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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physikumsvorbereitungskurse - Pro und Kontra ;-)



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goeme
04.08.2009, 10:58
ob es für das Hochhalten der Motivation derjenigen, die sich ohne Kurs auf's Physikum vorbereiten, weil sie sich nicht überlegen, ob sie sich für das Geld ihrer Eltern schämen sollen, förderlich ist, wenn sie hier lesen "äh, wie war das doch gleich, was hatten die uns in dem Kurs beibringen wollen?" mag aber auch bezweifelt werden oder was meinst du Daisy?

khiri es handelte sich dabei um einen KOSTENLOSEN vortrag von ML an einer uni! dieser vortrag liegt einen zeitraum zurück in dem man sowas durchaus vergisst!
ich wette mit dir gern um eine Kursgebühr, dass du wenn du in 14 tagen am physikum teilnehmen würdest nicht mehr die punktzahl erreichen würdest die du in deinem P erreicht hast!
hmm wie kommt das nur?

MissGarfield83
04.08.2009, 11:00
ob diejenigen, die sich ohne Kurs auf's Physikum vorbereiten, weil sie sich nicht überlegen, ob sie sich für das Geld ihrer Eltern schämen sollen, motiviert sind, wenn sie hier lesen "äh, wie war das doch gleich, was hatten die uns in dem Kurs beibringen wollen?" mag aber doch auch bezweifelt werden oder was meinst du Daisy?

Liebe Khiri,

was ist denn daran so falsch sich in einen solchen Kurs zu setzen um seine Chancen zu maximieren - ich persönlich arbeite jetzt schon dafür damit ich mir einen solchen Kurs leisten kann - weil ich schon denke dass er mir in komprimierter Form noch einmal das Wissen näher bringt was vom IMPP gefordert ist. Vertiefen und lernen muss ich es trotzdem alleine. Ich denke dass es eher hilft Lücken sichtbar zu machen und Verständnisschwierigkeiten zu beseitigen.... Das Geld für diesen Kurs muss ich mir sauer verdienen, aber mir ist mein Studium das einfach wert!

Skalpella
04.08.2009, 11:17
Egal, ob man nun selbst den Kurs bezahlt, oder ob das die Eltern tun, es wird sich dann rechnen, wenn man mit Kurs besteht, ohne aber nicht. Man rechne nur die Lebenshaltungskosten für ein halbes Jahr plus Miete dagegen auf und ist schon im Plus. Wenn man z.B. 400€ im Monat zum Leben braucht und ein halbes Jahr länger studiert, sind das 2400€, die man sich spart, wenn man gleich den Kurs macht.

Es geht auch nicht darum, dass manche zu faul und zu unmotiviert sind, um sich selbst vorzubereiten. Eher zu unorganisiert. Und da ist es doch schön, dass es solche Kurse gibt, sonst würden mehr Leute durchfallen, was volkswirtschaflich gesehen absolut keinen Sinn macht.

Ehemaliger User 05022011
04.08.2009, 12:10
Egal, ob man nun selbst den Kurs bezahlt, oder ob das die Eltern tun, es wird sich dann rechnen, wenn man mit Kurs besteht, ohne aber nicht.

in dieser Abwägung hast du völlig recht



Es geht auch nicht darum, dass manche zu faul und zu unmotiviert sind, um sich selbst vorzubereiten. Eher zu unorganisiert. Und da ist es doch schön, dass es solche Kurse gibt, sonst würden mehr Leute durchfallen

Na das ist immer so eine Behauptung, der Beweis ist hierfür noch nicht erbracht , ich denke es ist doch eher so, dass die, die schon mal durchgefallen sind, beim zweiten mal bestehen, weil sie einfach mehr gemacht haben, als beim ersten mal.

...würden mehr Leute durchfallen, was volkswirtschaflich gesehen absolut keinen Sinn macht.
natürlich auch :-meinung

Liebe Khiri,

was ist denn daran so falsch sich in einen solchen Kurs zu setzen

Falsch ist daran nichts liebe Miss, da kann ich dich beruhigen -hier ging es gerade um etwas anderes.

hennessy
04.08.2009, 14:41
nicht alle, die in diesen Kursen sitzen, bekommen das Geld einfach so von ihren Eltern. Genauso wenig, wie alle das Geld fürs gesamte Studium von den Eltern bekommen. Viele müssen sich neben dem Lernen auch noch ihr eigenes Leben und das Studium finanzieren. Aus diesen Umständen irgendwelche Vorurteile zu fabrizieren finde ich nicht nur ungerecht, sondern einfach nur daneben. Das Märchen der Chancengleichheit endet bereits bei der Zeugung.

