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Thunderstorm
11.06.2012, 13:30
Hej :-)

Mit einer ähnlichen Fragestellung beschäftige ich mich auch zur Zeit: Innere oder Anästhesie und Intensivmedizin (jeweils gerne mit Schwerpunkt Kardio)?
Mein Ziel ist es derzeit, in einer interdisziplinären Notaufnahme (Schwerpunkt Innere) zu arbeiten und evtl. etwas Notarztdienst zusätzlich zu fahren.
Nur welche Fachrichtung sollte man dafür anstreben?
Meine Famulatur in der Kardio war frustrierend: Blutabnehmen, Viggos legen, Visite, Konsile anfordern, Labor durchkucken, Arztbriefe schreiben. Patientenkontakt: täglich ca. 2 Minuten bei der Visite...; so eine reine Stationsarbeit ist einfach nix für mich. Viel zu langweilig, zu wenig Patientenkontakt und zu viele (unbezahlte) Überstunden.
Reine Anästhesie wäre auch nix - mich reizt da mehr die Tätigkeit auf der Intensivstation (sofern ich das von meinen Praktika aus dem RD und der Famulatur beurteilen kann). Anästhesie wird aber auf jeden Fall mein Wahlfach im PJ.
Tja - die Qual der Wahl - was sind denn Eure Tipps - sicher gibt es einige Leute, die sich in einer ähnlichen Situation befunden haben.

Ich freue mich auf Eure Tipps und Ratschläge!

dreamchaser
11.06.2012, 17:33
Ich hatte da auch mal die Wahl - nach eine Tertial in der Anästhesie habe ich gemerkt, dass mir die Kommunikation mit dem Patienten doch etwas wenig ist. Und somit bin ich in der Kardiologie eingestiegen - bereu es bis heute nicht.
In der Kardiologie habe ich viele diagnostische Methoden, sowohl nicht-invasiv, als auch invasiv, welche ich erlernen kann und auch nutzen kann. Und ich finde die internistische Intensivmedizin auch wesentlich interessanter, als die operative - wir hatten die ganzen Septiker (ok, gibts postOP auch), Panreatitiden, Blutungen (auch das gibts in der Chirurgie), ARDS und Lungenersatzverfahren (gabs in unserer Chirurgie nicht), IABP, Nierenersatzverfahren, Schrittmacher ....immer wenn es bei den Chirurgen/Anästhesisten auf der Intensiv Probleme gab, haben sie bei uns angerufen. Wir haben das wesentlich größere Spektrum gehabt.
Die Stationsarbeit ist in der Inneren unabdingbar - aber ich finde es gar nicht so uninteressant zu erarbeiten, wie man für einen Patienten einen kompletten Therapieplan erstellt von der Aufnahme bis zur Entlassung. Man muss sich seine Abteilung natürlich gut aussuchen im Hinblick auf Weiterbildung, Förderung, Arbeitsaufkommen und Überstundenerfassung - wenn das stimmt, dann kann man es in der Inneren auch gut aushalten ohne viele unbezahlte Überstunden.
Wenn euch die Anästhesie nicht so zusagt, dann könnt ihr ja immer noch in die Innere gehen und euch das dort mal anschauen. Verloren ist die Zeit m.E. n. überhaupt nicht, man nimmt aus allem etwas mit. Ich habe aus meinem Anästhesietertial schon einiges bzgl. Intubation, Narkoseführung und Beatmung mitgenommen - wenn man das länger macht, dann hat man darüber natürlich ein deutlich differenzierteres Wissen, welches man anwenden kann.

Thunderstorm
11.06.2012, 18:10
@ dreamchaser
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!

