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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hättet ihr nun im nachhinein etwas anders gemacht in der Vorbeitung?



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feriday
24.04.2009, 20:43
Hallo,

Gibt ja einige nette Seiten im Internet, man muss nur bisschen suchen.
Aber diese Seite ist mein Favorit.

http://www.idr.med.uni-erlangen.de/TNT-Radiology/


viel Glück für die mündliche

sleuth
25.04.2009, 00:38
Bestehen nach nur zwei Wochen lernen? Das geht!

Ich hatte eigentlich nicht vor das Examen zu schreiben, weil ich aus familiären Gründen nicht lernen konnte. Die Frist für die Abmeldung hatte ich aber leider verpasst, so dass ich knapp zwei Wochen für die Vorbereitung hatte. Ich wollte es trotzdem probieren, ohne Druck. Ich ginge davon aus, dass ich vielleicht nicht bestehe, sodass ich es als eine Art Übung betrachtete. Ich kreuzte genauso "lässig" wie zu Hause am PC und siehe, ich habe es nicht nur bestanden sondern, wenn ich mich nicht ganz dumm stellte und falsch übertragen habe, eine drei bekommen.

Warum schreibe ich das? Weil mir klar wurde, dass stur lernen nur die "halbe Miete" ist, die Einstellung mit der man zum Examen geht ist die andere Hälfte. Ich habe auch bei lernen mir ein Sytem zurecht gemacht, das vielleicht jemandem helfen könnte.

Ich habe für die Vorbereitung mir jeden Tag zwischen 6 und 8 Stunden genommen. Überwiegend habe ich Innere,Chirurgie/Unfallchirurgie, Neuro und Pädiatrie gelernt. Morgens gelesen (Einheiten a 30-45 Minuten, dann mindestens 5-10 MinutenPause) und abends die neue DVD gekreuzt. Dabei habe ich die Kommentare NICHT gelesen (schon am Anfang habe ich festgestellt, dass die Qualität nicht wirklich gut war), sondern ein paar Stichworte sowohl der Frage als auch der Antwortmöglichkeiten in Karteikarten geschrieben. Dann habe ich die Themen, die ich aus den Stichworten hatte, in Lehrbüchern und Internet recherchiert. Danach hatte ich mich JEDEN Tag als "Ablenkung" max. 50 Fragen eines kleines Faches gewidmet, diese aber mit Hilfe von Literatur gelöst! Nach eine etwas größere Pause, habe ich die falsch beantwortet Fragen aus dem grossen Fach wieder gekreuzt. Erst, wenn diese wieder falsch waren, habe ich die Kommentare gelesen.
Insbesondere bei den Fragen wo ich recherchiert habe (die "kleine" Fächer) konnte ich im echten Examen was anfangen. Da ich jeden Tag ein bisschen Auge, ein bisschen HNO, Ortho, Uro, Derma, Gyn, Anästhesie, usw. so "nebenbei" lernte, musste ich keine extra Tage dafür einplanen.
Die Examen-Tagen habe ich immer den Tag davor mir ein paar Bilder angeschaut und dasselbe beim frühstücken, bevor ich mich auf dem Weg machte. Eben nur die Bilder aus der DVD und die Diagnose! Sehr wichtig, alles ohne mich selbst unter Druck zu stezen. "Wenn es klappt, gut, wenn nicht, dann eben nicht so gut."
Auch während des Examens war ich eher entspannt und das hat mir sehr geholfen! Zum Beispiel, keine "Verbesserungen" die sich als Reinfall entpuppten.

Natürlich hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, um mich "besser" zu vorbereiten. Ob ich dadurch eine bessere Note bekommen hätte... ich glaube es nicht. Ich bin trotzdem froh, dass ich mich doch nicht abgemeldet habe und jetzt der Spuck endlich vorbei ist.

Viel Erfolg bei der mündlichen Prüfung!!!