Viele meiner ehemaligen Kommilitonen haben Vorbereitungskurse besucht und nur deshalb ihre Prüfung bestanden. Mehrere Gründe waren dafür ausschlaggebend:
Beispielsweise haben etliche erst im Kurs erkannt, was eigentlich prüfungsrelevant gelernt werden musste und was nicht. Auch die Lerntechnik an sich hatte sich geändert. In den Kursen wurde auch tiefergreifend auf Dinge eingegangen, die in der Vorlesung hoppla hopp durchgehechelt worden sind. Der "aha-Effekt" war oftmals recht ausgeprägt. Endlich hatte man etwas verstanden, das man durchs sture Auswendiglernen allein zuhause im Kämmerlein nicht kapiert hatte. Und bei nicht wenigen wars einfach die "Gruppendynamik" im Kurs. Man wurde einfach mitgerissen und es wurden Energien frei, die beim Lernen alleine nicht mobilisiert werden konnten.
Und ganz nebenbei bildeten sich aus dem Kurs heraus Freundschaften, die fürs ganze Leben geschlossen wurden. Mit Geld nicht zu bezahlen.

FredTheDread
04.08.2009, 14:58
Wie recht du hast Hennessy! Ich habe den Kurs in Marburg im Juli besucht und bereite mich nun auch auf meinen letzten Versuch vor...Habe das Mündliche bereits bestanden. Aus meinem Semester kenne ich keinen mehr, da ich ins hintertreffen geraden bin. Mit einigen Leuten vom Kurs habe ich fast noch täglich Kontakt. Es war eine absolut geile Zeit! Wahrscheinlich die schönste Zeit der letzten Studienjahre. Jeden morgen hat man sich gefreut die Leute zu sehen und glaubt mir der Abschied ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Ich weiß natürlich nicht, ob das bei jedem Kurs so ist..Bei uns wars einfach gut!

Ehemaliger User 05022011
04.08.2009, 15:07
Das Märchen der Chancengleichheit endet bereits bei der Zeugung.
damit "beruhigen" sich alle, die auf der besseren Seite des Lebens stehen nun aber auch schon seit Jahrhunderten, schreib doch auch gleich noch dazu, dass das so gottgewollt ist


Viele meiner ehemaligen Kommilitonen haben Vorbereitungskurse besucht und nur deshalb ihre Prüfung bestanden.

tarurig, traurig kann man da nur sagen


Und ganz nebenbei bildeten sich aus dem Kurs heraus Freundschaften, die fürs ganze Leben geschlossen wurden.
Ja das glaube ich dir gern, heißt es doch nicht umsonst "Gleich und Gleich gesellt sich gern.


Mit Geld nicht zu bezahlen.
Richtig Hennessy, Freundschaft gehört in der Tat zu den Dingen, die man sich nicht kaufen kann.

BetterCallSaul
04.08.2009, 15:10
damit "beruhigen" sich alle, die auf der besseren Seite des Lebens stehen nun aber auch schon seit Jahrhunderten, schreib doch auch gleich noch dazu, dass das so Gott gewollt ist

Du bist schon ein sehr dummer Mensch und hast in - meinem sonstigen Hassfach - PsychSoz nicht aufgepasst, oder? Und nein, ich bin nicht reich.

Ehemaliger User 05022011
04.08.2009, 15:20
Du bist schon ein sehr dummer Mensch und hast in - meinem sonstigen Hassfach - PsychSoz nicht aufgepasst, oder? Und nein, ich bin nicht reich.