Kennt den jemand ein Innere Station in München oder irgendwo, wo Unterkunft und Verpflegung gestellt wird, bei der alles wirklich rund läuft und sich eine Famulatur lohnen würde? Gerne auch in einem kleinen Haus. Also ein KH, in dem Innere Spaß macht, man mal wirklich unter Anleitung mit den Assistenzärzten den Patienten von Anfang bis Ende betreuen darf und man auch viel Praktisches (außer Blut abnehmen und Viggo legen) machen darf (z.B. Sono. Lufu, Punktionen, Röntgenbilder und EKG interpretieren etc.)?
Ich habe in der Kardiofamulatur nämlich nur höchst selten Patienten zu Gesicht bekommen (außer ich bin in die Notaufnahme gestiefelt und habe da ausgeholfen); erklärt wurde nur sehr wenig (weil die Assistenzärzte auch noch nicht so fit und zudem total überarbeitet und gestresst waren), bei den Funktionsuntersuchungen durfte ich zwar mal zuschauen, aber selber machen (also z.B. mal Sonographieren üben etc.) war nicht drin. Und das war wirklich frustierend und abschreckend.
Denn mit Anästhesie und Intensivmedizin tue ich mich halt bzgl. meines späteren Wunsches, in einer interdisziplinären Notaufnahme zu arbeiten, wohl schwer oder?

Relaxometrie
11.06.2012, 18:24
Ich habe in der Kardiofamulatur nämlich nur höchst selten Patienten zu Gesicht bekommen (außer ich bin in die Notaufnahme gestiefelt und habe da ausgeholfen); erklärt wurde nur sehr wenig (weil die Assistenzärzte auch noch nicht so fit und zudem total überarbeitet und gestresst waren), bei den Funktionsuntersuchungen durfte ich zwar mal zuschauen, aber selber machen (also z.B. mal Sonographieren üben etc.) war nicht drin. Und das war wirklich frustierend und abschreckend.
Leider spiegelt aber genau DAS den Arbeitsalltag in der Inneren in Deutschland wider. Abgesehen von ein paar wenigen Leuten, die immer wieder behaupten, in einer internistischen Abteilung gearbeitet zu haben, in der viele Dinge sehr gut zu laufen scheinen, halte ich das von Dir beschriebene Szenario leider für DEN Standard auf deutschen (internistischen) Stationen: die Work-Life-Balance stimmt überhaupt nicht, man kommt nicht in die Funktionen und ist eher Zettelausfüller, Briefeschreiber und Antragsteller, als jemand, der schöne Therapien erstellen kann, mal Zeit hat, Differentialdiagnosen zu durchdenken. Geschweige denn, mal kurz Dinge nachzulesen :-nix

dreamchaser
11.06.2012, 18:51
Schade, ich habe wirklich andere Erfahrungen in der Inneren gemacht (an 2 verschiedenen Häusern, wenn man das PJ mitrechnet sogar 3)... wollte absichtlich keine Schwarz-Weiss-Malerei (ja, ich habe auch meine Vorbehalte bezüglich der Anästhesie und der Tätigkeiten, aber die sind eben sehr persönliche Ansichten und sicher auch viele Vorurteile, da ich selbst nur 13 Wochen Anästhesie im PJ gemacht habe-darum soll es hier ja gerade nicht gehen). Ich finde, man sollte jedem Fach eine Chance geben. Natürlich kann ich nicht die gesamte Funktionsdiagnostik für meine Patienten auf Station selbst durchführen, aber dafür ist man dann ja mal ne Weile in der Funktion um das zu lernen. Und natürlich ist sehr vieles Alltag (in der Kardio kommt ein Patient mit AP, bekommt Coro und geht eben wieder), aber ab und zu kommen auch interessante Fälle. Das ist genauso in der Anästhesie, in der es tausende 0815-Narkosen gibt, die Autopilot laufen, und dann gibt es spannende Narkosen bei kränkeren Patienten.

Thunderstorm
11.06.2012, 19:03
Tja, ich würde dem Ganzen ja mal eine Chance geben, wenn ich ein kleines aber feines Haus finden würde, in dem eben die Work-Life-Balance stimmt! Ich möchte auch nicht nur monatelang in der Funktion rumhocken, aber jeden Tag auf einer kleinen, gemischten (also nicht nur Kardio, Nephro o.ä.) inneren Station arbeiten, wo man die meisten Untersuchungen (z.B. Sono) noch selbst macht und wirklich von Anfang bis Ende eingebunden ist und es vernünftige Arbeitszeiten und Bezahlungen (für später ;-) ) gibt - das wäre schön. Wo gibt es sowas? Her mit den Tipps!