Yojo
25.04.2009, 10:38
also,

habe mich grob an den hundert tage plan gehalten; also am 1.1. angefangen zu lernen. für einige fächer hab ich echt weniger zeit gebraucht.

ich hab die alte gk3 schwarze reihe einmal durchgekreuzt (ausnahme allgemeinmedizin, arbeits, natur und so'n kram), da ich die neue schwarze reihe noch sehr unausgereift finde. wenn ich mit einem thema durch war, hab dann angefangen, die aktuellen examina 2001 bis 2006 auf der cd zu machen! (die alte, damit kein kram vom 1.stex drin ist).so hatte ich immer ein wenig wiederholung und der systematische aufbau der alten schw.reihe ist deutlich besser fürs lernen.

den herold hab ich einmal ganz gelesen. das hilft auch wirklich. deckt viel ab. macht spaß. die kleinen fächer hab ich mit dem ALTEN exaplan gelernt. (auch hier kein ballast vom alten 1. stex.) das hab ich 6d/woche mindestens 8std./d gemacht und eine zwei gekreuzt. man stirbt dabei nicht, ist solide vorbereitet und hat eine schöne zeit im pj, in der man sich nicht zusätzlich belastet.

p.s.: ich habe viele fragen durch praktisches PJ wissen beantworten können!

Mayflower82
26.04.2009, 08:14
Ich hab 4 Monate lang 5-7 Tage die Woche im Schnitt 8 Stunden täglich gelernt, den verdammten Herold 2x durchgearbeitet. Auch alle anderen Fächer ( außer Patho!) hab ich ca 3-7 Tage gelesen und gekreuzt. Am Ende sind bei mir nun gerade so 70% rausgekommen und ich bange immer noch um die drei. Wenn man in einem Examen wie diesem letzten eine gute Note kreuzen möchte muss man ALLE Details zu ALLEN Krankheitsbildern aus ALLEN Fächern wissen ( Inkl. Tropenmedizin), sich super mit Histobildern auskennen, absolut auf die Fragetechnik des IMPP eingeschossen sein ( Bsp. Diagnose akute Pankreatits allein aufgrund der Angabe " 35jähriger Maurer mit Bauchschmerzen und Entzündungswerten" statt einem eindeutigen und eigentlich essenziellen Lipasewert--> wär ja schließlich zu einfach) und/oder jede Menge Rateglück und guter Intuition haben.
Ich muss gestehen, dass ich super sauer über unsere Fragen war. Wieviele Seiten hat man sich z.B. zu Crohn und C.ulzerosa reingeprügelt. Und dann gehen die Fragen zu 85% an diesem Wissen vorbei, nur um den Studenten zu zeigen, dass sie eben NICHT wissen, welches Vitamin beim Crohn AM WENIGSTEN bestimmt werden muss. Ich hab meiner Mutter, die Internistin mit 30jähriger Berufserfahrung ist, die drei Hefte gezeigt. Die hat auch nur den Kopf geschüttelt und gemeint hat, dass wahnsinnig viele Fragen uneindeutig, und für die Praxis völlig irrelevant sind. Die Grundintention des IMPP scheint zu sein, Verunsicherung und Verwirrung beim Prüfling zu stiften.
Ich hoffe nur, dass die Punktegrenzen noch ordentlich zu unseren Gunsten verschoben werden. Sonst möchte ich echt nicht wissen wie hoch die Durchfallquote hier sein wird.