"Obwohl grundsätzlicher Konsens über die Richtigkeit der Chancengleichheit besteht, ist man sich über ihren Grad uneinig." Quelle: Wikepedia
(nur ein Beispiel, wie man es auch freundlicher formulieren kann Homa, wenn man eine andere Meinung hat )

horsedoc
04.08.2009, 15:26
(nur ein Beispiel, wie man es auch freundlicher formulieren kann Homa, wenn man eine andere Meinung hat )

Im selber Fallen stellen bist du echt ganz groß, Khiri :-top

BetterCallSaul
04.08.2009, 15:27
Die Aussage ist sowas von nicht zur Diskussion beitragend, klasse. Du postulierst hier einen auf die tolle Gleichheit (und quotest nen Wiki-Artikel, WOW), nur wird man die nicht erreichen können, das sollte jedem bewusst sein, der auch nur mal ab und zu sein Hirn im Leben angeschaltet hat, alleine aus o.g. Gründen: Arbeiterkind bleibt Arbeiterkind bleibt Arbeiterkind. Im Großteil der Fälle. Wieviele Gymnasiasten kommen aus Akademikerhaus, wieviele aus niederen Verhältnissen? Irgendwie kommts mir vor, als würde nur ne geballte Ladung befangener Müll in deinen Posts stehen, sonst nichts.

"Ich bin so cool, smart, und clever, andere sehen das leider nicht aber die sind ja auch doof und brauchen Kurse zum lernen und bestehen nur deshalb ihr Physikum, weils Physikum ja zum Glück extrem wichtig für die Artzqualität ist, die Schwachköpfe. Warum mag mich eigentlich niemand und warum werde ich zu keiner Party und keinem Geburtstag eingeladen?"

Das ist das, was man aus deinem hohlen Gelabere extrahieren kann.

hennessy
04.08.2009, 18:10
...
Richtig Hennessy, Freundschaft gehört in der Tat zu den Dingen, die man sich nicht kaufen kann.
schade, oder? Denn ansonsten bräuchtest Du wohl Dein ganzes Erspartes nur für diesen Zweck. Und es würde immer noch nicht reichen.:-nix

Ich weiß zwar nicht, was Dich zu den absolut verkorksten Meinungen getrieben hat, die Du hier im Forum verbreitest. Aber irgendwie fällt es mir immer schwerer, Dich auch nur ein bisschen ernst zu nehmen.

Sorry for off topic!

Cilo
04.08.2009, 19:57
Shoma, ich kann ja Deine Anspannung jetzt kurz vor dem Physikum verstehen, aber kannst Du bitte Deine Aggressionen hier im Forum ein wenig zügeln? Deine Posts verrohen doch sehr in letzter Zeit. Und solch ein Ton wie bei Deinem letzten sind nicht hier nicht gerne gesehen. Danke

Muriel - Mod ML-Foren


@sHoma, du wurdest doch schon heute morgen von Muriel gebeten dich etwas zu mäßigen, ist dies dir den wirklich nicht möglich ? Deine Beiträge hier zu lesen, macht wirklich keinen Spaß, so hat man wirklich keine Lust in die Diskussion mit einzusteigen. :peace:
@Henne, mal ganz ehrlich, bei uns herrscht auch diese Meinung vor, dass sich vorrangig verwöhnte "Reichenkinder" die Medilearn-Kurse zur Vorbereitung auf Physikum leisten. Ich muss allerdings sagen, dass ich es auch mit einem solchen Kurs versucht hätte, wenn ich durchgefallen wäre - aber auch erst dann.

Autolyse
04.08.2009, 20:48
damit "beruhigen" sich alle, die auf der besseren Seite des Lebens stehen nun aber auch schon seit Jahrhunderten, schreib doch auch gleich noch dazu, dass das so gottgewollt ist
[...]
Man hat versucht das mit der Chancengleichheit herzustellen, in einem anderen Staat. Davon war die eigene Bevölkerung so begeistert, dass sie zum Schutz vor der schreienden Ungerechtigkeit in einem bestimmten Nachbarstaat eine Mauer gebaut hat, damit ihre Chancengleichheit nicht negativ beeinflusst wird.
Preisfrage: Welchen Staat gibt es noch?

Cilo
04.08.2009, 21:27
@Autolyse , dass ist ein bißchen kurz gedacht, denn nicht nur in den sozialistischen Systemen gibt es den Gedanken der Chancengleichheit, sondern dieser ist auch Bestandteil jeder Demokratie. Liberale, Konservative und Anhängern sozialstaatlicher Ideen ( wie z.B. die frühere Wissenschaftsminesterin Bulman ) haben jeweils nur andere Positionen ob überhaupt und wenn ja inwieweit Maßnahmen ergriffen werden sollten, um diese zu erreichen.

