann aber auch damit abschließen!
Entscheiden kann man nur für sich selbst!Finde nen Versuch is es Wert bevor man sich ewig fragt.."was wäre gewesen wenn.."

Muriel
18.03.2009, 07:31
Nur mal so am Rande... mit Intelligenz und Klugheit hat dieses Studium so rein gar nichts zu tun. Mit Fleiß und Ausdauer schon eher. Du wirst noch einige strubbeldoofe Kommilitonen erleben, die dieses Studium meist sogar ziemlich gut hinlegen. Du wirst außerdem irgendwann bemerken, dass Gott in weiß auch mal schnell Fußabtreter bedeuten kann. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe meinen Beruf, ich mache ihn verdammt gerne und ich denke auch ganz gut. Aber diese von Dir genannten Attributionen bezüglich des Berufsbildes /Studium kann ich Dir leider (?) nicht bestätigen.

icespeedskatingfan
18.03.2009, 07:51
Aber diese von Dir genannten Attributionen bezüglich des Berufsbildes /Studium kann ich Dir leider (?) nicht bestätigen.

Schließe mich Muriel voll und ganz an.
S.o. : sieh Dir den ärztlichen Arbeitsalltag vorher mal live an - wenn Dein Arztbild von Fersehserien geprägt ist könntest Du schwer von der Realität enttäuscht sein - mit Halbgott in Weiss ist hier nix, aber auch gar nix.:-meinung

Relaxometrie
18.03.2009, 08:03
Im Laufe der letzten 5 bis 6 Jahre hat sich Medizin für mich irgendwie zu etwas besonderem entwickelt. Ich kann noch nicht mal sagen, dass mich die Studieninhalte sonderlich stark interessieren würden, vielmehr ist es doch das Berufsbild, die Profession Mediziner zu sein.
The grass is always greener on the other side.


Ich komme mir dabei immer vor Akademiker zweiter Klasse zu sein, es ist insgesamt nicht wirklich erfüllend.
Frag mal, wieviele Ärzte sich ebenfalls als Akademiker zweiter Klasse fühlen.
Wenn ich mir das so überlege, muß ich sagen, daß ich mich bei der Arbeit (derzeit geschlossene Station der Allgemeinpsychiatrie) überhaupt nicht als Akademikerin fühle (was ich allerdings mit dem Studium auch gar nicht beabsichtigt hatte), sondern als Ar$ch vom Dienst: permanent muß man sich den Richtern und den Krankenkassen gegenüber rechtfertigen. Manchmal würde ich gerne die Stationstür einfach aufschließen und die Patienten mal zu den Gerichten und Krankenkassen gehen lassen. Dann sollen die Richter/Krankenkassenvorstände mal sehen, ob sie die Patientenversorgung billiger und schneller gewährleisten können :-))
Von dem restlichen Bürokratie-Blödsinn, der Tatsache, daß ich den ganzen anfallenden Zettelkram selbst abheften muß, und sonstigen Idiotien mal ganz zu schweigen.


ich bin dann 31. Dann kommt die Facharztausbildung, d.h. vor 34 werde ich kein fertiger Arzt sein können.
Informiere Dich bitte noch ein wenig über die Facharztausbildungen. Eine 3-jährige ist mir nicht bekannt. Die kürzesten dauern 5 Jahre.
Theoretisch "fertiger Arzt" bist Du nach erfolgreich abgeschlossenem Studium. Tatsächlich beginnst Du dann in der Klinik-Hackordnung ganz unten und musst erstmal Berufserfahrung sammeln.

Ehemaliger User 05022011
18.03.2009, 08:14
nee, noch länger warten geht nicht. ich gehe an Parkstellungen ja sonst kaputt. Interessant ist die Frage des Warums aber wirklich.
Ich weiß nicht, Arzt sein das hat irgendwas. Man hilft menschen da, wo ihnen kein anderer Helfen kann. Ärzte haben einen hohen Berufsstand, das ist nicht jeder, das kann nicht jeder sein, ja das hat definitiv auch was mit Prestige, vielleicht sogar gesellschaftlicher Anerkennung zu tun. Die Götter in weiß, wer kann das denn sonst noch von sich behaupten.