Radio
26.04.2009, 08:37
Also ich habe ziemlich exakt 100 Tage vorher angefangen. Daher hatte ich keine hundert Lerntage wegen anderen Verpflichtungen und gelegentlich arbeiten. Habe mich einigermaßen an den 100 Tage Lernplan gehalten, den man auch in weniger als hundert Tagen machen kann, da gerade Fächern wie Anästhesie, Rechtsmedizin etc. zu viel Tage eingeräumt werden. Habe prinzipiell mit dem Exaplan gelernt, auch wenn ich den Streckenweise echt als äusserst mieß empfunden habe. Rechtsmed, Arbeitsmed, Naturheilverfahren, Statistik und Sozmed habe ich nur gekreuzt und mir die immer wieder abgefragten Sachverhalte rauskopiert, das hat vollkommen ausgereicht. Patho habe ich auch nur gekreuzt und das auch nur zur Hälfte wegen Zeitmangel. Keine Ahnung ob ich bei den diesmaligen Bilderfragen sonst besser gewesen wäre, ich glaube mal nicht. In Innere habe ich parallel aus Herold und Exaplan gelesen und den Herold habe ich ca. 3 Wochen vor Prüfung nochmal nebenbei durchgearbeitet. Meiner Meinung nach hat mir das echt wertvolle Punkte gerettet. Gekreuzt habe ich mit der neuen DVD bzw. mit der Hammer-CD also nur die Examina ab 2001. Ich muss ganz ehrlich Sagen dass ich auch kein so gutes Gefühl hatte während der Prüfungstage, aber letztendlich habe ich im oberen 80er Bereich gekreuzt, also so ziemlich exakt wie in den HEX zuvor. Klar waren teilweise echt miese Fragen dabei, gerade die Patho Bilderfragen habe ich auch fast alle falsch, aber dennoch kann man sicherlich auch mit 100 Tagen Vorbereitung eine zwei machen. Teilweise ist es sicherlich auch Glück ob man nun gerade in den Fällen Wissen parat hat die auch gefragt werden. War z.B ziemlich froh dass nur ein Gyn Fall kam. Habe das Gefühl, dass Kreuzen etwas in den Hintergrund tritt und man sich eher mal Fallbücher anschauen sollte (was ich nicht getan habe) oder zumindest die potentiellen Fallkandidaten in einem vernünftigen Lehrbuch anschauen. Malaria hätte man z.B mit Heroldwissen fast komplett beantworten können (ausser den Bilderfragen), auch wenn es natürlich schon viel verlangt ist alles in solcher Tiefe parat zu haben (Habe hier auch Federn gelassen obwohl ich es einige Tage zuvor nochmal im Herold gelesen habe). Sehr wichtig ist auch fundiertes Wissen in Psychopharmakotherapie, das wird anscheinend immer mehr bis ins Detail abverlangt.

Prinzipiell glaube ich nicht dass dieses Examen wesentlich schlechter ausfallen wird als das zuvor, es waren zum Bestehen immer noch genug Fragen dabei um über die 60% zu kommen und auch in den schweren Fällen werden immer auch Basics abgefragt. Vermutlich wird man sich einfah damit abfinden müssen, dass es weniger Zweien geben wird und eine Eins kaum realistisch zu machen ist. Ob das nun gut oder sclecht ist sei dahingestellt. So lange ja eine solch hohe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt herrscht, sind die Noten ja eh eher was für das prsönliche Ego und die Durchfallquoten bewegen sich ja ziemlich konstant um 5%, bei den Leuten in Regelstudienzeit sogar um 1%, das darf man auch nicht vergessen. So jetzt wünsche ich allen "Nachfolgern" viel Erfolg beim Lernen und natürlich beim Examen und vergesst nicht auch mal zu Leben.

Mayflower82
26.04.2009, 08:53
Es ist ja schön, dass es doch einige Leute zu geben scheint, die es auf eine Zwei geschafft haben. Ich bin aber der Meinung, dass das nicht repräsentativ ist. Die meisten Leute, von denen ich gehört habe befinden sich im Bereich zwischen 3 und 5. Nicht umsonst hat Medilearn für die Referenzgruppe einen Mittelwert berechnet, der 15 Punkte unter dem letzen und 30 Punkte unter dem vorletzten Examen lagen. Und ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen, bin ich der Meinung, dass hier wahnsinnig viel Glück im Spiel ist. Keiner kann mir erzählen, dass er 80-90% der Fragen aufgrund von eindeutigem Wissen beantwortet hat. Wenn doch muss man das natürlich anerkennen, aber ich halte es in diesem Fall für eine Ausnahme.

LIBre
26.04.2009, 09:11
Ich hätte nichts anders gemacht, weil ich nur mit meiner Taktik für mich persönlich das Gefühl hatte, mich gut vorbereiten zu können. Ich war noch nie der Power-Kreuzer und den Herold hab ich gekauft, damit er im Regal verstaubt...
Habe mit folgenden Büchern gelernt:
- Basislehrbuch Innere Medizin
- Intensivkurs Chirurgie
- Delank: Neurologie (zwar ein Sch... Buch, aber wenigstens relativ kurz und recht vollständig; meine Mitbewohnerin schwört auf den Liebsch, der ist zwar nicht ganz komplett, aber dafür schöner zu lesen. Außerdem waren da Bildchen zur Elektroneurographie beim GBS drinne...)
- Kurzlehrbuch Gynäkologie
- Viererband kleine operative Fächer
- Crashkurs Pädiatrie
- Intensivkurs Dermatologie
- Intensivkurs Psychiatrie
- Karow/Lang: Pharmakologie
- Prüfungsvorbereitung Rechtsmedizin
- Prüfungsvorbereitung Notfallmedizin
- Radio hab ich ein bißchen im Kauffmann/Moser/Sauer Bildchen geguckt, den Intensivkurs Patho einmal zum Bildchengucken durchgeblättert (ich glaub, ich hatte dann auch alle Pathofragen falsch oder so ;-) )
- Arbeits-/Sozmed hab ich im Exaplan durchgeblättert, das fand ich nicht sooo schön, ich habe mir dann für Arbeitsmedizin aus Exaplan und so nem kleinen Arbeitsmedizinbuch von Elsevier eine Übersicht über die wichtigsten Arbeitsstoffe gemacht und mir aus dem I-Net was über Renten, Epidemiologische Daten (Krebsstatistik u.a.) und Impfungen gezogen und hier und da was nachgegoogelt. Und die Fragen halt gekreuzt, ebenso in Naturheilverfahren und Hygiene.