Relaxometrie
11.06.2012, 19:14
Ich kann Dir nur Tips geben, wo Du besser nicht hingehen solltest, und halte diese Tips (wohin man eben NICHT gehen soll) leider für die realistischeren. Sorry.
Aber solange 2x/Jahr gutwillige Neulinge von den Unis strömen und erstmal mit dem Strom schwimmen, wird es auch nicht besser werden :-keks

Miss
11.06.2012, 20:40
Wie gesagt, Anästhesie ist ja nicht nur OP, sondern Gott sei Dank auch mal Intensiv. Und ich denke, es kommt halt auch einfach aufs Haus an, was man auf seiner ITS so geboten bekommt. Röntgenbilder beurteilen, Punktionen, Bronchoskopien machen wir auch...und bei uns ist die Anästhesie-ITS halt die fittere Station, weil wir da später in der Weiterbildung hingehen, nebenan auf der Innere-ITS sind oft unerfahrene Assis. Viele speziellere Sachen können wir zumindest ein bißchen, allein aus forensischen Gründen wird man sich da aber immer die Spezialisten mit ins Boot holen.
Gerade durch die praktischen Sachen finde ich es ziemlich befriedigend, ich mag auch den Patientenkontakt, den ich sonst so nicht habe (was mir aber völlig reicht)...und es ist ziemlich toll, einen akut sehr kranken Menschen wieder auf die Beine zu bringen. Therapien zu basteln, an Schräubchen zu drehen, damit es wieder paßt. Wo, wenn nicht auf einer chirurg. ITS, sieht man denn Sepsis-Patienten, Massivtransfusionen?

Ich möchte aber nicht nur dort arbeiten. Es ist interessant und ein schönes Gegenstück zum OP, wo man den Patienten nach max. ein paar Stunden wieder abgibt, auf ITS kann man dann wirklich den Verlauf sehen (und eigentlich kann man auch erst richtig Narkose machen, wenn man ein bißchen was von Intensivmedizin versteht). Allerdings ist es z.T. auch furchtbar belastend, so schwer kranke Patienten, so große OPs, die dann doch nicht so gut überstanden werden wie geplant, so große Hoffnungen, die nicht immer erfüllt werden können, Angehörigengespräche, die echt ernst sind...da geht es dann nicht darum, das die nerven, sondern dann geht es wirklich darum, daß man ihnen taktvoll/einfühlsam beibringt, daß ihre Angehörigen jetzt sterben werden, daß man nichts mehr machen kann, damit es wieder wie vorher ist. Daß der Scheisskrebs einfach der Endgegner ist oder daß Omi, Opi oder auch Ehefrau, Ehemann, Mutter, Vater einfach zu krank sind/ waren um diese akute Erkrankung jetzt überstehen zu können oder bestenfalls noch als Pflegefall enden würden.
Ich kann das persönlich nur dosiert ertragen. Es macht superSpaß im Team dort zu arbeiten, aber manchmal reicht es dann, und ich bin froh, in den OP verschwinden zu dürfen...oder halt neuerdings aufs NEF (auch eine schöne Abwechslung).

WackenDoc
11.06.2012, 20:42
Wo gibt es denn Kranenhäuser,woan fest für eine echte interdisziplinäre Notaufnahme eingestellt werden kann?
Also das war zwar meine Haupttätigkeit in meinen 8Monaten Anästhesie aber ich kenn kaum Kliniken,die da einen interdisziplinären AvD haben.
Ich finde das System übrigens für alle Beteiligten klasse:Der AvD hat keine anderen Notfäle und Stationen an der Backe.Die Kollegen der anderen Fachrichtungen können sich eher um ihre Stationen u Notfälle kümmern und bekommen vorversorgte Patienten übergeben.Der RD hat immer einen Ansprechpartner zum übergeben und muss weder auf Kollgen warten die anderweitig im Haus gebunden sind und hängt auch nicht zwischen Fachrichtungsstretitigkeiten und letztendlich haben die Patienten jemanden der sie kümmern kann.