Lieber Frank, du wirst es mir nicht glauben und denken "ach schreibt der jetzt nur so", aber ich bewundere immer sehr Ingenieure, für mich hat d i e s e Berufsgruppe ein sehr hohes Ansehen, dass sind für mich die wirklichen Macher. Medizin kann jeder der nur genügend fleißig ist - um Ingenieur zu sein, dafür muss man schon richtig klug und begabt sein. Das wollt ich dir nur mal schnell schreiben, denn in deinen Augen scheint der Ingenieur ja weit unter dem Arzt zu stehen - das ist so nicht. Klar es gibt viele Ärzte, die denken, dass sie der Nabel der Welt sind, aber dass Ärzte deswegen in der Gesellschaft anerkannter wären als gute Leute aus der Wirtschaft, das sehe ich ganz und gar nicht so.

Doctora
18.03.2009, 09:02
ich schlage mich seit Monaten, vielleicht sogar schon seit Jahren mit der Entscheidung für ein Medizinstudium rum. ...
.... um Rat und eigene Erfahrungen Fragen.



Verschaff Dir doch einen eigenen Eindruck vom tatsächlichen Beruf des Arztes und nimm einfach mal 4 Wochen am Stück Urlaub von Deiner Promotionsstelle und mach 30 Tage Pflegepraktikum im Krankenhaus. So könntest Du sehen, wie Du arbeiten würdest, wenn Du Dich für Medizin entscheidest. Die 30 Tage könntest Du Dir dann auch als ersten Monat KPP anrechnen lassen, falls Du studieren solltest. Und falls Du Dich gegen Medizin entscheidest, war das Praktikum eine gute (und definitive) Entscheidungshilfe nach Jahren des Grübelns.

Bei Deinen Schilderungen bzgl. Deiner Studienwahl (Jura, Ing bzw. Halbgott in Weiss) habe ich den Eindruck, dass es Dir mehr um 1) ein intellektuelles Betätigungsfeld geht und 2) um gesellschaftliche Anerkennung. Je nach Stelle könnte es mit diesen beiden Punkten NACH dem Studium (und das ist die längere Zeit ;-) ) ausser auf Omis Kuchenempfängen eher mau aussehen, siehe Kommentare zum Thema "ars** vom dienst".

Definitiv solltest Du aber mal versuchen neue Einsichten zu gewinnen (siehe Praktikum oder sonstwas), sonst wirst Du das Thema "Zweitstudium Medizin" noch ewig wälzen, besonders zur ZVS-Bewerbungszeit... Keiner wird kommen und Dir sagen "Du machst das jetzt, ich nehm Dich an die Hand und steh Dir bei Problemen bei!" Du musst Dich schon selbst dazu entschliessen und Dir sicher sein, denn sonst wird es innerhalb der 6 Jahre schwer.

Robokopi
18.03.2009, 10:34
n paar punkte dazu aus meiner warte:

1. für mich ist das medizinstudium das schönste studium überhaupt. klar können weltraumtechnik oder musikwissenschaften auch schön sein, aber wann hat man schon mal die gelegenheit, so viel über sich selbst zu lernen? der körper funktioniert wie ein kleines kraftwerk, wie eine maschine. alles ist hochorgansiert, in der entwicklung perfekt abgestimmt und doch sehr fehleranfällig. dieses zu begreifen und zu verstehen, an sich selbst zu entdecken und nachzuvollziehen, finde ich sensationell. es ist daher für mich viel eingängiger als z.b. abstrakte kunst. ;)

2. es ist abgedroschen, aber ein wichtiger fakt für mich: ich helfe gerne. selbst wenn es nicht die sofortige lösung ist oder man gleich alles zum thema weiß: man kann nachschlagen, sich rein denken, den anderen in seiner situation weiter bringen. ob das nun eine mathematische gleichung ist, die erklärung zur paradoxen zellteilung bei muskelstammzellen oder wer schoss nochmal wann welches tor ist egal. es könnte nämlich auch die frage nach einem tipp sein, um den lästigen husten zu bekämpfen. und von diesen fragen wird es in der medizin und deinem umfeld viele an dich gaben.