Diese Fächer hab ich mir nach Themen sortiert und aufgesplittet ("Herz": Kapitel Herz aus BIM, Chirurgie & Pädiatrie, entsprechende Medikamente aus dem Karow/Lang, dazu Anatomie und Physio wiederholt; "Nervensystem": Neurologie, Parkinson-/Epilepsiemedikamente aus dem Karow/Lang, dazu Neuroanatomie wiederholt etc. pp.)
Das war zwar ne Menge Arbeit, aber ich hab im Studium ganz gut vorgearbeitet (z.B. den Karow/Lang in Skriptform abgeschrieben, ebenso BIM, Chirurgie und Delank, wobei ich bei BIM und Chirurgie nicht alles abgeschrieben hatte, den Rest hab ich im Buch gelesen, z.B. Unfallchirurgie) Am Ende eines Themenkomplexes hab ich dann auf der alten STEX-CD gekreuzt und danach die entsprechenden Fragen auch in den (ausgedruckten) HEXen der letzten Jahre bearbeitet. Zwei HEXe hatte ich mir als Lernkontrolle aufgehoben, eines zur Halbzeit (Karneval), eines zwei Wochen vor unserem HEX.
Zwar hatte ich bis zum Schluß das Gefühl, nichts so wirklich zu können, aber durch das kontinuierliche Lernen aus Büchern/Unterlagen und vor allem auch das häufigere Wechseln zwischen den Fächern (glaub ich) hab ich das mit dem fächerübergreifenden Denken ganz gut hinbekommen. Vor allem hatte ich so nicht nach drei Wochen Innere die Schnauze voll, sondern hab mir das in kleine Häppchen aufgeteilt.
Fairerweise muß ich dazu sagen, daß ich auch schon am 28.12. angefangen habe zu lernen und eigentlich fast jeden Tag was gemacht hab, an zwei Tagen mal gar nichts und an einigen etwas weniger, aber im Schnitt waren es bis Ende Februar ca. 8 Stunden täglich, danach dann bis zu 10 Stunden.
Es war heftig und zum Schluß hatte ich einfach keine Lust mehr, aber es hat sich schon gelohnt. Zum Physikum hatte ich aber auch einen ähnlich aufgebauten Plan und ähnliche Lernzeiten (nicht von der Anzahl der Tage, aber von der Anzahl der Stunden her).
Jetzt hoffe ich natürlich, daß mir die ganzen Mühen auch noch für die mündliche Prüfung was bringen, aber ich bin da mal sehr optimistisch!

Ach so, und ich hab nicht jede Frage mit sicherem Wissen beantworten können, aber es war oft so, daß ich mir dachte: "es KANN nichts anderes sein" bzw. "alles andere macht NOCH weniger Sinn", und da hat mich mein Gefühl meistens nicht betrogen.

Rennschildkröte
26.04.2009, 09:41
Hui, Respekt!!!! Erstens für die Disziplin, zweitens für das Fassungsvermögen Deines Gehirns ;-) Da brauch' ich mich nicht wundern, dass ich mit 3 Monaten Exaplan+Mediscript nicht so weit gekommen bin...