BetterCallSaul
04.08.2009, 21:32
Solange Ressourcen ungleich verteilt sind (Intelligenz, gute Gene, Geld, Möglichkeiten sich weiterzubilden), wird es Ungleichheit geben. Ist mir schleierhaft, wie man das nicht verstehen kann. Nein, dass wir alle die gleiche Chance haben irgendwas zu erreichen ist schlichtweg eine Lüge und statistisch bewiesen. Ergo wird man diesen Zustand nie erreichen können, und jemand aus "dummen" ärmlichen Verhältnissen wird niemals die gleichen Chancen haben können, das selbe wie der Akademikerjunge zu erreichen.

Cilo
04.08.2009, 21:47
jemand aus "dummen" ärmlichen Verhältnissen wird niemals die gleichen Chancen haben können, das selbe wie der Akademikerjunge zu erreichen.

Richtig ist natürlich, dass es Kinder aus nicht bildungsfernen Familien leichter haben, aber das die Kinder aus bildungsfernen Familie niemals die gleiche Chance haben, das selbe wie ein "Akademikerjunge" zu erreichen, stimmt so nun ja nicht. Schließlich bist du dafür doch ein Beweis, denn du hast doch als Arbeiterkind die dir gegebene Chance ergriffen Mediziner zu werden.


Solange Ressourcen ungleich verteilt sind (Intelligenz, gute Gene, Geld, Möglichkeiten sich weiterzubilden), wird es Ungleichheit geben. Ist mir schleierhaft, wie man das nicht verstehen kann.
ds steht hier glaube ich gar nicht in Streit, jedenfalls hab ich das so hier nirgendwo gelesen

BetterCallSaul
04.08.2009, 21:51
Es ist nicht die gleiche Chance, iregndwie fehlt dir mathematisches Fundament dafür. Angenommen 90% der Akademikerkinder besuchen ein Gymnasium, 30% der Arbeiterkinder. Wie hoch ist als Arbeiterkind (nach statistischen Messungen) deine Chance, aufs Gymnasium zu kommen? 0,3 < 0,8.

Sachen wie Beeinflussung durch die Eltern im Werdegang und der persönlichen Entwicklung sind maßgeblich für das Ganze leben. Ist eine Tatsache, hatten letztens nen netten Film dazu in Soziologie gesehen, die Prägung die du in der Zeit erhalten hast, wirst du nicht wettmachen können, in der High Society wirst du dich auch niemals so authentisch verhalten können wie einer der Oberschicht, das sind Tatsachen die man nicht leugnen kann, da sie es quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben.

In den Führungspositionen sind häufig Menschen, die aus Akademikerfamilien stammen, das sind statistisch ermittelte Tatsachen, nada Chancengleichheit.

Feuerblick
04.08.2009, 21:52
Komisch, dass ich hauptsächlich Kinder aus nicht sonderlich reichen Haushalten kenne, die diese Kurse mitgemacht haben, weil sie bereits einen oder mehrere vergebliche Physikumsanläufe hinter sich hatten oder weil sie einfach eine zielgerichtete Prüfungsvorbereitung lernen mussten. Finde ich nun nicht verwerflich. Schön für die, die es ohne schaffen. Aber muss man daraus jetzt so einen Hype machen und alle verdammen, die sich "Nachhilfe" leisten? In der Schule oder in anderen Studienfächern (fragt mal die Juristen...) ist das völlig normal. Aber Mediziner müssen wohl immer wieder "anders" sein, wie?:-nix

Feuerblick (Arbeiterkind, das übrigens KEINEN Kurs gemacht hat und keinen Cent Provision von ML kassiert - und das Angebot trotzdem sinnig findet)

BetterCallSaul
04.08.2009, 21:54
Nö, ist eher nen Lichtblick, weil Menschen merken, dass Bildung wichtig ist und einem Tür und Tor öffnet etwas im Leben zu erreichen. Ging auch bei mir weniger um die Kurse als um die angebliche Chancengleichheit im Leben.