Relaxometrie
11.06.2012, 20:45
und eigentlich kann man auch erst richtig Narkose machen, wenn man ein bißchen was von Intensivmedizin versteht
Was hast Du in Deiner Narkoseführung geändert, seitdem Du einen Einblick in die Intensivmedizin bekommen hast? Oder ist das zu sehr offtopic? Dann würde ich einen extra-Thread dafür installieren.

Moorhühnchen
11.06.2012, 21:08
Was hast Du in Deiner Narkoseführung geändert, seitdem Du einen Einblick in die Intensivmedizin bekommen hast? Oder ist das zu sehr offtopic? Dann würde ich einen extra-Thread dafür installieren.Schon öfter gehört, würd mich auch interessieren! :-)

Thunderstorm
11.06.2012, 21:41
@ WackenDoc
In München kenne ich da nur die Präklinik vom Krankenhaus Bogenhausen (Maximalversorger). Alle anderen Kliniken haben noch schön brav unterteilte Notaufnahmen mit entsprechendem Verteilungszickenkrieg... :-wow

Fresh Prince
12.06.2012, 09:15
Ok, die Antworten sind z.T. wirklich interessant und gut zu lesen. Aber so richtig weiß ich dennoch nicht weiter. Aber es ist schonmal gut zu wissen, dass 1 Jahr Anästhesie kein Nachteil ist, wenn man sich danach erneut entscheiden muss, wohin es geht. Könnte man denn mal in den Ferien ein paar Tage in der Kardio hospitieren, wenn man Wechselgedanken hat? Oder ist das innerhalb des gleichen Hauses mehr als verpöhnt und man wird verspottet?

Meine Erfahrung bzgl. universitärer Intensivstation (ich habe im PJ sowohl eine anästhesiologische als auch internistische besucht) war ein wenig anders. Die Anästhesisten haben zwar härtere Geschütze aufgefahren im Sinne von Lungenersatzverfahren, IABP und großzügigem Einsatz der Nierenersatzverfahren. Aber die größeren Diagnostiker und Therapeuten waren klar die Internisten. Bei den chirurgischen Patienten der anästhesiologischen ITS war die Diagnose stets klar. Wenn einem der Bauch bei einer Sigma-Perf. aufgeschnippelt wird, ist die Sepsis mit Begleitperitonitis vorprogrammiert. Da gehts im Wesentlichen drum, die Komplikationen zu verhindern oder zu behandeln. (Egal was für ein Eingriff das ist, ob HTG; Viszeral, UCh usw..)
Bei den Internisten kamen die Patienten mit völlig unklaren Erstbefunden und wager Verdachtsdiagnose vom NAZ oder der Station. Da musste erstmal ausführlich Diagnostik betrieben werden, ehe eine Diagnose feststand. Die ganzen invasiven Maßnahmen habe ich alle auf der internistischen ITS gelernt, die chirurgischen Patienten kommen bereits vollverkabelt mit sämtlichen Kathetern aus dem OP. Da gibt es nicht mehr viel zu tun.

Wovon hängt es denn im Wesentlichen ab, ob man in der FA-Ausbildung Kardio auch wirklich die "interessanten" Dinge mitbekommt? Ist das in der Regel nur die Gunst des Chefs, die Anzahl der Publikationen oder noch so altehrwürdige Dinge wie Können und Wissen?
Sind die Münchner Uni-Kliniken in der Kardio zu empfehlen?

Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen weiterhelfen.
-> Gerne auch als PN

LasseReinböng
12.06.2012, 13:53
Was sind denn so Dinge, die man im ersten WBJ in der Anästhesie typischerweise lernt und ggf. bei einem Wechsel in ein anderes Fach mitnehmen kann ?

Denn das Wissen über die Narkosen selber ist ja eher weniger relevant.

Mir kommen spontan in den Sinn:

Befundung von EKG + BGA

Therapie von Herzrhythmusstörungen, Elektrolytstörungen, Volumentherapie, Transfusionsgedöns

Natürlich Intubation und (hoffentlich auch) ZVK-Anlage, Legen von Magensonden.

Was gibt es noch für Dinge, die man lernen kann, die auch außerhalb der AINS von Nutzen sind ?

Evil
12.06.2012, 14:43
Notfallmedizin. Grundsätzlich erlebst Du häufiger als z.B. in der Inneren instabile Patienten und bekommst eine gewisse Sicherheit bei Notfällen, was sich u.a. bei zukünftiger Notarzttätigkeit rentiert.

LasseReinböng
12.06.2012, 16:04
Ich dachte, praktische Erfahrungen sammelt man als Anästhesist in der Notfallmedizin erst in der fortgeschrittenen WB.

Evil
12.06.2012, 16:15
Auf Intensiv wirst natürlich erst später eingesetzt, aber während einer Narkose passiert schon ab und an mal was, und dann lernt man damit umzugehen.

Miss
12.06.2012, 16:24
Richtig lernen tut man dann vor allem was in den Diensten. Die septischen Patienten machen oft in der Einleitung richtig die Grätsche. Im Endeffekt kann man auf Intensiv dann noch viel retten, aber die Patienten profitieren meist schon davon, wenn ein erfahrener Kollege vorher schon ein wenig an allen Schräubchen gedreht hat, die in Frage kommen, weil er halt einfach weiß, was früher oder später in die Grütze gehen wird oder gehen kann.

Ich hab das am Anfang halt auch nicht wirklich verstanden mit der Sepsis, klar, die brauchen Flüssigkeit, aber wieviel manchmal, das war mir nicht klar. Auf der anderen Seite ist es ja bei anderen Darmeingriffen oder z.B. auch Lebereingriffen eher schlecht, wenn man die zuschüttet. Man hat da einfach ne andere Sicht drauf, wenn man bei allen OPs mal gesehen hat, was so typischerweise an Komplikationen auftreten kann, was die spezifischen Probleme sind.
Dann sieht man mal wie so ne Sepsis von so einem jüngeren, gesunden Patienten überstanden wird und dann mit allen tiefen Tälern bei nem älteren oder kränkeren Patienten. Massivtransfusionen machen wir wirklich dauernd. Wenn so was jetzt im OP passiert, check ich das schneller und kann sofort adäquat reagieren und dabei relativ entspannt bleiben -kriegt man ja immer irgendwie in den Griff. Genauso wie Kreislaufinsuffizienz, gibts halt Katecholamine oder halt zwei oder drei.
Man muß da immer so viele Sachen im Auge haben, und die beachtet man dann auch automatisch im OP.

dreamchaser
12.06.2012, 17:30
Aus der Anästhesie kannst du vor allem Umgang mit Notfallsituationen und Narkoseeinleitung, sowie Atemwegsmanagement kennenlernen. Dann natürlich sowas wie SPA, damit kannste auch die Lumbalpnktionen (und z.B. auch gut für intrathekale Chemo).
EKG-Befundung würde ich eher beim Kardiologen lernen wollen, als beim Anästhesisten, wenn ich da an die beiden Seiten, die ich erlebt habe, denke. Ebenso kennt sich der Kardiologe deutlich besser mit den Rhythmusstörungen aus (ich erinnere mich an viele Hilferufe aus der Anästhesie wenn der Patient Rhythmusstörungen hatte - die wurden dann oft internistisch übernommen, weil die damit nicht klarkamen).

Miss
12.06.2012, 18:27
Kommen wir gegenüber Internisten eigentlich auch so überlegen rüber? ;-)