LIBre
26.04.2009, 10:21
...wie gesagt, ich hatte das Gefühl, mich nur auf meine Art vorbereiten zu können. Ich glaube aber, daß Exaplan & Mediscript zum Bestehen generell reichen (kenne einige, die das gemacht haben und bislang haben alle bestanden), ich wäre mir nur zu unsicher gewesen, ob's nicht vielleicht doch zu knapp wird. Da bin ich etwas zwanghaft und wollte daher auf Nummer Sicher gehen... :-blush

Rennschildkröte
26.04.2009, 11:06
Zum Bestehen reicht's dicke, mein Ziel hab' ich aber leider knapp verpasst :-(( Wobei das nicht daran lag, dass man die Fragen mit dem Exaplan nicht beantworten hätte können, sondern daran, dass ich's einfach nicht mehr sicher wusste. Im Endeffekt kommt's halt schon auch stark aufs Vorwissen an - das Wissen, das nicht während des Studiums jahrelang einzementiert wurde, klebt in der Examenspanik im Zweifelsfall in irgendwelchen abgeschiedenen Hirngyri fest und kommt nicht raus...

myriaqueen
27.04.2009, 12:45
Hallo,
ein vorneweg, schaut euch die Fälle mit potentiellen Fällen sehr genau an, weil diese zu einem hohen Prozentsatz eingetreten sind.

Ich für meinen Teil habe mich an den hundert Tage Lernplan gehalten und mir sehr viel Stress gemacht, fast keine freien Tage genommen, selbst den Sonntag wenn nur halb frei genommen und "diszipliniert" von halb zehn bis 21 Uhr in der Bib gesessen.... Gelernt habe ich aus dem Exaplan, einigen Büchern von Springer (das Zweite) und Karteikarten.
Resultat knapp 70%.... .
Damit bin ich auf meinen Lernaufwand bezogen nicht wirklich zufrieden. Somal meine Kreuzergebnisse viel besser waren.
Gründe: Ich denke es liegt viel daran wie man ins Examen geht, bleibt ruhig und vertraut auf euch und wenn ihr euch bei einer Lösung sicher seit bleibt dabei und denkt NICHT drüber nach. habe extrem viele Fragen verschlimmbessert. Habe wohl den Fehler gemacht und habe "nur" mit der dvd und cd gekreuzt. Die sind im Großen und Ganzen nicht schlecht aber mein Problem ist da ist ein klick ein klick und es gibt keinen radieren und korrigieren... dann denkt man nicht stundenlang über sein Ergebnis nach ändert es doch.... Bekomme jetzt noch Bauchschmerzen wenn ich an manche Fehler denke.
Fallbücher habe ich nicht gemacht aber die würde ich im Nachhinein empfehlen!!!!
Und dann braucht man halt Glück.... habe zum Beispiel Malaria drei Tage vorher intensiv im Herold durchgearbeitet, rausgeschrieben und im Internet nachgelesen.... gebracht hatte es nichts... glaube ich hätte die Fragen mit Herold neben dran nicht viel besser gekreuzt!!!!
Fazit: Exaplan und Co. sind gute Bücher für die (wie mich auch), die mit großen Wissenslücken das Lernen beginnen. Danach hat man einen guten Überblick. Kreuzen gerade der alten Fragen (habe zwei mal die CD gekreuzt und die Kommentare gelesen) bringt nur bedingt, Fallbücher denke ich sind wichtig.... und jetzt kommt’s WIKIPEDIA.... da steht einiges drin.... welches Chemotherapeutikum nimmt man bei Mesotheliom außer Cisplatin.... da steht’s, "wie heißt der spezifische Neologismus Blume wird zu Bulme" da steht’s... (sogar mit diesem Beispiel) etc.... Zusätzlich gibt es eine Skribtsammlung die auf den Impp zugeschnitten ist und im Internet kursiert. Ist nicht komplett aber ist eine gute Grundlage zur schnellen Wiederholung besonders wenn man es selbst ein bisschen pimpt.
Hoffe ich konnte euch etwas helfen.
Für alle die Bangen haut rein... ihr schafft das.

pink_banana
27.04.2009, 13:34
ich hab anfang märz angefangen zu lernen... warum? alles was länger als 2 monate her ist, vergess ich eh wieder.
im januar hab ich mir ganz motiviert und ganz unnötig bücher wie den herold angeschafft, um sie dann nicht einmal aufzuschlagen.
auf der kreuz-cd hab ich nur die neuen hammerexamen gekreuzt, um mich an den fragestil zu gewöhnen.
während des examens hatte ich dann schon ein sehr mulmiges gefühl, mir ist bei vielen sachen klar geworden, dass ich auf jeden fall mehr hätte lernen können. aber genauso ist mir bei mindestens genauso vielen fragen klar geworden, selbst wenn ich 10 monate gelernt hätte, den scheiß hätte ich einfach nie gewusst.
ich wollte nur bestehen, und jetzt ist es wahrscheinlich ne 3.
wenn ich es nochmal machen müsste:
die bücher aus der basics reihe sind super gut, kann man leicht und schnell einen nachmittag lang im cafe durchlesen. nur vor dem pc hocken, da geht man ja irgendwann auch kaputt.
und natürlich wikipedia! unschlagbar für die detail-fragen in den fällen.