3.gesicherte zukunftschancen. ich sage bewusst nicht reichtum. diesen kann man sicherlich erlangen, wenn man geschickt seine stärken ausspielt und entweder eine ganz große koryphäre wird oder zum richtigen zeitpunkt, am richtigen ort eine privatpraxis aufmacht. ;) aber: als mediziner bist du praktisch nicht arbeitslos. der markt sucht ohne ende und selbst wenn es hier in deutschland nichts wird oder man keinen bock drauf hat, geht man eben ins ausland. oder man geht in die wirtschaft. oder man berät pharmaunternehmen. oder man macht ein consulting-betrieb auf. oder man verschreibt sich der sache und betreut in afrika, asien, südamerika bedürftige. ich denke, man kann ne menge machen.

4. die eigene zufriendenheit etwas wertvolles zu machen. das überschneidet sich sicher ein wenig mit dem helferaspekt, aber zielt darauf ab, dass man in der gesamtschau der befunde ;), auch wenn einen sicherlich oft alles ankotzen wird, die klinikkollegen werden das viel besser wissen, einen die vorstellung erfüllt, arzt zu sein. ich will damit keinen bauarbeiter, kassierer oder friseur schlecht reden, im gegenteil, diese berufe sind genauso nützlich und bestimmt auch erfüllend, für mich wäre es....zu wenig?!

5. auch wenn wie hier berichtet der arzt mitunter das gefühl hat, der letzte ar§hzt zu ein, so mag das für krankenkassen und sonstige bürokraten, auch für diverse patienten der fall sein. lass in deinem bekannten- und freundeskreis aber mal bekannt werden, dass du medizin studierst oder arzt bist, dann wirst du weniger ablehnung erleben als du denkst. ;) und auch wenn die mär des reichen doktors nun auch dem letzten als solche gewahr sein müsste und man dies selbst natürlich nur zu gut weiß, finde ich folgendes beispiel immer passend (aus der erinnerung): sie verdienen im jahr 100.000 euro. sie haben die wahl doppelt soviel zu verdienen wie jetzt oder die wahl nur 80.000 zu verdienen, dafür aber doppelt soviel wie all ihre nachbarn und freunde.
geselllschaftliche stellung und achtung hat eben einen nicht zu unterschätzenden reiz. ;)

so, ick lern weiter.

p.s. noch eine sache zu obigen thematik intelligenz versus fleiß. man braucht beides, aber vielleicht ist intelligenz und logik doch wichtiger.
ich habe nie wirklich viel gelernt und bin trotzdem nie durch irgendwas durchgefallen. klar hab ich mich auch manchmal geärgert, dass eine note besser hätte sein können oder das physikum nun nicht unbedingt mit ner schriftlichen knappen 3 bestanden worden wäre. aber dafür hätte man eben länger als 4 wochen lernen müssen. dass dies kein gutes beispiel sein sollte, ist mir klar und ob es dafür in 5 wochen die quittung setzt, ist nicht ausgeschlossen.
auf der anderen seite hatte ich kommilitonen, die haben jedes buch abgeschrieben, waren auf die kurse perfekt vorbereitet und konnten es nicht anwenden. klar bestehen die das studium auch, die frage ist aber, ob sie es wirklich besser machen und ob sie auch bestehen würden, wenn sie nicht alles auswendig gelernt hätten.
und dann gibts die, die sind schlau udn fleißig. und die kriegen die 1 im Examen. ;)

was ich will damit sagen: mit ein bisl logik und gelassenheit kann man das studium locker so absolvieren, dass einem genug zeit für hobby, freundin und nebenjob bleibt und man trotzdem noch einiges an wissen hat, um auch vor sich selbst gut dazustehen.