Lernplauze
28.04.2009, 14:21
Hallo,

wollte auch nur kurz meinen Lernplan für die nächsten Generationen posten. Hat sehr gut geklappt, so wie es momentan aussieht wird es eine 2 mit ca. 86%.

Lernstart: 1. Januar (~110 Tage vor dem Examen)
Material: Schwarze Reihe 10/08, "Das Hammerexamen" 1. Auflage 06, CD GK3 96-06

Habe erstmal die aktuelle Schwarze Reihe durchgearbeitet. Dabei jeden Tag vorher erstmal im "Das Hammerexamen" das Thema grob überflogen, und dann anhand der Schwarzen Reihe meine Lücken aufgedeckt. Abends dann alle Fragen zum jeweiligen Thema auf der CD gekreuzt (ich schätze im Mittel waren es ca. 300 Fragen/Tag). Immer nen Block am Schreibtisch gehabt um Sachen, die ich nicht wusste, stichwortartig aufzuschreiben und ggf. zusätzlich im Herold anmarkern.
Wenn ein Thema des 100T Medi-Learn Lernplans nicht explizit in der Schwarzen Reihe mit dabei war, habe ich es mit Hammerexamen, CD und ggf. Fachbuch (Pharma!) gelernt. Wenn ich gemerkt habe, dass ich größere Lücken hatte, habe ich das Thema im Fachbuch oder auf Wikipedia nachgelernt.
Ich war Mitte März mit den großen Fächern durch - und habe versucht, diese (aber auch die meisten kleinen) Fächer mittels der Fragen die ich in der Schwarzen/Gelben Reihe falsch hatte, nochmal zu wiederholen; mit Augenmerk auf die Themen, bei denen sich die Fehler gehäuft hatten. Das ging bis in die Woche vor dem Examen. Ab Anfang April dann zusätzlich mit der neuen DVD die alten Hammerexamina gekreuzt um ein Gefühl für die Fragen zu bekommen.

Kurz vorm Examen nochmal meine Aufschriebe und die gemarkerten Bereiche im Herold überflogen - hat aber wohl eher wenig Benefit gebracht, da einfach zu viel Fakten.

Zum zeitlichen Rahmen: Keine regelmässigen freien Tage, dafür aber auch nicht mehr als 6h Arbeitszeit/Tag. Eine Woche frei + eine Woche reduziertes Programm (~4h/d) im März.

Wenn man die Examina F08, H08 und F09 als Evaluation für diesen Plan ansieht: es war jedesmal ein guter Abstand zur Bestehensgrenze.

Was man besser machen kann:
Lerngruppe mit Freunden bilden, damit kann man bestimmt noch ein paar Prozente pushen, wenn man 1h/Tag opfert und Sachen durchspricht die man interessant findet. Wer keine Freund hat, oder zusätzlich: Die "In Frage und Antwort Reihe" von Elsevier, die ich teilweise in Chirurgie zusätzlich benutzt habe, fand ich ziemlich gut - naja, wieviel Chirurgie dann dran kam wisst Ihr ja selbst...

Was problematisch ist:
Fürs Mündliche ist das sicher keine optimale Vorbereitung!

Cheers und viel Erfolg!

pat1983
30.04.2009, 17:35
So, geb jetzt auch mal meinen Senf dazu. Hab wohl ne 3 gekreuzt mit etwa 76% und muss im Nachhinein sagen, hät nicht viel anders gemacht...
Zuerst den berühmten 100 Tage Lernplan durch mit dem Exaplan (ein bescheidenes fehlerhaftes Buch leider ohne Alternative), wobei ich einiges gecancelt habe, leider auch Patho, was sich in diesem Examen mit über 20 lustigen Bildern gerächt hat...Aber gut, kreuzen ist meiner Meinung nach immer noch das Wichtigste, es sei denn mal gehört zu denen, die einmal was lesen und es 12 Wochen später einem noch auswendig vorbeten können.
Ist man mit dem Lernplan durch, sollte man unbedingt die Fallbücher von Thieme sich reinziehen, da man damit mit viel Glück nen Fall trifft und auch die restlichen Fragen ja deutlich klinischer geworden sind. Nebendran am Besten noch Radio- und Pathobuch...
Am Ende alle Einteilungen auswendig lernen, Powels, Pipkin, Durie, Figo, Forrest, ect... und die Sache läuft halbwegs....
Punktebringer sind auf jeden Fall Neuro, Psycho und Gyn, Chirurgie hät man bei diesem Examen, mal abgesehen von ein bisschen Unfallchirurgie/Ortho sich schenken können...
Ansonsten meiner Meinung nach das Wichtigste, die letzten Monate als Student zu genießen und hin und wieder Mal im Lernstress ein Bierchen trinken, anstatt von morgens 8h bis irgendwann zu lernen. Prost!

roger rekless
01.05.2009, 02:32
Man hört hier immer für und wider bezüglich des Kreuzens. Wie ich es im laufenden Studium betrachte, gibt es Leute die davon profitieren, und solche die es nicht tun. Ich hab das Physikum z.B. sehr halbherzig in Angriff genommen, und nur "ein bisschen" gekreuzt, und es halt geklappt (wenn auch nicht glanzvoll). Ist der Kreuz-Effekt im STEX nicht so wie im Physikum? Variieren die Themen zu stark, oder ist es eher die Typfrage, die entscheidet was wem etwas bringt? Mir macht es schon ein wenig Angst, wenn ich sehe dass Leute über Monate täglich 8h lernen, und trotzdem zittern müssen. Der eine sagt mir "Lern jedes Lehrbuch auswendig", der andere sagt mir "kreuz einfach alle Fragen 2 bis 3 mal". Was läuft denn bei den Sesselfurzern im IMPP falsch? Was ist die Intention, solche Fragen zu stellen? Bloß nichts doppelt prüfen? Lieber Tropen- statt Volkskrankheiten? Ich glaube hier wäre ein Reality-Check angebracht.
Ich mach mir echt langsam Sorgen... bin langsam am Ende des Studiums, und muss am Ende nochmal durch so einen Feuerreifen springen.

Angel Oak
01.05.2009, 11:44
Für mich hat sich die Kombi aus viel lesen und parallel kreuzen und fast alles nachlesen gelohnt. Das hat halt auch funktioniert, weil ich schnell lese. Man muss die Art des Lernens seinem Lerntyp anpassen. Ich mag dicke, reich bebilderte Bücher mit ausführlichen Texten (für viele ein Greuel).
Und es hat kaum jemand zittern müssen, der seint frühem PJ-Ende jeden Tag mehrere Stunden gelernt hat, es zittern eher die, bei denen die Lernzeit durch äußere Umstände knapp war und die vieles weglassen mussten.
Wenn jemand bei 8 Stunden jeden Tag jetzt zittern muss, dann gehört er zu dem langsamen Lerntyp, für den es sich wirklich lohnt ein Semester zum Lernen frei zu nehmen. Mit etwas Disziplin und durchschnittlichem Lerntempo kommt man mit dem 100-Tage Plan ganz gut durch.

cat-sara
12.05.2009, 23:03
Für mich hat sich die Kombi aus viel lesen und parallel kreuzen und fast alles nachlesen gelohnt. Das hat halt auch funktioniert, weil ich schnell lese. Man muss die Art des Lernens seinem Lerntyp anpassen. Ich mag dicke, reich bebilderte Bücher mit ausführlichen Texten (für viele ein Greuel).
Und es hat kaum jemand zittern müssen, der seint frühem PJ-Ende jeden Tag mehrere Stunden gelernt hat, es zittern eher die, bei denen die Lernzeit durch äußere Umstände knapp war und die vieles weglassen mussten.
Wenn jemand bei 8 Stunden jeden Tag jetzt zittern muss, dann gehört er zu dem langsamen Lerntyp, für den es sich wirklich lohnt ein Semester zum Lernen frei zu nehmen. Mit etwas Disziplin und durchschnittlichem Lerntempo kommt man mit dem 100-Tage Plan ganz gut durch.