p.p.s. wenn ich nochmal studieren dürfte, würde ich aber einiges anders machen. ich würde vor allem die vorlesungen mehr schätzen, selbst die schlechten, und es als eine art kultur ansehen. ich war ziemlich traurig, und bin es immer noch, dass ich keine gelegenheit mehr haben werde, mich in einen hörsaal zu setzen und mir einen vortrag zu einem thema anzuhören, dass ich wirklich interessant und relevant finde. ich hab einfach zu viele davon sausen lassen. :(

icespeedskatingfan
18.03.2009, 11:36
Sorry,robokopy, aber ich fürchte bei Deiner leicht hochtrabenden Einstellung zu unserem Beruf (gesellschaftliche Anerkennung, Verdienst) läufst Du Gefahr eine gaaanz harte Landung in der Realität zu machen.:-(( Wenn Du Dich für was "besonderes" hältst wirst Du ganz leicht ausnutzbar !!!
Habe ein paar Jahre als GP in England WE-Dienste gemacht, - und weist Du was ich da getroffen habe: massenhaft hochgradig frustrierte deutsche Ärzte mittleren Alters, die aufgrund der miesen Arbeitsbedingungen, burn-out oder Praxispleite das Weite gesucht haben .:-nix
Wenn Du vor einer solchen Zukunft bewahrt bleiben möchtest sei von Anfang an realistisch: es ist ein harter Job, den man gut machen muss - das wars dann aber auch und das müssen andere Berufsgruppen auch.:-meinung

Robokopi
18.03.2009, 11:59
nee ice. es kommt immer drauf an, was man erwartet. von großartigem verdienst hat keiner gesprochen, auch wenn sich so mancher über ein Grundgehalt von 3600 Brutto (netto 2100) freuen würde.
es erwartet auch keiner die GROSSE gesellschaftliche Anerkennung ala roter Teppich an der Ampel. ich sprach vom kleinen freundes- und bekanntenkreis.
und zudem kenne ich genug ärzte, die ihren job, sei er noch so zeitintensiv und kraftraubend, gern machen. und ich glaube, dass dieser anteil im vergleich zu anderen berufsgruppen gleichgroß oder gar höher ist.

ich denke nicht, dass man es so darstellen sollte, das alle frustriert und entmutigt sind. das trifft nicht die realtität.

icespeedskatingfan
18.03.2009, 12:15
[QUOTE=Robokopi;756781] sprach vom kleinen freundes- und bekanntenkreis.
QUOTE]
Ich denke das Dein Freundeskreis Dich auch als Nicht-Arzt schätzten würde.
Auch meine ich nicht, das ALLE Ärzte - fürchterlich frustriert sind , aber wer die Erwartungen nicht zu hoch ansetzt läuft diesbezüglich einfach weniger Gefahr.
Letztlich erleichtert einem die Einstellung das man einen Beruf von vielen hat auch die Kooperation mit anderen Berufgruppen ungeheuer.
Lenk mal Deinen Blick in die Niederlande: da herrschen "flache Hirarchien" und zwar nicht nur nach "oben", sondern auch zu Pflegeberufen, Krankengymnasten, Sozialarbeitern,etc., die gleichberechtigt für den Patienten sorgen. Finde ich ne gesundere Einstellung ....

Ehemaliger User 05022011
19.03.2009, 13:42
@Robokopi - ich finde, du hast einen sehr schönen Beitrag zum Thema geschrieben. Mich haben auch deine letzten Zeilen über den Besuch von Vorlesungen gefreut, weil wir hier letztens eine Diskussion hatten, in der ich mit meiner Meinung, dass es doch ein Luxus ist sich in Vorlesungen setzten zu dürfen und ich auch das unter Studium verstehe und nicht nur im stillen Kämmerlein lernen für das Bestehen der Klausuren, doch sehr allein da stand.

Wüsch dir für's Hex viel Erfolg!

Ehemaliger User 05022011
19.03.2009, 13:49
ich denke nicht, dass man es so darstellen sollte, das alle frustriert und entmutigt sind. das trifft nicht die realtität.

dies sehe ich auch so, hab nur manchmal den Eindruck, dass hier im Forum der Anteil der Frustrierten leider überwiegt -jedenfalls kann man dies zumindest denken, weil immer wenn jemand, so wie du was Positives über den Arztberuf schreibt, sofort Beiträge mit dem Inhalt : "illusionär", "realitätsfern" "sammle erst mal Erfahrung", "Idealist" e.c. folgen

DeKl
19.03.2009, 13:52
es gibt auch grau. nicht nur schwarz und weiß.