Also, ich habe exakt Anfang Januar angefangen. Ohne Exaplan nur mit kreuzen und Kommentare nachlesen. Danach habe ich mir selbst ein Skript zusammengestellt aus allen Fragen die ich entweder falsch hatte oder die ich wichtig fand. Ich habe kontinuierlich durch mein Skript alle Fächer gelernt. Ich fühlte mich eigentlich gut vorbereitet aber die Prüfungssituation hat mich leider aus dem Ruder gebracht. Die kleinen Fächer wie Auge, Derma, HNO hab ich mit den Kommentaren gelernt und fühlte mich eigentlich ganz fit.
Jetzt hab ich für Oktober nur 84 Lerntage und wollte es eigentlich nochmal genauso machen. Zusätzlich werde ich mir die Themen Rheuma, Endokrinologie und CED und noch ein paar andere gründlicher anschauen. Ich hab mir den Exaplan angeschaut und ich hätte am Ende vergessen was ich als erstes Thema gelernt habe. Also für mich reicht die Zeit eh nicht für den 100 d Plan aber ich bin noch skeptisch was das Konzept angeht.
Ich bin aber auch der Auffassung, dass bei vielen Fragen Detailwissen gefragt wurde und daher meine Mediskriptkommentare nicht ausreichend waren???
Viele aus dem Herbstsemester 08 haben nur gekreuzt und vielleicht ein paar Themen nachgelesen und sind knapp an der 2 vorbei.
Vielleicht hätt ich mehr Lesen:-lesen und weniger kreuzen sollen :-nix

derAnda
13.05.2009, 10:00
Vielleicht hätt ich mehr Lesen:-lesen und weniger kreuzen sollen :-nix

Ab welchem Stex has du zu kreuzen angefagen ? Ich denke schon, dass man ein Fach auch mal in einem Buch durchgearbeitet haben sollte. Auch wenn man 20 Examn durchgekreuzt hat, das IMPP findet immer neue Aspekte eines Themas. Da hat man einfach einen besseren Stand wenn man's zumindest in den Grundzügen schon gelesen hat anstatt feststellen zu müssen: Ooops, das kenn ich ja garnicht aus den Altfragen. Gerade in den kleinen Fächern ist's so, dass man aus den Altfragen und den Kommentaren nur einen Teil des Stoffes mitnimmt.

cat-sara
13.05.2009, 11:05
[QUOTE=derAnda;775486]Ab welchem Stex has du zu kreuzen angefagen ?

Ab 1999 glaub ich.... Ich werde jetzt erstmal die Basicsreihen durchmachen um mir ein Grundwissen anzulesen.
Hab jetzt auch HNO im Mündlichen, das wird dann hoffe ich auch was für Oktober bringen.
Das blöde ist, dass die meisten die ich kenne alle so mit Kommentaren lesen und kreuzen bestanden haben. Da hab ich natürlich gedacht, hey bei mir wird es dann nicht anders sein- war wohl ein Fehler. Ich werde auf jeden Fall deinen Vorschlag beherzigen :-)

Fiffili
13.05.2009, 11:11
[QUOTE=derAnda;775486]Ab welchem Stex has du zu kreuzen angefagen ?

Ab 1999 glaub ich.... Ich werde jetzt erstmal die Basicsreihen durchmachen um mir ein Grundwissen anzulesen.
Hab jetzt auch HNO im Mündlichen, das wird dann hoffe ich auch was für Oktober bringen.
Das blöde ist, dass die meisten die ich kenne alle so mit Kommentaren lesen und kreuzen bestanden haben. Da hab ich natürlich gedacht, hey bei mir wird es dann nicht anders sein- war wohl ein Fehler. Ich werde auf jeden Fall deinen Vorschlag beherzigen :-)

Ich persönlich glaube, dass die Basics-Reihen nicht so geeignet zur Vorbereitung sind. Habe auch in ein paar gelesen und fand die zum Bildchen gucken und einer Vorstellung von der Erkrankung machen sehr nett, aber allzuviel steht da nicht drin. Im Zweifel wahrscheinlich auch nicht das, was das IMPP so abfragt.
Zumindest für die großen Fächer sind die Bücher sicher nicht ausreichend, denke ich.
Lässt sich ja aber testen, kannst ja mal gucken, ob du etwas abgefahrenere Fragen anhand der Bücher beantworten könntest!?