Ehemaliger User 05022011
19.03.2009, 14:20
es gibt auch grau. nicht nur schwarz und weiß.

siehst du DeKl, das ist genau das, was ich meine (aber lass uns jetzt nicht den Thread hier damit zumüllen o.k. )

Medicus_bonus
19.03.2009, 15:09
dies sehe ich auch so, hab nur manchmal den Eindruck, dass hier im Forum der Anteil der Frustrierten leider überwiegt -jedenfalls kann man dies zumindest denken, weil immer wenn jemand, so wie du was Positives über den Arztberuf schreibt, sofort Beiträge mit dem Inhalt : "illusionär", "realitätsfern" "sammle erst mal Erfahrung", "Idealist" e.c. folgen

Sehe ich auch so. Diese Menschen haben meiner Meinung nach nicht den richtigen Charakter für diese schwere Situation in die man als Student / Arzt gerät.

hennessy
19.03.2009, 15:13
Sehe ich auch so. Diese Menschen haben meiner Meinung nach nicht den richtigen Charakter für diese schwere Situation in die man als Student / Arzt gerät.

ist das nicht auch grad ne Unterstellung?;-)

Muriel
19.03.2009, 15:18
Ich frage mich v.a. gerade, was der richtige Charakter sein mag, bzw. welche Attribute dieser aufweisen müsste, zudem frage ich mich auch, in welche schwere Situation man da hinengerät. Hm...

icespeedskatingfan
19.03.2009, 15:24
0. Semsters und weist ganz genau welche Qualitäten man so als Arzt braucht - mein Respekt es gibt doch immer wieder Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben!
Leute die noch keinen Tag alleinverantwortlich gearbeitet haben, können den ärztlichen Arbeitsalltag auch wirklich viel besser beurteilen beurteilen als Ärzte selber - Hallo, merkt ihr eigentlich noch was ?:-))
Ihr könnt gerne schreiben, das ihr den studentischen Alltag gut findet (fand ich übrigens auch) aber haltet Euch doch bitte zurück über Erlebniswelten zu berichten, über die ihr noch gar nicht berichten könnt - ein bisschen in den Famulaturen in den Alltag reinschnuppern oder selbst der A.v.D. sein ist einfach was anders.

Feuerblick
19.03.2009, 15:27
Ich frage mich v.a. gerade, was der richtige Charakter sein mag, bzw. welche Attribute dieser aufweisen müsste, zudem frage ich mich auch, in welche schwere Situation man da hinengerät. Hm...Gute Frage! Und vor allem, wie man das beurteilen kann, ohne das Studium/den Job aus eigener Erfahrung zu kennen...:-))

Medicus_bonus
19.03.2009, 15:32
0. Semsters und weist ganz genau welche Qualitäten man so als Arzt braucht - mein Respekt es gibt doch immer wieder Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben!
Leute die noch keinen Tag alleinverantwortlich gearbeitet haben, können den ärztlichen Arbeitsalltag auch wirklich viel besser beurteilen beurteilen als Ärzte selber - Hallo, merkt ihr eigentlich noch was ?:-))
Ihr könnt gerne schreiben, das ihr den studentischen Alltag gut findet (fand ich übrigens auch) aber haltet Euch doch bitte über Erlebniswelten zu berichten, über die ihr noch gar nicht berichten könnt - ein bisschen in den Famulaturen in den Alltag reinschnuppern oder selbst der A.v.D. sein ist einfach was anders.

Interessant was du alles in meine Antwort hineininterpretierst. In Deutsch warst du wohl sehr gut.

Weiterhin gibt es mehr als genug Informationen über einen Erfolgscharakter und wie die Antworten hier zeigen haben Khiri und ich recht.
Man muss euch echt nur den kleinen Finger bieten und ihr stürzt euch sofort auf die ganze Hand.